Posts by Elsner83

    Nee, stimmt, die Schrift ist nicht wirklich größer. War nur auf dem Entwurf so und da es ja noch von Planen verdeckt ist, habe ich es etwas rein interpretiert. Auf den Bildern sieht man aber, das es gleich groß ist.

    Ich denke mal das diese oder nächste Woche das Gerüst am Hotel de Saxe fallen wird :P Bin schon gespannt.

    Die Werbetafeln vom QF sind tatsächlich umgestellt worden. Eine steht jetzt direkt an der abgerundeten Fassade, wodurch jetzt ein direkter Vergleich möglich ist (die Visualisierung ist von der gleichen Stelle wie der jetztige Standort), aber leider der Blick von der Treppe vom Johaneum verstellt ist.

    Übrigens ist am Hotel de Saxe schon der Schriftzug angebracht. "Steigenberger" über dem 2. Obergeschoß und "Hotel de Saxe" über dem ersten OG (also ein Stockwerk tiefer als beim Original). Wobei "Hotel de Saxe" natürlich größer ist. Hab leider nur eine analoge Kamera. Bilder würde also erst am Freitag folgen (wenn nicht jemand schneller ist).


    Am Weigelschem Haus werden bereits die ersten Wände vom 5. Stock gesetzt, während der Rest erst bei 3 Stockwerken ist (bis auf den Kopfbau Töpferstraße, der hat schon 4 Stockwerke).

    Und noch wegen der Innenausstattung der Frauenkirche. Als ich am 2. Februar auf der Kuppel war, war der Innenraum noch nicht verhangen (dies geschah erst zum 60. Jahrestag am 13.2.). Leider sind die Bilder wieder nur analog.

    Danke für die Bilder. Bin ja mal gespannt, ob das wirklich alles wieder so wird (z.B. die Fenstersproßung, mir scheint es da sogar eine Einteilung aus Sandstein zu geben).
    Ist immer echt schade, wenn die Sonne so stark scheint, da bleiben einige Bereiche immer schwarz :(

    Das Bild ist von der falschen Seite. Die südliche Fassade (also zur Schloßstraße) und die östliche (zum Stallhof) werden neu gemacht.

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    Wurde der Bau denn in den 60ern bei der Restaurierung nicht in den Zustand von 1945, also nach dem Neorenaissance-Umbau, versetzt?

    Die nördliche Sandsteinfassade schon, aber nicht die oben genannten Seiten. Die sind nur verputzt, wie das Schloss. In den 60ern wurden die Seiten nur vereinfacht und anders wiederaufgebaut. Die Seite zur Schloßstraße eben ohne den Schmuck (was ich eben nochmal sehen möchte) und zum Stallhof fehlte doch bis vor ein paar Jahren noch der große Giebel (sieht man auch bei Bildindex). Der wurde erst mit der Sanierung des Daches wieder rekonstruiert. Desweiteren wurden noch Fenster eingebaut, wo jetzt wieder das Kanzleihaus seit 1998 steht. Und jetzt kommt eben der Vorkriegszustand wieder. Bei vielen Gebäuden, die zu DDR Zeiten wiederaufgebaut wurden, ist nur eine vereinfachte Form entstanden.

    Das Kaufhaus Herzfeld stand tatsächlich nach dem Angriff auch noch recht unbeschadet da:


    Es gab aber auch noch andere Umbauten am Altmarkt. Direkt neben dem alten Rathaus wurden 2 Barockhäuser mit einem Bau aus der Gründerzeit ersetzt.



    Noch schlimmer waren aber die Abrisse neben der Kreuzkirche. Hier das originale Panorama:

    Die 2 Eckgebäude wurden dann zu einem Kaufhaus mit großen Schaufenstern, aber mit Renaissancegiebel umgebaut.

    Und dann geschah das in den 30ern:

    Das sind auch die beiden Gebäude, die auch noch lange nach dem Krieg als Ruinen standen.

    Ich meinte auch weniger den Zusammenhang des Gebäudes mit der Umgebung als das Gebäude selbst.
    Zu DDR-Zeiten wurde nunmal der Stuck entfernt und es ist recht unwahrscheinlich (besonders in Görlitz), das dieser bei der Sanierung wieder dran kommt. (Siehe zweites gelbes Haus rechts auf dem zweiten Bild vom Straßenzug).
    Also wäre es so geblieben wie auf dem S/W Bild, nur eben neu verputzt und gestrichen. Von daher finde ich diese "Neuinterpretation" doch recht toll, da es wenigstens nach was aussieht.
    Sicher wäre auch mir die originale Fassade lieber gewesen, aber was entstuckt wurde, bleibt meist so (außer vielleicht bei entsprechenden Investoren in Großstädten).

    Ich habe letztens bei Ebay wieder mal ein paar Postkarten von Görlitz gesichtet und wollte hier mal einen Vergleich reinstellen. (Alle Bilder sind nur gescannt, da ich keine Digicam besitze).

    Hier nun die Luisenstraße um 1900:

    und am 19. Juni 2005:

    Besonders auffällig ist das Eckgebäude. Leider habe ich kein besseres Bild vom Ursprungszustand als auf dem oberen Bild aber zu DDR-Zeiten wurde es so verunstaltet:

    Dann wurde es schließlich 1995 im Stile Hundertwasser (nur nicht ganz so ausgefallen) saniert und umgebaut:


    Der Entwurf wurde leider nicht 100%ig umgesetzt (die (kitschig-)klassizistischen Elemente fehlen):

    Ist zwar schade, das der Ursprungszustand nicht mehr vorhanden ist, aber im Vergleich zur DDR Version, finde ich doch, ist eine ansprechende Gestaltung entstanden. Leider sind die Farben etwas schwach ausgefallen und wirken auf den Fotos noch schwächer.

    Morgen in der DDN:

    Ja, leider war es mal wieder der Modernisierungswahn der 70er der alles zerstörte.
    Ich bin auch schon ganz gespannt auf den Umbau, leider ist kein Zeitrahmen dafür angegeben. Eigentlich müßte sich die Visualisierung ja auch irgendwo im Netz finden.
    Eigentlich habe ich ja schon Fotos gemacht, aber wie gesagt, ist alles analog und auch noch am Anfang des Films, dauert also noch.
    @ Harmonica, wenn du Bilder machst, dann von den beiden Schilder an den Seiteneingängen, vorm Haupteingang ist meist etwas Bauzaun davor (zumindest heute, vielleicht nicht, wenn grad alles offen ist). Auf den Bild von vorn (steht am südlichen Eingang) sind auch die Steinstrukturen zu erkennen. Die moderen Sandsteinplatten vom Erdgeschoß scheinen auch abzukommen und der original Sandstein wieder hervorgeholt zu werden.
    Auch dieses Konzept mit den Glasdächern finde ich toll. Erst kommt man am Haupteingang unter der gläsernen Kuppel rein, geht dann weiter in der Halle unter gläsernen Dach und kommt in die Bahnhofhalle mit weißer Teflonmembran. Wird also alles sehr hell werden. Selbst die Räume neben der langen Halle, bekommen ein Glasdach. Ist Mist das ich das hier alles beschreiben muß, ohne Bild.

    Am Hauptbahnhof wurden gestern 3 Schilder vom Umbau der Haupthalle (und Fassade) aufgestellt. Einmal mit Animation von oben und einmal von vorn. Hab leider noch keine Bilder davon gemacht. Aber der Clou ist: Die Fassade soll exakt so wiederhergestellt werden wie vor 1945. Mit abgerundeten Fenstern, den beiden Türmen und (vereinfachter) Glaskuppel und all den unscheinbaren Kleinigkeiten. Nur diese Dinger rechts und links vom großen Eingangsfenster fehlen.
    Die Hallen dagegen werden zum großen Teil mit Glas überdacht (sieht man ja von außen nicht).

    Nochmal zum Vergleich:

    Vielleicht kann ja mal jemand Fotos von den Plänen reinstellen (mit meiner analogen Kamera dauerts noch ein wenig).

    heute steht ja die Antwort dazu in der Zeitung:

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    Im neuen Kugelhaus vor dem Hauptbahnhof soll am 19. Mai die Einweihungsfeier steigen. Manager Andreas Uhlig hat das Haus fast vollständig vermietet. „Nur die Gastronomie wird auch zur Eröffnung noch fehlen“, sagt er.

    Am Glashaus gegenüber werden die Gerüste abgebaut. „Das ist Voraussetzung für den Bau der Außenanlagen“, sagt Harald Weber, Geschäftsführer der Firma Oelschläger Wiener Platz. Nach dem Baustopp zu Jahresbeginn würden die Aktivitäten wieder anlaufen. „Es bleibt dabei: Wir eröffnen im September 2005“, kündigt Weber an.

    Aus der morgigen Sächsischen Zeitung (Görlitzer Lokalteil), eine vorläufige Bilanz des "Stadtumbau" in Görlitz:

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    Bisher 145 Abbruchanträge gestellt

    Stadtumbau. Der Denkmalschutz behindert nicht den Stadtumbau. Entsprechende Vorwürfe hat Michael Vogel von der Unteren Denkmalschutzbehörde gestern beim Tagesordnungspunkt „Denkmalschutz kontra Stadtumbau“ im Technischen Ausschuss zurückgewiesen. Im Rahmen des Stadtumbaus seien in Görlitz seit dem Jahr 2 000 Abbruchanträge für insgesamt 145 Gebäude – darunter auch für 85 denkmalgeschützte – gestellt worden. Genau 118 Anträgen sei zugestimmt worden. Lediglich 18 Anträge wurden abgelehnt.

    Die meisten Abbrüche würden allerdings aus betriebswirtschaftlichen und nicht aus Gründen des Stadtumbaus vorgenommen, sagte Vogel. Der Wohnungsbaugesellschaft warf er vor, Abrissanträge für denkmalgeschützte Objekte zu stellen, für die es Käufer gebe. (SZ/pc)