Posts by Hyade

    :?: oh man das ist alles so eine Farce!


    Ich bitte Euch, schreibt unbedingt weiter an SZ & Co.
    Am besten kurze prägnante Leserbriefe, ich hab gerade gesehen, dass unter sz-online noch ein paar Schreiben veröffentlicht wurden: < sz-online | sachsen im netz >
    In der gedruckten Ausgabe, waren meiner Meinung nach (berichtigt mich) nur wenige Leserbriefe davon abgedruckt. Der öffentliche Druck muß weiter gehen - jetzt erst recht!



    (Nachtrag) nochmal die SZ-Emailadresse für alle: Schsische Zeitung [online]

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    Thomas Knerer (Jahrgang 1963) und Eva Maria Lang (1964) gehören zu jener Generation Architekten, die gerade mit dem Studium fertig waren, als sich Deutschland einigte. Und wie viele andere auch, haben sich die beiden frisch gebackenen Absolventen der TU München ins Abenteuer Ostdeutschland gestürzt.

    Architektur-News, Architekten-Ranking, Fachinformationen, Magazin - BauNetz.de


    So, dann wissen wir woher die Doktrin kommt, genau wie bei Wurff und Will und den anderen Boys im Stadtplanungsamt.
    Warum entscheiden eigentlich immer so Leute über Dresdner Befindlichkeiten?

    Heute sind einige Leserbriefe in der SZ erschienen:


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    Was passiert hier mit unserer Heimatstadt?
    Was passiert hier mit unserer Heimatstadt? Warum wird die einstige Schönheit Dresdens den Renditewünschen Einzelner geopfert? Warum erhält die Florana GmbH diese tollen Grundstücke und bebaut Sie dann mit billigster, simpelster Architektur? Herr Nettekoven baut billig, um einen maximalen Profit zu erreichen. Die Interessen der Dresdner sind ihm dabei egal. Weit schlimmer ist allerdings die Unterstützung, welche seitens der Stadt gewährt wird. Betrachtet man die Visualisierung der Gebäude, so erkennt man jetzt schon wie traurig selbige aussehen werden, sobald die frische Farbe verplasst ist.
    Stefan Heinz, Hannover


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    Ein Schritt in Richtung architektonische Belanglosigkeit
    Welch ein Phantasielosigkeit steckt nur in diesem geplanten Bau? Das Königsstraßenviertel braucht einen würdigen Eingang mit einer Rekonstruktion oder einem angepassten Neubau. In der Form kopieren wir nur die banale Investitionsarchitektur, wie sie in jeder Provinz zu finden ist, und so geht Dresden leider einen weiteren Schritt in Richtung architektonische Belanglosigkeit!
    Frank Unger, per E-Mail


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    Entwurf entspricht dem Trend zur strukturierten Verhässlichung
    In seinem ideologischem Starrsinn ist es dem Dresdner Stadtplanungsamt einmal mehr gelungen, aus dem Spektrum der Entwürfe für diesen Ort, angefangen vom wirklich modernen und Aufsehen erregenden Libeskind-Bau bis hin zu den nicht minder attraktiven Planungen der Gesellschaft Historischer Neumarkt zur Rekonstruktion bedeutender ehemals stadtbildprägender Bürgerhäuser, den banalsten und charakterlosesten Entwurf auszuwählen, der dem Trend zur strukturierten Verhässlichung des Dresdner Stadtbildes entspricht. Chapeau!
    Stefan Klunker, per E-Mail


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    Ein Armutszeugnis der modernen Architektur
    Das moderne Projekt stößt nicht nur auf Widerstand bei dem Verein Historischer Neumarkt, sondern beim Großteil der Bürgerschaft! Niemand möchte eine Puppenstube oder ein Disneyland, aber was da geplant ist, ist einfach nur ein Armutszeugnis der modernen Architektur!
    G. Liebold, per E-Mail


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    Sachlich über das Für und Wider diskutieren
    Das ist wieder typisch Dresden! Einerseit: Die Bauherren und die Stadtverwaltung verweigern die bildliche Vorstellung eines Projektes an markanter Stelle. Warum nur? Ist moderne Architektur so schämenswert? Hat die Verwaltung nicht eine Informationspflicht im Interesse ihrer Bürger? Andererseits: ein Teil der Bürgerschaft, aber auch viele Dresden-Fans aus fernen Städten, protestieren "entsetzt" und "aufs Schärfste" gegen den modernen Bau, ohne ihn jemals als Entwurf gesehen zu haben. Dabei wäre die Vorstellung der Pläne nur recht und billig, und nach (!) Kenntnisnahme derselben darf auch sachlich über das für und wider diskutiert werden.
    Siegmar Baumgärtel, Dresden



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    Bitte keinen zweiten Neumarkt!
    Bloß kein zweiter Neumarkt! Wenn die Gesellschaft Historischer Neumarkt bewiesen hat, dass man auch im Jahr 2010 noch Theaterkulissen in eine moderne Großstadt bauen kann, dann muss dieser Beweis nicht auch noch auf die innere Neustadt übertragen werden.
    Reinhard Schaaf, Dresden


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    Wer ist in Dresden der Koch und wer der Kellner?
    Es stellt sich für mich immer wieder die Frage, wer ist in Dresden eigentlich der Koch und wer lediglich der Kellner ist. Die politische Ebene besteht dort offensichtlich nur aus Pfeifen, die sich derartige Frechheiten von Seiten der Planung scheinbar stillschweigend gefallen lassen. Eigentlich sind alle Beteiligten parteipolitisch miteinander so eng verwoben, dass man von Unkenntnis des Rates nicht ausgehen kann. Daraus folgt für mich zwingend, dass man offensichtlich eine mögliche Stadtreparatur an dieser Stelle und Revision von Fehlern aus DDR-Zeiten gar nicht will.
    Joachim Blome, Herne


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    Leserbrief schreiben
    Sie wollen der Sächsischen Zeitung Ihre ganz persönliche Meinung über dieses oder ein anders Thema mitteilen? Dann schreiben Sie einen Leserbrief!
    Per Post: Sächsische Zeitung, 01055 Dresden
    Per Mail: mailto:sz.leserbriefe@dd-v.de">sz.leserbriefe@dd-v.de


    Hier mal ein heutiges Antwortschreiben von Kris Kaufmann (Die Linke) mit klarer Ansage! :klaresnein:



    Was haltet Ihr denn davon, ne Anzeige Samstags in der SZ zu schalten? Ich weiß nur leider keine Preise...und Bedingungen was drin stehen darf.
    Sagt an!

    Kurzer Bericht: Ich war heute mal im Stadtmuseum zur Übergabe der Stiftungsurkunde. Es ist also so, dass der Kredit von der Aufbaubank steht - und sobald es wärmer wird losgebaut wird. Ziel ist den Bau im August/September fertig zu haben, damit auch zum neuen Semester die ersten Studenten der Musikhochschule einziehen können. Wenn man an das Tempo beim British Hotel denkt, so ist es doch realistisch zumal die 29 auch kleiner ist.


    Macht alles echt nen guten Eindruck, so will man z.B. auch innen Stuckdecken anbringen. Mit der 29 wird die Latte am Neumarkt hoffentlich qualitativ höher gelegt. Echt traurig, wenn man sieht was möglich wäre wenn man nur wollte!


    In eine der Wohnungen zieht ein Professor, der sich sehr darauf freut. Zum Schluß kam auch Dietze (Baywobau) nochmal zur Feierlichkeit.
    Auch Kulturbürgermeister Dr. Lunau der im Stiftungsrat ist, zeigte sich von allem ziemlich begeistert. Gut solche Leute im Boot zu haben, zumal er sich sehr für Kleinteiligkeit aussprach.


    Grüße Hyade

    ....sorry Leute, aber der Lebenslauf vom werten Herrn Wurff spricht Bände und erklärt wiederum alles!


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    ...
    Er wurde am 1. Mai 1953 in Berlin geboren. Andreas Wurff ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren.
    Nach dem Studium der Raum- und Umweltplanung an der Universität Kaiserslautern sowie der Architektur an der Universität Stuttgart war Andreas Wurff zunächst in Freien Planungs- und Architekturbüros, u. a. bei Heinle, Wischer und Partner in Stuttgart angestellt. Nach freiberuflicher Tätigkeit in Stuttgart und Corvara (Provinz Bozen Italien) wechselte er in den Öffentlichen Dienst. Hier war er in den Stadtplanungsämtern der Städte Heilbronn und Essen in leitender Position im Bereich der Bauleitplanung, der Wirtschaftsförderung sowie der Projektentwicklung tätig. Seit 1987 leitete er als Erster Beigeordneter und Bürgermeister das Baudezernat der großen Kreisstadt Nagold.
    Ab 15. September 2003 ist er nunmehr Leiter des Stadtplanungsamtes der Landeshauptstadt Dresden. Andreas Wurff wohnt derzeit im Stadtteil Dresden-Cotta.

    Quelle: Andreas Wurff – Leiter Stadtplanungsamt seit 15. September 2003 - Stadt, Verwaltung & Rat - Dresden


    So einer richtet nun über Dresdner Befindlichkeiten! Oh mann.... :kopfwand:
    Ich würde sogar wetten, dass die Florana bereit wäre historisch zu bauen aber die Damen! & Herren im Stadtplanungsamt denen das ausreden würden! Eine unheimliche Lobby!
    Die wissen ganz genau, dass mit dem modernen Neubau ein Zustand zementiert würde und so der Neustädter Markt niemals historisch kommt!


    Denkt daran, bezugnehmend auf den SZ-Artikel Leserbriefe zu schreiben.
    Schsische Zeitung [online]

    Es gibt private Aufnahmen von Götz Hirt-Regers. Ich meine, die wären auch bei Polarfilm erschienen. Jedenfalls war er in einem Teil auf Geschäftsreise in Dresden und hat die Stadt vom Königsufer aus gefilmt. Zu sehen waren ca. 30 Sekunden: Elbe hat Hochwasser, die dunkle Kuppel der Frauenkirche, der grüne Kupfer am Schloßturm, Hotel Bellevue und Hechtwagen auf der Carolabrücke...man spürte wieder schmerzlich den Mythos Dresden!!!! Ich denke, er wird noch mehr von der Stadt gedreht haben aber ob das irgendwo erschienen ist weiß man nicht? War echt auch ne gute Qualität.


    Exilwiener: ich glaube die Hochzeit, die Du beschrieben hattest war in der Frauenkirche und es werden die Häuser Richtung Münzgasse gezeigt.

    Irgendwie fasst Marx in Dresden keinen Fuß!



    Schsische Zeitung [online]

    Du bist willkommen! :schockiert:


    http://www.sz-online.de\r
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    Auf Bildern kommt immer alles etwas anders rüber. Persönlich würde ich, abgesehen von den Flachdächern bei Q4 keinen Unterschied zu den restlichen Quartieren machen.
    Wie Wrba schon schrieb fehlt halt einfach der Ansatz einer Patina und die kommt halt erst frühestens in zehn Jahren.


    War mal vor paar Wochen im GHND Pavillion und da meinte jemand von GHND, dass der Stuck an Rampische Straße 19 völlig falsch wäre. Mehr konnte man(n) mir nicht sagen...Weiß hier jemand mehr? Octavian perhaps?
    Und mit den Spaltmaßen würde mich auch mal interessieren! "Setzt" sich das irgendwann mal? Das sieht nämlich echt blöd aus!