Posts by mikrobis

    Abzweig zur Schillingstraße. Das Eckhaus sollte laut Versprechungen vom Florana-Chef Nettekoven beim Bau der Löbtau-Passage mitsaniert werden. Tja...beim Dach war Schluss...soviel dazu...man beachte auch die wunderbare nackte Betonwand, die dafür zwischen den Häusern hervorlugt.


    In einer Stadt, in der Jahrzehnte lang freistehende Mauern aus den Resten einstiger Gebäude von der Zerstörung zeugten, finde ich den gesamten Komplex an der Kesselsdorfer/Tharandter in dieser Form sowieso eine einzige unübertreffbare Unverschämtheit ...

    Hallo,


    Zitat aus dem SZ-Artikel:


    Quote

    Bereits seit 2006 bereitet die Stadt das Projekt vor. Peu à peu wurden Grundstücke aufgekauft und seit 2009 marode Nebengebäude abgerissen. Die letzten davon sollen im Sommer fallen, umreißt Gudrun Hanzsch den Zeitplan.


    Erhalten bleiben allerdings die benachbarten Gründerzeithäuser Roßthaler Straße 1 und 2 sowie Schweriner Straße 63. Eigentlich sollten an diesen städtischen Gebäuden im vergangenen Jahr die Abrissbagger anrollen. Doch das konnte Grünen-Stadtrat Thomas Löser mit einem Eilantrag seiner Fraktion verhindern. Der Dresdner Bauträger F & H hat den Komplex bereits gekauft. Der wolle noch vor dem Sommer den Bauantrag für die Sanierung einreichen. Die soll Ende dieses Jahres beginnen. Kürzlich hatte es dort im Dachboden weithin sichtbar gebrannt. Unbekannte hatten Feuer gelegt. Doch an den Sanierungsplänen ändere dies nichts. Derzeit lässt der Bauträger die Häuser bereits beräumen.


    Auf der südlichen Seite des Freizeitparks will der Dresdner Verein Lebenshilfe eine Behindertenwerkstatt errichten. Auch dieser Bau soll noch 2011 beginnen.

    Quote

    Grüne und CDU wollen Stadt Rom


    Im Stadtrat gibt es Widerstand gegen die Pläne der Stadt, das Hotel Stadt Rom am Neumarkt nicht zu bauen. Das barocke Haus sei für den Abschluss des Neumarktes wichtig, sagt Thomas Löser, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünenfraktion. Er schlägt vor, eine Verschiebung des Bauwerkes um wenige Meter zu überprüfen. „Damit würde der Raum sogar besser gegliedert und der Blick aufs Rathaus frei“, sagt er.


    Von einer Verschiebung hält Hans-Joachim Brauns von der CDU-Fraktion nichts. Das würde dem Grundsatz des originalgetreuen Wiederaufbaus widersprechen. Aber auch er fordert den Bau des Hotels Stadt Rom. „Wir sollten klären, unter welchen Bedingungen die benachbarte Heinrich-Schütz-Residenz ihren Einspruch gegen das Bauwerk zurücknimmt“, sagt er. Brauns rechnet damit, dass der Stadtrat mit großer Mehrheit ein Aus für das Hotel Stadt Rom verhindert. Das würde Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann freuen: „Ich möchte die Fläche gern verkaufen, kann das aber nicht, solange es kein Baurecht gibt, sagt er. (SZ/kle)


    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2656761

    Im Wochenkurier war diese Woche ein größerer Artikel über den Leerstand an der Wilsdruffer Straße (Nordseite in Richtung Landhaus) - fast keine Geschäftsmieter mehr (Gagfah selbst ausgezogen, nun steht auch Living (ex Szeged) leer), hohe Mieten, unattraktive Rahmenbedingugen, ...


    Was zwar aktuell negativ für die Innenstadt ist, könnte ja vielleicht doch noch einmal Möglichkeiten für grundlegende Veränderungen ermöglichen. Weiß jemand, wie die Belegung der Mietwohnungen in diesem Bereich ist?

    Quote from "bilderbuch"

    D
    Außerdem erfreulich ist trotz noch fehlender Nutzung die Sanierung/Rekonstruktion des Königspavillons, der dank seiner nun schon wieder erkennabren Glaskuppel, eine ganz neue Präsenz haben wird.


    ... ich hatte mal etwas gehört von der Nutzung als Bürofläche durch die Bahn/Bahnhofsmanagement?!?


    Sieht auf jeden Fall toll aus :daumenoben:


    (auch wenn das alte Kinoflair mit Holzsitzen, Schimmel an den Wänden und Hintergrundgeräuschen auch was hatte :lachen: )

    Erscheckend finde ich, dass es zur aktuellen Platzsituation keine Diskussionen/Varianten/Visionen gibt. Sondern der Status quo wird weiter Fortgeschrieben und mit 1.400.000 Euro befestigt. Wobei man sich schon fragt, wofür eigentlich - wenn man die Planungsskizzen mit dem Ist-Zustand vergleicht gibt es kaum wirkliche Änderungen (mal abgesehen von der zusätzlichen Fußgängerquerung auf der Nordseite).


    Z.B. könnte ich mir vorstellen, die Fahrbahnen wenigstens zwischen Brücke und Waisenhausstraße zusammenzuführen (wenn schon eine Schneiße, dann wenigstens nur eine) und so eine Fläche zu gewinnen, die im Gegensatz zur breiten Fahrbahntrennung auch nutzbar und erlebbar ist. Entweder für eine perspektivische Entwicklung, oder zumindest für einen Grünzug, der wie in anderen Städten auch mit Leben gefüllt wird.



    Nebenbei würde man am Pirnaischen für den Autoverkehr eine kompakt(er)e Kreuzung ähnlich Straßburger Platz erhalten, die ohne notwendige "Zwischen-Insel-Stopps" auch zur deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit führen sollte.

    Momentan zieht man vom Neustädter Ufer aus sehend die am Boden aufgebaute Brücke mit den Augen einfach nur auf die Flußmitte und denkt, hmm wie schlecht ...


    ... aber so langsam kann man am Baustand erahnen, auf welche Höhe das ganze Konstrukt noch gebracht wird. Erst dann wird es einigen die Augen richtig öffnen ...

    Quote

    Plattenbauten sollen für das Barockviertel weichen
    Die Inhaber der Geschäfte im sogenannten Barockviertel an Rähnitzgasse, Heinrichstraße und Obergraben bis hin zur Königstraße klagen über sinkende Besucherzahlen. Viele Läden haben aufgegeben oder sind abgewandert. „Das Viertel ist ein Geheimtipp, mehr aber auch nicht. Dresdner und Touristen finden kaum noch hierher“, klagt Christel Bräunig vom Café Chocolat in der Rähnitzgasse 7. Gemeinsam mit der Stadt wollen die Geschäftsinhaber nun ...
    Quelle: Schsische Zeitung [online]


    Hat jemand den kompletten Text?


    ... eine Werbeoffensive für ihr Viertel starten und dafür sorgen, dass die Barrieren davor verschwinden: Die Plattenbauten an Hauptstraße und Neustädter Markt. Bräunig nennt deren Abriss als Endziel.


    Die Verpflichtung zum Rückbau wurde bereits beim Verkauf der Woba festgeschrieben. Bei dem Block an der Hauptstraße 5/7 führt derzeit nur ein niedriger Durchgang in die Heinrichstraße. Hier könnte die Lösung nicht allzu fern sein. Dafür gibt es nämlich einen Kaufinteressenten, mit dem sich die Stadt einig ist, dass der Zugang voll geöffnet werden soll, wie Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) der SZ berichtete.


    Für den Block, der die Rähnitzgasse vom Neustädter Markt abschneidet, gebe es dagegen keine Bewegung bei der Gagfah, dem Nachfolgeunternehmen der Woba. Aber die Stadt werde weiter auf den Abriss drängen, sagte Hilbert.


    Der Bürgermeister ist seit Jahresmitte im Gespräch mit der Initiative. Die will schon zum Advent ein Riesentransparent an der Hauptstraßenfront aufspannen, das für das Barockviertel wirbt.


    Darüber hinaus drängen die Ladeninhaber darauf, Zufahrten zum Barockviertel zu beschildern. Hilbert bemüht sich auch um mehr Fördermittel zum Marketing für das Viertel. Entgegenkommen signalisierte er auch für die Außengastronomie und Verschönerungen des Barockviertels. Stefan Rössel
    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2310758

    Quote

    Viel Andrang herrschte beim Kabarettisten Uwe Steimle, der am Donnerstag zum Gespräch in die Gläserne Redaktion im Kaufpark Nickern gekommen war. Eine Idee wurde geboren: „Wir wollen künftig jeden Monat die Goldene Kloschüssel verleihen“, sagte Steimle. „Das soll ein Dank für die Architektur sein, mit der man uns Dresdner jetzt beschenkt.“ Das Lachen in der Runde war ein bisschen bitter, denn die Neugestaltung des Postplatzes zum Beispiel sorgt für Ärger und Diskussionen. „Der moderne Ausbau der Innenstadt sollte dem Charakter des Kunst- und Kulturzentrums Dresden entsprechen“, sagte Regina Marthaus. Die Prager Straße habe durch den Umbau verloren. Es gäbe jetzt weniger Grün, und alles habe sich verengt. „Dresden war nie eine Stadt nur aus Stein“, sagte Uwe Steimle. Beim Verleihen der Goldenen Kloschüssel sollten unbedingt die Investoren und Architekten der Neuschöpfungen genannt werden, darin war sich die Runde einig.


    Auch über die Zukunft der Tageszeitung wurde diskutiert. Wird es das Informationsblatt aus Papier bald nicht mehr geben? Uwe Steimle plädierte für die herkömmliche Form: „Für mich muss eine Zeitung auch rascheln“, sagte er. „Nur Lesen im Internet – das wär’ nichts für mich“. klie