Posts by Löbtauer

    Riegel, vielen Dank für den Tip:-) Da werde ich sogleich mal vorbeisurfen.


    @ALL:


    LockSchuppen steht übrigens für ein Zukunftsmuseum, das -ähnlich wie der Panometer von Jadegar Asisi das Dresden im Jahr 1756 darstellt- Dresden im Jahr 2056 vermittelt, und wie wir künftig arbeiten, leben und wohnen werden.


    Das Bindeglied zwischen der Zukunft und dem Heute wird eine PeerAcademy sein, die die relevanten Fähigkeiten für Unternehmen, Startups und sonstige Interessierte vermittelt.


    Die ehemalige Lokhalle höchstselbst wird die Drehscheibe für die Umsetzung von Innovationen sein, wie sie in ähnlichen Locations in der Welt (z.B. auf Twitter @hubkingscross,@hubberlin) bereits im Einsatz sind.


    Kunst wird selbstverständlich ein aktiver Bestandteil des Projekts sein.


    Wenn Ihr über den aktuellen Stand informiert bleiben wollt, dann http://www.twitter.com/LockSchuppen oder http://mindbroker.de/wiki/LockSchuppen


    Beste Grüße


    Ralf

    Hallo,


    wieder in Dresden zurück ist das Projekt LockSchuppen http://mindbroker.de/wiki/LockSchuppen vor genau vier Wochen initiiert worden mit dem Ziel, einen leerstehenden, ungenutzten und unter Denkmalschutz stehenden Lokschuppen zum Leben zu erwecken für Innovation und Kollaboration. Ein ZukunftsMuseum des Jahres 2056 (angelehnt an den Panometer mit Dresden 1756).


    Unterstützer insbesondere aus der Architektenszene erwünscht;-)


    Welche guten Beispiele für Umnutzung von Industriekultur in Sachsen gibt es? Websites?


    Würde das ganze gerne als Projekt durchführen, um für weitere Projekte Grundlagen zu haben und diese auch für andere zur Verfügung zu stellen. Auslöser war die Tagung Industriekultur Sachsen Ende März im Deutschen Hygienemuseum Dresden.


    Schöne Grüße


    Ralf

    Quote from "rakete"

    mit anderen worten: da steht auch nur drin, dass das stadtbad toll ist, aber man nicht weiss, wie es weitergehen soll?


    der förderverein hat ja angedacht, in der sauna no´ne art spendendinner zu veranstalten, was aber aufgrund des fehlenden fluchtwegs dort eigentlich nicht möglich ist - und eingebaut werden kann er wegen des denkmalschutzes nicht...


    ...da wird aktuell darüber diskutiert mit den entsprechenden Ämtern, was erforderlich ist, damit solche Veranstaltungen möglich werden.


    Übrigens, kennst du das Bad persönlich? Wenn ja ist dir bestimmt klar, warum es so schwierig ist, jemanden davon zu überzeugen, Geld in dieses Projekt zu stecken. Man braucht eine ganze Menge Phantasie und die lässt sich nur finden, wenn die Leute, die diese besitzen -und dazu vielleicht noch ausreichend Vermögen- von solchen Projekten erfahren.


    Sobald es aktuelle Neuigkeiten gibt, die das Stadtbad betreffen werde ich diese selbstverständlich posten;-)


    Ralf

    Hallo,


    der komplette Inhalt ist direkt im Heft nachzulesen (Anschaffung lohnt sich - insbesondere, wenn man sich für Industrie Denkmalpflege interessiert:-)).


    In Kürze ist die Geschichte des Bades (mit aktuellen Bildern von Sauna und Herrenbad) sowie ein kurzer Abriss über die Zukunft und die Aktivitäten der Förderstiftung enthalten.


    Die Idee, die hinter der Veröffentlichung steht ist, Projekte dieser Art in die größere Öffentlichkeit zu bringen und somit potentielle Geldgeber, Investoren und Interessiere zu erreichen. Manchmal haben die schönsten Denkmale -insbesondere wenn sie in keiner Denkmalliste stehen;-(- keine oder nur geringfügig Lobby. Diese ist jedoch nötig, um solche Projekte wieder nutzbar zu machen. Vor allem sind kreative Ideen gefragt, Standardlösungen werden kaum zum Zuge kommen.


    Die Zeitschrift Industrie-Kultur liegt übrigens in der SLUB (Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek) in Dresden aus. Wahrscheinlich haben weitere Bibliotheken des Landes die Zeitschrift, so dass ein Blick hinein nicht unmöglich sein sollte.


    Schöne Grüße


    Ralf

    Hallo Spacecowboy,


    vielen Dank für den Link. Das sind die ersten Bilder, die es in dieser Fülle aus dem Inneren des Stadtbades für die Öffentlichkeit gibt. Dank Förderstiftung Stadtbad Leipzig kam es zu dieser Putzaktion:-))


    Schöne Grüße aus Leipzig


    Ralf

    Hallo,


    wer von euch hier in der Runde kennt Architekten, Ausführende von Fachgewerken, Erfahrungen, Grundrisse, etc. aus bereits erfolgreich durchgeführten Revitalisierungsprojekten von Stadtbädern (z.B. http://www.johannisbad.de\r
    http://www.johannisbad.de in Zwickau, Nordbad in Dresden)?


    Wie ich heute wieder einmal in einer Architekturfachbuchhandlung erfahren musste gibt auf dem "Markt" zur Zeit keine angemessene Publikation.


    Wer von euch hat Erfahrung hierin oder kennt jemanden im Bereich Architekturveröffentlichungen (z.B. Verlag, Architekturbüro, etc.)?


    Ich würde gerne eine entsprechende Publikation anschieben, um somit das Thema "Stadtbäder" und deren Nutzung als innerstädtische Schwimmbäder mehr dem Blickwinkel der "weiten" Öffentlichkeit zu öffnen und somit die Stadtbäder aus der Jugendstil- oder Bauhaus-Zeit aus ihrem "Schlaf" erwecken.


    Bitte schreibt eure Meinungen zu meinem Vorschlag hier ins Forum.


    Vielen Dank schon mal und ich wünsche allen einen guten Rutsch in 2007


    Ralf


    PS.: Ich bin kein Architekt und verfolge das ganze Thema aus privatem Interesse (siehe auch Thread zum Stadtbad Leipzig)

    Hallo Stadtbad-Freunde,


    unter:


    http://de.groups.yahoo.com/group/stadtbad_leipzig/\r
    de.groups.yahoo.com/group/stadtbad_leipzig/


    findet ihr eine Yahoo-Group zum Thema. Da mich die Sache schon eine Weile beschäftigt und ich der Überzeugung bin, dass es neben den offiziellen Informationen noch weitere -im Wiki-Stil- geben sollte habe ich die Group eingerichtet.


    Ich würde mich freuen, wenn der/die eine oder andere dazu stößt und auch persönliche Informationen zum Thema "Stadtbäder" einbringt:-)


    In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend


    Ralf


    PS.: Eventuell ist eine Anmeldung bei Yahoo erforderlich, damit man in das Forum gelangen kann.

    Hallo zusammen,


    auch in Leipzig geht es voran;-) Was lange währte und unklar war entwickelt nun klare Umrisse und Ziele.


    Es ist auf Initiative der Wasserwerke Leipzig eine Stiftung zu Restaurierung und Wiedernutzung des Stadtbad Leipzigs gegründet worden.


    Nähere Informationen sind unter: http://www.herz-leipzig.de\r
    www.herz-leipzig.de zu finden.


    Schöne Grüße von einem sehr zufriedenen Denkmalenthusiasten aus Leipzig


    Ralf

    Hallo,


    es geht weniger darum etwas neues zu bauen, als bestehendes zu nutzen;-)


    Meist wird in alten Gebäuden keine Zukunft gesehen und so gibt es oft einen neuen einfaltslosen Neubau, der sich überall in Deutschland wiederfindet;-((


    Ist nicht die Abwechslung und Andersartigkeit in diesem Leben -auch bei der Archtiktur?


    Wahrscheinlich hat sich noch keiner richtig Gedanken gemacht, wie man ein solches Gebäude wieder nutzbar machen kann -und das zu aller Vorteil.


    Schöne Grüße aus Leipzig


    Ralf

    Du hast recht, dass das mit dem Deckeneinzug schlecht klingt, ABER es ist gut, dass das Objekt nun wenigstens soweit öffentlich ausgeschrieben ist, dass sich auch kreative Investoren (die sicherlich von dem Schatz in der Stadt nichts wussten) sich Gedanken machen können (insbesondere, da auch Pläne gleich mit dabei sind) und ihr Angebot einreichen können.


    Man muss schon eine Menge Phantasie haben, um sich eine künftige Nutzung als Schwimmbad in einem positiven wirtschaftlichen Rahmen vorstellen kann.


    Was könnte denn gehen?


    1. Schwimmbadnutzung (z.B. größeres Männerbad), 1. zentrales Allgemein-Schwimmbad (ohne Vereinsnutzung)
    2. Kulturelle Veranstaltungen in kleinerem Frauenbad
    3. Nutzung des Schwimmbads durch innerstädtische Schulen
    4. Nutzungserweiterung mit angrenzendem Gebäude (Nordstraße/Nordplatz), das z.Z. ungenutzt ist
    5. Internationales Gästehaus (ähnlich Boofe in Dresden)
    6. Gesundheitsangebot (Physiotherapie, etc.)
    7. Sonderevents im Schwimmbad (z.B. Unterwasserrugby, etc.)
    8. ...
    9. ...



    ...das ist nur was mir auf die Schnelle einfällt, da gibt es bestimmt noch mehr Ideen;-) Wer hat noch weitere (ruhig auch ausgefallene;-))?


    Schöne Grüße


    Ralf

    Hallo zusammen,


    nun gibt es sogar eine offizielle Ausschreibung des Stadtbad Leipzig. Zu finden unter:


    http://www.leipzig.de/immobilien\r
    www.leipzig.de/immobilien


    http://www.leipzig.de/imperia/md/content/23_liegenschaftsamt/0378_06_leipzig_stadtbad_internet_de_en_5.pdf\r
    www.leipzig.de/imperia/md/conten ... e_en_5.pdf


    ..mit interessanten Bildern.


    Wer Architekten kennt, die sich mit solchen Projekten bereits beschäftigt haben schicke mir bitte eine kurze E-Mail.


    Es wäre schön, wenn das Stadtbad Leipzig bald wieder in seinem alten Glanz erstrahlen könnte:-)


    Schöne Grüße aus Leipzig


    Ralf

    Hallo,


    hat jemand eine Ahnung, was sich zur Zeit auf dem Gelände der ehemaligen Gohliser Brauerei tut?


    Es wird momentan flächenmäßig eingeebnet. Bräustübl und Hauptgebäude (beides unter Denkmalschutz stehend) stehen noch.


    Gibt es neue Planungen für eine künftige Bebauung bzw. Umnutzung der vorhandenen Gebäude?


    Vielen Dank für entsprechende Infos.


    Schöne Grüße aus Gohlis


    Ralf

    Hallo Stadtbad-Interessierte,


    in der neuen Ausgabe der "Leipziger Blätter" [Nr. 48] ist ein Artikel von Anne Henkel "Ungewisse Zukunft - Das Leipziger Stadtbad wartet auf seine Sanierung" enthalten.


    Anne Henkel hat im Jahr 2005 übrigens bei Prof. Dr. Thomas Topfstedt, Uni Leipzig, eine Magisterarbeit zum Thema geschrieben.


    Titel:
    Eine öffentliche Bauaufgabe und deren architektonische Umsetzung innerhalb der Blütezeit des deutschen Bäderbaus von 1870 bis 1918, dargestellt am Beispiel des Leipziger Stadtbades.


    Schöne Grüße aus Leipzig


    Ralf


    PS.: Es tut sich was zum Thema und es bleibt zu hoffen, dass Schwimmen und Saunieren in der Innenstadt bald wieder möglich sein wird 8)


    PPS.: Einige Eindrücke vom Stadtbad (innen, entnommen aus: Leipzig geht baden - Vom Pleißestrand zum Neuseenland)


    Hallo zusammen,


    es ist wohl tatsächlich so, dass Abrisse ganzer Wohnanlagen (siehe Zerbster Straße in Leipzig) durch die Fördergelder des "Stadtumbau Ost" finanziert werden können. Als Beigabe erlasst dann der Bund wohl auch noch die Belastungen, die auf den abzureißenden Häusern liegen.


    Wer bezahlt das Ganze letztlich? Es ist wie so oft der Steuerzahler dieses Landes.


    Kann denn das vernünftige Förderung sein? Welche Intentionen hatten die Entwickler dieses Förderpakets ursprünglich? Sicherlich nicht mit Fördergeldern ganze Altbauviertel dem Erdboden gleichzumachen. Wie bei vielen Fördermittelprojekten gibt es immer Schlupflöcher, die sich fast schon kriminell ausnutzen lassen :( Hier in Leipzig wird es gerade im Zusammenspiel zwischen Stadt und LWB zur traurigen Gewissheit :(


    Schöne Grüße aus Leipzig wünscht trotzdem allen


    Ralf

    Hallo zusammen,


    es ist wirklich traurig mit ansehen zu müssen, wie solche architektonischen Schätze in Leipzig leichtfertig auf's Spiel gesetzt werden.


    Wie man den Bildern entnehmen kann ist das Haus in vorzüglicher Handwerkskunst erstellt worden (denn sonst stünde es heute nicht mehr;-)). Ich kann -wie die meisten hier- nicht verstehen, warum diese städtebauliche Substanz nicht zum Vorteil der Stadt Leipzig erkannt und genutzt wird.


    Sicher sehen Gebäude dieser Art für den Betrachter nicht toll aus, aber das bedeutet nicht, dass man sie kurzfristigen Zielen opfern muss.


    Für mich heißt, dass nur, dass in diesem Land immer noch zu viel Geld locker ist und Fördergelder in die falschen (Abriss-)projekte fließen. Anscheinend hat sich die hiesige Stadtverwaltung bisher nicht um die Ausweisung von Denkmalgebieten gekümmert (wie in Dresden!!!). Hier muss ein Umdenken einsetzen.


    In der Hoffnung, dass dem Gebäude (in welcher Straße liegt es eigentlich?) noch nicht die letzte Stunde geschlagen hat wünsche ich allen trotzdem noch einen schönen Abend


    Ralf



    PS.: Es tut weh solchen Frevel ansehen zu müssen, nur damit wir wieder nach Prag oder anderswo hinfahren müssen, um uns dort an solchen wunderbaren Gebäuden erfreuen zu können :(