Posts by Karasek

    Quote


    ZDFonline: Virtueller Rundgang durch die Frauenkirche Dresden


    Das Kernstück des ZDFonline-Spezials, das in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche Dresden entsteht und ab 30. Oktober 2005 unter http://www.Frauenkirche.ZDF.de">http://www.Frauenkirche.ZDF.de erreichbar ist, bildet ein virtueller Rundgang durch das Gotteshaus. Dabei öffnet das ZDF alle Türen in dem berühmten Gebäude: Der PC-Nutzer kann virtuell die gesamte Kirche besichtigen und dringt dabei auch in Räume vor, die dem realen Kirchengast verschlossen bleiben. In großformatigen Originalaufnahmen im 360-Grad-Format können die Besucher jeden Raum der Kirche aus verschiedensten Foto-Perspektiven betrachten, so, als ob sie selbst vor Ort seien. Bei dem virtuellen Rundgang suchen die Nutzer sich ihren Weg durch die Kirche – hinter die Kanzel, zum Platz des Organisten, auf die Emporen, vom Keller bis hinauf zur Aussichtsplattform. An jedem dieser Punkte können sich die Nutzer nach Wunsch umschauen und die Blicke schweifen lassen. Per Zoom lassen sich Details aus der Nähe betrachten, zum Beispiel die Gemälde in der inneren Kirchkuppel, die Orgelpfeifen oder die Gruft in der Unterkirche. Wie bei einer echten Führung gibt ein Sprecher bei jedem Bild Informationen zur Geschichte und Bedeutung der Räume in der Frauenkirche.


    http://www.infosat.lu/Meldungen/?srID=5&msgID=18012

    Quote from "Johan"

    Danke für die wunderschöne Bilder.....auch sehr schön genommen.....
    Wenn es möglich wäre, wurde ich mich freuen auf ein paar Bilder von Gründerzeit Görlitz.....
    .....und die schöne Jugendstil-Kirche......


    Habe ich ja auch alles vor. Aber wie gesagt, ich möchte da auch richtig gutes Wetter haben, dann würde ich mal eine dreiteilige Serie fotografieren, nämlich mittelalterliche Altstadt, die Gründerzeit- Viertel ringsrum und die Villen und Industriebauten. Dazu muß ich aber 3x hin, denn alles mit einem Mal ist zu anstrengend.

    Eigentlich wollte ich ja immer mal 'ne dreiteilige Görlitz- Serie machen, aber entweder hatte ich Zeit und das Wetter war schlecht oder das Wetter war gut und ich hatte keine Zeit. Pech gehabt. Da ich zwischenzeitlich meinen neuen Weitwinkel in Görlitz (bei schlechtem Wetter) ausprobiert habe hier mal ein paar Eindrücke. Die Verzerrungen bitte ich zu entschuldigen. :zwinkern:


    Beginnen wir in der Nikolaivorstadt, dem ältesten und ruhigsten Teil von Görlitz.










    Zunftzeichen in der Nikolaivorstadt:



    (da ist immer noch ein Bäcker drin!)



    Jetzt in die Altstadt.


    Das Waidhaus. Im Hintergrund links die Brücke nach Polen:




    Nikolaiturm:




    Ansicht in der Peterstraße:




    Portal Peterstraße:




    Gesamtansicht Untermarkt nach Südwesten, in der Mitte die "Zeile", rechts der jüngste Anbau des Rathauses:




    Die Nordseite des Untermarktes mit der Ratsapotheke rechts:




    Die alte Börse an der Rückseite der Zeile:




    Die Ostseite des Untermarktes (links der Apotheke):




    Der Flüsterbogen am Untermarkt. Wenn man auf der einen Seite etwas hineinflüstert kann man es auf der anderen Seite hören:




    Nochmal die Nordseite des Untermarktes:




    Verbindungsbau zwischen dem ältesten und jüngsten Teil des Rathauses:




    Ältester Teil des Rathauses, Schönhof (das rote Haus gegenüber) und Neptunbrunnen auf der südlichen Seite des Untermarktes:




    Eine Totale des südlichen Untermarktes:




    Die Zeile von Süden. Rechts die alte Waage:




    Gleiches Motiv:




    Auf der Rathaustreppe. Links das Wappend es Ungarnkönigs Matthias Corvinus, dann die Justitia ohne Augenbinde und der Blick über den Untermarkt und die Neißstraße nach Polen (Hochhäuser):




    Die Verbindungsstraße von Ober- und Untermarkt:




    Der Obermarkt gegen den Reichenbacher Turm:




    Und andersrum gegen den Untermarkt:




    Wir sind in Schlesien und der Rübezahl wohnt gleich nebenan:




    Eine Gasse:




    Und eine bedeutende Gasse, die Verrätergasse:




    ... denn hier lebte der Anführer des Tuchmacheraufstandes von 1527! Und damit es auf alle Zeit in Erinnerung bleibt brachte man ein Schild an, auf dem da steht "D.V.R.T. 1527" - Der verräterischen Rotte Tür:




    Nun aber vom Untermarkt auf die Neißstraße:




    Vorher aber nochmal in die langen Lauben a Untermarkt geschaut:




    ... und nochmal in Richtung Rathaus:




    Die Neißstraße (auf alten Straßenkarten aus den 30ern übrigens eine Hauptverkehrstraße!):




    Und ein Blick von der neuen Altstadtbrücke auf die Altstadt:


    Quote from "Restitutor Orbis"


    Nur so viel: Baring nennt die "Entbürgerlicherung der DDR" ein Problem, das bis heute noch nicht bewältigt wurde - und dieses Problem sei in Berlin eben größer als in Dresden, wo sich ein bürgerliches Selbstverständnis bewahrt habe. Daher sei in Dresden der Wiederaufbau der Frauenkirche gelungen, während man sich in Berlin mit dem Schloss schwer täte. Laut Baring sind aber auch einfach Unterschiede geographisch bedingt, wie er mit einer Gegenüberstellung einer alten Kulturlandschaft ((Sachsen) und "des Heiligen Römischen Reichs Streusandbüchse" (Brandenburg) verdeutlichen will.


    Nun ja, ich halte die Schwierigkeiten in Berlin eher für eine Folge der Verteufelung Preussens, sowohl in der deutschen Gesellschaft als auch international.
    Die Dresdner Frauenkirche war, neben der herausgehobenen Stellung als Symbol für die Zerstörung aller deutscher Städte für uns selbst, auch immer das Symbol der eigenen Schuld für die internationale Gemeinschaft. Für die Wiedererichtung dieses Symbols Sympathien zu erwecken war sicherlich einfacher als Gelder für die Garnisonkirche in Potsdam aufzutreiben.
    Und zudem stimmt das Bild was Baring zeichnet ja auch nicht so ganz. Potsdam, als Kulminationspunkt Preussens, braucht sicher nicht hinter Dresden zurückzustehen was den Umgang mit der eigenen Vergangenheit angeht. Und das Hohelied auf den sächsischen Bürgersinn wird etwas leiser wenn wir uns daran erinnern das man auch in Leipzig eine Kirche hätte welche rekonstruiert werden... tja, müßte.

    Quote from "GanskeStortSett"

    So ganz kann ich diese "Authentizitätsdebatte" nicht nachvollziehen - was war denn eigentlich am Vorgängerbau des Hotel de Saxe "authentisch"?
    Das bestand bekanntlicherweise aus einer Reihe entkernter Einzelgebäude, denen eine neue Fassade vorgeblendet wurde, wohl um die Kosten für einen kompletten Neubau zu sparen.
    Somit war doch dieser Bau schon selbst eine "Kulisse", um diese Terminologie mal zu verwenden.


    Derartige Kulissen werden doch schon seit Jahrhunderten produziert. In Böhmen finden sich ganze Marktplätze deren mittelalterlichen Häusern in Renaissance oder Barock eine damals moderne Fassade vorgeblendet wurde.

    Quote from "baukunst-nbg"


    Ich dachte schon, ich bin der einzige, der sich immer über den Schilder- und Stadtmöbelwald ärgert. Ich habe noch in keinem anderen Land solche häßlichen Schilderbäume direkt vor Kulturdenkmälern gesehen, wie hierzulande. Das fällt nicht nur beim Fotografieren auf. Das Schlimmste sind die solarbetriebenen Parkscheinautomaten. Warum kann man nicht Parkverbot auf der Straße dezent markieren oder kleine Spezialschilder für historische Bereiche verwenden, oder zumindest beim Aufstellungsort Rücksicht nehmen.


    Wir sollten das in Deutschland einfach von der Logik her anders angehen. Wir sagen einfach mal: alles ist verboten was nicht grundsätzlich erlaubt ist. Dann hätten wir keine Verbotsschilder mehr sondern Erlaubnisschilder.... und von denen dann viel weniger.
    :)

    Aha, danke für die Bilder. Jetzt kann ich mir was drunter vorstellen. Bilder von der Ecke findet man ja sehr selten.... da ist ja selbst der Zittauer Töpferberg bekannter.
    Ich wußte gar nicht das dort auch eine Postmeilensäule aufgestellt wurde, nur eben von der in Lauban. Man sollte vielleicht doch mal einen Blick über die Neisse wagen...

    Quote from "Stephan"

    Ganz genau, würde ich auch nicht erwähnen, das bietet zu viel Angriffsfläche. Vielleicht gehe ich auch zu der Veranstaltung, mal sehen. Ich befürchte nur dass die Gegner nicht sachlich bleiben und mit "Argumenten" kommen die einen in eine Ecke mit Personen stellen die "alte Verhältnisse, Zucht und Ordnung, usw." wiederherstellen wollen. Gerade fällt mir noch mein Lieblingswort "Deutschtümelei" ein :weinen:


    Was doch ein bisschen seltsam ist, verbinde ich mit Zucht und Ordnung doch weniger einen schiefen und buckligen Fachwerkbau als einen kalten, rechtwinkligen Bau aus Stahl und Beton. Geht es nach Heinrich Heine dann ist doch gerade der rechte Winkel Inbegriff deutscher Zucht und Ordnung, denn schon in "Deutschland, ein Wintermärchen" heißt es:


    "Noch immer das hölzern pedantische Volk,
    Noch immer ein rechter Winkel
    In jeder Bewegung, und im Gesicht
    Der eingefrorene Dünkel.


    Sie stelzen noch immer so steif herum,
    So kerzengerade geschniegelt,
    Als hätten sie verschluckt den Stock,
    Womit man sie einst geprügelt."


    :)

    Ja, Pirna ist schon eine schöne Kleinstadt, noch dazu schön gelegen an der Elbe und das Tor zum Elbsandsteingebirge. Etwas verschlafen, aber das muß ja kein Nachteil sein.
    Bei den Bildern fehlt mir allerdings noch das Viertel um die Marienkirche... hast Du das was?
    Für historisch interessierte Besucher ist natürlich auch das Tetzelhaus ein Muß.

    Quote from "Elsner83"


    Von "allem" weiß ich ja auch nur, weil ich beim Tag des offenen Denkmal bei einer Führung mit dem poln. Stadtarchiteckten und dem dt. Stadtbildpfleger (beide auch im MDR zu sehen) war. Ja, auch die Häuserreihe neben der Dreiradenmühle soll wieder erstehen, sowie die Häuser rechts und links vom Töpferberg. Also die ganze Breslauer und Prager Straße. Auch alte Straßenschilder mit den alten dt. Namen sollen wieder aufgestellt werden (mit den poln. Namen natürlich auch drauf).
    Bis alles fertig ist, wird es aber noch 5-10 Jahre dauern. Nur die Straße sowie die Bebauung am Töpferberg sollen bereits nächstes Jahr fertig sein.
    Wie gesagt, Bilder folgen leider erst in 2 Wochen, auch wenn du schon ehern was reinstellen wirst.


    Ach nee, das mit den Bildern lasse ich erstmal und warte bis Du den Beitrag verfasst hast. So wahnsinnig lohnend ist die Ecke ja nicht als das ich nun unbedingt davon Fotos machen muß. Ich habe mir für's verlängerte Wochenende auch schon was anderes in Schlesien vorgenommen.


    Ich muß sagen das löst bei mir alles ein ziemlich großes Erstaunen aus. Auch und gerade das mit den deutschen Namen! Machen wir uns nix vor, auch wenn die Polen sehr geschichtsbewußt sind ist das ein sehr heikles Thema. Wenn man bedenkt das vor 10 Jahren polnische Stadtschreiber in Schlesien ihre Stadtgeschichte noch ezählen konnten ohne auch nur mit einer Silbe zu erwähnen das da jemals Deutsche wohnten... und dann deutsche Straßenschilder (auch wenns noch eine Weile hin ist)?!

    Quote from "Elsner83"


    Aber ich werde in 2 Wochen mal einen Bericht dazu hier reinschreiben mit viel Bildmaterial (komme erst in 2 Wochen wieder an einen Scanner, ich hab ja alles immer nur analog).


    Arme Sau. :zwinkern:
    Jetzt wo ich's weiß kann ich ja mal bei Gelegenheit paar aktuelle Bilder beisteuern.



    Quote from "Elsner83"


    Es handelt sich um den Töpferberg (jetzt Postplatz auf polnisch) in der ehem. Ostvorstadt von Görlitz, jetzt Zgorzelec. Er befindet sich direkt an polnischen Ende der neu errichteten Altstadtbrücke. Also nur 50m von der dt. Grenze entfernt und auch von der deutschen Seite sichtbar. Daher zähle ich es eigentlich noch zu Görlitz und es wäre nett, wenn dieses Thema noch zu Görlitz reingeschoben wird und nicht bei "Ausland" bleibt.
    In der Tat wurde die Bebauung sowie die andere Bebauung am Ostufer in der Gegend in den 50ern abgerissen (nur die Dreiradenmühle blieb), wegen, offiziell, Schwambefall. Aber eigentlich sollte einfach die Grenze freigehalten werden (ähnlich wie an der Mauer in Berlin, ist ja auch eine Grenze mitten in der Stadt). Nun soll nach und nach ALLES wieder aufgebaut werden (Töpferberg angeblich schon nächstes Jahr) und auch die alte Beleuchtung und das Pflaster auf der Straße soll wieder kommen. Also eigentlich perfekt das ganze (wird sicher auch in Ziegelbauweise ausgeführt, wie ich die Polen kenne).


    Von *Alles* wurde im MDR- Beitrag allerdings nichts gesagt. :schockiert:
    Also wenn sie die ganze pittoreske (!) Zeile an der Neiße wieder aufbauen wollen wäre das erstens schon sehr anspruchsvoll und zweitens äußerst lohnend für das Gesamtbild der Stadt. Man kann wirklich nicht sagen das der Ausblick von der deutschen Seite derzeit lohnend ist. Leider wird man die häßlichen Hochhäuser in der dritten oder vierten Reihe deshalb auch noch nicht verstecken können.

    Quote from "Johan"


    .....im neuem Nummer von National Geographic steht es ja dass nur Städte wie Brügge und Sam Gimigiano können sich im geschlossenheit mit Görlitz vergleichen...stimmt ja auch.....


    Oh, danke für den Tip mit National Geographic. Habe ich gleich mal gekauft. Die Zeitung lohnt sich oftmals schon allein wegen der tollen Fotos. Bilder von Görlitzer Kircheninnenräumen, wie bei NG zu sehen, hätte ich hier auch noch rumliegen... :)

    Vor ca. einer Woche oder so kam ein längerer Bericht über Görlitz, bei dem dann erstaunlicherweise gesagt wurde das die polnische Seite schon nächstes Jahr die Rekonstruktion eines Platzes plant, der wohl in den 50ern abgerissen wurde. Nun habe ich bei der Denkmalschutzbehörde von Görlitz, im Landkartenarchiv und beim Bildindex geschaut, aber ich weiß weder wo der Platz sein soll, wie er hieß und schon gar nicht wie er aussah... obwohl, ein Bild des Platzes wurde in der Sendung gezeigt, aber da sah man nicht viel.
    Weiß vielleicht einer etwas genaueres?

    Quote from "Johan"

    Karasek


    Wenn du hast mehr Bilder wäre es nicht slecht mit noch eine neumen Görlitz-gallerie da....



    Ja, an eine Görlitz- Galerie wollte ich mich demnächst machen, aber mit neuem Bildmaterial. Der alte Photoshoot war von den Lichtverhältnissen nicht optimal (ich habe da gewisse Ansprüche) ;) und vom Tag des offenen Denkmals habe ich bloß die paar Aufnahmen.
    Vor Görlitz wollte ich eigentlich auch noch eine Serie über Umgebindehäuser machen (vielleicht interessiert das ja auch?), solange die Natur halt noch grün ist, und von Zittau wollte ich noch einen zweiten Teil machen.

    Hier sind noch ein paar Eindrücke vom Tag des offenen Denkmals.
    Zuerst die Synagoge. Auch bei ihr legten die Nazis Feuer, glücklicherweise ist sie aber nicht abgebrandt. Zu DDR- Zeiten schien sie als Versammlungsraum gedient zu haben. Derzeit sucht man gerade einen Verwendungszweck für sie, wobei sich der Förderverein und die Stadt gerade über bürokratische Spitzfindigkeiten streiten. Hier mal eine Innenaufnahme:




    Auf der prachtvollen Berliner Straße gab es ein sehr interessantes Objekt. Zur Straßenseite ein Mietshaus (welches auch offen war). Durch den Durchgang ging man zum Innenhof. Dahinter befand sich dann ein zweites Haus. Wie sich herausstellte ein altes Kaufhaus (seltsame Lage für ein Kaufhaus). Total heruntergekommen, aber teilweise noch mit Originalausstattung.



    Ein Geländer:



    Und der Eingang des selben Hauses:




    Ansonsten habe ich mich dieses Jahr etwas verzettelt, weil ich zu viel Zeit in den diversen offenen Häusern der mittelalterlichen Innenstadt verbracht habe. Leider sieht eine schiefe Wand nach einer Weile wie jede andere aus, will sagen es wurde etwas langweilig. Hier paar Eindrücke:








    Vom interessantesten dieser Handwerkerhäuser habe ich leider keine Bilder, weil ich dazu echt einen Weitwinkel gebraucht hätte. Es war nur ca. 3m breit, dafür aber sehr tief. Die Achse war in der Hälfte geknickt. Vom Erdgeschoß führte an der Seite eine Treppe hinauf die dann sofort in eine spiralförmige Holztreppe überging, welche sich über die gesamte Hausbreite schwang, genau in der Mitte des Hauses am Knick. Von dieser spiralförmigen Treppe gingen dann nach vorn und hinten immer die Räume weg, diese über die gesamte Breite des Hauses. Aber natürlich lagen diese Räume nicht auf einer Ebene, nein, die waren zueinander immer so einen bis anderthalb Meter in der Höhe versetzt. Äußerst imposant, und wenn restauriert sicher einmal ein wunderbares Zuhause.


    Nächstes Jahr widme ich mich aber eher den Industriedenkmälern. Wie gesagt, das Mittelalter kann auch ermüden. So hätte ich mir am Ende doch gewünscht noch Zeit für die Landskron- Brauerei (nein, nicht wegen dem Bier) :D oder die Geschäftsräume der WUMAG aus den frühen 20ern gehabt zu haben.

    Dazu fällt mir eine Aussage Schröders anlässlich des Besuches zur 750 Jahr- Feier ein:
    "Kaliningrad war jahrhundertelang mit der deutschen Geschichte verbunden."


    Prägnant und unmißverständlich, was? :augenrollen:

    Quote from "Harmonica"


    Jetzt ist wohl der Sachsenbau-Entwurf komplett vom Tisch? :boese: Und was soll der Wettbewerb? Auch hierfür gibt es bereits ein Entwurf von der Sachsenbau, der andere Wettbewerbe, die sicher nur Glaskisten hervorbringen, überflüssig macht! Erst stimmt der Stadtrat für den Woba-Verkauf und jetzt wird durch diesen Beschluss die Innenstadtentwicklung auch noch nachhaltig geschädigt. Ich verstehe es nicht! :kopfwand:


    Letztens lief auf Phoenix eine Reportage über Köln und den Kölschen Klüngel. Ein Netz aus einer Bank, einer Baufirma und ein paar Schlüsselfiguren in der Stadtverwaltung, die sich untereinander Aufträge zuschoben, Vorschriften umgingen (z.B. den Regierungspräsidenten aushebelten) oder Posten vergaben.
    Nun wird Dresden derartige Auswüchse noch nicht vorweisen können, aber der kleinen Gefälligkeit unter Freunden wird auch dort die eine oder andere bessere Idee zum Opfer fallen.


    Ich war gestern wieder mal in Dresden. Nun ja. Auf der Brühlschen Terasse spürt man den Charme einer Kulturstadt von Welt, aber jeder Schritt weg von der Elbe fällt schwerer, und spätestens zwischen Neumarkt und Postplatz dreht man schaudernd wieder um.
    Ich bin dann noch nach Pirna gefahren. Schöne Altstadt (in der noch fleißig restauriert werden muß), eine tolle Hallenkirche und Entspannung an der Elbe. Das war besser.

    Welche Pläne hat man eigentlich für die Gestaltung der Innenräume? Auf den Seiten des Fördervereins finde ich dazu nichts.
    Ein Schloß ohne Paradekammern empfände ich nämlich irgendwie als Potemkinsches Dorf, gerade wo doch diese Räume für die Bedeutung des Bauwerkes so wichtig sind.

    Die zwei Friedenskirchen in Jauer/Jawor und Schweidnitz/Swidnicza (oder so), die auch vollkommen aus Holz sind, präsentieren sich jedenfalls in einem hervorragenden Zustand.... was wohl daran liegt das das Geld aus Deutschland kommt. Die in Jauer war fertig restauriert, an die in Schweidnitz, von der die Bilder stammen, wurde gerade letzte Hand angelegt.


    Außen:



    (da sie in Hainen stehen ist es schwierig sie komplett zu fotografieren)


    Innen:



    (ohne Stativ und mit Digicam fast unmöglich das prachtvolle Innere unverwackelt aufzunehmen)