Posts by Königsbau

    Ich betrachte diese Schmähschrift des Spiegel als Teil einer Kampagne von links gegen Rekonstruktionen im allgemeinen. Das kann man zur Kenntnis nehmen oder bestreiten. Ignorieren - in der Hoffnung dass solche Stimmungsmache keine Kreise zieht - sollte man es nicht. Mehr will ich dazu nicht sagen.

    Ich kenne auch nur die ersten Zeilen des Artikels, wie diese oben abgebildet sind. Diese scheinen ja inhaltlich leider zuzutreffen.

    Andreas , machst du jetzt stellvertretend den Job von tegula? Hast du vielleicht auch einen Blog, auf dem du das APH in Misskredit bringen kannst?

    Eigentlich müsste das Schloss längst der Star auf Instagram sein. Stattdessen bekommt man immer nur den blöden Fernsehturm zu sehen. Aber die Accounts und Beiträge stammen vermutlich meistens von jungen Berliner Hipstern, da ist das Schloss wohl nicht gerade beliebt. Stattdessen oft bemerkenswert hässliche Seiten der Hauptstadt, gerade so als würde man das zelebrieren.

    Wie wohltuend sind da die Instagram-Bilder von Paris, Budapest oder Rom.

    Man sollte halt die Schandflecken abreißen und nicht die Schönheiten. So einfach ist das. Das Problem ist, dass Architektenkammer & Co. das wohl etwas anders definieren als wir.

    Also ich persönlich könnte mich nicht gleichzeitig für Architektur der Gründerzeit und des Brutalismus einsetzen. Das würde mir widerstreben. Aber bei dem Denkmalverein geht es wahrscheinlich mehr um Substanz als um Ästhetik.

    Spätestens nach diesem Blogartikel hätte ich als Admin die Sperrung von tegula veranlasst, wegen Rufschädigung des Forums. Wenn sowas geduldet wird weiß ich auch nicht mehr was ich vom APH halten soll.

    Bis ca. 1950 , von dem was danach kam gefällt mir kaum etwas, und ich würde es auch nicht vermissen. Für mich wird da posthum ein Architekt überhöht, der sich nur an die funktionalistische Bauweise der Nachkriegszeit angepasst hat, mit entsprechend belanglosen Werken.


    Bei uns in Stuttgart würde der Verein "Aufbruch Stuttgart e.V." gerne das Königin-Katharina-Stift (1905) für einen Neubau der Oper abreißen lassen. Seither nimmt man diese Leute nicht mehr so richtig ernst.

    Wieder so ein relativierender Einzeiler. Sag uns doch lieber welchem Punkt von Goldstein du widersprichst, und warum. :augenrollen:



    "Heiligenfiguren werden bespuckt, Kreuze geschändet - die antichristlichen Straftaten nehmen zu. Doch während sich die EKD ungefragt zu den moralischen Herausforderungen der Welt äußert, bleibt sie diesmal unerhört stumm - weil die Täter nicht in ihre naive Weltsicht passen."


    Bei diesem Thema schweigt die Dauermoralbeschallung der Kirche

    Darf ich daran erinnern, dass sich in Nürnberg die "Altstadtfreunde" wie kein zweiter Verein in Deutschland für die Instandsetzung vernachlässigter Gebäude einsetzen. Auf ihrer Facebook/Instagram-Seite kann man die beeindruckenden Resultate bestaunen. Bevor man also pessimistisch über die Mentalität in Nürnberg urteilt, sollte man eine Stadt nennen, in der es mehr bürgerschaftliches, organisiertes und effektives Engagement für das historische Bauerbe gibt. Mir fällt auf Anhieb keine ein.

    "eher ein mit klassischen Architekturelementen verzierter moderner Klotz"


    Genau das war auch mein Gedanke. Ein riesiger Baukörper mit ein paar Retro-Elementen für die bessere Vermarktung. So bitte nicht.

    Mich wundert, dass gegenüber dem DAF (in dem viele das Gegenteil unserer Anliegen vertreten) Aufgeschlossenheit herrscht, aber gleichzeitig gegen das BKF (in dem man die gleichen Anliegen hat) geätzt wird. Lasst die Foren doch koexistieren, niemand wird gezwungen hier oder dort mitzumachen.

    newly macht es jetzt wie UrPotsdamer, mit Einzeilern stänkern. Dabei ist es eigentlich ein Unding, dass man jemandem das Recht auf Kritik abspricht, nur weil er nicht selbst involviert ist. Dann dürfte es gar keine Kritik von außen mehr geben.