Posts by Stephan

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    Palais Quartier
    Ein Richtspruch für vier Gebäude - [...] Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sprach auf dem Richtfest von einer „Verwirklichung der Zukunft im Heute“, die das Ensemble architektonisch ihrer Ansicht nach bedeute. Die Architektur der vier Gebäudeteile – neben dem Einkaufszentrum entstehen ein 135 Meter hoher Büro- und ein 96 Meter hoher Hotelturm sowie das rekonstruierte Thurn-und-Taxis-Palais – sei zunächst „nur schwer zu begreifen“ gewesen. Heute empfinde sie aber „Begeisterung für das Ensemble“. Frankfurt sei eine lebendige, sich in der Architektur widerspiegelnde Stadt. „Internationale Architekten senden hier Signale in den Himmel.“ Da man die Geschichte nicht vergessen dürfe, freue sie sich besonders über die Rekonstruktion des Palais. Roth erinnerte auch an die rund zehn Jahre währende Geschichte des Projekts und die schwierige Verkehrserschließung. Nach Angaben von Flesch liegt das Projekt „ziemlich gut im Zeitplan“. Die Eröffnung des Einkaufszentrums ist für den 26. Februar festgesetzt. Die übrigen Gebäude sollen im Herbst 2009 fertig sein. Flesch bezeichnet das knapp eine Milliarde Euro teure Projekt als von „europäischer Bedeutung“. In Anspielung auf die lange Bauzeit – die Grundsteinlegung war vor drei Jahren – sagte er: „Gut Ding will Weile haben.“ Alles in allem handele es sich um eine „Erfolgsstory“. [...] Der Büroturm ist zu einem Drittel angeblich an den niederländischen Bankenkonzern ABN Amro vermietet. Das rekonstruierte Thurn-und-Taxis-Palais, das schon weitgehend an Edelboutiquen vermietet ist, steht bereits im Rohbau. Das Einkaufzentrum ist zu etwa 80 Prozent vermietet. Es ist laut Bouwfonds gelungen, etliche Einzelhändler anzuziehen, die bisher nicht mit einer eigenen Filiale auf der Zeil vertreten sind, darunter die Textilmarken Pepe Jeans London, Quicksilver und Hilfinger sowie den Uhrenhersteller Fossil. Die Spitzenmiete beträgt 485 Euro pro Quadratmeter im Monat. Für das 5-Sterne-Hotel sei immer noch kein Betreiber gefunden.


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    Stillstand im Gesellschaftshaus - 03. September 2008 Das Gesellschaftshaus im Palmengarten wird auf absehbare Zeit nicht saniert – obwohl eine Renovierung schon seit knapp drei Jahren beschlossen ist. Grund ist eine gescheiterte europaweite Ausschreibung und Vergabe des Auftrags. Das Gesellschaftshaus ist seit Januar 2003 ungenutzt und bringt der Stadt laut Palmengarten-Direktor Matthias Jenny zurzeit keine Pachteinnahmen. Legt man die Festpacht zugrunde, die sich in einer neuen Kostenvorlage des Magistrats findet, entgehen Frankfurt jedes Jahr mindestens 300 000 Euro, weil das Haus nicht betrieben werden kann.


    Die Ausschreibung war gescheitert, nachdem sich nur ein einziger Generalunternehmer gemeldet hatte. Diesen lehnte die Stadt ab, offiziell wegen eines Formfehlers. Dem Vernehmen nach war man jedoch unzufrieden mit dem Angebot und auch damit, keine Vergleichszahlen eines Konkurrenten heranziehen zu können. [...] Jenny zufolge wird es nun sehr schwierig, einen Generalunternehmer zu finden. Denn die Sanierung des Gesellschaftshauses, das er als „Teil des Gesamtkunstwerks Palmengarten“ definiert, erfordere „ein sehr kompliziertes Verfahren“, in dem sowohl der Denkmalschutz als auch die Arbeit bei laufendem Betrieb berücksichtigt werden müsse. [...] Unterdessen bittet das Dezernat der zuständigen Umweltstadträtin Manuela Rottmann (Die Grünen) die Stadtverordneten um die Genehmigung der abermals gestiegenen Sanierungskosten. Im Haushalt seien nunmehr rund 35,2 Millionen Euro bereitzustellen, und zwar bis Ende 2011. Das sind rund sechs Millionen Euro mehr als jene Summe, der die Stadtverordneten im Dezember 2005 zugestimmt hatten.


    Der größte Mehrbetrag, rund 3,4 Millionen Euro, entfällt laut der Vorlage auf Preissteigerungen im Baugewerbe. Zusatzkosten entstünden ferner wegen eines Doppelglasdachs, eines zweiten Kronleuchters und einer Rundverglasung (rund eine Million Euro). Hinzu kommt ein Posten „Mehrkosten aufgrund Unvorhersehbarem“. Darin verlangt das Dezernat knapp 1,1 Millionen Euro mehr für den Brandschutz, bisher unbekannte Schäden und weitere Planungshonorare. Nicht in der Gesamtsumme von 35,2 Millionen Euro enthalten sind die Jahresfolgekosten für Zins (rund 1,8 Millionen Euro) und Abschreibung (rund 900 000 Euro).


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    Ernst-May-Siedlung Höhenblick
    Abriss trotz Denkmalschutz


    02. September 2008 Um 11.35 Uhr knirscht es in Ginnheim in dem schmucken Garten am Höhenblick. Der starke Arm des Baggers greift in die Fassade von Hausnummer 54 und reißt zwei Löcher in die Wand der 80 Jahre alten Doppelhaushälfte. Dann steht er wieder still. Eine Gruppe von Anwohnern hat sich vor dem Zaun versammelt und schimpft lauthals. Der Bauleiter, der Rechtsanwalt der Bauherren und die Architektin, nach deren Plänen an diese Stelle ein dreigeschossiger Neubau im Bauhausstil gesetzt werden soll, stehen jenseits des Drahtgitters neben dem Baufahrzeug und sehen zu. [...] Die Anwohner haben sich versammelt, um ein Bauvorhaben zu verhindern, durch das ihrer Ansicht nach das architektonische Erbe der denkmalgeschützten Ernst-May-Siedlung Höhenblick irreparabel beschädigt wird. Seit bekannt wurde, dass der neue Eigentümer die Doppelhaushälfte für ein neues Wohnhaus abreißen will, laufen die Nachbarn Sturm. Ihre Kritik richtet sich gegen das Vorhaben, ein drittes Staffelgeschoss aufzustocken. Die Nachbarn sehen das geschlossene Ensemble der unmittelbar angrenzenden May-Siedlung bedroht. Der Frankfurter Stadtbaumeister hatte die zur städtebaulichen Idee des Neuen Frankfurt zählende Siedlung so angelegt, dass sie sich gleichmäßig zur Nidda senkt. Die dreigeschossigen Häuser der Ernst-May-Siedlung tragen Flachdächer, die vorgelagerte Doppelhausreihe hat nur zwei Geschosse. Genau dieses Merkmal drohe das geplante dritte Geschoss zu zerstören, fürchten die Nachbarn. Versammlungen wurden abgehalten, Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, Unterschriften gesammelt. 107 Anwohner unterstützen das Ansinnen. [...] Eine Familie mit drei Kindern will hier bauen und sich nicht von den Nachbarn diktieren lassen, wie ihr neues Zuhause auszusehen hat. Auf das umstrittene dritte Staffelgeschoss zu verzichten sei ausgeschlossen, da der Platz nicht genüge. [...]


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    Moscheebau


    Am kommenden Samstag wird durch den Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) der Grundstein für eine weitere Moschee in der nordhessischen Stadt gelegt. Im Unterschied zu bislang bestehenden Moscheen in der Stadt wird dieser Neubau auch ein über 30 Meter hohes Minarett erhalten. Ob der Muezzin von dort auch zum Gebet rufen wird ist noch ungewiss.


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    Das über 30 Meter hohe Minarett einer Moschee wird demnächst im Kasseler Stadtteil Oberzwehren emporragen. Zwar gibt es bereits zahlreiche muslimische Gebetshäuser in der nordhessischen Stadt, doch der Neubau für rund 300 Gläubige auf dem Mattenberg ist der erste mit einem Minarett. [...] Der Mattenberg ist ein vergleichsweise junges Wohnquartier am Kasseler Stadtrand mit etwa 4000 Einwohnern. In den 1930er Jahren bauten die Henschel-Flugmotorenwerke dort Wohnungen für Beschäftigte.


    Heute gilt das Quartier wegen seines hohen Anteils an Arbeitslosen und Migranten als "sozialer Brennpunkt". [...]


    http://www.fr-online.de/frankf…en/hessen/?em_cnt=1585592


    Wie in solchen Fällen üblich wurden die Bedenken der einheimischen Bevölkerung durch die Kasseler Politik und Vertretern der christlichen Kirchen ignoriert und beiseite geschoben. Sobald die Moschee steht, werden die verbliebenen Nichtmuslime, sofern sie können, die Gegend verlassen und die Grundstückspreise im Umkreis zu fallen beginnen. Gleichzeitig beginnt die Ghettobildung durch muslimische Kolonisten.


    Die Baukosten von 2,1 Mio. € sollen durch Spenden und Privatkredite finanziert werden.
    http://www.pi-news.net/2008/09…-all-die-kasselaener-hin/

    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB…Scontent.html?rss_aktuell

    über unsere hässliche Hauptstadt, Planwerk Berlin und neue Bausünden ein Artikel aus der F.A.Z.



    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EB891116317C14A16A28CD2CBFF92A1BE~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\r
    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF41441 ... ss_aktuell

    Alles in allem ganz in Ordnung, weniger schön, geradezu Disneymäßig, ist der Übergang Wand/Gewölbe. Oder wird die Fuge noch verputzt? Glaube ich aber kaum, denn der Rest ist ja auch schon gestrichen.

    Die Gedächtniskirche ist stark sanierungswürdig, aus diesem Grund wurde ein Künstlerwettbewerb ausgelobt der die erforderlichen Geldmittel abwerfen soll. Durch eine Benefiz-CD und eine "Fugenpartnerschaft" sind bislang enttäuschende 450 000,- € zusammengekommen. Zeit also um etwas neues auszuprobieren, eben jenes Kunstprojekt.


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    [...] Die heftigen Auseinandersetzungen sind längst vergessen, und inzwischen beginnt die Fassade der gezackten Kriegsruine tatsächlich zu bröckeln. „Wir können nur hoffen, dass der nächste Winter ebenso mild wird wie der vorherige“, sagt Pfarrer Martin Germer, der seit 2005 in der Gemeinde tätig ist. Sonst bestehe die Gefahr, dass das in den brüchigen Fugen des Bauwerks gefrierende Wasser lose Mauerteile heraussprengt und Passanten durch herunterfallende Gesteinsbrocken verletzt werden könnten. Eine umfassende Renovierung des Turms drängt. Hierfür werden allerdings mehr als 3,5 Millionen Euro benötigt. Anderthalb Millionen will die Stadt dazugeben, eine feste Zusage fehlt. [...] Sie hat darum Spendenaktionen initiiert, etwa den Verkauf einer Benefiz-CD und sogenannte Fugenpatenschaften. Doch der Erfolg ist mäßig: Bis jetzt sind nur 450.000 Euro zusammengekommen. [...] Zwölf internationale Künstler sollen sich mit Bedeutung und Symbolik des Bauwerks auseinandersetzen. Ganz bewusst wählte man Künstler unterschiedlicher Herkunft, Religion und Alters aus, um Turm und Ort aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. [...] Im Anschluss an eine Ausstellung, die Anfang September öffnet, werden die Kunstwerke zugunsten der Spendenkasse versteigert. Die Auktion wird von „Christie's“ ausgerichtet.


    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EF30699C7AA0D42DA8F276DD2CFDB44F6~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\r
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    Auszüge eines Artikels über den Hauptbahnhof von Dieter Bartetzko:



    http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~EC3E2D983577D4693AE6520B78A46D376~ATpl~Ecommon~Sspezial.html?rss_aktuell\r
    http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407 ... ss_aktuell

    Über die Kaiserstraße:



    http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~E103B40ABD056476E823AC52FF85A0BE5~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\r
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    Gastarbeiter-Denkmal vor dem Hauptbahnhof geplant


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    Sechzehn aus Stein gehauene Koffer - so könnte das Frankfurter Gastarbeiter-Denkmal aussehen. Doch weil es schnell in Vergessenheit geriet, rückte auch die Diskussion über eine ästhetische Bewertung in den Hintergrund. Immerhin herrscht über den Standort große Einigkeit: Vor dem Hauptbahnhof soll das Denkmal stehen - dort, wo die Menschen, die sich in Frankfurt fern der Heimat nach einer Arbeit umsahen, angekommen sind.


    Nun möchten Frankfurts neue Integrationsdezernentin, Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), und die Kommunale Ausländervertretung (KAV) wieder Schwung in das Projekt bringen, das seit Jahren auf Eis liegt. In der KAV-Sitzung am Montagabend wurde ein Antrag beschlossen, damit das Gastarbeiter-Denkmal "endlich zeitnah" aufgestellt wird. [...] Mit dem Denkmal werde die Stadt ein Zeichen setzen. Ästhetische Bedenken wischte die KAV rigoros beiseite: Wo bayerische Bierzelte errichtet sind und irgendwelche Werbe-Events abgespult werden - da könne auch dieses Denkmal stehen. [...] Eskandari-Grünberg liegt das Denkmal "sehr am Herzen". Wenn im Frühjahr 2009 in der Paulskirche die Veranstaltung "50 Jahre Gastarbeiter in Frankfurt" begangen wird, sollte es das Denkmal nach Möglichkeit schon geben. [...] Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) ist mit dem Standort Bahnhofs-Vorplatz ebenfalls sehr einverstanden. Aber den in einem Wettbewerb gefundenen Entwurf für das Denkmal, den werde er sich "noch mal genau anschauen". Es müsse "sich einfügen und wahrgenommen werden", meint der Stadtrat.


    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/1390227_-und-220berarbeiteter-Koffer.html\r
    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h ... offer.html

    In der F.A.Z. schreibt Dieter Bartezko über Sep Ruf:



    http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E07CE862086F943F29CE125CFF6C75EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\r
    http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407 ... ss_aktuell

    An RobKriers:


    Welche Villa auf der Kennedy-Allee wurde abgerissen?


    Könntest du sie auf GOOGLE-MAPS markieren?


    Ich habe schon eine schlimme Befürchtung welche Villa das sein könnte, stand lange leer und war zu verkaufen. Standort: Stadteinwärts auf der rechten Seite unter der Eisenbahnbrücke durch, gleich nach der ersten Straße. Wurde die etwa abgerissen?

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     Leipzig lockt mit mietfreien Wohnungen
    Weil in Ostdeutschland immer mehr Häuser verfallen, greifen Eigentümer jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln: In Leipzig bieten sie ihre Wohnungen auf Jahre hinaus mietfrei an, damit überhaupt noch jemand einzieht. Doch die Mieter müssen auch eine Gegenleistung erbringen.
    - Ganze Straßenzüge verfallen in den ostdeutschen Städten, weil die Bevölkerungszahl zurückgeht. Im Osten werden im Jahr 2050 immerhin 31 Prozent weniger Menschen leben als heute – im Westen zehn Prozent weniger. Bislang war die Abrissbirne das Hauptinstrument, um den Wohnungsleerstand zu drücken. [...] Mit dem Ziel, gefährdeten Gebäuden durch neue Nutzungsideen eine Perspektive zu geben, hatte sich im Oktober 2004 der Verein HausHalten e.V. (http://www.haushalten-leipzig.de">www.haushalten-leipzig.de) gegründet, der das mietfreie Wohnen in Leipzig organisiert. In Halle und Chemnitz haben sich schon Schwestervereine organisiert. Hauptziel des Leipziger Vereins, der jetzt sogar mir 134.000 Euro vom Bund unterstütze wird, ist der Erhalt städtebaulich und architektonischer Gebäude. Und auf diesem Gebiet finden Interessierte in Leipzig ein reichliches Betätigungsfeld. Insgesamt sind in der Stadt rund 2000 große Gebäude aus der Gründerzeit nicht bewohnt. Der Verein HausHalten hatte am Anfang vorgesehen, für jedes leerstehende Haus ein bis zwei Wächter einzuteilen, die sich um das Gebäude kümmern sollten, Dachschäden lokalisieren, oder offen stehende Türen oder Fenster. Dass die ausgewählten Häuser schnell vollständig „vermietet“ werden konnten, ahnten die Gründer des Vereins nicht. Unterdessen gibt es in Leipzig schon zwölf solcher „Wächterhäuser“. Für insgesamt 100 Wohnungen konnten Mieter gefunden werden. [...] Jedoch müssen die Häuser bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um in das Programm aufgenommen werden. Konkret heißt das, sie dürfen nicht zu sehr heruntergekommen sein; die Renovierungsarbeiten sollen sich für die Nutzer in einem erträglichen Rahmen bewegen. Kohleofen und Etagentoilette muss dabei allerdings so manches Mal toleriert werden. [...] Die Nutzer der Wächterhäuser können sich auf so manche Entdeckung freuen. Deckenmalereien vom Ende des 19. Jahrhunderts, alte Kachelöfen, Wandfliesen, aufwendig gestaltete Treppenhäuser und Parkettböden, wenn auch nicht in tadellosem Zustand, warten auf sie. [...]


    http://www.welt.de/finanzen/arti2267683/Leipzig_lockt_mit_mietfreien_Wohnungen.html#reqRSS\r
    http://www.welt.de/finanzen/arti2267683 ... tml#reqRSS