Posts by Sagebiel



    Dieses Foto, aufgenommen um 1850, wurde in Berlin bei Bassenge kürzlich versteigert.


    http://www.bassenge.com


    Wer Lust und Zeit hat, sollte sich die Kataloge mal ansehen, viele Berlin und
    sonstige Stadtfotos aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.


    http://www.bassenge.com/bassenge/de/kapitel.asp?c=M


    Auch hoch interessant die versteigerten II. Weltkriegsfotos russischer Provinienz:


    http://www.bassenge.com/bassenge/de/lose.asp?c=L


    Bilder aus dem zerstörten Reich (auch Berlin) etwa ab Los 4079.


    Nachdem ich schon ein erstes Weihnachtsgeschenk geöffnet habe, muss ich uaoj36 leider recht geben, der Vorkriegszustand ist das Maß der Dinge!


    Quote from "RMA"

    Bejubeln des War-Zustandes, Beweinen des Ist-Zustandes.


    Ich habe die hier auch schon besprochene DVD "POTSDAM WIEDERENTDECKT" bekommen und kann sie unbedingt empfehlen. Wer sich selbst überzeugen will, hier die Seite dazu, mit Trailer:


    http://www.filmschaetze-potsdam.de/trailer.php


    Wünsche allen Mitkämpfern und Potsdam-Freunden ein frohes Weihnachtsfest!



    Potsdam.- Putte an der Fahnentreppe am Stadtschloß


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    PS: Die wikimedia-Bundesarchiv-Fotos sind toll. Max Baur ist ja einer
    der berühmtesten deutschen Lichtbildner. Ich wundere mich, daß das
    Bundesarchiv glaubt, die Rechte an seinen Bildern zu besitzen.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Baur

    Quote

    Aber das hatte man schon gesagt als er dreißig war, das hat man schon gesagt als er vierzig war. Und jetzt war er gerade fünfzig geworden und vögelte sie weiter, und soff wie ein Weltmeister und architektierte zwischendurch. Das letztere fiel ihm genau so leicht wie die andern zwei seiner Hauptbeschäftigungen, denn sein Repertoire erstreckte sich auf lediglich drei Standardmodelle von Häusern, die er seit Jahren „drauf“ hatte. Die waren gut, einfach und solide – und er variierte sie nur ein bißchen, um den Kunden Individualität zu suggerieren. Für einen „neuen“ Entwurf brauchte er nicht einmal eine Stunde, er hatte das ja alles im Rechner.


    http://wimbauer.wordpress.com/…milchferkelhalterabend-1/

    Deshalb mal wieder zum Stadtschloss. Ich habe diese lustige Seite gefunden:


    http://www.kein-schloss-in-meinem-namen.de/index.php?id=3


    Dort protestieren so einfache Bürger wie Bruno Flierl und Philipp Oswalt (der neue Bauhaus-Direktor)
    gegen das Schloss.


    Nun ja, wenn ich gegen jeden Neubau sone Seite bauen würde, wäre das Internet bald voll.
    Mal abgesehen davon, daß diese Form des Protests auch nicht neu ist (http://www.notinourname.net/). Als nächstes kommt wohl die Anti-Stadtschloss-Schleife?


    http://www.kasper-online.de/schmidt/archiv/wahn.htm


    Support our Humboldt-Forum!

    Es gibt übrigens verschiedene Stränge (?) zum Nationaldenkmal:


    http://www.aphforum.de/archite…viewtopic.php?f=13&t=2464


    und


    http://www.aphforum.de/archite…m/viewtopic.php?f=3&t=496


    In letzterem steht sogar:


    Quote from "MunichFrank"

    So sieht der Gewinnerentwurf für das mögliche Einheitsdenkmal aus, der heute von Lammert und Tiefensee in Berlin vorgestellt worden ist:


    http://www.bundesregierung.de/nn_1264/C" onclick="window.open(this.href);return false;\r
    http://www.bundesregierung.de/nn_1264/C ... nheit.html


    Na ja, wieder mal ein abstrakter Entwurf der für weiß was auch immer stehen könnte. Es hätte sicherlich noch schlimmer kommen können, aber für diesen Anlass hätte ich mir doch einen besseren Entwurf erhofft. Schade, wieder einmal eine Chance vertan.

    Quote from "Kai"


    der blick über die spree: der schinkelplatz (der schönste platz berlins!)


    Allerdings mit Blick auf die hässliche Rückseite der Kommandantur!


    Quote from "Kai"

    und zum schluss noch mal die townhouses am caroline-von-humboldt-weg


    Grauenhaft! Hier kam die Finanz- und Immobilienkrise leider zu spät.

    Aber jetzt, mit vollem Schwung!



    http://www.maerkischeallgemein…ftung-Garnisonkirche.html


    Quote

    Seit gestern ist es amtlich: Die „Stiftung Garnisonkirche Potsdam“ kann offiziell ihre Arbeit aufnehmen. Innenminister Jörg Schönbohm übergab am Nachmittag die Anerkennungsurkunde für die Stiftung an Vertreter des künftigen Stiftungskuratoriums. Innenminister Jörg Schönbohm, Bischof Wolfgang Huber und Oberbürgermeister Jann Jakobs würdigten die Übergabe der Anerkennungsurkunde als Zeichen der Hoffnung, dass der Wiederaufbau der Barockkirche gelingen werde.


    Der Geschäftsführer des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins, Peter Leinemann, der zusammen mit dem Potsdamer Theologen Martin Vogel die Geschäfte der Stiftung führen wird, sagte den PNN, dass bis zum Frühjahr das elfköpfige Kuratorium zusammengestellt werde. Danach würden die weiteren Schritte der inhaltlichen und planerischen Umsetzung des Wiederaufbau-Projekts angegangen. Einen Termin für den Beginn des Wiederaufbaus der Barockkirche wollte Leinemann nicht nennen. Großes Ziel sei es weiterhin, bis zum Jahr 2017 zumindest den Turm der Garnisonkirche in der Breiten Straße wieder herzustellen. Dafür werden 25 Millionen Euro gebraucht, die allein aus Spendenmitteln zusammenkommen müssen – der Wiederaufbau der gesamten Kirche würde 100 Millionen Euro kosten. Bislang verfüge die Stiftung über ein Kapital von 360 000 Euro – für die volle Arbeitsfähigkeit würden aber drei bis fünf Millionen Euro gebraucht, so Leinemann.


    http://www.pnn.de/potsdam/inde…0.12.2008/4473348.pnn#art

    Hier mal eine ganz besonders schöne Rekonstruktion:


    Quote

    Als Ort ... war mit Bedacht die Historische Mühle im Park Sanssouci gewählt worden. Hier nämlich soll bis 2012, pünktlich zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen, ein neues Besucherzentrum mit Gastronomie und Shop eingerichtet werden, wofür das zerstörte Schweizer Haus wieder zu errichten und die Remise entsprechend umzubauen ist.


    http://www.maerkischeallgemein…-Geld-die-Braut-wird.html

    Quote

    ... Aber es hilft nichts, das erste Gefühl bleibt: diese leichte, verblüffte Enttäuschung. Und man hat den Eindruck, dass sich jetzt alle vor allem deshalb so tapfer glücklich reden, weil sie Angst haben, dass dieses Gefühl nicht weggehen wird – und mit jedem Baufortschritt womöglich sogar noch anwachsen. Wir hätten wirklich gern, dass jetzt endlich Ruhe ist, glauben aber natürlich selbst nicht dran.
    ...
    Der Wunsch nach dem Wiederaufbau des Schlosses entsprang dem Wunsch nach dem Wiederaufbau des Schlosses. Fertig. Er entsprang hingegen nicht dem Wunsch nach einem sogenannten Humboldtforum. Die Erfindung dieses Humboldtforums war ein Mittel zum Zweck. Das darf man sich bitte immer mal wieder bewusst machen, denn inzwischen drohen sich die Verhältnisse umzukehren. Vielleicht war es eben einfach kein besonders gutes Mittel für diesen Zweck. Am Anfang stand der Wunsch nach einem Bild, dem des Schlosses vor der Zerstörung. Diesen Wunsch muss man nicht teilen, aber nachvollziehen kann man ihn. Man kann ja auch nachvollziehen, dass die meisten Architekten heute an der Stelle lieber etwas Eigenes hingesetzt hätten und bis heute jammern, dass sie das nicht dürfen; Architekten jammern immer, das lernen sie im ersten Semester, kümmern muss das aber niemanden, die Welt ist schließlich nicht für die Architekten da, sondern umgekehrt.


    Warum dann aber nicht gleich richtig? Warum sagt niemand: Herzlichen Glückwunsch, Herr von Boddien, Sie haben gewonnen, hier sind fünfhundert Steinmetze, und in dreißig Jahren sieht das Ding wieder aus wie vor siebzig Jahren – und dann hängen wir da die Alten Meister aus der Gemäldegalerie hinein? Warum müssen es stattdessen unbedingt die Kanus aus Dahlem sein? Aus schlechtem Gewissen? Als pädagogische Selbstgeißelung: Wenn schon böser europäischer Barock, dann nur mit außereuropäischen Sammlungen, egal wie das den beiden bekommt?


    Mal sehen, wann sich die Direktoren der betroffenen Museen für sehr glücklich erklären. Die Ost-Berliner dürfen sich auf jeden Fall glücklich schätzen, dass ihnen jede Reminiszenz an den Palast der Republik und ihren Teil der Geschichte erspart geblieben ist. Ihre Schauseite besteht aus rigidem Raster, das kennen sie von den Plattenbauten, auch erinnert es an Setzkästen; auf italienischen Friedhöfen stellt man in so etwas Urnen hinein. Und die Freunde des Historischen können ja ihre Brillen abnehmen, wenn sie sich von Westen her nähern, dann verschwimmen vielleicht die kalten, harten Kanten und die industriellen Details.


    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Hier mal Berlins schönste italienische Loggia:



    Quote from "SchortschiBähr"

    ... Die Grundidee, öffentlich begehbare Loggien zu schaffen, um darin lustwandeln zu können (z.B. in den Pausen kultureller Veranstaltungen) zeugt von italienischem, südlichen Lebensgefühl und erhöht den Genußwert des neuen Schloßes. Doch ist es nicht eine riesige Raumverschwendung!? Die 3 Stockwerke Loggiengänge sind für nichts anderes da, als zum Lustwandeln!?? Eigentlich toll, Architektur mal ohne Kosten-, Nutzenberechung zu schaffen. ...


    Finde ich eigentlich auch eine sehr gute Idee, aber es ist die Ostseite! Ich (kein Architekturprofessor), würde meine Loggia nicht auf der Ostseite bauen.


    Zumal der Blick dort aufs Rentnerdenkmal und den noch immer recht unattraktiven Alex (dann auch noch ohne Neptunbrunnen) geht.