Posts by Antiquitus

    Auch wenn ich an dieser Stelle ganz klar für einen angepassten Bau und keinen infantilen Kontrast gewesen wäre, muss ich das Gebäude doch etwas verteidigen. Es gehört zu den besseren Glasfassaden in Berlin und hat, wie ich geschrieben habe, in der Sonne sogar eine gewisse Ästhetik. Vielleicht werde ich, wider meine Natur, mal noch Bilder davon machen. ;)

    Quote from "Oliver"


    - Kosten
    Kein Argument pro Brücke, denn hier würde ein Tunnel billiger werden. Warum ? Nun, es sind die Einbußen durch Imageschaden im Tourismus wg. Zerstörung eines Weltkulturerbes hinzuzurechnen. Dieser Schaden wäre dauerhaft und in Millionenhöhe.


    Ach, der Schaden ist wohl hauptsächlich virtuell, aber bestimmt nicht signifikant monetär. Da das allerdings ohnehin kein Mensch überprüfen kann, sollte man solche Argumente höchstesn unter ferner liefen gebrauchen.

    Quote from "Brandmauer"

    Ich sehe die Initiative auch positiv, und ich glaube, eine Rekonstruktion kann niemals schaden, selbst nicht in Kiel oder Pforzheim :zwinkern:


    Sehe ich auch so. Wenn die Leute dort rokonstruieren wollen, wie kann man sich dann anmaßen, als Außenstehender zu sagen "Lasst es sein"?

    Quote from "wildermann"

    - Kosten
    - nicht hochwassersicher
    - nicht für Fußgänger und Radfahrer nutzbar
    - bei dem Gefälle (im tiefen Tal rein - auf dem Berge raus und umgekehrt)
    - Unterwassergeräusche des Tunnelverkehrs könnten das letzte Bäärschn des Kulturbeerbten Augistinischen Nacktgrottenolms in seinem Balzverhalten beeinträchtigen.


    Es ist für mich auch klar, dass ein Tunnel teurer ist (viell. nicht unbedingt teurer als eine jahrzehntelange Planung einer Brücke), aber ob das ein Argument ist, weiß man erst, wenn man konkrete Zahlen hat.
    Autos in Städten sind mir immer dann am liebsten, wenn man sie nicht sieht, dafür darf man dann auch mal 50 Mio. mehr ausgeben.
    Und Hochwassersicherheit ist ja wohl nur eine Frage der Konstruktion, kein prinzipielles Problem.
    Nun gut, wenn eine Flugnase die Brücke und ein Grottenolm den Tunnel verhindern würde, dann kehrten wir am besten ins vormotorisierte Zeitalter zurück. ;)


    [Anm.: Und Dresden nicht Las Vegas. ;)]

    Willkommen.
    Würde aber darum bitten, die Themen der Stränge einigermaßen einzuhalten. Zum Kulturpalast gibt's z.B. einen eigenen.


    PS: Lies dir mal bitte im Impressum nochmals den Teil zu Avataren durch. Dann weißt du, warum ich deinen entfernt habe.

    Bei meinen Eltern auf dem Land hatten wir vor einigen Jahren schlimmen Borkenkäferbefall. Prompt kam eine Gruppe Großstadtökos auf's Land gefahren (waren sicherlich die meisten Grünen-Wähler).
    Zwischen zwei abgestorbenen Käferbäumen brachten sie über der Landstraße ein Plakat an: "Stoppt das Waldsterben" (dachten wohl, es sei saurer Regen o.Ä.).
    War halt damals ein Thema im Fernsehen und was will man von pseudogrünen Aktivisten erwarten. Ob nun Borkenkäfer oder andere Ursache, das braucht man einen Lila-Kuh-Öko nicht zu fragen. Nun ja, die Bäume haben sich inzwischen vom Borkenkäfer erholt, ist alles wirklich grün, aber das _Plastik_plakat der Pseudo-Ökos hängt inzwischen nur noch in Fetzen von den Bäumen.
    Ob die das auch entsorgen? Wohl kaum, ist ja inzwischen weit über zehn Jahre her. Welcher echte Öko denkt auch schon an Ökologie, wenn es darum geht, anderen den ökologischen Zeigefinger zu zeigen? Hauptsache es war ein richtiger Öko-Event, ein Dunkelgrün-Happening, wo jeder mal die Birkenstock des anderen anziehen durfte: Schweißbakterien aller Länder, vereinigt euch - dann wird alles gut.
    Und bestimmt haben sie krass irgendwo in einer abgefahrenen Wasserpfeifen-Chill-Lounge bei afrikanischem Trommel-Folk damit angegeben. Tja Leute, das Hirn mag annähernd tot sein - aber na klar, sicherlich, ganz bestimmt, ihr kommt alle in den Moralisten-Öko-Himmel.
    Ich kenne wirklich viele Umweltfreunde, Leute, die sich auskennen und zu Recht engagieren... Grüne gehören nicht dazu.


    PS: Liebe intelligente und anständige Grünen-Wähler, falls es euch gibt, übt Nachsicht. ;)

    Quote from "wildermann"

    Oder haben sich die pipistrelli verzogen, weil seit der Wende jede Bodenkammer in Blasewitz u. Umgebung zum Luxusmaissonetappartement ausgebaut worden ist, um standesgemäßen Lebensraum für engagierte Naturschützer zu schaffen ? wer weiß.


    :daumenoben:

    Quote from "Aenos"

    Antiquitus schrieb:
    Mit Verlaub, das ist Quatsch (und frech dazu). Es gibt eine Million verschiedene Formen von Demokratie und Rechtsstaat.


    Vitruvs Meinung war kein Quatsch und frech schon mal gar nicht. Und es gibt auch nicht Millionen Formen von Demokratie, sondern nur einige wenige (etwa direkte oder repräsentative).


    Es ist frech, weil er Leute, die die teilweise wirklich absurden Verfahren in Deutschland (die es teilweise vermutlich in keinem anderen Land gibt) kritisieren, demokratiefeindlich nennt und in die Nähe eines Führerstaates bringt. Und Quatsch ist es dazu.


    Und es gibt theoretisch Millionen von Demokratien. Momentan gibt es genau so viele verschiedene Demokratieformen wie es Demokratien gibt. Das hat mit einer oberflächlichen Betrachtung einer akademischen Klassifizierung nichts zu tun. Die Demokratie z.B. in D. und in Frankreich sind auf einer sehr abstrakten Ebene viell. gleich, aber tatsächlich völlig verschieden. Es gibt keine zwei gleichen Demokratien.


    Quote

    Anzunehmen, wir hätten hier ein nicht mehr verbesserbares Non-plus-ultra gefunden, ist Quark.


    Natürlich gibt es in jedem politischen System Raum für Verbesserungen. Ein in jeder Hinsicht perfektes System wird der Mensch wohl niemals entwickeln können. Aber dass Deutschlands Verfassung eine der besten der Welt ist, lässt sich an den sehr wenigen Veränderungen seit Kriegsende und dem Einfluss auf andere Verfassungen der Welt ermessen.


    Sehe ich nicht so. Ich halte das System anderer Demokratien für viel besser als das deutsche, aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage. Bringt nicht viel, darüber zu streiten, und gehört auf keinen Fall in dieses Forum.
    Ich will nur auf zwei Dinge hinweisen: (i) Diverse Aspekte unserer Demokratie dürfen sehr wohl kritisiert werden; (ii) es gibt zahllose demokratische Alternativen.


    Quote

    Viele Verfahren, Prozesse lassen sich optimieren, viele unnötige Gesetze, d.h. Möglichkeiten Verfahren überhaupt erst zu initiieren, lassen sich problemlos beseitigen.


    Würden sich genannte Rechtsmittel problemlos beseitigen lassen, hätten wir keinen Rechtsstaat mehr, sondern wären an der Grenze zum totalitären Regime. Schließlich haben alle Gesetze in Deutschland einen Sinn und Zweck, in dieser Hinsicht meistens den, dem Bürger Rechtsbehilfe gegen den Staat zur Seite zu stellen.


    Ein Gesetz ist beseitgt, wenn es das Parlament beschließt. Fertig. Und dass jedes Gesetz in D. irgendwann mal einen Zweck hatte - über den Sinn würde ich streiten -, mag sein. Aber nicht jedes Gesetz führt auch zu dem, was ursprünglich gedacht war; davon, dass Gesetze auch veralten können, ganz zu schweigen.
    Konkret: Ein Gesetz, das den Bau einer Brücke allein dadurch verhindert, weil dort ein paar Fledermäuse rumfliegen, gehört ganz einfach gestrichen. Welchen Zweck es auch einmal gehabt haben soll, es führt zu absurder Anwendung, also ist es in der Form zu streichen bzw. durch ein optimiertes zu ersetzen.
    Dafür reicht eine Mehrheit im Parlament.


    Quote

    Wenn Frösche, Hamster oder Fledermäuse wirtschaftspolitisch wichtige Projekte kippen können, damm stimmt irgendetwas mit der Gewichtung nicht.


    Wieso nicht? Die Kleine Hufeisennase könnte durch die Waldschlösschenbrücke [url=http://www.sueddeutsche.de/,ra14l2/wissen/artikel/831/127627/]tatsächlich bedroht sein[/url].


    Wohl und Wehe unserer Umwelt entscheidet sich nicht an einer Hand voll Flugnasen. Ich fände es aber sinnvoll, wenn man z.B: beim Bau einer Brücke dafür viel Nistmöglichkeiten für sie anbietet.
    Sollten es tatsächlich eine der letzten Populationen weltweit sein, dann wäre ich gegen jedweden Eingriff, der tatsächlich zum Aussterben führen kann.


    Quote

    Deine Unterstützung von dogmatischer und rücksichtsloser Ausnutzung von Schwachstellen in der Gesetzgebung ist in ihrem Geist bei weitem totalitärer als die berechtigte Kritik an dem, was nach deutschem Recht bisweilen als rechtens gilt.


    Das Ausnutzen von Rechtsmitteln kann in Deutschland im Gegensatz zu manch anderem Land gar nicht rücksichtslos und dogmatisch und schon gar nicht totalitär sein.


    So ziemlich jedes Gesetz hat Lücken oder bietet die Möglichkeit zu einem Missbrauch. In deiner Terminologie: Das Gesetz wird benutzt für Dinge, die nicht dem gesetzgeberischen Sinn und Zweck entsprechen. Ein solches Ausnutzen und Missbrauchens des Rechtsstaates ist für mich ganz klar rechtsstaatsfeindlich. Denn es schwächt ihn für seine eigentlichen Aufgaben. Es kann auch demokratiefeindlich sein.


    Quote

    Mit Demokratie, wie ich sie bevorzuge, nämlich möglichst schlank, klar und direkt, haben solche Prozesse nur wenig gemein.


    Na ja, es gehört ja nun mal zur Demokratie dazu, dass jeder immer seine Meinung äußern kann, was durchaus alles etwas verlangsamt. :)


    Nicht jede Meinung ist für alles relevant. Die bloße Äußerung ist nicht das Problem, das soll so sein. Aber wenn zuviele Meinungen für eine Saceh relevant werden, dann wird's ein Problem. Und dieses Problem haben wir in D. m.E. eindeutig.
    Zwar führt das manchmal zu Ergebnissen, die für viele unbefriedigend sind, aber es führt überhaupt zu Ergebnissen - und das verhindert i.A. Stillstand und reduziert die Kosten im weitesten Sinne.
    Ich habe auch eine Meinung zur Brücke, wurde aber nicht gefragt. Und finde ich das jetzt schlimm? Nein. Wer es zu vielen Recht machen will, hat am Ende gar nichts.


    Kurioserweise könnte aber tatsächlich der Fall eintreten, wie Exilwiener ihn beschreibt. Dass am Ende der Tunnel gebaut wird und es nur sehr wenige Verlierer gibt, nämlich die, die die Mehrkosten bezahlen müssen, obwohl sie einen Tunnel auf keinen Fall wollen.

    Quote from "Vitruv"


    Als entschiedener Gegner der Brücke ist mir jedes rechtsstaatliche Mittel recht, das Projekt zu verhindern. Und wer von dem Hickhack genervt ist, zeigt wenig Demokratieverständnis. (Nach dem Motto: Würde der Führer noch leben, stünde die Brücke jetzt schon) Demokratie bedeutet kontroverse Diskussion. Da kann selbstverständlich auch eine Hufeisennase ein schwachsinniges Brückenprojekt kippen.


    Mit Verlaub, das ist Quatsch (und frech dazu). Es gibt eine Million verschiedene Formen von Demokratie und Rechtsstaat. Anzunehmen, wir hätten hier ein nicht mehr verbesserbares Non-plus-ultra gefunden, ist Quark. Viele Verfahren, Prozesse lassen sich optimieren, viele unnötige Gesetze, d.h. Möglichkeiten Verfahren überhaupt erst zu initiieren, lassen sich problemlos beseitigen. Und trotzdem bleibt alles Demokratie und Rechtsstaat. Zwischen dem, was wir jetzt in D. haben und einem Führerstaat liegen unendlich viele Zwischenstufen - und nicht wenige der anderen Demokratien auf diesem Globus.


    Genausowenig ist es rational nachvollziehbar, dass du einerseits von "kontroverser Diskussion" tönst (natürlich nur so lange, wie es nach deinem Geschmack ist), aber jedwede Diskussion über Verfahrensfragen als antidemokratisch brandmarkst. Das kann eigentlich nur jemand sagen, der noch überhaupt nie darüber nachgedacht hat, wie ein Rechtsstaat funktioniert.


    Wenn Frösche, Hamster oder Fledermäuse wirtschaftspolitisch wichtige Projekte kippen können, damm stimmt irgendetwas mit der Gewichtung nicht. Ich selbst bin sicherlich ein weitaus größerer Naturfreund als der durchschnittliche Großstadtöko, für den lila Kühe unter Biodiversität fallen, aber die deutsche Umweltgesetzgebung ist teilweise völlig absurd.


    Deine Unterstützung von dogmatischer und rücksichtsloser Ausnutzung von Schwachstellen in der Gesetzgebung ist in ihrem Geist bei weitem totalitärer als die berechtigte Kritik an dem, was nach deutschem Recht bisweilen als rechtens gilt. Recht ist formbar und kein Gesetz absolut. Und wer seine eigene Moral nur an dem festmacht, was als Gesetz gerade gilt, der tut mir leid. Damit lebt es sich übrigens auch in Diktaturen recht gut.


    Es ist nun mal jetzt so wie es ist. Man wird sehen, welche Entscheidung viele Monate und Millionen später herauskommt. Aber schön muss man das nicht finden. Mit Demokratie, wie ich sie bevorzuge, nämlich möglichst schlank, klar und direkt, haben solche Prozesse nur wenig gemein.

    Ich glaube gar nicht, dass Regressforderungen entstehen; es sei denn, da hat jemand einen schlechten Vertrag abgeschlossen. Und Mathias hat schon Recht: So etwas gab's zumindest im Westen schon lange, er hat ja das Beispiel Feldhamster gebracht, die einmal zuverlässig mehrere hundert Arbeitsplätze verhindert haben.
    Naja, da solche Umweltprozesse (Gutachten Gegengutachten, Weitere Gutachten, Anhörungen, Kommissionen etc.) normalerweise lange dauern, werden sie wohl nicht vor dem Februar 2008 zu einem Ergebnis kommen. Damit wäre dann zumindest der Bürgerentscheid nicht mehr bindend. Was auch immer dann passieren wird.
    Man mag es für absurd halten (so wie ich) oder nicht, aber so funktioniert unser Rechtsstaat: Jeder hat das Recht, alles auszuschöpfen, seien Anlass oder Ziel auch noch so idiotisch oder verwerflich. Die einzige Abhilfe wäre: Weniger Gesetze - aber das gehört nun wirklich nicht hierher.
    Der Entscheid war bindend, die Flugnasen sind es auch.

    Quote from "Benni"

    @Seraph
    Ich wurde mal sagen, dass das nach der Sanierung ist. Die Zeichen der Zeit sind eben erhalten geblieben. Ich finds OK.


    Würde ichauch sagen, denn der Teil war lange eingerüstet - was natürlich, gerade in Berlin, nichts heißen muss. Aber i.G.z. Benni finde ich diese Konservierung des Kaputten nicht ok. Aber gut, ist halt (vorerst) so; wenigstens haben sie nicht noch mehr kaputt gemacht als schon war.


    Quote from "Benni"

    Aber langsam sieht auch alles von Patzschke gleich aus :(


    Stimmt. Den Eindruck habe ich auch. Könnte sich auch mal was Neues einfallen lassen. Fassadenstruktur, Dekor, Farben: Alles wiederholt sich. Dafür gäb's wohl auch in seinem eigenen Stil noch genug Variationsmöglichkeiten.


    Quote from "Benni"

    Von dem "Park" bin ich etw. enttäuscht. Dachte da kämen noch ein Paar Bäume hin.


    Na, ich hoffe doch, da kommt noch was hin. So ist es sehr trist und vermittelt auch nicht gerade Natur-Feeling.
    Aber das beste an der Lage ist ohnehin das AA ggü. Dadurch dürfte das eine der sichersten Lagen in Mitte sein und man darf hoffen, dass die Fassaden nicht bereits nach einem Monat beschmiert sind.


    Quote from "marc!"

    eigentlich verbessert sich die stadt,


    Das tut sie auf jeden Fall, wenn auch langsam und mit vielen Rückschlägen. Das Areal Mitte-Ost dürfte in 15-20 Jahren wirklich sehr vorzeigbar sein, aber bis dahin gibt's noch viel zu tun.


    Quote from "spacecowboy"

    Bis April 2008 soll auf einem bislang unbebauten Grundstück in der Schumannstraße in Berlin-Mitte, unweit des Deutschen Theaters, ein Neubau entstehen, der architektonisch realisiert, wofür die Stiftung steht: Transparenz, Ökologie und demokratische Offenheit.


    Aaah! Von solchem hirntoten Geschwätz bekomme ich echt Ausschlag. :(
    Ob die den Schwachsinn selber glauben oder nur andere für dumm verkaufen wollen?

    Quote from "Trips"

    :gehtsnoch:


    Die ganze Geschichte ist an Abstrusität kaum noch zu übertreffen.


    Volle Zustimmung.
    Also entweder man erachtet das Bauvorhaben für nötig, dann sind ein paar Fledermäuse wurscht. Oder man erachtet es als unnötig, dann kann das aber nicht durch Fledermäuse begründet werden.

    So, nach einiger Zeit gibt's mal wieder ein paar neue Bilderchen.


    Als ich das letzte Mal bei den 3 Leipzigern war, waren die Kolonnanden noch eingerüstet. Jetzt sind sie frei und die Gebäude weitgehend fertig.


    Ich finde den Gang recht gelungen. Vor allem auch die Gestaltung der Ladenfront dahinter. Auch die Materialien sind edel und ansprechend. Dies gilt übrigens auch für den modernistischen Bau, der zumindest in der Sonne durchaus ästhetische Qualitäten hat: Das Bronze leuchtet sehr schön und warm; der Boden hat ein Ornament in Basaltmosaik und an der Decke sind kleine bronzene Sterne. Lediglich die Ladenfront ist schon sehr steril.
























    Hauptproblem ist momentan noch der Altbau rechts der dreien, da er die Kolonnade links wie rechts von ihm unterbricht. Hoffentlich macht der Denkmalschutz keine Probleme und sein Erdgeschoss kann durchbrochen werden.




    Vom Patzschke-Innenhof bin ich enttäuscht. Das versprochene italienische Flair ist nicht ansatzweise vorhanden. Er wirkt sehr langweilig und sieht eigentlich genau gleich aus wie der am Monbijouplatz.




    Als nächstes einige neue Bilder vom Townhouse-Areal. Es geht stetig voran.











    Der Platz hinter dem Areal.




    Hier baut auch wieder Patzschke an der Ecke.






    Neben ihm teilweise Gewöhnungsbedürftiges. Das gelbe schiefe gefällt mir aber gar nicht schlecht. Nur ein bisschen mehr Schmuck wäre wünschenswert.




    Mein Lieblingstownhouse:




    Davor gibt es jetzt auch Grün.




    Schräg ggü. baut Bauwert eines der übelsten Gebäude dort.







    Altbausanierung in der Behrenstraße.




    Dann zu einem echten Ärgernis. Der Platz vor dem Deutschen Theater ist nicht schlecht. Viel nette Bebauung, das Theater ist frisch saniert.








    Die einzige echte Sünde bislang war die Mensa Nord der HU. Die soll allerdings weg kommen. Ich hatte lange die Hoffnung, dass ein schmucker Platz entstehen könnte. Doch die Vorfreude wurde kürzlich bereits durch einen Glas-Hotelneubau neben dem Bunker bereits getrübt.






    Jetzt musste ich entdecken, dass diese - ich muss es so drastisch sagen - Idioten den Platz vor dem Theater bebauen. Da ist Berlin voller Brachen und Bauplätze und die bebauen einen begrünten Platz. Völlig hirnlos. Und als ob das nicht schon Ärgernis genug wäre, schaue man sich an, was dort hinkommen soll. Potthässlich, billig und absolut nicht in das Umfeld passend. Wer das genehmigt hat, der gehört an den Pranger.




    Direkt am Bahnhof Friedrichstraße wird jetzt auch das Tränenpalast-Areal bebaut. Der gestreifte Hotelbau dahinter wurde letztes Jahr fertig.




    An der neuen HU-Bibliothek geht's voran.




    Hinter der HU hat man ein eigentlich schon beinahe romantisches kleines Fleckchen durch eine Hardcore-Bauhaus-Kiste völlig entstellt. Brutalo-Kontrast per excellence - egal wie man zum Gebäude als solches steht.






    Die Chippie-Galerie ist ausgepackt. Tja, war zu erwarten: Das einzige, was mir an dem Gebäude wirklich gefallen hat, waren die changierenden Bruchziegel - die hat man jetzt allerdings überschmiert.









    Auf der Museumsinsel direkt war ich schon länger nicht mehr und ich muss sagen: Sie ist zwar schon Baustelle, solange ich in Berlin bin, aber soviel Baustelle war noch nie. Neues Museum, Pergamon-Museum, Kolonnaden, Brücke. Dazu noch etwas Altes Museum, Dom und PdR sowieso. Es ist praktisch eine riesige Baustelle.
    Erfreulich ist besonders, dass die Kolonnaden, die vor einigen Jahren fertig sein sollten, endlich in Angriff genommen werden.




























    Mir erscheint der Stil bei einem Flughafen auch zweitrangig. Funktional und gemütlich soll er sein, dazu möglichst luxuriös.
    Aber ein neogotisches Flughafengebäude hätte sicherlich seinen Reiz und wäre vor allem eines: ziemlich einzigartig. Auf jeden Fall spektakulärer als z.B. dieser langweilige geplante BBI. Das einzig halbwegs ansprechende, die "Sky-Bridge", hat man ja inzwischen auch weggekürzt.
    Hier in Berlin hätte sich als Flughafen-Neubau auch eine Hommage an den Tempelhofer angeboten.