Posts by Senator

    Man darf auf das Ergebnis gespannt sein. Doch wie "blind" muss man sein, dass man 60 Jahre lang nicht merkt, dass der Abstand zwischen Türmen und Fassade geringer geworden ist ? Ein Bildervergelich hätte das Rätsel schnell gelöst. Das heutige Portal scheint demnach ja wohl zu bleiben :-(

    Bei uns undenkbar, so bei Wikipedia gefunden:


    [...] wurde der Beschluss gefasst Warschau detailgetreu wieder aufzubauen. 1945 wurde ein Fonds für den Wiederaufbau Warschaus gegründet. Bereits im Februar 1945 nahm eine Kommission unter der Leitung von Roman Piotrowski die ersten Rekonstruktionsarbeiten auf. Die Altstadt, die Neustadt und die Krakauer Vorstadt wurden ab 1946 bis 1953 in einer als Meisterleistung gewürdigten historischen Rekonstruktion wieder aufgebaut und dafür als Weltkulturerbe der UNESCO ausgezeichnet. Die Aufbauarbeiten stellen bis heute weltweit die größte geplante Rekonstruktion einer Bebauung dar. Gleichzeitig wurde auch die Bebauung der Straßenzüge Ulica Miodowa, Ulica D?uga und Ulica Senatorska sowie der Plätze Plac Teatralny i Plac Bankowy rekonstruiert. Die Arbeiten orientierten sich dabei zu einem großen Teil an Gemälden des italienischen Malers Bernardo Bellotto (Canaletto), der im 18. Jahrhundert viele Stadtpanoramen Warschaus geschaffen hatte.

    Ein Grund für das üble Aussehen Deutscher Grossstädte ist neben der fehlenden Verbindung zur Kultur auch die Tatsache, dass man in Deutschland nicht erkennt, dass ein gutgestaltetes Stadtbild (z.B. Prag, Bologna) ein Wirtschaftsfaktor ist (und zwar der einzige, der sich nicht ins Ausland verlagern lässt). In Sachen Tourismus sind wir ein Entwicklungsland der untersten Kategorie. Als ich Nürnberger Lokalpolitikern im Jahre 1999 vorschlug, das Thema Tourismus nicht zu vernachlässigen, waren die Reaktionen erstaunt und verblüfft, man scheint dieses Thema systematisch verschlafen zu haben.

    Volker Staab hat auch das neue Museum in N geplant. Ich denke, man hätte sich eine ganze Reihe schlimmerer Architekten heraussuchen können. Das Sebald Areal liegt ohnehin nur am Rande der Altstadt, dahin verirren sich Besucher niemals.

    In Belgein existiert, wie hierzulande, auch kein richtiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Das endet immer in einem Missverhältnis zur eigenen Kultur, klar, dass dann auf diese keine Rücksicht genommen wird.

    Das ist für schwäbische Verhältnisse vielleicht ungepflegt, aber so sieht es in vielen Teilen ausserhalb BaWüs noch aus, trotzdem kein Grund, gleich alles niederzureissen.

    Politiker sind eben ziemlich mutlos. Ich vermute Herr Maly fürchtet die linke Gesinnungspresse mehr, als die leider schweigenden Bürger seiner Stadt.


    Die Spenden für den Tsunami sind damit nicht vergleichbar und haben einen ganz anderen Hintergrund, hier ging es wohl in erster Linie darum, Menschen in Not zu helfen (die Menschen in Köln leben zwar in einer scheusslichen Stadt, sind aber nicht in Not) es waren auch nicht Milliarden, die hier gespendet wurden, sondern etwas weniger.

    Das Aufbauen von Städten ist zumindest in der Bevölkerung mehrheitsfähig und danach richten sich dann gerne auch Politiker. Dass die Gutmenschen in den Feuilletons und andere Intellektuelle das nicht gutfinden ist klar, die krakelen zwar am Lautesten, aber ich denke, das muss man ignorieren.


    Fraglich ist nur, woher man das ganze Geld nehmen soll.

    Zitat aus der Stuttgarter Zeitung zum Thema:


    Früher war das Gelände mit den zerfallenen Häusern ein Schandfleck, heute ist hier ein Parkplatz.


    Aha ! Ein Parkplatz ist aus Sicht der Zeitung also schon eine Verbesserung ...

    Denkmalschutz in Stuttgart ist genauso wie pünktliche Züge in Indien. Beides existiert nur auf dem Papier und wird dann nach belieben ausgedehnt.

    Abrissprämie ?


    Was für ein Schwachsinn ist das denn ? Da wird das sauer verdiente Geld der Steuerzahler verschwendet um Gebäude abzureissen. Natürlich werden damit auch die Bausünden der "DDR" beseitigt, aber es ist doch nicht die Aufgabe der Bürger, diesen Schwachsinn zu bezahlen.

    Ist damit das Walcker Areal in der Schlossstrasse gemeint ?
    Das war früher eine Klavierfabrik oder so was ähnliches. Die Gebäude waren allerdings über Jahre in einem erbärmlichen Zustand. Ursprünglich sollte an der Stelle ein Grosskino enststehen, es wurde aber nie gebaut. Die Häme über den Zusammenbruch dieser Firma halte ich aber für unangebracht.

    Sowohl Aachen, als auch Trier sind vom Stadtbild akzeptabel (aber deswegen noch lange nicht schön). Sie sind einfach nicht so verhunzt wie viele andere Städte. Bei den Städten über 100,000 Einwohnern wird es, bis auf die bekannten Ausnahmen, einfach sehr mager mit der Schönheit.
    Wenn man den Stil der 50 er und 60 er Jahre jedoch als schön bezeichnen will (soll es ja auch geben) kann ich eine Reise nach Solingen empfehlen.

    In diesen Häusern befindet sich eine Polizeiwache. Die beiden Gebäude sind dafür aber recht unpassend. Sobald das Land wieder mehr Geld hat, muss man befürchten, dass diese auch noch abgerissen werden und durch einen schönen Neubau (vgl. neue PD in Kassel) ersetzt werden. Vielleicht werden sie aber schon früher abgerissen, wenn das Wahnsinnsprojekt Schrottgart 21 gebaut wird.

    Es gibt nichts schöneres, als in Kanada um 3 aus der Bar zu gehen und dann anschliessend im Supermarkt einzukaufen :-)


    Deutsche Städte sind nach 20 Uhr toter als tot. Gut, nicht alle, aber Dortmund auf jeden Fall; und Sonntags erst, darum ist der Sonntag auch der Tag mit den meisten Familienstreitereien, die Leute langweilen sich schlichtweg.