Posts by kaffeesachse

    Lach... Hey, du schaust ja echt genau hin.!!

    Denen ist da schlicht und ergreifend ein Fehler passiert beim Rekonstruieren m.M.n. Passiert (mir) am Neumarkt permanent....

    Ja, ich gucke manchmal genau hin. Ich finde diese Rekonstruktionen wunderschön. Doch wenn ich diese mit historischen Bildern vergleiche, kann ich doch meine Beobachtungen kundtun, oder? Auf den Visualisierungen ist die Lehnenornamentik ja perfekt, nur in der Realität halt leider nicht. Trotzdem Hochachtung vor den Restauratoren!:applaus:

    Wunderschön! Schön, das am Spiegel über dem Kamin am Rahmen die Kerzen wieder angebracht wurden. Waren auf alten Fotos glaube sogar am Bilderrahmen vom Staatsporträt vom starkem August im EPS.

    Sah damals 1979 sehr gut, symmetrisch aus. Leider durch ,,Balkonsanierung'' unmöglich verschlimmbessert. Wenn diese Symmetrie eventuell wiederhergestellt werden könnte, wäre der Anblick vom Goldenen Reiter wesentlich besser. Ja, das Neustädter Rathaus wäre optimal, doch warum soll ein funktionierender Bau deswegen abgerissen werden? Zumal m. W. das Haus voll vermietet ist.

    Über die Durchbrüche könne man streiten, ansprechende Durchgänge wären doch auch mal überlegenswert, siehe Moritzstrasse - Wilsdruffer Str. was ich persönlich sehr gut finde (also dementsprechende Planungen im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom).

    Dazu hat eine Seite zuvor "Seinsheim" bereits eine Antwort gegeben:

    Die Kästen werden also wieder abgebaut. Den Rest Deiner Beanstandungen solltest Du unter "Patina" abhaken.

    Ja, ich habe das auch gelesen und finde es trotzdem besch......

    ,, Patina'' ist doch altersbedingte Färbung von Steinoberflächen oder oxidierten Metalloberflächen. Doch wie alt ist das verbaute Steinmaterial? Ich spreche nicht von den Spolien, deren wahres Alter und Schicksal man deutlich sieht.

    Wunderschöne Bilder, ich bin begeistert, obwohl ich ein Skeptiker des Wiederaufbaus war/bin. Ähnlich war es hier in Dresden bei der Frauenkirche. Damals waren etwa 80% der Bewohner in ,,meinem Altenheim'' (ich arbeite dort als Altenpfleger) gegen den Wiederaufbau. Viele kannten die Kirche noch vor 45. Es ist halt nur ne Kopie, genau wie das Schloß, äh Humboldforum. Ich persönlich bin von der Frauenkirche(kopie) begeistert, ebenso von der Berliner Kopie des einstigen Schlosses. Das wir als heutige Generation noch so schön bauen können! Diese Bildhauerarbeiten, diese Fassaden. Das dieses offenbar verlorene Können heute wieder zum Leben erweckt wurde, grandios! Natürlich kann man nicht alles verlorene neu erschaffen, aber mit Wollen, Liebe und - leider - viel Money ist einiges machbar.

    Doch auf den Bildern stören mich diese offen sichtbaren Farbschattierungen der Säulen, Abplatzungen an doch gar nicht alten Bauteilen und auch diese unnötigen gelben temporären (?) Einbauten in den Säulengängen. Muß das so sein? Oder verlangt unsere Zeit offen sichtbare Brüche?

    Aber lieber Bautradition, das ist doch erst der FKK-nackerte-Rohbau!


    Wenn es fertig ist, dann wird es wieder so aussehen:


    Quelle: https://www.berliner-woche.de/…allery=default&pid=282931

    Das glaubst Du wohl selber nicht. Wenn ein ,, Stararchitekt'' das so entwirft und es auch so ,, gebaut'' wird, muss der normale, einfache Betrachter das so hinnehmen. Schließlich geht es um ,,Bruch'', ,,Kontraste'', ,,Zeitschichten müssen sichtbar bleiben''.

    Oh Herr, wirf Hirn herunter!

    Auf dem zweiten Bild sieht es aus, als ob ein Gewächshaus auf dem Nachbargebäude steht. Ist das so gewollt?

    Der Verlust der beiden großen Kandelaber ist wirklich höchst bedauerlich. Damals gab es einen richtigen künstlerischen Wettbewerb für die dann auch vergleichsweise teuren Kandelaber. Es waren also ausdrücklich keine Massenwaren, sondern individuelle Kunstwerke. Dann werden sie in den 60ern einfach verschrottet, das ist schon ernüchternd.

    Man sieht auf den Bildern aus den 50ern, dass sie selbst für den megaloman aufgeblähten Altmarkt nicht zu mikrig wirken. Dabei hatte man sie 1895 extra schlank konzipiert, weil man den Platz zusammen mit dem Germaniadenkmal nicht zu voll stellen wollte.


    Was haben wir heute? Eine Beleuchtung wir auf einem Großparkplatz und einen Riesengalgen. Das regt mich einfach immer wieder auf. Dann wurde bei der letzten Altmarktsanierung (wo man die durchaus ansprechenden Topflampen aus DDR-Zeiten wiederum entsorgte) auch noch gepfuscht, sodass man für Millionen schon wieder ran muss. Kenne eigentlich kein öffentliches Bauvorhaben der letzten 20 Jahre, das ein so vollständiges Desaster war, wie die Altmarktsanierung, sowohl gestalterisch als auch funktional.

    Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Die beiden Kandelaber waren zwar gründerzeitlich gestaltet, aber wesentlich schöner und ansehnlicher als dieser schräge Galgen. Er wirkt rein technisch und würde auf einen Gewerbehof oder Rangierbahnhof besser passen als auf einen geschichtsträchtigen Platz wie den Altmarkt. Wer hat denn das Aufstellen dieses Monstrums beschlossen? Ist da Geld geflossen?

    Nochmals vielen Dank für diese Beiträge über die Statuen auf der Hofkirche. Auch über die Mitteilung, das ein paar Figuren ,,gewandert'' sind. Ich habe mich nämlich manchmal gewundert, das ich glaubte die eine oder andere Figur mal woanders stehen gesehen zu haben. Vielleicht hatte ich mich geirrt, aber durch die Beiträge wurden diese meine Beobachtungen bestätigt. Auch über die Attribute der einzelnen Figuren wurde viel Wissenswertes und teilweise für mich Neues berichtet. Weiter so!!!

    Warum eigentlich nicht? Und wie willst du das handhaben? Heißt das, keine Kopien oder Rekonstruktionen oder gar Sanierungen mehr? Oder willst du an jede Kopie, Rekonstruktion, Sanierung etc. einen Hinweisen anbringen wie und wann sie einmal zerstört oder beschädigt wurden? Selbst im wahnsinnig verkopften und verklemmten Deutschland wird das Gott sei Dank nicht so gehalten. Sonst gäbe es nämlich zahllose Kunstwerke und Baudenkmäler gar nicht mehr oder wir würden vor lauter Hinweisen unnd Erklärungen wahnsinnig werden.

    Gerade das wollte ich nicht. Aber Konsolen leer lassen, weil Originalvase im Krieg zerstört wurde oder im Nachkrieg geklaut wurde - das wollte ich vermeiden. Gerade die im Bild gezeigten Vasen und Kunstwerke im Depot stehen zu lassen, weil vielleicht nicht erste Wahl oder nicht 100%ig gleichwertig, nee! Gibt es nicht auch in der Porzellanmanufaktur Meissen noch so viele Modellformen auch aus der Zeit vom starken August? Könnte man nicht da vielleicht auch viele verlorengeglaubte Kunstwerke aus Porzellan neu erstehen zu lassen? Ich weiß, das würde Millionen kosten. Doch das ist die Sache wert, einen wieder entstandenen, verloren geglaubten Raum so edel und üppig auszustatten, das uns das allen ein kleines , besseres Gespür für die damalige Zeit gibt. Und Verluste sind natürlich furchtbar und katastrophal, man kann auch nicht alles gleichwertig ersetzen. Aber was machbar wäre, warum nicht?

    Das ist auch meine Meinung. Sicher darf das Bestücken der Konsolen nicht die Verluste durch Krieg, Zerstörung, Vandalismus und was weis ich vergessen machen. Doch warum sollen wertvollste Dinge im Depot stehen, die es unbescholten wert sind gezeigt und bewundert zu werden?

    Das angestrahlte Schloß, äh Humboldtforum ist schon ne Augenweide. Warum brennen aber INNEN alle Lampen? Gibt es ne Feier, wird Tag und Nacht gearbeitet, Sicherheitsprobleme, Lichtschalter vergessen (was das kostet!) ???Das würde mich mal interessieren.:gehtsnoch::opa:

    Zunächst einmal sollte über ein ansprechendes Konzept des Baugrundstückes Marienviertel erarbeitet werden, wie die Altstadt wieder aufzubauen und zu gestalten sei - und ja, dann gehört auch ein passender Brunnen daher.


    Nur, der Neptunbrunnen gehört da hin wo er hingehört - vor dem Schloß.

    ok, Deine Meinung. Aber das Marienviertel hatte meines Wissens kein herausragendes baukünstlerisches Kleinod zu bieten, was unbedingt rekonstruiert werden müßte. Darum sollte diese auch grüne Freifläche bleiben. Und wie bereits weiter oben gesagt, die Wohnungsnot läßt sich dort ganz gewiß nicht lindern, ein Normalbürger könnte sich eine sicher schöne Wohnung auch dort nicht leisten.

    Der Neptunbrunnen vorm Fernsehturm bestätigt doch den heute viel beschworenen Bruch, den die neue Zeit fordert. Aber mal eben andersrum. Nicht modern im historischem Umfeld, sondern historischer Akzent im modernen Umfeld. Meine Meinung.

    Staatsachse hin oder her, sie ist nun mal da und sollte so bleiben. Ja, MIT Neptunbrunnen. Er ist dort erst richtig bekanntgeworden und auf unzähligen Bildern und Filmen zu sehen. Ja, er stand einst vor dem Schloß, aber nun nicht mehr.

    Was die Pflege der Dreiecksbeete betrifft, ja, die sehen übel aus. Warum werden diese Grünanlagen nicht richtig gepflegt, an einem Ort mitten in der Hauptstadt Deutschlands? Dort könnte es wunderschöne botanisch/künstlerische Pflanzschöpfungen geben, wenn nur gewollt. Gibt es da keine Möglichkeiten dies zu fördern mittels Spenden, persönlichen Pflegeeinsetzen, oder um einen DDR- Begriff zu verwenden - Beetpatenschaften??? Überall werden Bienenweiden geschaffen, warum nicht auch da?