Posts by Ortsbild

    Es wäre wiedermals eine vertane Chance, wenn man diese Rekonstruktion auslässt.


    Die Grüne Linde, ein neben vielen anderen Formen extrem "frankfurterisches" Wohn/ und Geschäftshaus. Als 'Schwester' kann übrigens ein anderes prominentes Gebäude hier in Frankfurt gesehen werden: Das Goethehaus (Bild). Wollen wir solche Perlen denn nicht wieder haben?


    Als Alternative ein schlechter Neubauentwurf! Nein Danke!

    Derzeit wird das 'Kunstwerk' an der Schrin-Fluchttreppe (direkt neben der Altstadt-Baustelle) wieder aufwendig entfernt. Dabei ist es erst unlängst aufgemalt worden. Nämlich im August.



    Konnte man das nicht überstreichen?
    Im befreundeten Architekturforum findet man Bilder vom Zustand kurz vor Fertigstellung. Hier.

    Wunderbar zusammengetragene Bilder, ursus!
    Die erhaltenen Altstadt-Ensembles in Tschechien sind eine wahre Wonne, und teilweise sehr gut saniert.


    Zum Aufbau der Galerie:
    Zeno hat schon Recht, es ist ratsam nur 5-6 Bilder pro Beitrag einzuspeisen. Dann nämlich verteilt sich die Masse der Bilder über mehrere Seiten im Strang und der Computer muss weniger kämpfen.


    Dennoch vielen Dank und weiter so!

    Schönes Beispiel für eine gastronomisch genutzte Außenanlage. Sehr stilvoll!
    Hoffen wir jedoch darauf, dass eine angepasste Neubebauung nicht zu lange auf sich warten lässt.

    Wir sehen einen ganz schwachen Entwurf von KSP.
    Ein langgezogener Kubus, mehr Ideen hatte man nicht? Berliner- und Bethmannstraße sind leicht gebogen, die Fassade ist schnurgerade, hier wird also die Baufluchtlinie vollkommen ignoriert. Forster macht es besser!
    Die Fassade ist für diesen bedeutsamen Standort eine -sorry- Frechheit. Wir befinden uns in der Frankfurter Altstadt unweit von Römer und Domhügel. Jedes minimalistische Gebäude in Deutschland sieht so aus, hier fehlt das Alleinstellungsmerkmal!

    Auf lange Zeit gesehen wird sich in vielen deutschen Städten etwas bewegen, ich bin mir sicher, auch in Bremen!


    Während der Internationalen Bauausstellung in Berlin (1987) wurde (u.a.) als Ziel die "behutsame Stadterneuerung" genannt. Gemeint ist das Erreichen einer gewissen städtebaulichen Dichte, Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, Mischung der städtischen Funktionen und Häusertypologien, hohe Energieffizienz (...)
    Mit anderen Worten: Wir entdecken die Blockrandstruktur wieder.
    Gute Beispiele für Neubauten: Postmoderne Großsiedlung Kirchsteigfeld in Potsdam oder das Rieselfeld in Freiburg.
    Auf die Frage, warum wir uns wieder eine Blockbebauung wünschen, ist schnell erläutert: Die Stadt der Moderne schuf viele Reihenhaussiedlungen und Wohnsolitäre. Es wurde zwar an Gärten, Vorgärten, Balkone/ Terrassen gedacht, jedoch waren diese auf Grund der fehlenden Privatspäre nicht nutzbar.
    Ein Baublock mit rasterförmigen Straßennetz ist extrem urban, nutzt ein vorhandes Gelände effizient aus und erleichtert die Erschliessung. Die Häuser haben gleichzeitig Anbindung an den öffentlichen Raum und auf der Rückseite an den ruhigen Innenhof. Wenn dieser von wenigen Bewohnern (Im Vergleich zur Großsiedlung) gemeinschaftlich genutzt wird, entsteht hier eine halböffentliche (fast private) Erholungszone.


    Du sprichst hiermit genau das an, was sich viele Bürger wünschen: Eine Stadt der kurzen Wege, ohne massig viel Verkehr (lieber gut ausgebauter ÖPNV) mit einer intakten Blockbebauung. Für den Rembertiring würde ich mir eine Flächenkonversion nach deinem Vorschlag wünschen, die Vorteile habe ich oben genannt. Ein solches Gebiet, dazu noch extrem Innenstadtnah ist doch vermarktbar?!


    Übrigens: Die Wallanlagen sind wunderschön erhalten! Erinnert mich sehr an Frankfurt :thumbup:

    Der Neubau ist um Längen besser als viele Beispiele in der direkten Umgebung!
    Ein Vertreter des Dekonstruktivismus oder Minimalismus hätte an dieser Stelle leider überhaupt nicht gepasst, von daher bin ich froh über die 5-Teilung des langen Riegels, der durchgehenden, strukturierten Sandsteinfassade und der angedeuteten Steildächer (auch wenn dieser aus sehr nahem Winkel jedoch überhaupt nicht wahrnehmbar sind.


    Die anderen Entwürfe von Zaha Hadid oder Jürgen Engel wären für diese Ecke die schlechtere Variante gewesen.
    So sehr wir auch ein Forum für Rekonstruktionen sind, der Vorkriegszustand wird leider nie wieder so erreicht werden! :thumbdown:

    Dank für den Tipp, Heimdall!
    Ich werde nächste Woche mal dort vorbeischauen, und wenn es die Zeit erlaubt stelle ich die Ergebnisse hier vor.


    Interessant:
    Die Fassade ist auch im Inneren rekonstruiert! :augenrollen:



    Beste Grüße

    Hier wurde Vieles richtig gemacht! :daumenoben:


    Was die vernetzten Kapitelle angeht: Es ist notwendig und fällt wohl aus ein paar Schritten Entfernung gar nicht mehr auf. Wenn mal Geld vorhanden ist, kauft man schwarze Netze, die engmaschiger sind :cool:

    Ich möchte ein etwas zurückliegendes Bauvorhaben mal mit aktuellen Photos dokumentieren:


    Auf Seite 3 in diesem Strang finden sich Bilder aus dem Jahre 2004 (bzw. 2005?) mit der Darstellung der originalen Reste des ehemaligen Hospitals.
    Die Fassadenteile sollten ursprünglich mit in den Neubau einbezogen werden, jedoch auf Grund von unsachgemäßer Abstützung sind mehrere Abschnitte eingestürzt. In einem umstrittenen Prozess entschied man sich dafür, die kompletten Überreste einzureissen und mit später neuen Materialien wieder zu errichten.


    Zunächst ein Ausschnitt aus einem (selbst gezeichneten) Plan:


    Wie man sieht, wurde das Hospitalgebäude integrativ und an alter Stelle wieder aufgebaut. Das neue Justizzentrum rahmt sehr schön die Straßenkanten zu Kaiser- und Rathenautraße und lässt Blicke auf Vorder- und Rückseite des Hospitals zu:


    Blick von der Rathenaustraße/ Ecke Luisenstraße.
    Rechts das Ortsgericht, 1900 in einer beliebten Mischung aus Neogotik und Neorenaissance erbaut. Nennenswert (und auch bekannter) ist allerdings das Amtsgricht, 1878-1879 erbaut. Es liegt zu Kaiserstraße (Foto weiter unten nachgereicht)


    Läuft man nun in die (halböffentliche) Hospitalstraße, ergibt sich der Blick auf die Front des Corpus Delicti:
    Der Sockelbereich scheint mir stark verändert zu sein! Sehr unwahrscheinlich, dass hier flache Fensterstürze verbaut waren. Ausserdem vermisse ich das Hauptportal und eine große Freitreppe, wie es für spätklassizistische Bauten üblich war. Hat jemand alte Aufnahmen zur Hand?


    Übergang von "Alt" zu Neu:


    Nun der Blick auf die Langseite des Neubaus zur Kaiserstraße hin. Die Fassade besteht aus Terrakottaplatten. Zumindest in der Kubatur ein sehr passender Neubau, wenngleich die Fassade sehr lang ist, rahmt sie den ursprünglichen Blockrand und auch 4 Geschosse sind für die Umgebung üblich.
    links angeschnitten der gläserne Verbindungsgang, von dem man vom 2.Stock des Amtsgerichts (Bild 1, Bild 2, der rote Mainsandstein wurde mit Straßenkreide bemalt :blink: ) direkt in den 3. Stock des Justizzentrums gelangt..


    Abschliessend der Blick in den Innenhof der Gesamtanlage. Er ist begrünt und beherbergt eine unterirdische Tiefgarage.
    Das Spannendste: Die Rückseite des Hospitals! Die Fensteraufteilung im Mittelrisalit ist doch sehr stark verändert worden im Vergleich zum Original (vergleiche Bilder von Kardinal auf Seite 3)


    Ich schreibe gerade an einer Hausarbeit über das Justizzentrum und seine bauliche Umgebung, daher würde ich mir sehr über Kommentare, bzw. eine angeregte Diskussion zum damaligen Umbau in 2004 freuen. Wer erinnert sich noch? :smile: Aufnahmen aus der Vorkriegszeit fehlen mir gänzlich!


    Beste Grüße.

    Die Mauern des Ärchäologischen Gartens werden zur Zeit mit Holzverschalungen eingefasst, vorher wurden sie mit Plastikfolie ummantelt. Alles zum Schutz der historischen Substanz vor den anstehenden Bauarbeiten :smile:
    Eine andere Gruppe von Arbeitern war damit beschäftigt den Boden aus unregelmäßigem Naturstein zurückzubauen. Die Platten werden wiederverwendet, denn man lagert sie unmittelbar im Ärchäologischen Garten. Man kann den aufgestapelen Haufen gut in der Bildmitte erkennen:



    Handybild :blink:

    Zu deinem zweiten Bild:


    Man sieht das alte Wachgebäude aus dem 16. Jahrhundert, welches dem Platz seinen Namen "Konstablerwache" gab.


    Es stand an der südlichen Seite der Zeil, dort wo sich heute das Bienenkorbhochhaus befindet. (Bild)

    Diese Erdgeschosszone konnte ich nicht lange genug begutachten, ich vermute jedoch, dass sie neueren Datums ist und den Vorgänger nachahmt!
    Falls ja, zeugt dies von einem guten Willen!



    Noch drei weitere Beispiele. Alle befinden sich unmittelbar in der Nähe des Marktes und sind Originale aus dem 19. bzw. frühen 20. Jahrhundert:




    Ich kann nicht nachvollziehen, warum man sich gerade dazu entschieden hat, den östlichen Bau (zur neobarocken Kämmerei hin) als Bestand erhalten zu wollen. Er tanzt in Sachen Traufhöhe, Materialität und Grundriss völlig aus dem Stadtbild, welches das direkte Umfeld vorgibt! Wiedermals schade um diese Entscheidung, ein Abriss war doch in greifbarer Nähe!


    Zugegeben, dass abzureissende Gebäude im Westen des Areals besitzt in meinen Augen eine deutliche Wertigkeit! (Ein Bild der Längsfassade). Das schiefergedeckte Walmdach, die Gliederung der Fassade, die Risalite (der Treppenhäuser?) und die Achtung der Bauflucht zur Bethmannstraße sprechen für einen Erhalt!
    Wenn die Berliner Straße, wie bereits angeklungen, verschmälert wird, ergibt sich im Norden davon eine weitere Parzelle für einen angepassten Neubau! Als Kompromiss wäre die Erhaltung dieses Flügels, unter Opferung der restlichen Bauteile unbedingt zu prüfen!


    Diese Grafik ist aus dem Deutschen Architektur Forum hierher verlinkt: Ich spreche für eine Erhaltung des Baukörpers "D" !
    Areal Bundesrechnungshof Luftbild

    Der Gründerzeitler in der Holzgrabenstraße (sowie die Hinterhofgebäude) sind in meinen Augen erhaltenswert. Es ist immer schade wenn Bausubstanz aus der Vorkriegszeit in der Innenstadt verschwindet, und vor allem wenn es sich um ein Großprojekt handelt, welches mehrere Pazellen zusammenfasst.


    Oh Kleinteiligkeit wo bleibst du?

    Vorangestellte Fragen würden auch mich interessieren, gerade weil die Fotos einen Eindruck von bürgerlich geprägten Stadtvierteln rüberbringen und wenig heruntergekommen aussehen.


    Oh, was wäre das eine Pracht, wenn die historistischen Gebäude alle ihre ursprünglichen Dachaufbauten hätten! ;-) Aber dieses Problem kennt man in nahezu jeder deutschen Großstadt...

    Da die Webcams doch aus einer großen Entfernung fotografieren, von mir zwei Ansichten, die zeigen welche Ebenen gerade in Bau sind:


    Im Vordergrund der frisch betonierte Boden des Untergeschosses. Im Hintergrund, weiter voran geschritten die spätere Straßenebene:
    (An der Schirn befindet sich die Fotoinstallation "Framework", welche das Fachwerk vom Schwarzen Stern am Römerberg abbildet)


    Gemauerte Kellergewölbe aus Bruchsteinen waren nie zu erwarten. Heutzutage entsteht alles aus Beton:



    Meine Bilder.

    Das wäre in der Tat das nächste Vorhaben mit dem sich die Dom-Roemer-GmbH befassen könnte. Der Name könnte selbstverständlich bestehen bleiben.
    Doch bevor das Bauvorhaben nebenan nicht fertiggestellt ist, lohnt keine nähere Betrachtung. Aus eventuellen Fehlern muss man lernen (Es bahnen sich ja Unklarheiten in der Ausführung des Fachwerks an) und Abläufe müssen optimiert werden. In diesem Sinne finde ich die Art und Weise wie mit dem Stadthaus umgegangen wird sehr unglücklich.


    Da aber ein wachsendes Interesse zu erkennen ist und man das Dom-Roemer-Areal als Initiativzündung sehen kann - Warum nicht? ;-)

    Die Gliederung verspricht eine deutliche Aufwertung. Wenn auch der Entwurf ein wenig historistisch wirkt, ist er dennoch modern. Das "Türmchen" wird jedoch super mit den anderen Eckhäusern der Kreuzung harmonisieren. Hier hätte ich mir allerdings eine richtige Turmhaube gewünscht, dennoch Daumen Hoch!


    Die Kaiserstraße 48 wird, ich kann es nur betonen, sehr hochwertig ausfallen! :)