Posts by Elsner83

    Auch hier was neues von mir.

    Von Schloss sieht man leider nichts mehr, alles eingehüllt. Nur der Neubau auf dem Torhaus ist etwas sichtbar.


    Noch mal zur Erinnerung:

    So war die Mauer nach dem Krieg noch vorhanden:

    Und so sollte es wieder werden:

    Durch die Überdachung des kleinen Schlosshofes müssen nun aber doch wieder ein paar Stockwerke drauf (wie vor 1945).

    .

    Auch hier was neues von mir.

    Hier nun die "sanierten" Hochhäuser an der Prager Straße. Auch sie haben wie der Kulturpalast nur einen neuen Anstrich des Betons bekommen. Also nichts wirklich besonderes (also durchaus noch abrisswürdig :zwinkern: )

    So, da hier ja seit langem kein Update mehr war und ich nun endlich eine Digitalkamera habe, hier nun also ein großes Update (und in anderen Threads auch noch). Alles frisch von heute. Ich habe die Bilder in verschiedenen Größen upgeloaded, da ich die wichtigen Motive etwas deutlicher für euch machen wollte.

    Die Kuppel ist wurde die Woche nun zu Ende abgerüstet und ist bereit zum verglasen und die neuen "alten" Türme wurden nun in Beton gegossen und einer wurde heute grad abgerüstet (alter Zustand siehe oben, Planung siehe noch weiter hinten):





    Innen wurde das Gerüst auch bereits abgebaut (ich denke aber nicht, das die schon fertig sind). Der alten Kontrolraum (Glaskasten) wurde abgerissen und man erkennt auch bereits das neue Dach der Empfangshalle (wird ja wie die Kuppel alles verglast).

    Nachdem man Monate lang erst an einem Loch, dann auf der Kellerdecke lief, werden nun bereits die Bodenplatten verlegt. Im Hintergrund die abgerissenen Bahnsteige der Südhalle.

    Hier noch mal ein Blick über den Wiener Platz mit Loch für Operette, Kugelhaus und Hauptbahnhof und das unvollendete Glashaus.


    Wirklich sehr schöne Gegend dort, zumal dort eigentlich alles noch recht geschlossen ist oder zumindest die wenigen Lücken bereits geschlossen würden.
    Man muß auch nicht die Ankommenden mit Ruinen begrüßen, man kann sie auch sanieren (was ja beim ersten Haus der Zeile auch vorbildlich geschehen ist). Mit der Einstellung hätte man ja die ganze Innenstadt abreißen müssen, um die Touristen nicht mit Ruinen zu belästigen.

    Kindvon2dresdnern
    Ich weiß leider nichts näheres zum Abriß. Ich bin ja auch nur wiedermal dort langgelaufen und dann war schon alles zu spät. Der Grund war sicher der desolate Zustand, bei beiden Häusern war ja schon das Dach eingestürzt. Aber zum erhalten der Fassade oder zumindest des Erdgeschoßes wie bei den Nachbarhäusern hätte es mindestens noch gereicht.

    Besonders traurig ist auch, wenn man mal durch das erhaltene Ergeschoß durchschaut, sieht man schon einen bereits angefangenen aber wieder abgebrochenen Wiederaufbau (Teile von Bodenplatte und Betonpfeiler). D.h. die Lücke sollte mal geschlossen werden (bestimmt Mitte der 90er, vielleicht wissen da andere mehr dazu) und nun wird sicher alles verschwinden.

    Ich war jetzt wieder mal am Bahnhof Neustadt um mal nach der verfallenen Häuserzeile zu sehen und mußte leider folgendes feststellen:

    2. März (während den Dreharbeiten)

    und jetzt


    Die letzten beiden Häuser werden bestimmt auch noch weichen müssen.
    Schade eigentlich, das am Neumarkt Historisches aus Beton wiederaufgebaut wird und das Authentische weiter abgerissen wird.

    Es geht mir aber auch um die erhaltenen Reste der Hauptfassade. Von der Rückseite sind ja sogar noch 2 Stockwerke vorhanden.
    Mir kommt das halt irgendwie so wie zu DDR Zeiten vor: Alle Ruinen wegreißen um einen großen Platz zu schaffen oder breite Straßen (in dem Fall Wassergraben).
    Ich meine, guckt euch mal an, was für eine riesige Fläche das noch neben dem Schmetterlingsdach ist, vom Zwinger bis zum Anfang des Grabens. Sieht auch alles recht zugeflastert aus (nicht wie die versch. Rasenflächen momentan).
    Ich hatte halt die Illusion von einem dichtbebauten städtischen Platz, wie er auch früher mal war.

    Nochmal ganz kurz zum Quartier 5, weil es vorhin fälschlicherweise hier angesprochen wurde. Heute habe ich gesehen das dort schon Bäume gefällt wurden. Vielleicht geht's dort doch schon bald los (siehe auch große Übersicht in der SZ vom Samstag).

    Jetzt aber wieder zum GH :)

    Hier nun mal ein paar Bilder vom Wiederaufbau des Ostflügels. Die sind aber auch schon wieder eine Woche alt. Mittlerweile stehen schon die Fenster des Erdgeschosses. Mich wundert das davon noch keine Bilder gemacht hat. Deshalb erstmal von mir.

    So, nun endlich die versprochenen Bilder!

    Das meiste dazu habe ich ja schon geschrieben, deshalb hier nun nicht mehr ganz so ausführliche Erklärungen. Die Bilder sind entweder von Ebay Verkäufern eingescannte Postkarte oder von mir eingescannte Fotos, daher ist die Qualität nicht immer bestens, aber man bekommt einen Eindruck.

    Dies ist nun also der Töpferberg, so wie er bis in die 50er hinein existierte:



    Und so sah er noch im Mai 2003 aus (das Brunnenhaus wurde kurz davor saniert):

    Im September des gleichen Jahres wurden die Mauer und Zäune erneuert, sowie die Postmeilensäule wieder aufgestellt, allerdings nur als Kopie. Die Bruchstücke des Originals liegen in einem Museum in Breslau.


    Und nun soll eben die Bebauung um den Platz wieder entstehen. Sicher nicht so tolle Häuser wie am Neumark in Dresden, aber immerhin etwas.


    Wie man sieht, sind die Häuser ziemlich dicht am Original, obwohl es nicht zwingend eine Rekonstruktion werden sollte. Allerdings wird der Platz etwas größer als vorher und auch die Pflasterung und die Bänke sollen modern werden. Außerdem soll unter dem Platz eine Tiefgarage entstehen (also irgendwie doch wie am Neumarkt :lachen: ), was sich aber durch die Hanglage leicht realisieren läßt. Bei dem hinteren gelben Haus wird nun auch ein Durchgang entstehen, damit man zu den dahinter entstandenen Plattenbauten kann (z.Z. ein Trampelpfad, führt aber direkt vom Wohngebiet zur Grenzbrücke).

    Mittlerweile wurde bereits die alten Keller ausgegraben (leider von unten wenig zu erkennen) und nun für die Tiefgarage weggerissen (wieder wie Neumarkt)

    Wenn es weitere Fortschritte gibt, werde ich es hier posten.

    Aber wie ich bereits sagte, soll auch die Umgebung wiederhergestellt werden. Das Pflaster und sogar die Verkehrsinsel, die man oben erkennt, werden wieder kommen.

    Gegenüber, also direkt an der Neisse, war auch Bebauung die in der gleichen Zeit abgerissen wurden. Es gibt aber meist nur von hinten, also der Uferseite.

    Früher:


    Und heute (man erkennt rechts noch das einzigste Haus was, neben der Dreiradenmühle, geblieben ist). Im Hintergrund verstümmelte Altbauten.

    Auch diese Bebauung soll irgendwann mal wieder entstehen.

    Nun noch Vergleichsbilder in die Straße hinein (einmal von Norden und einmal von Süden).





    Man sieht wie wenig übrig geblieben ist, da beide Seiten abgerissen wurden.

    Zur besseren Einordnung nun noch ein paar Luftbilder. Zu erst ein Satellitenbild von D-Sat in das ich mal die Gebiete eingezeichnet habe, sowie die bereits wieder erstandene Altstadtbrücke. Der Fluss ist die Grenze zwischen D und PL.

    Rechts ist Polen, quasi ohne Altstadt, nur Plattenbauten (weiter südlich auch Gründerzeitler), links ist Görlitz. Auch neben dem Töpferberg (rechteckige Einbuchtung) sollen die Häuser wieder kommen und auf der Freifläche südlich der Brücke (poln Seite) soll ein modernen Hotel hinkommen.

    Noch eine Schrägaufnahme (links am Fluss):

    Und historisch (hinter der Kirche):


    Das war's eigentlich erstmal zu dem Gebiet. Vielleicht noch kurz zum Gebiet weiter südlich, wo noch die Häuser erhalten sind und sogar noch ein verhunzter Gründerzeitbau (links im Bild) direkt an der Neisse steht.


    Diese Häuser werden nun langsam saniert (später noch ein sehr gelungenes Bsp dazu). Das Gründerzeithaus (aufgestockt), gehört dem gleichen Investor, der die anderen Häuser wiederaufbaut und auch das moderne Hotel zwischen Brücke und eben diesen Gründerzeithaus bauen will. Bleibt zu hoffen, dass das Haus wieder historisch hergestellt wird.

    Hier dazu ein Artikel aus der SZ vom 26.11.04.

    Danke, das du mir den Vortritt lässt mit den Bilder :zwinkern:

    Ach so schlimm ist das mit den Namen nicht. In Breslau (Wroclaw) wird auch recht offen mit der Vergangenheit umgegangen (vor allem die Jugend), das sogar der Bürgermeister in Interviews, wenn er deutsch spricht, seine Stadt "Breslau" nennt.

    Natürlich soll auf den Schildern hauptsächlich der poln. Name stehen und dann klein darunter der deutsche. So wie in der Region Bautzen mit den sorbischen Namen. Eigentlich ist das ja auch nichts besonderes. Die Breslauer Straße heißt jetzt immer noch so, nur eben auf polnisch (also Ulica Wroclawa oder so ähnlich), man schreibt also nur den deutschen Namen drunter. Bei uns in Görlitz steht ja auch an vielen Orten ein polnischer Text drunter (z.B. im Karstadt am Eingang oder im Fahrstuhl).

    @ Johan

    Das ist einfach ein großer Wohnblock aus Plattenbau (mit verschiedenen Geschoßzahlen). Wer wird leider so schnell nicht abgerissen werden, da Polen ja nicht so ein Leerstand an Wohnungen hat wie Deutschland.

    @ Karasek

    Ja, ja, habe ja auch vor in den nächsten 1-2 Monaten mir eine Digitalkamera zu zulegen.

    Von "allem" weiß ich ja auch nur, weil ich beim Tag des offenen Denkmal bei einer Führung mit dem poln. Stadtarchiteckten und dem dt. Stadtbildpfleger (beide auch im MDR zu sehen) war. Ja, auch die Häuserreihe neben der Dreiradenmühle soll wieder erstehen, sowie die Häuser rechts und links vom Töpferberg. Also die ganze Breslauer und Prager Straße. Auch alte Straßenschilder mit den alten dt. Namen sollen wieder aufgestellt werden (mit den poln. Namen natürlich auch drauf).
    Bis alles fertig ist, wird es aber noch 5-10 Jahre dauern. Nur die Straße sowie die Bebauung am Töpferberg sollen bereits nächstes Jahr fertig sein.
    Wie gesagt, Bilder folgen leider erst in 2 Wochen, auch wenn du schon ehern was reinstellen wirst.

    Nicht ganz. Die Region stimmt schon, allerding ist der Platz auf der anderen Seite der Straße (also nicht am direkten Ufer, sondern am bewaldeten Hang, also vom Turm der Dreiradenmühle auf den Bildern verdeckt).
    Was einzigste was sich an den Perspektiven ändern wird, ist ein Hotelneubau links neben den verstümmelten Gründerzeitbau (der mit den Satellitenschüsseln).

    Auf dem einen Cover der Neumarkt Nachrichten ist doch sogar eine Nahaufnahme von der "alten" Version vom HdS (mit Spiegel). Hab ja wieder alles nur analog bei mir :(
    Eigentlich kannte ich erst nur das Bild und dachte die Rekonstruktion sei so schlecht, aber irgendwann schien das HdS auch mal so ausgesehen zu haben wie jetzt.

    Ja, natürlich kann ich dazu was sagen.

    Also erstmal hat es mich geärgert, das ich hier nichts von der Doku (kam im MDR) vorher geschrieben habe, weil sie wirklich sehr gut war und viele Aspekte von Görlitz gezeigt hat (Mittelalter, Gründerzeit, polnischer Teil, Altstadtfest...).

    Über den Wiederaufbau wollte ich auch schon schreiben, wollte dann aber noch warten, da polnische Projekte meist sehr lange dauern oder gar unterbrochen werden. Daher wollte ich erst was dazu schreiben, wenn es bereits erste Ergebnisse gibt, da in so einem Forum das Interesse ja schnell auf was anderes gelengt wird und wenn da ein Jahr nichts mehr passiert, weiß dann keiner mehr davon.

    Aber ich werde in 2 Wochen mal einen Bericht dazu hier reinschreiben mit viel Bildmaterial (komme erst in 2 Wochen wieder an einen Scanner, ich hab ja alles immer nur analog).

    Aber schon mal vorab Info:

    Es handelt sich um den Töpferberg (jetzt Postplatz auf polnisch) in der ehem. Ostvorstadt von Görlitz, jetzt Zgorzelec. Er befindet sich direkt an polnischen Ende der neu errichteten Altstadtbrücke. Also nur 50m von der dt. Grenze entfernt und auch von der deutschen Seite sichtbar. Daher zähle ich es eigentlich noch zu Görlitz und es wäre nett, wenn dieses Thema noch zu Görlitz reingeschoben wird und nicht bei "Ausland" bleibt.
    In der Tat wurde die Bebauung sowie die andere Bebauung am Ostufer in der Gegend in den 50ern abgerissen (nur die Dreiradenmühle blieb), wegen, offiziell, Schwambefall. Aber eigentlich sollte einfach die Grenze freigehalten werden (ähnlich wie an der Mauer in Berlin, ist ja auch eine Grenze mitten in der Stadt). Nun soll nach und nach ALLES wieder aufgebaut werden (Töpferberg angeblich schon nächstes Jahr) und auch die alte Beleuchtung und das Pflaster auf der Straße soll wieder kommen. Also eigentlich perfekt das ganze (wird sicher auch in Ziegelbauweise ausgeführt, wie ich die Polen kenne).
    Wie gesagt, alles ausführlich mit historischen und aktuellen Bildern, sowie Pläne des Wiederaufbaus in 2 Wochen. Seid gespannt!

    Schön auch das Massardsdach, was wieder erstanden ist.

    Tja, so ist das bei vielen Häuser in Görlitz. Deswegen mag ich die Stadt ja so sehr. Besonders die mittelalterlichen Gebäude sehen teilweise schlimm aus und man sieht nichts mehr von deren Schönheit (im Gegensatz zu Gründerzeit Häusern, wo doch meist noch was zu erkennen ist).
    Wenn ich mal wieder dazu komme, werde ich wieder das hier reinstellen.

    Ich wollte mal wieder einen Vergleich einer (wie ich finde) gelungenen Sanierung hier rein stellen. Hab das Bild bei Bildindex gesehen und da wollte ich gleich mal die aktuelle Situation fotografieren. Hier nun das Ergebnis:

    1992:

    Heute:

    Wie ich es bereits vorgestern geahnt habe, fallen tatsächlich gerade in diesem Moment die Gerüste am Hotel de Saxe. "Hotel" übrigens ohne dem Akzent. Weniger gelungen finde ich die Metallstäbe im 3. OG als eine Art Brüstung.

    Am Weigelschem Haus wird jetzt auch die Fassade des 5. Stocks angefangen zu mauern. Danach kommt dann schon das Dach :lachen: