Posts by Stahlbauer

    So ganz nachvollziehen kann ich das Geschriebene irgendwie nicht:
    Die Fenster im Erdgeschoss wurden der Streben beraubt, viele der Fenster im 1. OG ebenso.
    Für den Laden gibt es nun ein verspieltes Dach am Eingang, lediglich eine Tafel am Eckteil im 4. OG wurde ergänzt.


    Was ist also mit Wiederherstellung gemeint?
    Ich erkenne leider fast nur modernistische Ansätze.

    Das wird vom DAF-User LEonline eher als Joke angesehen.

    Fun fact am Rande: Im APH gibt es zum Umbau doch tatsächlich die Meinung eines Users da "einige Fenster der Streben beraubt" und "lediglich eine Tafel ergänzt" wurde hier "fast nur modernistische Ansätze" zu erkennen seien... (Dank Rundlings Bilderservice wissen wir, dass hier alles histor. korrekt aufgepimpt wurde).


    Das mit den "modernistischen Ansätzen" bedarf einer genaueren Erläuterung. Ich bin gespannt.

    Zu Düsseldorf schrieb Neußer:

    Leider wird der Markt immer kleiner und uninteressanter. Es gab immer mehrere kleine Märkte auf verschiedenen Plätzen. Am Marktplatz/Rathaus, Stadtbrückchen, Heinrich-Heine-Platz... Heute sind die meisten Seitenstraßen leer. Das hat sich für die Standbetreiber wahrscheinlich nicht mehr gelohnt. Finde ich aber schade.

    Man kann nicht alles haben. Das Leben hat sich in Düsseldorf an den Rhein verlagert. Andernorts kann man zwar von einen "Balkon" auf ein Flüsschen blicken. In Düsseldorf kann man das ganze Jahr über am Strom sitzen und das Leben genießen. Mit einem schönen Blick auf Neuss. :wink:


    Das schlägt sich auch in den überaus guten Übernachtungszahlen nieder. Und: 40 % der fünf Millionen Übernachtungen haben Ausländer gebucht.

    Ich habe eure Diskussionen in den letzten Wochen verfolgt. Mir liegt es fern Werbung zu machen aber der Schreiner Jürgen Zmelty, "Dinkholder Mühle" ist eine Schreinerei und Tischlerei für historische Baustoffe, Restaurierung, Neubau, Ökohaus und Naturhaus.


    Die Homepage wirkt sehr professionell und spricht mich an. ...

    Mit Verlaub, dazu fällt mir nur ein: Schuster bleib bei deinen Leisten. Auf mich wirkt die Homepage sehr einfach gestrickt. Gusseiserne Gitter habe ich nicht gefunden. Das kann aber auch an der miesen Qualität der Fotos liegen.

    Der Zaun ist gegossen, was soll daran so teuer sein? Ein Schmiedezaun ist wesentlich aufwändiger und damit deutlich teurer.


    Wenn einmal eine Form vorhanden ist, ist das wie Brezen biegen ….


    Ob der dann 5 % größer oder kleiner ist, merkt am Ende kein Mensch.

    Gießen hat mit Backen nichts, aber auch gar nichts gemeinsam. Wie wäre es mit der Kunstgießerei Lauchhammer KG in Lauchhammer, nördlich von Dresden gelegen?

    Es ist kein böser Wille, wenn aktuelle Erfolgsmeldungen grandioser Leipzig Architekturleistungen vergeblich gesucht werden. Doch jetzt kann man an der Stelle, wo sich u.a. Kürstens Buchdruckerei befand, also gleich gegenüber dem Neuen Rathaus, schon erahnen, welches bahnbrechende wie nachhaltige Niveau unter Frau Dorothee Dubrau mit Zukunftsplanern und Stadträten in Deutschland und weltweit neue Maßstäbe setzen wird...

    Nix für ungut. Ein wenig korrekter sollten die Einlassungen aber schon sein. Nach ein wenig Recherche findet man leicht die echten Verantwortlichen für diesen Bau:



    Ihr wisst aber schon, dass der Begriff "Elb-Florenz" sich eigentlich auf die Dresdner Gemäldegalerie bezieht und nicht auf die Architektur.

    Hier findet man Angaben zum Ursprung des Begriffs:



    Die Einbürgerung des Begriffs Elbflorenz wird Johann Gottfried Herder zunächst als Deutsches Florenz zugeschrieben, der 1802 in der Adrastea „Kunstsammlungen in Dresden“ äußerte, und was sich später in Elb-Florenz verlagerte:


    „Vor allem aber sind es die Kunst- und Alterthumssammlungen, die er mit ansehnlichen Kosten stiftete, Trophäen seiner Regierung. Was ein Friedrich August im Anfange des Jahrhunderts anfing, hat ein anderer Friedrich August am Ende desselben vollendet. Durch sie ist Dresden in Ansehung der Kunstschätze ein Deutsches Florenz geworden.“

    Der Südraum Leipzig, in dem sich der größte Teil des Leipziger Neuseenland befindet, ist auch heute noch von der Industrie geprägt. Wenn Tagebaue bereits vor vielen Jahren renaturiert wurden, muss man heute schon genau hinsehen, um dies zu erkennen.


    Großdeuben ist so ein Ort. Dieses Foto ist nicht weit entfernt von Großdeuben entstanden. Großdeuben, die Fernstraßen 2 und 95, die Infrastruktur der Eisenbahn und der Fluß Pleiße wurden zwischen die Großtagebaue Böhlen (später Zwenkau genannt) Espenhain der AG Sächsische Werke, Dresden und deren Nachfolgeunternehmen gequetscht. Wer wollte schon im Bergbauschutzgebiet wohnen? Auch heute noch ist der Verfall allgegenwärtig. Aber es geht aufwärts.







    Eigene Fotos.

    Die Vergleiche der Neubauten im Leipziger Neuseenland mit der klassischen Bäderarchitektur verwundern mich dann doch. So schlecht scheinen die Quaderneubauten wohl doch nicht zu sein.


    Zur Erinnerung mal wieder ein Foto der Gegend aus dem Jahr 1990.



    Bundesarchiv Bild 183-1990-0713B-021, Espenhain, Braunkohleveredelungswerk
    Bundesarchiv, Bild 183-1990-0713B-021 / Grubitzsch (geb. Raphael), Waltraud / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons


    Bereits zu Ostzeiten
    wurde für den Umweltschutz gekämpft. Im verlinkten Bericht wird die sozialistische Mär weitererzählt, dass die Faschisten schuld wären.



    Die Kommunisten haben dann eher Mauern gebaut. Die Braunkohleindustrie in Sachsen ist vom Freistaat Sachsen aufgebaut worden. Dafür wurde 1923 in Dresden die Aktiengesellschaft Sächsische Werke gegründet. Deren Technik lief dann bis in die 1990er-Jahre. So alt sah die dann auch aus.






    Langsam verändert sich die Gegend. Und es kommen auch Villen im Schweizerhausstil hinter Büschen wieder zum Vorschein. Wenn ich mal wieder vorbeifahre und Zeit habe...