Posts by Mündener

    Habe noch ne Dorf-Zeichnung - diesmal ein planmäßig angelegtes Straßendorf mit Wehrkirche (siehe den Längsschnitt weiter oben) und Weinbergen.



    ...und dann hätte ich noch ein paar einfache Skizzen zu diversen Details der letzten Dorfzeichnung, etwa Grundrisse und Innenansichten von Kirche und Burgkapelle, und eine Ansicht des Pfarrhauses.


    Ich habe mittlerweile keinen Überblick mehr darüber, was hier schon bekannt ist/erwähnt wurde und was nicht - aber ich meine, das folgende Gebäude hier noch nicht gesehen zu haben.


    Es handelt sich um den Torbau der Burg Eisenhardt in Belzig, der ein beachtliches, zweijochiges Zellengewölbe besitzt.



    Quelle: Wikipedia, Autor: Gregor Rom, hochgeladen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

    Tatsächlich stellt der Turm in der Story des Spiels eines der wichtigsten Relikte der alten Menschheit dar, einen Verteilerturm für die Befehle zur Wiederherstellung der Erde für zukünftige Generationen. Gewisse Ähnlichkeiten mit Rottweil kann man allerdings nicht bestreiten.


    Ich bringe aber nochmal ein anderes Beispiel in die Runde ein. Es handelt sich um das Spiel "Kingdom Come: Deliverance" des tschechischen Entwicklerstudios Warhorse Games.


    Das Spiel erzählt eine Episode aus der spätmittelalterlichen Geschichte Böhmens, und spielt in einer zentralböhmischen Landschaft entlang des Flusses Sázava/Sasau im Jahr 1403. Erzählt wird die Geschichte des Konflikts zwischen dem Böhmischen König Wenzel IV. und dem Ungarischen König Sigismund von Luxemburg, und die daraus entstehenden Folgen für die Bevölkerung. Man selber spielt den Sohn eines Schmieds im Bergbaustädtchen Silberskalitz (Stříbrná Skalice). Nachdem direkt am Anfang der Ort niedergebrannt wird und man Familie und Heimat verliert, muss man sich in der recht großen offenen Spielwelt durchschlagen und hocharbeiten.


    Erstaunlich an diesem Spiel ist zunächst einmal der völlige Verzicht auf Fantasy-Elemente und desweiteren die akribische Recherche im Vorfeld und die darauf folgende Rekonstruktion der spätmittelalterlichen Landschaft, die zwar einige kleinere Fehler aufweist, aber im Großen und Ganzen ein glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit abgibt. Rekonstruiert wurden dafür unter anderem ein Kloster, drei Burgen, eine komplette befestigte Kleinstadt und diverse Dörfer und Weiler nebst einigen Pfarrkirchen.


    Nun ein paar Bilder - zunächst die Stadt (es handelt sich um den Ort Rattay an der Sasau (Rataje nad Sázavou)
    Dazu noch zum Vergleich eine zeitgenössische Ansicht des Ortes.



    Außerdem das Kloster (heutiger Zustand hier)



    Und zu guter letzt noch die Burg Talmberg/Talenberg (Talmberk)




    Und wieder eine aktuelle Ansicht.


    Besonders viel Mühe gegeben wurde sich allerdings bei der Gestaltung der Innenräum, insbesondere bei Kirchen und Kapellen, für die in mühevoller Kleinarbeit Wandmalereien und Ausstattung neu kreiert wurden. Beispiele:





    Copyright für sämtliche Bilder liegt beim Entwickler, Warhorse Studios.


    Für mich eines der besten Spiele überhaupt, auch weil es beweist, dass man nicht tief in die Fantasie-Kiste greifen muss, um ein atmosphärisches Spiel mit einer spannenden Geschichte zu erzählen.

    Bei mir in der Nähe (Keferloh) gibt es eine Zuckerhutglocke aus dem 13. Jahrhundert, die vermutlich kaum jemand kennt. Ich habe sie bisher ein einziges Mal erklingen hören - am Patronatstag der Kirche auf meine Bitte hin.


    Die Münchener Region besitzt eine Vielzahl historisch bedeutender Glocken und Geläute, neben dem sehr wertvollen Geläut der Frauenkirche seien vor allem die zwei sehr guten Glocken der Pippinger Wolfgangskirche zu erwähnen, beide 1485 von Ulrich von Rosen gegossen, und immer noch im originalen Eichenglockenstuhl (erstaunlicherweise überlebten sie den Brand der Kirchturmspitze nach Blitzschlag 1794). Und in der Frauenkirche hängt sogar eine kleine Glocke des 14. Jahrhunderts quasi auf Augenhöhe der Besucher, die Chorherrenglocke im nördlichen Seitenschiff - sie erfährt leider in etwa so viel Beachtung wie das Grabmonument des Conrad Paumann (dieser tolle Fußabdruck ist ja sooo viel interessanter).



    Ältere Glocken, aus dem 13. Jahrhundert und früher sind aber meines Wissens recht selten im Umkreis von München. Neben der oben genannten Keferloher Glocke fällt mir sonst nur die Gilchinger Arnoldusglocke ein (eine Zuckerhutglocke aus dem späten 12. Jahrhundert), die mittlerweile im Kirchenschiff hängt.


    Daher ist es umso bedauerlicher, dass beide Glocken nicht mehr regelmäßig erklingen.

    Handelt es sich bei dem Turm wirklich um den Turm einer ehemaligen Leutkirche (ich denke, dass damit die Pfarrkirche für die Klosterlaien gemeint ist)? Auf der Merian-Ansicht des Klosters, der ja bekanntlich noch den gotischen Zustand darstellt, erscheint der Turm als damals einziger Glockenturm der Klosterkirche, interessanterweise damals schon mit einer Welschen Haube. Will sagen, man hat diesem Turm irgendwann ganz bewusst sein gotisches Aussehen zurückgegeben, und dies muss vor 1898 geschehen sein, wie dieses Photo beweist. Alternativ kann es auch sein, dass es Merians welsche Haube so nie gegeben hat.


    Der Grund für die Erhaltung des Turms auch nach dem barocken Umbau dürfte indes recht simpel sein und darin liegen, dass die barocken Fassadentürme zur Zeit Zucallis nicht errichtet wurden, sondern erst 1853/54 (Nordturm) und 1906/07 (Südturm), sodass der gotische Glockenturm auch weiterhin benötigt wurde.


    Zuletzt noch zur Leutkirche, eine Solche könnte es östlich des Klostergeländes gegeben haben, wenn man der Merian-Ansicht glaubt. Beweise dafür konnte ich allerdings bislang nicht finden, nur in der Denkmalliste taucht sie als Teil des Bodendenkmals Kloster Ettal unter der Bezeichnung "abgegangene Klosterpfarrkiche Hl. Kreuz" auf, allerdings ohne genauere Angaben zu ihrer einstigen Lage.


    PS: Ich stelle mir gerade vor, wie toll es wäre, wenn es einen bayerischen Wenceslaus Hollar gegeben hätte, der mit derartiger Akribie und Liebe fürs Detail die ganzen romanischen und gotischen Klosterkirchen Oberbayerns vor ihrer Vernichtung im Barock und während der Säkularisation zeichnerisch verewigt hätte. Schade, dass es das nicht gab...

    Tatsächlich habe ich nur mit Bleistift und Aquarell (genauer gesagt: mit Wasser verdünnte chinesische Tusche) gearbeitet.


    Was die Berge angeht, gebe ich Franka recht, und erweitere die Aussage noch. Mir sind die Berge nicht nur zu kräftig geraten, sondern auch der Übergang von Wald zu Bergen funktioniert allenfalls mäßig gut. Der Grund dafür liegt in meiner mangelnden Erfahrung mit derartigen Hintergründen - die Zeichnung ist meine erste Stadtansicht in einer derartigen Perspektive mit einem weiten Blick über die Landschaft.

    Im englischen Exeter hat man in einer ähnlichen Situation (im Boden liegende Reste der mittelalterlichen Brücke) genau eine solche Freilegung durchgeführt - das Ergebnis kann sich sehen lassen.



    Quelle: Wikipedia, Autor: Nilfanion


    In Dresden hätte eine Freilegung aufgrund der einerseits beträchtlichen ehemaligen Ausmaße und Bedeutung der Brücke, und andererseits aufgrund des weitgehenden Fehlens von Zeugnissen der mittelalterlichen Stadtgeschichte eine nochmals größere Bedeutung als bei diesem Beispiel.

    Naja, für Golvins zeichnerische Versiertheit brauchts bei mir noch ne ganze Weile :D


    Wobei ich mich durchaus schon mit Aquarell versucht habe (in einer etwa zweieinhalb Jahre alten Ansicht der Stadt Sandomierz um 1400), aber in diesem winzigen Maßstab geht das leider fast zwangsläufig auf kosten der Details. Golvins Stadtansichten sind auch i. d. Regel deutlich detailärmer, meist werden bei den Häusern nicht einmal Fenster angedeutet.


    Was mich bei Golvin jedoch wirklich stört, ist die oft sehr nachlässige Recherche, die dann in wunderschönen, aber historisch total inkorrekten, ja teils widersinnigen Zeichnungen resultiert. Seine Darstellung von Notre-Dame im Bau etwa zeigt die Kathedrale in einem Stadium, in der von den frühgotischen Türme vom Anfang des 13. Jahrhunderts gerade erst die Untergeschosse im Bau sind, die hochgotischen Umbauten des Querhauses aus der Mitte desselben Jahrhunderts aber bereits vorhanden sind. Nachdem schon Viollet-le-Duc diese Umbauten ausführlich untersucht hat, aufwendige Rekonstruktionszeichnungen dazu erstellt hat und sogar den Rückbau zweier Langhausjoche initiiert hat, wäre dieser Fehler doch eigentlich vermeidbar gewesen, oder?


    Bei seiner Darstellung von Nantes im 15. Jahrhundert verhält es sich ähnlich, die Kathedrale ist dargestellt als beinahe vollendet mit den Türmen noch im Bau - einem Zustand, den es so nie gab. Der Neubau der Kathedrale ab dem 15. Jahrhundert verlief gebau umgekehrt - der einzige Teil, der noch in diesem Jahrhundert fertig wurde, waren ironischerweise die Türme. Das Langhaus war im 16. Jahrhundert noch im Bau, erst im 17. Jahrhundert wurde der südlichen Querhausarm errichtet und das Vorhandene gewölbt, alles weitere stammt erst aus dem 19. Jahrhundert. Eine einfache Google-Suche (Suchwort: Nantes Cathédrale Histoire) hätte ihm unter anderem diese Ansicht aus dem 19. Jahrhundert gezeigt, die ein durchaus anderes Bild als das Seine von der Kathedrale zeigt und ihn auf Gedanken gebracht hätte, die letztendlich mit Sicherheit diesen Fauxpas vermieden hätten.


    PS: Habe zu Nantes noch eine (mittelmäßige) Rekonstruktionszeichnung des spätmittelalterlichen Zustands gefunden.

    Quote from UrPotsdamer

    Das kann aber auch ein Fehler bzw eine Vereinfachung in der Visu sein...

    Möglicherweise ist es das - an den Segmentbogenfenstern des Seitenflügels ist die Textur um 90 Grad gedreht, und man kann sehen, dass dort recht - sagen wir mal - schnell und oberflächlich texturiert wurde.


    Zudem wäre es bei einer solchen Fassade mit einer recht komplexen und feinen Tiefenstaffelung mit vielen kleinen Versätzen grober Unsinn, mit Riemchen zu arbeiten.

    Quote from Konstantindegeer

    Hoffentlich wird die Fassade nicht nur Riemchen auf Styropor sondern vorgemauerter Vollstein.

    Man kann in den Visualisierungen bereits deutlich erkennen, dass es Riemchen werden - an sämtlichen Bögen laufen die Backsteinlagen gerade durch und das Fugenmuster der Laibung passt nicht zu demjenigen der Bogenfront.

    Städtebaulich ist die geradezu winzige Siedlung in der Schackstraße eine gar nicht mal schlechte Lösung - sie schafft einen kleinen Platz und einen Durchgang zum Friedhof dahinter. Allerdings wurde nicht konsequent gearbeitet, der Hof ist gegen die Straße mit einem Zaun abgeriegelt und eher ein versiffter Zwischenraum zwischen den Häusern.


    Architektonisch geht es einigermaßen in Ordnung, weitere Wohnanlagen Haeslers in Celle zeigen, dass er sowohl Besseres - die durchaus gelungene Siedlung am Italienischen Garten - als auch Schlechteres - die furchtbare Vorausahnung der Nachkriegs-Großwohnsiedlungen am Sankt-Georg-Garten - hervorgebracht hat.


    Résumé: Keine sonderlich tollen Bauten, aber ich bezweifle, dass etwas Besseres nachkommen würde, und die städtebauliche Lösung ist es wert, erhalten zu werden - unter der Maßgabe, dass man offensichtliche Fehler korrigiert.


    PS: Ich warte immer noch auf eine Siedlung der 20er, die gegen meinen persönlichen Favoriten - die Siedlung am Grüngürtel in Düren (1,2) - ankommt. ;)

    Die Stadtkirche im böhmischen Sobieslau/Soběslav besitzt ein zweischiffiges Langhaus aus der Zeit um 1500 mit einem exzellenten Zellengewölbe.


    Quelle: https://commons.wikimedia.org/…teho_Petra-a-Pavla_11.JPG Autor: Rihova Barbora


    Weitere Zellengewölbe finden sich in der Kirche und dem Kreuzgang des Franziskanerklosters von Bechin/Bechyně, ebenfalls aus der Zeit kurz vor 1500.


    PS: Ein weiterer Fund aus Bechin, genauer gesagt dem dortigen Schloss - ein Raum mit einem stark beschädigten, aber sehr bedeutendem Schlingrippengewölbe, wie ich es in dieser Form noch nicht gesehen habe. Die Übernahme von Motiven der Natur für die Teile des Gewölbes (etwa die Mittelsäule als Baumstamm) erreicht hier das Niveau des Bruck'schen Kornmesserhauses und kommt sogar nahe an die Tulpenkanzel im Freiberger Dom heran. Nun der Link zum Bild.

    Auch wenn viele das hier anders sehen werden - der Bau ist ein gutes Stück über dem Niveau, das sonst für derartige Zweckbauten an den Tag gelegt wird. Man hat - natürlich, wie sollte es heute auch anders sein - Sichtbeton eingesetzt, dabei aber recht gut darauf geachtet, dass dieser farblich zur Umgebung passt, und damit keinen Weiteren der berüchtigten Kontraste in dieser Hinsicht erzeugt. Zudem besitzt das Gebäude durch den Verzicht auf sämtliche Blechapplikationen und keine sichtbare Haustechnik am Außenbau durchaus eine gewisse Eleganz.


    Dabei gibt es allerdings zwei entscheidende Schwachstellen.


    Zunächst natürlich wurde ohne große Not ein intaktes Ensemble geopfert - und Platz für einen Neubau ohne Abriss wäre durchaus vorhanden gewesen, soweit ich das anhand der wenigen Bilder beurteilen kann.


    Viel wichtiger und schlimmer ist jedoch der Verzicht auf jegliche Vorkehrungen, um die - bekanntermaßen unschöne - Alterung des Sichtbetons auch nur zu verzögern, um von unterbinden gar nicht erst zu reden. Ich gebe dem Bau zwei Monate, dann gibt es entlang aller Fassaden fiese Dreckschlieren und erste Mooserscheinungen. Und ich gehe nicht davon aus, dass die Fassaden regelmäßig aufwändig gereinigt werden.


    Mein Fazit: Ein gar nicht mal so schlechter Bau, aber der Abriss war überflüssig und die Optik des Neubaus hat wirklich null Zukunft.

    Quote from Franka

    Ein kleines Paradies. Ich könnte es stundenlang anschauen. Du bist so begabt!

    Quote from zeitlos

    Großes Kompliment für deine Kunst; die Zeichnungen sind eine Augenweide.

    Quote from tegula

    Merian hätte es nicht besser machen können.

    Vielen herzlichen Dank für all die lobenden Worte! Es ist mir ein große Ehre, die Zeichnungen hier zu zeigen, in einem Forum, wo man neben Lob auch viele fachlich sehr kompetente Rückmeldungen bekommt - siehe vor allem zur Eguisheim-Zeichnung, aus der sich eine Diskussion über Staufische Burgen entwickelte!
    Daher zeige ich auch weiterhin immer wieder gerne Werke, so sie es denn wert sind, gezeigt zu werden.


    Quote from zeitlos

    Karl Gruber kam auch mir sofort in den Sinn.

    Tatsächlich habe ich mir die Zeichnungen von Karl Gruber erst noch einmal angeschaut, als der Name hier schon einmal fiel (bekannt waren sie mir allerdings schon, aus der allseits bekannten Baustilkunde von Wilfried Koch). Ein wenig habe ich mich davon auch inspirieren lassen - hauptsächlich bei der Darstellung der Natur, ich habe mich dann jedoch in einigen Punkten, etwa der Gestaltung der Bäume, ganz bewusst anders entschieden.


    Quote from zeitlos

    Dass sich der Fokus bei Deinen Zeichnungen auf Süddeutschland richtet, macht es für mich noch attraktiver.

    Das ist tatsächlich Zufall - ein süddeutsches Thema für eine groß angelegte Stadtansicht zu nehmen, lag aufgrund der guten Quellenlage nahe, und die Eguisheim-Ansicht ist eher spontan aus einer Anregung in einem anderen Forum entstanden. Ansonsten zeichne ich hauptsächlich Städte und Bauwerke quer durch das mittelalterliche Europa - aber nicht ausschließlich.



    Quote from zeitlos

    Vielleicht hast Du bei zukünftigen Projekten einmal Muße das alte Villingen ins Visier zu nehmen?

    Das wäre auf jeden Fall denkbar. Villingen hat für mich auf den ersten Blick einige Eigenschaften, die es für ein solches Projekt sehr attraktiv machen. Zunächst scheint die Stadt in ihrer mittelalterlichen Grundstruktur weitgehend unbeeinträchtigt, außerdem scheint ein Großteil der wichtigen Bauwerke des Mittelalters noch zu existieren. Desweiteren scheint mir die Stadt bei der Betrachtung zähringischer Stadtgründungen immer im Schatten von Freiburg, Rottweil und Bern zu stehen. Daher wäre ich einem solchen Projekt gegenüber durchaus aufgeschlossen, ich kann aber keinen Zeitrahmen garantieren, da übernächste Woche mein Studium wieder losgeht und selbstverständlich oberste Priorität hat.



    Quote from zeitlos

    Bei der zukünftigen Umsetzung eines solchen Vorhabens würde ich selbstredend bei den entsprechenden Detailfragen und Korrekturen gerne weiterhelfen und zur Verfügung stehen.

    Das wäre ein weiterer Punkt, der für ein solches Projekt spräche. :D



    Quote from zeitlos

    Magst Du dich bei deinen Zeichnungen eigentlich bewußt auf die Zeit um 1500 festlegen oder wäre auch das 17.Jahrhundert vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges beziehungsweise ein späterer Zustand einer Stadt für Dich noch reizvoll?

    Tatsächlich reizt mich bei der Darstellung einer Stadt in der Regel ihre ursprüngliche städtebauliche Konzeption, etwa das Zusammenspiel von Sakralbauten und der in der Anfangszeit einer Stadt noch recht homogenen Masse an Wohnbauten. Besonders spannend finde ich es dabei, wenn Ausnahmebauten (in der Regel besonders ungewöhnliche Kirchen und Profanbauten, die in krassem Kontrast zu ihrem Umfeld stehen) in die Situation mit hineinspielen, und dies am ehesten, wenn diese Bauten heute nicht mehr erhalten sind (ein Beispiel wäre die Brandenburger Marienkirche).


    Ansonsten kann ich mir aber auch gut die Darstellung späterer Epochen vorstellen, so sie denn bemerkenswerte Spuren im Stadtbild hinterlassen haben.



    Und last but not least :biggrin:


    Quote from tegula

    Aber die Bettelordenskirche ist auch weiterhin außerhalb der Stadtmauern.

    Stimmt leider, aber die Situation war schon beim letzten Mal klar, die Vorstadt war schon da, und es hätte bei ihrer geringen baulichen Dichte seltsam gewirkt, sie noch willkürlich mit einer Mauer zu umgeben. Beim nächsten Mal liegt das Kloster dann innerhalb des Mauerrings.