Posts by Exilwiener

    Da hast Du vollkommen recht Rainer Zufall, aber zum Glück sind die Arbeiten schon so weit fortgeschritten, dass nun so oder so fertiggestellt werden muss, damit mit der Verwertung bzw der Refinanzierung gestartet werden kann.

    Ich habe seit gefühlten 20 Jahren hier im Forum noch nie die Meldefunktion betätigt. Eventuell tut dem einen oder anderen einmal etwas Abstand vom Forum recht gut - eventuell sogar vom Forumsarzt zwangsverschrieben :ueberkopfstreichen: , um die mutmaßlich geschwächten Nerven etwas zu beruhigen. Grundsätzlich verstehe ich den Sinn hinter dieser Funktion darin begründet, dass niemand verfassungsrechtlich verbotene Symbole (linksextreme oder rechtsextreme), pornografische Inhalte hier postet oder beispielsweise jemanden unter der Gürtellinie angreift. Aber wenn hier ständig irgendein Übersensibler daraus eine Tugend macht, um einfach missliebige Meinungen stasimäßig der Zensur unterwerfen zu lassen, dann appelliere ich an diese oder diesen, sich das nächste Mal dreimal bitte zu überlegen, ob das denn wirklich notwendig ist - also mir zumindest wäre das von meiner Persönlichkeit her schon immens peinlich mich irgendwie als Vernaderer aufzuspielen. Vielleicht irre ich mich auch und es nicht immer ein und dieselbe Person, dann bitte ich um Verzeihung, aber irgendwie haben wir das doch nicht nötig wie ich meine.

    Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass zukünftig die jungen Deutschen, die irgendwann endlich einmal mit dem albernen West-Ost-Gehabe nichts mehr am Hut haben werden, begeistert aus den östlichen Bundesländern ihre gewonnen Eindrücke mit nach Hause nehmen und ganz unverkrampft auch ihre alten Stadtbilder und Plätze an prominenten Stellen wiederhaben möchten! Diese Zeit wird kommen, da bin ich mir ganz sicher und bis dahin muss man sich mit kleinen, punktuellen Verbesserungen a la Altstadtfreunde (übrigens ganz tolle Leistungen, was die in N so alles leisten) begnügen. Der Austausch so mancher seelenloser, toter Glotz-Fenster-Augen würde auch schon wahre Wunder im Stadtbild bewirken!

    …ja, auch hier braucht es endlich eine sogenannte Zeitenwende. Herr Dogerloh soll sich laut Welt vor der barocken Fassade übrigens ekeln. Ich frage mich, was man da für Hanseln viel zu große Schuhe anzog, die natürlich nicht passen können. Naja, je schneller diese peinliche Truppe aus dem Schloss draußen ist, desto eher kann da auch wieder Schloß herein, damit der Schuh auch passt.

    So ist es und in Dresden stand nicht die Stadt per se, sondern die Elbwiesen inmitten dieser Stadt unter UNESCO Schutz. Da an der breitesten Stelle der Elbwiesen die bekannte Brücke errichtet wurde, war der Status natürlich dann futsch. Das ist bei der Museumsinsel anders auch wenn die bauliche Beeinträchtigung durch die - für mich - entstellenden Neubauten dort auch hart am Status kratzen, aber das entscheiden andere.

    Leider hinter einer Paywall.


    Womit möchte Bosch denn den Effizienzverlust durch die zusätzlich notwendige Umwandlung ausgleichen? Oder, andersherum gefragt, welchen Vorteil sieht das Unternehmen in der Verwendung von Wasserstoff, der so bedeutsam wäre, dass der Effizienzverlust kompensiert wird? Wer soll die dann notwendige doppelte Versorgungsinfrastruktur für Strom und Wasserstoff bezahlen?


    Auszug aus dem Welt-Artikel:


    „Wasserstoff wird zu einem Schlüsselelement für die Versorgungssicherheit“, sagt Bosch-Geschäftsführer und Fertigungschef Rolf Najork. „Wir bringen deshalb jetzt wasserstoffbasierte Technologien aus den Laboren in die industrielle Realität – auf die Straßen und in die Fabriken.

    ...

    Geht es um den Einsatz von Wasserstoff ist das Kernelement eine von Bosch Rexroth und dem Partner Maximator Hydrogen ersonnene Lösung zur Kompression des Gases für Tankstellen, Speicher und Pipeline, die in Homburg erprobt wird. Bis zum Ende des Jahrzehnts will man diese Technik in weltweit 4000 Wasserstofftankstellen zum Einsatz bringen. Jede dritte Wasserstofftankstelle der Welt soll dann über Bosch-Komponenten verfügen.

    ...

    Die neuen containerbasierten Verdichter haben das Potenzial, die Gesamtkosten für Betreiber um die Hälfte zu senken“, feiert sich das Unternehmen. Bosch und Maximator leisteten so „einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Nutzung von grünem Wasserstoff in Pkws, Nutzfahrzeugen, Bussen und Zügen."


    Klingt sehr interessant und die ohnedies exzellent weltweit performende Firma Bosch macht dem Ruf Deutscher Ingenieurskunst endlich einmal wieder alle Ehre. Jetzt muss sie nur noch beweisen, dass sie es auch in der Praxis umsetzen kann, was das Wichtigste ist!

    Ich probiere es ganz pragmatisch zu sehen: Will ich lieber unter russischer oder nicht doch lieber unter amerikanischer Hegemonie leben (die dritte Option des Weder noch, die ansonsten selbstredend meine liebste Option wäre, haben wir leider dem Größenwahn unseres Führers zu "verdanken", dass es diese nicht mehr gibt)? Ich kann diese Frage für mich ganz eindeutig beantworten und somit erübrigt sich jedes weitere Kopfzerbrechen.

    Wie ich gerade in der Welt las, wurde von den Ukrainern heute das modernste Schlachtschiff der Schwarzmeerflotte, die „Admiral Makarov“, schwer getroffen und wird vermutlich wie die „Moskwa“ in Bälde sinken.


    Warum poste ich das hier? Weil die „Admiral Makarov“ vor Odessa kreuzte und immer wieder die Stadt Odessa vom Meer aus Angriff. Dieser Terror ist nun wenigstens vorbei!


    Jetzt weiß ich auch, weshalb die Türkei verbietet mit Kriegsschiffen durch den Bosporus zu fahren: Sie will vermutlich weitere russische Matrosen vor dem kalten Seemannsgrab bewahren 😉. Insgeheim werden die russischen Matrosen den Türken sehr dankbar sein. Die Matrosen auf den nur noch drei vorhandenen Kriegsschiffen werden sich vermutlich wie seinerzeit unsere Matrosen auf der Bismarck fühlen - arme Jungen und deren Eltern! Naja, wenn das so weitergeht, dann gibt es sehr bald keine Schwarzmeerflotte mehr und Sewastopol als russischer Kriegshafen ist nur noch Geschichte. Wie war das noch einmal? „Wenn Du den Rubikon überschreitest, dann wirst Du ein großes Reich zerstören…“. Geschichte wiederholt sich und Hochmut kommt vor dem Fall! Mit dem Schulwissen hätten sich zuerst Napoleon, dann Hitler und nun Putin viel Leid und Elend erspart.

    Der Bürger hat normalerweise nicht das Geld und die Kraft, dagegen zu prozessieren.... So einfach ist das

    Der Bürger nicht. Sehr viele Bürger zusammen aber womöglich schon. Die Stadtverwaltung sollte bloß der ausführende Hammer und die Stadtregierung als direkte Vertretung der Bürger der Schmied sein. Beim Narrenhäusel hat die Stadtregierung - wenn ich nicht irre - doch erkannt wie perfide die Stadtverwaltung agiert und ein Machtwort pro Rekonstruktion gesprochen. Der unbeschreiblich tolle Erfolg des Neumarkts sollte den Abgeordneten doch mittlerweile beide Augen geöffnet haben sollen! Eigentlich irre, dass die bornierten Beamten noch immer gegen die Interessen der Bürger so schamlos intrigieren!

    Vitusstädter


    Sehr schöne Fotos! Warst Du hoffentlich auch im Renaissancegarten des Palazzo Giusti mit seinem wohl schwierigsten Irrgarten, den ich bis dato besuchte!


    Veronas Altstadt ist übrigens für den Autoverkehr weitestgehend gesperrt. Nur zu Hotels, Lieferanten und Anrainer mit Garage dürfen hineinfahren. Die Altstadt wirkt dadurch sehr angenehm und gut erlebbar, wie ich finde.

    Es gibt Städte, die werden von Jahr zu Jahr einfach schöner und schöner und dazu gehört definitiv Potsdam (neben Leipzig und Dresden)!


    So herrlich „blühend“, das hätte sich auch der seelige Kanzler Kohl seinerzeit in seinen schönsten Träumen nicht einmal vorstellen können als er von den „blühenden Landschaften“ sprach! Für mich der letzte und einzig große Kanzler seit der Revolution 1989, wie man heute leider rundum feststellen muss. Bedenket, dass leider alle (sic!), die nach ihm kamen ursprünglich gegen die Wiedervereinigung waren! Danke Helmut, Du wirst aber leider lange warten müssen, bis wieder ein Kanzler auf Deine Wolke im Himmel kommt…

    Ich finde da hilft stets ein Gang auf den örtlichen Friedhof, um sich ein Bild von den aktuellen und ehemaligen Bewohnern und deren Kultur zu machen. Für mich bei jedem Städtebesuch der erste Besuch, der ansteht. In Lemberg waren es gefühlt am städtischen Friedhof die ältesten Gräber fast alle mit deutschen Inschriften (18. Jahrhundert), danach überwiegend polnische Inschriften (19. Jahrhundert) und wenige deutsche (österr. Beamte und Militär) und ukrainische Inschriften und dann fast nur noch ukrainische Inschriften seit dem Ende des 2. Weltkrieg. Sehr imposant sind die polnischen Kriegsgräber auf der Zeit der 1.Hälfte des 20. Jahrhunderts gewesen! Übrigens eine Rekonstruktion, weil die Kommunisten diese nach dem 2. Weltkrieg komplett eingeebnet haben und erst seit der Unabhängigkeit der Ukraine aus dem sowjetischen Kerker durften die Polen ihre Kriegsgräber wieder komplett in Lemberg rekonstruieren! Ev stelle ich ein paar Fotos einmal hier ein. Auch ein interessantes Phänomen, konnte man auf den Gräbern beobachten, wie sich je nach Herrschaft auch die Vornamen auf den Gräbern anpassten. So habe ich erinnerlich mehrere Familiengräber deutscher Lemberger entdeckt, die während österreichischer Zeit noch deutsche Vornamen trugen und dann ab dann ab der polnischen Zeit polnisch geschrieben wurden. Ähnlich wie am Friedhof in Triest, da fiel mir das auch schon auf (natürlich dort mit italienischen Vornamen 😉).

    Ich bin einigermaßen geschockt, über die neue, unschöne Fenstergestaltung. Durch das Hin- und Herscrollen dauerte es einige Minuten bis ich realisierte, dass das ja die Fenster im 1. OG sind.

    Hässlich - aber wohl grottennötig.


    Hoffentlich rekonstruiert man einiges Tages wenigstens die wichtigsten Stücke, wenn man - wovon ich leider ausgehe - den originalen Schmuck nicht wieder zurückbekommen wird. Falls er dann doch wieder auftaucht, kann man die Duplikate dann ja Queen Camilla oder (noch besser der schönen) Queen Catherine schenken.... :lachen:

    Ja, vor dem Raub war es am Abend immer so schön durch die Fenster des EGs in das Historische Grüne Gewölbe zu blicken!


    Man sollte die neuen techn. Maßnahmen als und vor allem auch die Reko der geraubten Stücke der verfluchten Remmo Familienbande in Rechnung stellen oder Zwangshypotheken ihren Raubritterburgen im Grundbuch eintragen und bei Uneinbringlichkeit zwangsversteigern. Irgendwie muss man diesem Abschaum ja einmal habhaft werden.

    Staatlich "Betreutes Denken" halt.


    Besonders kurios, wenn man als Beispiel die im Raum stehende Rekonstruktion der Bornplatzsynagoge heranziehen würde. Vermutlich würde der Staats..ähm...Deutschlandfunk rot anlaufen, wenn man diesen Frage entgegenhalten würde, was an der 1:1 Reko einer Synagoge denn "neo-national" ist? :thumbsup:


    Kinder, spart Euch den Frust. Die, die wissen, dass es bloß um Ideologietransport geht, die erreichen solche Belehrungen ohnedies nicht und die, die man zu erreichen versucht, die wissen nicht einmal wie man "Rekonstruktion" buchstabiert. :biggrin:


    Quote from Gendlandfunk

    Wenn Architektinnen, die genau wissen, was sie wo und warum bauen, darauf verweisen, dass sie eine ideologische Überhöhung der rekonstruierten Gassen ablehnen, wenn sie darauf verweisen...schwurbbel, schwurbbel

    Warum schreibt der Autor nur über Architektinnen? Offensichtlich machen die männlichen Kollegen alles richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

    Das Grundübel des heutigen Denkmalschutzes ist aus meiner Sicht, dass der „künstlerische Aspekt“ eines Gebäudes kaum, wenn überhaupt, eine Rolle spielt (wie dies früher wohlgemerkt glaublich ein Kriterium war).


    So kann man quasi wirklich jeden Schrott mit irgendeiner sogar weit dahergeholten Begründung unter Schutz stellen, wie beispielsweise bei allen möglichen x-beliebigen, industriell und massenhaft hergestellten Plattenbauten, wie das leider schon öfters vorkam. Ich kann DIESE ART des „Denkmalschutzes“ schon lange nimmermehr ernst nehmen. Hier ist ein Umdenken dringend notwendig, vor allem, wenn auf der anderen Seite wirkliche historische Baudenkmäler einfach von irgendwelchen Investoren über Nacht abgerissen werden und die Denkmalämter 0 reagieren.

    Aus Afghanistan haben sich die Russen aber auch ohne Niederlage zurückgezogen. Da braucht es vermutlich keinen Siegfrieden und die Ukrainer haben jetzt den Russen schon mehr Verluste innerhalb von 6 Wochen zugefügt als im ganzen Afghanistankrieg zusammen.


    Ich frage mich bloß worüber man verhandeln will? Die Russen haben ihren Nachbarn überfallen und sollen sich zurückziehen, damit man sich wieder an einen Tisch setzen kann. Das wird so leider nicht passieren. Ich befürchte es wird ein langer und schrecklicher Stellungskrieg werden, während Russland sich zu einem Art europäischen Nordkorea ausbildet. Und alles nur wegen einem komplexbeladenen Diktator, der von einer verlorenen Großmacht träumt. Das hatten wir in Europa schon einmal 1:1 und wissen leider wohin das führt. Traurig das Ganze und mir tun die Menschen in der Ukraine leid, dass die nicht in Ruhe leben können. Ich habe wirklich 0 Verständnis (mehr) für Putin.