Posts by wrocky83

    Wer ist rein rechtlich eigentlich der Bauherr des Reichstages?


    Der "Hausherr" des Reichstages ist der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU).


    Es gibt für Baumaßnahmen am und um den Reichstag die Bau- und Raumkommission des Ältestenrates des Deutschen Bundestages. Der Vorsitzende der Bau- und Raumkommission ist Wolfgang Kubicki (FDP), einer der Bundestagsvizepräsidenten.


    Wenn man es ermöglichen will, den Fehlenden Figurenschmuck des Reichstages durch Spendengelder zu ersetzen, müsste man sich wohl an diese Herren wenden.

    Wie groß die Chancen sind, vermag ich nicht einzuschätzen. Auf der einen Seite schaut man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob das Weglassen einiger Figuren eine Art Sparmaßnahme war, die man angesichts der enormen Sanierungskosten einfach Weggelassen hat, oder ob man bewusst auf diese Figuren verzichtet hat, um dem Gebäude ein schlichteres Erscheinungsbild zu geben. Aus meiner Sicht würde es dem Reichstag sehr gut tun, wenn es gelänge, den fehlenden Figurenschmuck durch Spendengelder wieder zu komplettieren.

    Es wird, wenn ich das richtig verstehe, keine Nutzung geben? Es ist dann ein Geisterbahnhof?


    Man könnte ja eigentlich, wenn man das Gleisbett durch Glasscheiben abtrennt, einen interessanten Club daraus machen. Oder eine Ausstellungshalle.


    Ja, der Bahnhof "Französische Straße" ist nun wieder ein Geisterbahnhof geworden, so wie es bereits zwischen 1961 und 1990 der Fall war. Dieses mal wohl dauerhaft.


    Es werden hauptsächlich zwei Gründe angeführt, warum der Bahnhof mit abgetrennter Glaswand keiner neuen Nutzung zugeführt werden kann. Zum einen ist die Anlage derzeit nicht Barrierefrei zugänglich. Es müsste also ein Aufzug nachgerüstet werden. Der zweite Grund ist der mangelhafte Brandschutz des unterirdischen Bahnhofs. Auch dieser müsste aufwändig nachgerüstet werden. Zudem wird, wie bereits erwähnt, der zu schmale Bahnsteig als Argument angeführt, dem Bahnhof keine neue Nutzung zu geben.


    Möglich wäre es vielleicht. Aber dafür müsste sehr viel Geld in die Hand genommen werden. Das wird die BVG wohl nicht tun.

    Was schade ist. Denn mit einer neuen Nutzung, etwa als Kunstgalerie, die nicht so viel Platz braucht, könnte man etwas schaffen, was weltweit Einzigartig wäre.


    Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht. Die Eingangsportale zum ehemaligen U-Bahnhof sollen erhalten bleiben.

    Das ist eine sehr positive Entwicklung. Spätestens wenn der Turm wieder steht, wird die Diskussion über den Wiederaufbau des Schlosses fahrt aufnehmen. Ähnlich lief es vor Jahren auch in Potsdam. Durch die Rekonstruktion des Fortunaportals ist die Debatte über den Wiederaufbau des Stadtschlosses erst richtig in gang gekommen. Heute steht es wieder, auch wenn noch die eine oder andere Attikafigur fehlt. Ähnlich wird es auch mit dem Residenzschloss laufen.


    Das einzige, was fehlt, ist ein adäquate Nutzungskonzept für das Schloss. Ein Hotel wäre möglich, dürfte in den nächsten Jahren allerdings eher unwahrscheinlich sein. Eine Museale Nutzung wäre da schon wahrscheinlicher. Vielleicht eines eines, dass das Leben von Königin Luise von Preußen in den Fokus rückt. Die Museale Nutzung könnte man dann vielleicht mit einer weiteren Nutzung kombinieren, etwa als weiterer Standort des Landesarchivs. Eine weitere Möglichkeit könnte die Ansiedlung einer Fachhochschule oder Universität im wiederaufgebauten Schloss sein. Schloss Nordkirchen wird heute etwa als Standort für eine Fachhochschule genutzt. Dort werden die künftigen Beamten der Finanzbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgebildet.

    Ein Brief an die Verantwortlichen der Stadt und der Klinik sowie eine Pressemitteilung für die Dortmunder Medien wäre natürlich sehr hilfreich.


    Aber natürlich kann auch jeder einzelne helfen. Zum Beispiel kann jeder seiner Meinung mit einem Leserbrief an die größte Dortmunder Zeitung, die Ruhr Nachrichten, zum Ausdruck bringen. Auch das kann helfen, öffentlichen Druck aufzubauen.

    Die Mailadresse für Leserbriefe: lokalredaktion.dortmund@lensingmedia.de


    Die Ruhr Nachrichten berichtete bereits über den geplanten Abriss. In dem Artikel werden die Gebäude als "Gammel-Häuser" bezeichnet.


    https://www.ruhrnachrichten.de…erissen-plus-1574189.html


    Ich werde morgen einen anderen Redakteur der Zeitung schreiben, der auch in der Dortmunder Stadtgeschichte bewandert ist. Ich befürchte, dass man bei den Ruhr Nachrichten noch nicht weiß, welche Geschichte sich hinter den Jugendstilgebäuden verbirgt. Allein die Tatsache, dass Dr. Stefan Engel in einem der Häuser gelebt hat, könnte vielleicht noch einmal einiges ins Rollen bringen.


    Aber über jede weitere Hilfe des Vereins wäre ich sehr dankbar.

    • Das Gebäude wurde im Jahre 1904 erbaut. Architekt und Bauherr war Heinrich Schewe, der die drei Gebäude mit ihrer Jugendstilfassade als Einfamilienhäuser plante. So wurden sie auch zunächst genutzt. Einer der Bewohner war der berühmte jüdische Kinderarzt Dr. Stefan Engel. Ein hochrenommierter Arzt, dessen Arbeit weltweit anerkannt war. Später musste er vor den Nazis nach London flüchten. Bis in die 1950er Jahre wurden die Gebäude als Einfamilienhäuser genutzt. Dann erwarben die Städtischen Kliniken die Gebäude und nutzten sie für ihre Zwecke. Seit einigen Jahren stehen die Gebäude leer und verfallen zusehends.

      Natürlich ist das Gebäude für die veränderte Nutzung umgebaut worden. Dennoch ist die Jugendstilfassade nahezu komplett erhalten. Alleine die feine Ornamentik würde aus meiner Sicht schon für den Denkmalwert sprechen. Dazu kommt noch, dass eines der Gebäude mit Dr. Stefan Engel einen berühmten Bewohner hatte. Nicht zuletzt hat diese Stadt hat durch den Krieg ohnehin nur noch wenig Altbausubstanz. Daher sollte man mit dem, was noch erhalten ist, auch pfleglich umgehen. Für mich klingt das ganze nach einem Gefälligkeitsgutachten, bei denen wichtige Argumente, die für den Erhalt sprechen, nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt worden sind.


      Das Gelände der Städtischen Kliniken ist groß genug. Da gäbe es genügend Platz für ein solches Bauprojekt. Man sollte alles mögliche Versuchen, um diese historischen Gebäude zu erhalten und ihnen wieder ihrer ursprüngliche Nutzung zurückzugeben. Oder man saniert diese Gebäude und integriert sie in die bestehenden Planungen.


    Die Stadt Dortmund pflegt ihre etwas unrühmliche Tradition des Abrisses von historischen Gebäuden.


    In der Alexanderstraße sollen gleich drei Jugendstilhäuser aus dem Jahre 1904 der Abrissbirne zum Opfer fallen.


    Die Denkmalbehörde hat die Gebäude untersucht und keinen Denkmalwert festgestellt.

    Pikant ist allerdings, dass der berühmte jüdische Kinderarzt Dr Stefan Engel dort gelebt haben soll.


    Es wäre sicherlich möglich, die Gebäude zu sanieren und in den Neubaukomplex zu integrieren, wenn die Politik es will.


    Bilder: Eigene Aufnahmen


    https://www.dortmund.de/de/leb…LDjJwyM2hBRE1CNkcKuM49M0s

    Es gibt mehrere Gründe, warum die Kaufhäuser heute in der Krise sind. Darüber könnte man ganze Romane schreiben. Hier nur einige Punkte:


    - Der Trend zum Onlinehandel wurde komplett verschlafen

    - In den letzten Jahren wurde so gut wie nichts in die Sanierung der Filialen investiert (das Auge kauft immer mit).

    - Es gab keinerlei neue und Innovative Konzepte wie etwa Pop up Stores oder Coworking spaces.


    Der Kardinalfehler, an dem Karstadt Kaufhof bis heute Krankt:

    Der Verkauf der Immobilien an Investoren, die man sehr teuer zurück mieten musste.


    Wie es aussieht, wird Karstadt Kaufhof weiter in raten sterben. Langfristig werden nur die Kaufhäuser in den Toplagen der großen Städte bestehen bleiben.


    Ich kenne mich mit den Berliner Kaufhäusern nicht ganz so gut aus. Premiumkaufhäuser wie das KaDeWe gehören allerdings zu den wenigen Kaufhäusern, die sich noch heute wirtschaftlich lohnen. Ein Premiumkaufhaus an jeder Ecke in Berlin wird aber nicht funktionieren. Das geht nur an absoluten Topstandorten. Dazu würde für mich nur der Kurfürstendamm zählen, wo man den Namen Wertheim wiederbeleben könnte und sich mit frischen Ideen und neuen Konzepten durchaus in Richtung KaDeWe bewegen könnte. An der Wilmersdorfer Straße und in Steglitz würde das Konzept aber nicht funktionieren.


    Über Georg Wertheim kann man nur das beste sagen. Er hat viele Innovationen aus dem Amerikanischen Handel in Deutschland eingeführt, wie feste Preise, sofortige Barzahlung und ein Umtauschrecht. Zudem gab er auch Kataloge heraus. Würde Georg Wertheim heute noch leben, wäre er wohl einer der ersten gewesen, der die Chancen des Internethandels genutzt hätten. Vielleicht wäre wertheim.de dann heute das deutsche amazon. Auch das Wertheim war, wie heute das KaDeWe, ein Premiumkaufhaus. Dennoch gelang es Wertheim, auch weniger zahlungskräftige Kundschaft in sein Haus zu locken. So gab es beispielsweise auch eine Bücherei, in der man sich Bücher ausleihen konnte, statt sie sich gleich kaufen zu müssen. Ein Kaufhaus wie das Wertheim würde sicherlich auch heute noch funktionieren. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob sich Särge dort heute noch gut verkaufen würden... ;-)

    Die Probleme von Karstadt Kaufhof hängen auch damit zusammen, dass man in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig Geld in neue und ansprechende Fassaden investiert hat. Daher wirken gerade die vielen Fensterlosen Warenhäuser heruntergekommen und wenig einladend (viele sind es auch). Allein durch diesen ersten Eindruck werden viele potenzielle Kunden so verschreckt, dass sie das Warenhaus gar nicht erst betreten. Alfred Messel hat vor über einhundert Jahren (!) vorgemacht, wie ein modernes Warenhaus aussehen sollte. Auch Phillipp Schaefer orientierte sich bei der Architektur für den Karstadt am Hermannplatz an Messels Fassadenstruktur mit schmalen Pfeilern und durchgehenden Fensterbahnen. Wenn die Warenhäuser von Karstadt Kaufhof langfristig überleben wollen, bräuchten sie zunächst einmal Fassaden mit großen Fenstern und aus Naturstein, die wertig wirken und zudem endlich wieder Licht in die recht dunklen Warenhäuser bringen. Außerdem bräuchten sie einen zentralen Lichthof, der nicht nur mehr Licht in die Filiale bringt, sondern auch die Kunden beeindruckt. Die Warenhäuser sind nicht zuletzt auch deshalb in die Krise gerutscht, weil sie den Kunden durch die reine Fixierung auf den Konsum keine wirkliche Aufenthaltsqualität mehr bieten. Das rächt sich in Zeiten des wachsenden Internethandels umso mehr.


    Im Artikel wird vor allem auch das Warenhaus Wertheim am Leipziger Platz erwähnt. Es war ein riesengroßer Fehler von Karstadt, das Warenhaus Wertheim nach der Wende nicht wieder aufgebaut zu haben. Ähnlich wie das Harrods in London wäre das Wertheim heute nicht nur das Ziel vieler Berliner, sondern auch von vielen Touristen.

    Auch bei der Mall of Berlin hätte man die Chance gehabt, zumindest die Wertheim-Fassade zu rekonstruieren. Vielleicht auch den einen oder anderen Lichthof. In der Mall selbst erinnern heute an vielen stellen Bilder an den legendären Vorgängerbau, der einst an dieser Stelle stand. Oft hört man dort auch "Schade, dass man es nicht wiederaufgebaut hat". Übrigens vor allem von jungen Menschen.


    Mit der Rekonstruktion von Karstadt am Hermannplatz ist man also auf dem richtigen Weg. Man kann nur hoffen, dass die derzeitigen Planungshemmnisse bald durch den Senat beseitigt werden.

    Zunächst müsste man Herrn Zech mit ins Boot bekommen. Das Lloydgebäude wäre eine riesengroße Chance für Bremen. Es könnte mit einer guten Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroflächen und Einzelhandelsflächen zu einem besonderen Städtebaulichen Highlight werden. Vielleicht könnte der Senat auch selbst Mieter von Teilflächen werden, wie es bereits vor dem Abriss der fall war.


    Aber selbst wenn man Herrn Zech ins Boot bekäme, müsste er erst mal an die Fläche kommen. Momentan gehört die Immobilie der DIC Asset AG aus Frankfurt. Aber wie man hört, wären sie schon Gesprächsbereit. Ich denke auch, dass Herr Zech die Geschichte des Lloydgebäudes kennt. Man müsste ihm das Projekt nur schmackhaft machen, damit er selbst das enorme Potenzial erkennt, das mit einer Rekonstruktion des Lloydgebäudes verbunden ist.

      

    Müller ist in erster Linie eine Drogerie. Aber in manchen Städten sind es auch kleine Kaufhäuser. Sie haben aber nicht das volle Sortiment wie etwa Karstadt, sondern spezialisieren sich auf Bereiche wie Drogerie, Schreibwaren, DVDs und Spielwaren. Gerade im Potsdamer Haus könnte ich mir eine Filiale von Müller sehr gut vorstellen.


    Kaufhäuer haben schon eine Zukunft. Man muss nur in sie Investieren! Genau das haben Karstadt und Kaufhof seit Jahrzehnten nicht mehr getan. Man könnte ganze Bücher darüber schreiben, warum Karstadt Kaufhof heute in dieser Misere sind. Hier nur einige Punkte:


    - Der Trend zum Onlinehandel wurde komplett verschlafen

    - In den letzten Jahren wurde so gut wie nichts in die Sanierung der Filialen investiert (das Auge kauf immer mit).

    - Es gab keinerlei neue und Innovative Konzepte wie etwa Pop up Stores oder Coworking spaces.


    Der Kardinalfehler, an dem Karstadt Kaufhof bis heute Krankt:

    Der Verkauf der Immobilien an Investoren, die man sehr teuer zurück mieten musste.


    Karstadt Kaufhof wird weiter in raten sterben. Langfristig werden nur die Kaufhäuser in den Toplagen der großen Städte bestehen bleiben.


    Für viele Städte kann es aber eine große Chance sein, die Innenstädte durch eine neue, kleinteiligere und Multifunktionale Bebauung wieder attraktiver zu machen und im Wettbewerb gegen den Internethandel wieder zu stärken.


    In Bremen könnte beispielsweise das Lloydgebäude rekonstruiert werden, das seinerzeit dem Kaufhaus weichen musste. In Lübeck könnte man die Warenhausfläche nach dem Vorbild des Gründungsviertels neu gestalten. In Dortmund könnte man dem Althoff-Altbau seine historische Fassade zurückgeben. Auf einer anderen Teilfläche könnte eine Markthalle entstehen.

    Ich meine auch gehört zu haben, dass die Horten-Fassade in Braunschweig unter Denkmalschutz steht. Dort gibt es den, sagen wir mal interessanten Kontrast zwischen rekonstruiertem Stadtschloss und der Horten-Fassade. Allerdings soll dieses Haus auch geschlossen werden. Es wird dort interessant zu sehen, ob man für diese Immobilie einen neuen Nutzer findet oder doch die Abrissbirne kommt.


    Ähnliches gilt auch für Bremen. Monofunktionale Gebäude wie reine Warenhausbauten sind einfach nicht mehr Zeitgemäß. Und ich fürchte, dass sich für diese große Fläche auch kein neuer Nutzer finden lässt. Wenn man die Horten-Kacheln als Kulturgut erhalten will, dürfte es bedeuten, dass die Warenhausfläche viele Jahre leer steht. Man kann jede einzelne Horten-Kachel erhalten und sie an diese Kommentatoren verschenken. Dann können sie damit ihre eigene Hausfassade "verschönern". Die Schließung von Kaufhof böte jetzt die einmalige Chance, das wunderbare Lloyd-Gebäude zu rekonstruieren. Vielleicht könnte man es in die Planungen für "Bremens neue Mitte" integrieren.

    Für viele Städte können die Schließungen durchaus eine Chance sein, wenn es gelingt, kluge und gut durchdachte Konzepte für die Kaufhausflächen zu entwickeln. Dies könnten beispielsweise Markthallen, Kulturforen oder multifunktionale Gebäude mit einem Mix aus Handel, Gastronomie, Wohnen und Büro sein. Für jeden Standort wird man gesondert nach Lösungen suchen müssen. Ein Patentrezept für alle wird es nicht geben. Manche Gebäude wird man Erhalten und umnutzen können, etwa das Karstadt-Haus an der Schadowstraße in Düsseldorf. Andere werden der Abrissbirne zum Opfer fallen. Für die Städte kann es auch die Chance sein, ihre Altstädte attraktiver zu gestalten. Für manches historische Warenhausgebäude eröffnet sich dadurch sogar die Chance, die historische Fassade zu rekonstruieren, wie etwa für den Althoff-Altbau in Dortmund, auch wenn die Nutzung dahinter dann eine gänzlich andere sein wird. Etwa mit kleinteiligem Einzelhandel und Gastronomieangeboten im Erdgeschoss und Büroflächen in den Obergeschossen. In Bremen ergäbe sich durch die Schließung von Kaufhof auch die Chance für die Rekonstruktion des Lloydgebäudes. Datei:Bundesarchiv_Bild_102-13086,_Bremen,_Norddeutscher_Lloyd,_Verwaltung.jpg

    Sollte es tatsächlich so kommen, wäre es nur konsequent, die historische Fassade des alten Schauspielhauses wiederherzustellen.


    Ich drücke die Daumen und hoffe, dass es am Ende auch so kommt. Es wäre die historische Chance, eine der großen Fehlentscheidungen der Nachkriegszeit zu korrigieren.

    Auch die Abendschau berichtete über die Hochhauspläne. Die Meinungen der Bürger sind geteilt. Mir reichen Upper West und Waldorf Astoria als Hochhäuser an dieser stelle aus. Ein attraktiver Neubau mit einem guten Nutzungsmix könnte ein Gewinn für den Kudamm werden, wenn der Entwurf gut ist. Ich bin gespannt, wie die konkreten Pläne am ende aussehen.


    Ich könnte mir an dieser Stelle auch einen Neubau in traditioneller Kaufhausarchitektur mit verschiedenen Nutzungen vorstellen, die sich etwa das legendäre Wertheim-Kaufhaus am Leipziger Platz orientiert. Vielleicht könnte man das Karstadt-Haus dann auch wieder in Wertheim umbenennen. Deutlich realistischer scheint allerdings eine moderne Architektur mit zwei bis drei Hochhäusern.


    https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Neue-Pläne-für-das-Karstadt-Gelände/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=58085240

    Ich denke, wir sollten nun selbst Aktiv werden und uns für eine Rekonstruktion stark machen! Wenn es uns gelingt, gemeinsam mit der Gesellschaft Historisches Berlin und dem Förderverein Berliner Schloss könnte es schon gelingen, in der Debatte, wie es auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs künftig aussieht, ein Wort mitzureden.


    Ich habe mal eine Facebook-Gruppe gegründet, auf der sich alle zusammenfinden können, die die Idee einer Rekonstruktion unterstützen möchten.
    https://www.facebook.com/group…7258085113/?ref=bookmarks

    Ja, vielleicht könnte man das Museum in einem rekonstruiertem Kopfbau unterbringen? Das wäre doch eine tolle Lösung...

    Dies wäre wirklich eine tolle Lösung, mit der ich sehr gut leben könnte. Ob sie aber realistisch ist, ist wiederum eine andere frage.


    Wenn man ein gutes Gesamtkonzept entwickelt, könnte man den gesamten Anhalter Bahnhof rekonstruieren. Mit Exilmuseum im Kopfbau und einer Mehrzweckhalle, Einkaufszentrum, Markthalle oder einem vergrößerten Technikmuseum in der ehemaligen Bahnhofshalle.


    Angesichts der Bedeutung des Anhalter Bahnhofs käme für mich an dieser Stelle auch kein moderner Neubau in Betracht, sondern nur eine (Teil)Rekonstruktion.