Posts by Exilwiener

    Ich habe eigentlich gehofft, dass nach der Salomonis Apotheke und dem Steigenberger Hotel solche falschen sandsteinsichtigen Fensterrahmen etc Geschichte sind. Wenn jetzt auch noch der benachbarte „Leitbau“ sich so daherkommt, dann fände ich das sehr schade, auch wenn man zukünftig dieses Manko reparieren wird können.


    Ist das nicht derselbe Investor wie beim Palais Hoym? Wenn ja, dann wird dieses dann hoffentlich nicht auch stilistisch falsch umgesetzt oder ist dort alles dank Resurrectus zum Glück save?

    Grundsätzlich immer positiv, wenn man reflektiert, aber weshalb immer nur so absolut einseitig?


    Fürst von Bismarck hat, wenn man alles auf die Waagschale legt, mehr Positives für unsere Gesellschaft geleistet als Negatives! Manche Errungenschaften existieren bis in unsere Tage und jeder von uns profitiert davon!


    Sehen wir uns in Deutschland einmal aber die Denkmäler und sonstigen Straßenbezeichnungen zum Beispiel eines Karl Marx, Ernst Thälmann oder einer Rosa Luxemburg an. Legen wir deren "Leistungen und Errungenschaften" einmal auf die berühmtberüchtigte Waagschale und schon kippt diese doch bei der ersten Belastung bereits um. Wenn man ehrlich ist, wäre bei diesen Personen sogar ein einfaches Schrägkippen viel zu wenig, aber das Mindeste! Bevor man sich an dem Begründer des Sozialstaates mitsamt Sozialversicherung, Krankenversicherung et cetera abarbeitet, sollte man sich definitiv zuerst einmal den Null- bzw Negativleistern Deutscher Geschichte widmen!

    https://www.mdr.de/nachrichten…aus-universitaet-100.html



    Ich hoffe dass keins dieser Projekte Früchte trägt.

    Jesus und Maria, wenn unsere Medizinstudenten auch solche „ästhetischen“ Ergüsse abliefern täten, dann müssten wir doch tatsächlich Angst bekommen, was die dann zukünftig einmal für progressive Sprungschanzen-Brüste oder windschiefe Nasen operieren täten…aber ich will lieber niemanden auf blöde Gedanken bringen, ansonsten fühlt sich tatsächlich jemand noch bemüßigt „Bauhaus-Chirurg“ zu werden…“wollen Sie Ihrer gnädigen Frau nicht zu Ihrem neuen Haus nicht auch noch die passenden Quadrat-Brüste passend zu den sprossenlosen Glotzfenstern machen lassen?! Das ist momentan der letzte Schrei 😉!“.

    Einfach wunderbar! Großartig, wie positiv sich so eine Wiederherstellung im Stadtbild macht!


    Leipzig macht hier wirklich alles richtig und hängt durch seine ständige Wiederherstellung seines Bauerbes die restlichen Großstädte Deutschlands immer mehr ab - zurecht! Das wird auch belohnt mit immer mehr Firmenansiedlungen und höheren Studentenzahlen.


    Zahlt Leipzig den anderen Städten etwas, damit sie das nicht kopieren? Oder sind die Leipziger Stadtväter einfach viel schlauer?

    Dann bleibt uns eigentlich nur übrig zu hoffen, dass alle FDP, CDU, AfD Wähler und auch ein paar Nichtwähler ihr Kreuz auch bei der Stichwahl beim Herrn Hilbert machen 🙏🏼! Hallo: Sowie natürlich alle Grünen und sonstigen Linksgepolten, die ein schönes Stadtbild zurückbekommen möchten!!!


    Aber schon irre, dass nach dem grandiosen und beispiellosen Erfolg des herrlichen Neumarkts mitsamt der Frauenkirche, es noch immer (sic!) so verbohrte Ideologen gibt, die sogar die Chance erhalten gewählt zu werden um später eine Stadt zu gestalten (oder eben das Gegenteil)!


    Wie auch immer, gegen Ideologie ist nun einmal kein Kraut gewachsen und Hilbert hat es bis dato gut gemacht! Vielleicht gewinnt ja auch in Dresden die Vernunft. Die Sachsen sind hier ansonsten eigentlich rundum die vernünftigsten und pragmatischsten Deutschen, die ich kenne. Wird scho! Trotzdem Daumen halten!

    Ja, leider und das ist nur die Spitze des Eisbergs! Das Problem ist das sozialistische Mietrecht, das Mieten in Gebäuden nach dem 8.5.1945 nach oben hin deckelt und eine Erhaltung für den Eigentümer schwer möglich macht. Erben bleibt in der Regel nichts anderes übrig als an Projektentwickler zu verkaufen, die abreißen und mehr sowie teueren (hässlichen) Wohnraum in Form von Eigentumswohnungen schaffen.


    Es klingt verrückt, aber die seit 1919 in Wien regierenden Sozialisten vernichten dadurch leistbaren Wohnraum und unterstützen Spekulanten, denen es nur um den eigenen, kurzfristigen Gewinn geht! Aufs Stadtbild wird geschissen. Ruinen schaffen ohne Waffen…die DDR lebt in Form der Wiener Stadtregierung weiter. Ein abschreckendere Beispiel, aber der Dumme wählt stets den Dummen (wenn er die Chance dazu erhält). Ende nicht in Sicht. Bonmot am Rande: Die Wiener Stadtregierung hat mittlerweile mehr Wiener Altbausubstanz seit 1945 zerstört als die Alliierten Bomber im Weltkrieg - nicht einmal Bomber Harris hätte vermutlich soviel Blödheit der Wiener Stadtregierung für möglich gehalten! Das muss man erst einmal schaffen…

    DarkVision


    Das verfallene Kornhaus hat mir immer sehr gut gefallen und ich kann mich aus meiner Zeit in Sachsen noch gut erinnern, dass solche Liegenschaften teilweise um wenige tausend Mark bei den Sächsischen Grundstücksauktionen versteigert wurden! Ich selbst - als Studiosi damals - liebäugelte mit dem Herrenhaus in Strahwalde, das um erinnerlich um die 10.000 Mark den Zuschlag bekam! Umso blöder, dass diese Versteigerungen nicht auch mit einer Sanierungsauflage einhergingen. Dass ein Halbösterreicher das Kornhaus ersteigert und nur verfallen ließ, dass ist zum Fremdschämen! Aber immerhin sieht er selbst ein, dass es nun in verantwortungsvollere Hände kommen soll.


    Dann drücke ich die Daumen, dass derjenige, der diesmal den Zuschlag erhält auch die Sanierung stemmen wird und nicht ein finanzschwacher Käufer durch einen neuen finanzschwachen Käufer getauscht wird! Ideal wäre, wenn die Bieter eine ausreichende Bonität vorweisen müssen, wie das bei der Versteigerung von zB Genossenschaftsjagden üblich ist! Wie auch immer, ich freue mich, wenn hier endlich dieses wunderbare Kleinod denkmalgerecht saniert wird!

    Ich kenne wirklich keine andere Hauptstadt in Europa (oder der Welt?), die eine solch trostlose und sinnentleerte Mitte besitzt, und das auch so beibehalten möchte. Wenn man nicht wüßte, dass es mal ganz anders war, könnte man sich vielleicht irgendwie damit abfinden. Aber so nicht.

    Antwort:

    Quote from Maecenas

    Das Marx-Engels-Forum bietet unverändert ein Bild der Verwahrlosung, Ungepflegtheit ringsherum.

    Überall dort, wo die ideologischen Geisteskinder von Marx und Engels regieren schaut es nach kürzester Zeit immer so aus. Also eigentlich authentisch und zum aktuellen Berlin durchaus passend und das ist (nicht) gut so.

    So schade, wenn das abgerissen werden soll! Die alte Stuckfassade muss interessant gewesen sein, wenn ich mir die Form der Fenster ansehe. Gerade in München würde sich eine Fassadenreko sicherlich gut rechnen bei den dortigen Mieten, aber vermutlich kommt dort nun eine hässliche Rigipsburg hin, die auch den Fensterryhtmus mit den Nachbarn zerstört.


    Ich frage mich, ab wann genau den Architekturstudenten an den Technischen Hochschulen die Grundlagen der Baukunst bzw. das Entwerfen von Fassaden abgedreht wurde? Da muss es doch ein Datum geben, wo man einfach diese wichtigen Grundlagen einfach weggestrichen hat - oder? Kein Wunder, dass man über kaum eine Berufsgruppe so sehr die Nase rümpft wie bei Architekten (die natürlich trotzdem noch vor Politikern und Prostituierten liegen). Dabei könnten sie durch ein bisserl mehr Bildung - wie früher eben - auch wieder ihren Ruf verbessern und obendrein auch wieder an den noch guten Ruf der Vorväter anknüpfen!

    Norwegen mit einer Gesamtbevölkerung von vielleicht Berlin hat doch ganz andere Ressourcen und sonstige Vorraussetzungen als der überbesiedelte Ameisenhaufen Deutschland, der energiepolitisch sich gerade selbst ausmanövriert hat.


    Die deutsche Industrie ist gar nicht so wenig innovativ wie man glaubt. 2024 nimmt das von Siemens, Porsche et cetera gerade in Chile im Bau befindliche E-Fuel Werk seinen Betrieb auf. Milliarden von Autos, die bereits produziert wurden können so zu einem Teil weiterverwendet werden. Die bestehende Tankinfrastruktur detto. Nachhaltiger geht wirklich nicht. Ich mache mir da keine Sorge. Es werden zukünftig mehrere Systeme (Elektro, Wasserstoff, Verbrenner usw) nebeneinander existieren und da wird man sich individuell ansehen, was für welchen Nutzer das adäquateste Gefährt ist. Vielleicht sollte man das Thema ideologiefrei betrachten, was bei den aktuell wenig gebildeten Politikern leider schwerfällt, aber am Ende setzt sich sicher der Verstand durch.

    Man hat das Gefühl, dass sich der modernistische Anbau selbst so dermaßen ob seiner Hässlichkeit schämt, dass er sich hinter dem schönen, würdevollen Altbaugebäude versteckt. Wilder Wein dran und dann kann man den plumpen Elefantenfuss bald nimmermehr sehen.

    Danke für diese Info Maecenas! Dem Wunsch/Aufforderung des Stadtschlossvereins komme ich doch glatt nach und habe gerade wieder einen schönen Betrag gespendet! Eine doppelte Genugtuung für mich: 1. Ich weiß, dass mein Geld dort auch wirklich sinnvoll verwendet wird und 2. ärgert ein Mehr an Spenden die Schlosshasser und (wie man im Extrablatt lesen musste) nun auch Verfassungsfeinde am meisten! Herr Oswalt, ich stelle schon den Schampus kalt 😆!

    Interessanter Garten. Aus welchem Jahrhundert ist die Orangerie? Sind die Fenster auch aus dieser Zeit? Die sehen sehr ungewöhnlich aus und fallen aus der Formensprache der Gesamtanlage heraus.

    Beide Orangerien sind ca 10 Jahre alte Rekonstruktionen, die den Stand um Prinz Eugen herum wiedergeben (1729 bis 1730).


    Hier ein paar Bilder wie es vor der Reko der Orangerien aussah:


    Warum ist die „Gegenseite“ so verbissen dagegen?! Es geht doch Bitteschön nur um ein Haus, das eben aussieht wie der zerstörte Vorgänger - nicht mehr und nicht weniger. Dass manche Leute so besessen und verbohrt sind, das werde ich wohl nie verstehen. Eigentlich sind diese Leute ein Fall für einen Psychiater 👨‍⚕️, da da sicher eine andere Ursache im Verborgenen liegen muss, die einer Heilung bedürfte.