Zum letzten Bild - hat was von der alten Reichstagskuppel...
Posts by kaffeesachse
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Ich habe auch schon Visualisierungen gesehen, wo statt des Abrisses des Riegels nur ein Durchbruch über 1 - 2 Geschosse zur Wilsdruffer gedacht war. Fand ich nicht ganz verkehrt und würde das sogar befürworten. Wohnraum ist begehrt und gerade diese Wohnungen beliebt. Nur so einen Stummel stehen zu lassen finde ich unmöglich.
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Präsident Pieck hat ja dann auch im Schloß Niederschönhausen residiert, also auch feudal. Obwohl sein Arbeitszimmer einfach gewesen sein soll. Ich persönlich kann bis heute nicht verstehen, warum das Stadtschloß gesprengt wurde. Lenin/Stalin haben doch auch im Moskauer Kreml fürstlich residiert. Wahrscheinlich war Ulbricht in der Beziehung zu sehr verbohrt alles königlich/kaiserliche zu vernichten. Honecker wäre sicherlich stolz gewesen, im Schloß zu regieren und Staatsgäste im Weißen Saal zu empfangen... Naja, was wäre gewesen....
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Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das ursprünglich sogar 5 Figuren auf dem Portal gestanden haben. Muss so ähnlich wie einst auf dem Torhaus ausgesehen haben. Ist da was dran?
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Vielen Dank für diese Infos. Also ist nicht ganz sicher, warum diese Betonplombe gerade da zu sehen ist...
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Endlich mal Bilder vom Durchgang unter dem Hausmannturm. Wird das Gewölbe auch noch verputzt? Wie war die Gestaltung einst? Wozu diente eventuell dieses Betonviereck oder ist es ein Zeugnis vom Feuersturm 1945?
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Das sind ja wunderschöne Neuigkeiten. Mal sehen, was da wirklich alles noch rekonstruiert wird.
Was ich mich frage - wie wurden eigentlich die großen Säle im Winter beheizt? Kamine gab es offensichtlich nicht. Gab es eine Art Warmluftheizung?
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Das meine ich auch. Konnte auch nicht verstehen, das bei den Überlegungen für eine neue ,, alte'' Brücke diese so breit gedacht wird. Mit der mittlerweile verschwundenen Brücke ging es doch auch verkehrsmäßig. 2 Straßenbahngleise, 4 Straßenzüge 2/2 und breite Fußwege beiderseits. Da wäre sogar Platz für die obligatorischen Radwege. Eine Bogenbrücke halte ich persöhnlich auch am geeignetsten, sogar mit einem Brückenpfeiler im Flußbett. Die Nachbarbrücken haben diese ja auch. Die DDR - Brücke hatte zwar einen eleganten Schwung, aber die Schwachstelle war nun mal der im Inneren verbaute Spannstahl. Sowas darf bei einem Neubau natürlich nicht mehr passieren!
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Wenn man unbedingt am originalem Standort bauen will und nun aber über neuartige Abstandsvorschriften stolpert - da kommt nur eine Verschiebung in Frage. Warum wird über völlig intakte, genutzte und beliebte Wohnhäuser geschimpft und am liebsten deren Abriß gefordert? Ich spreche von den Wilsdruffer ,,Riegeln''. Beim ganzen Wiederaufbau des Neumarktes, den ich sehr bewundere (!!!) sollte man auch durchaus auf neue Sichtachsen, entstanden durch den Wiederaufbau in den 50/60 ger Jahren Rücksicht nehmen. Natürlich sind die nun entstandenen Hinterhofsituationen nicht immer sehr schön. Irgendwo habe ich mal was von einem eventuell geplanten Durchbruch durch eines der Häuser an der Wilsdruffer Straße gelesen und auch Entwürfe dazu gesehen, warum wird das nicht weiter verfolgt? So könnte die nun etwas schmalere Moritzstraße zur Wilsdruffer geführt werden.
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Ein recht weibliches Gesicht, für eine muskulöse Männerfigur.
Divers vielleicht?
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Wenn ich die Bilder/Filme vom Abriss der Carolabrücke sehe - ich muss immer mehr an Kriegsbilder denken. So muss Krieg sein. Natürlich muss die Brücke abgerissen werden, klar nach dem Teileinsturz war sie nicht mehr tragfähig. Interessant die Blicke mittels Drohne ins Innere der Brücke, bekommt man ja so nie zu sehen. Und man erkennt die Verletzlichkeit einer äußerlich scheinbar robusten und stabilen Stahlbetonkonstruktion. Wie oft bin ich da drüber gefahren....
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Ich glaube auch nicht, dass die große Freifläche von der Mehrheit der Berliner als "offene Wunde" begriffen wird sondern eben als DDR-Zeitschicht - mit allen positiven und negativen Konnotationen. Die Altstadt aus Bischof-, Papenstraße und neuem Markt ist heute niemandem mehr zu erklären und hatte durch die Überformung in der Gründerzeit auch kaum wirklich herausragenden Bauten - anders als im Klosterviertel.
Genau das meine ich. Es gab weder historisch unbedingt zu rekonstruierende Bauten noch gibt es die zwingende Notwendigkeit eine grüne Oase mitten in Berlin zu zerstören. Verdichtung der Stadtstruktur nur dann, wo es nötig und gewollt ist.
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Der Umzug des Neptunbrunnens hat sogar den Vorteil, dass dann eine Freifläche für den Neuen Markt und Umgebungsbauten entsteht, was mit dem Fortbestehen dort alles dahin wäre.
Und was ist dann mit dem Fernsehturm und seiner Freifläche, seinen Pavillons und den Springbrunnen? Ist das nicht weniger wichtig als ein Schloßbrunnen vor einem Schloß, das keines sein soll? Zumal er ja auch schon über 50 Jahre an seinem heutigen Ort steht und außerordentlich gut von den Menschen angenommen wird? Ein neuer Neuer Markt - sicher ein netter Traum, aber doch gar nicht realisierbar, er würde doch gar nicht mehr dort hinpassen, außer der Marienkirche und dem Roten Rathaus ist doch in seiner unmittelbaren Umgebung nichts mehr historisch. Das ist meine Meinung.
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Da bin ich auch etwas sehr irritiert. Auf den bisherigen Visualisierungen war von den nun sichtbaren Stuckresten oder was davon übrig geblieben war/ist nichts zu sehen.-Ob das der vielbeschworene ,,Bruch'' bei der Rekonstruktion sein soll? Das hätte man anders lösen sollen, farblich etwas anders als das neu geschaffene, aber sichtbar. Die zu sehende offensichtlich endgültige Fassung stört sehr die Harmonie der nun leider weißen Wandflächen. Auch die Stuckreste hätte man gefühlvoll vervollständigen sollen. Und die Decke ist durch die sicherlich nötige moderne Technik sichtlich in ihrer Schönheit gestört worden, könnte man auch anders, wesentlich dezenter lösen. Ob das alles so gewollt ist?
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Danke für die Photos, s o habe ich die Figurengruppen noch nicht gesehen. Gut, keine Barockfiguren, aber im Zeitgeist der 30 ger Jahre und Geschmackssache. Trotzdem passten sie gut dorthin und fehlen doch heute irgendwie. Auch die Grünanlagen finde ich sehr ansprechend gestaltet. Könnte/sollte man so oder so ähnlich versuchen zu rekonstruieren. Wenn das Narrenhäusel wieder steht, passt alles wieder. Und natürlich die Kleinteiligkeit der zu erwartenden Bebauung oberhalb des Königsufers.
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Was sind denn französische Fenster?

Bodentiefe Fenster, habe ich auch in meinem kleinen Häuschen.
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Dankeschön! Habe das mittlerweile selbst herausgefunden, aber trotzdem noch keine richtigen Ansichten von vorn von den beiden Figurengruppen finden können. Sollte man mal vorsichtig über eine Rekonstruktion nachdenken?
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Das würde ich auch gern wissen. Die Figur muss wohl in den 30 ger Jahren entstanden sein, vielleicht gab es noch eine zweite, die Sockel sind ja noch zu sehen.
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Der letzte sächs. König wohnte im Georgentor. Diese Räumlichkeiten, leider auch größtenteils zerstört, werden heute museal genutzt. August der Starke müßte dort auch gewohnt haben, aber nach seinem Tode wurden seine Wohnräume meines Wissens durch seine Nachfoger umgenutzt.
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Auch ich finde die Nachkolorierung gerade der letzen Bilder absolut mißlungen. Da haben ja auch die Denkmalsfiguren menschliche Gesichtsfarben und es sind übertriebene, seeehr übertriebene kitschige Farben verwendet worden. Das soll KI sein? Man bekommt Angst! Da ziehe ich mir ein schwarz-weiß Foto, etwas sepiafarben, 1000x vor.