Posts by Petersburg

    Ach, Petersburg! Beruhige dich bitte wieder! Grimminger hat einen Spaß gemacht, und du fängst an zu toben. Das muss nun wirklich nicht sein. Ist alles halb so schlimm.


    Ich habe beim Lesen von Grimmingers Post einen heftigen Lachanfall gekriegt. Das war so komisch.

    Ja, zum Schenkelklopfen. LOL ! :lachen: In dem Kommentar auf den Du antwortest ging es nicht um "Spaß" sondern um etwas ganz anderes. Aber macht nichts, man sollte grundsätzlich Texte beantworten die man gar nicht gelesen hat. :daumenoben:


    PS: Ein viel besserer "Spass" war Deine Bemerkung, man solle Betonkisten nicht Betonkisten nennen. Ich schlage daher vor: "Palazzo Robotron".

    Träume sind erlaubt und jeder hat in unserem freien Land das Recht zu schreiben was er denkt, fühlt und sich wünscht. Wenn das allerdings gebetsmühlen- und mantraartig andauernd über einen Zeitraum von mehreren Jahren geschieht, ohne einen neuen, interessanten, diskutablen oder annähernd realistischen Inhalt zu transportieren, dann ist das einfach nur noch nervig. Meine Meinung hierzu.

    Klassiker schreibt immerhin keine unverschämten und anmaßenden ad-Hominem Attacken wie Du. Und zu Deiner "Meinung" über "nervig": Als was, so glaubst Du, würden die User dieses Forums Deine Pöbeleien und Aggressionen gegen andere Forenmitglieder einstufen so sie sie sähen ? Nicht nervig, oder wie? Ich schrieb schon Beiträge für die GHND (obwohl ich kein Kunsthistoriker bin) und die Präambel für die damalige Website Neustädter Markt. Ich finde Deine Anmaßungen , meine Beiträge als Dreck oder "Müll" zu beschimpfen, wesentlich schlimmer als nur "nervig", du widerlegst nämlich nicht Argumente oder greifst falsche Architektur an, sondern beschimpfst andere Menschen hier im Forum. Und dazu ist dieses Forum nicht da.


    Die anderen Foristen sehen Deine Pöbeleien nur deswegen nicht, weil Franka sie gelöscht hat.


    Weisst du, ich kann durchaus verstehen wenn jemand wütend oder traurig ist. Das Dresdner Baugeschehen lässt mich manchmal einfach nur atemlos schweigend zurück, und ich habe dann nur den Satz im Kopf "lieber Gott, bitte mach dass dies nicht wahr ist". In meinen Beiträgen schimpfe ich auch, wenn ich mich über die Unfähigkeit und Zerstörungswut der Dresdner Architekten aufrege. Ich greife aber nur die Schandflecken und die Fehlarchitektur an. Die Mitforisten respektiere ich und ich komme nicht hierher, um Forenmitglieder anzugreifen. Sollte es doch vorkommen, fühle ich mich unwohl und entschuldige mich aufrichtig (so wie vor einigen Tagen bei einer Userin). Aber anscheinend fühlst Du dich noch wohl dabei.


    Kein Problem - aber jemand der sich so aufführt wie Du, braucht mir dann nichts über "Fehlverhalten" anderer vorzujammern. Das wirkt nämlich auf mich sehr unaufrichtig, und Unaufrichtigkeit kann ich nicht leiden. So, und wenn wir vielleicht nun wieder zum Palais Hoym zurückkehren könnten.

    Ich finde Klassikers Beitrag teilweise gar nicht so falsch. Ich denke nicht dass er so naiv ist, wie einige das darstellen. Er sagt ja selber dass die meisten bedeutenden Bauten nicht mehr rekonstruiert werden und dass er dass für falsch hält.


    Was natürlich total unrealistisch ist, ist dann seine Forderung die gesamte ehemalige Altstadt wiederherzustellen sogar incl. Warenhäuser (Kaufhaus Renner?). Das wird niemals geschehen. Muss aber auch nicht - schönes Bauen wäre auch heute möglich, scheitert nur an Ideologie formensprachlich eingeschränkter "Baukünstler" und häufig auch Investoren mit eher nicht so grossem Kunstverständnis.


    Letztendlich aber bin ich der Meinung, Träume müssen erlaubt sein. Ich erinnere daran, dass Anfang der 90er sich sofort Bürger zusammentaten um die Frauenkirche wiederaufzubauen, es massiven Widerstand in Medien und Politik gab und sogar von Seiten vieler Bürger. Ich war 2003 in Dresden und sprach in einer Kneipe mit einem Dresdner drüber, dieser verzog mismutig sein Gesicht, sagte "lasst die Ruine stehen", und trank sein Bier. Die Medienpropaganda war so stark, dass auch viele Dresdner dagegen waren. Man sagte den pro-Reko Aktivisten nach, es seien "Spinner", Nostalgiker und sogar Begriffe wie Heimattümler/Rechtsradikale etc. fielen.


    Dass die Frauenkirche heute wieder steht, und sogar das ganze Barockviertel drumherum , begann mit einem Traum .

    Und heute , 25 Jahre später, ist dieser Traum wahr.

    Mir wäre es viel lieber, wenn die "Aufreger" und Sticheler, wie du, Mattielli, sich lieber vor Ort begeben würden, um gemeinsam mit der GHND vor Ort Basisarbeit zu leisten.


    Da hat er allerdings recht. Nur, wenn man nicht vor Ort ist, ist das schwierig.


    Ich hatte vorhin überlegt, ob ich einen Brief an die Gateway schreibe, das Neubau-Projekt lobe, aber darauf hinweise dass es ohne das Palais Oppenheim nicht geht - und it meinen ungewöhnlichen (aber gut klingenden) akademischen Titel unterzeichne.


    Andererseits dachte ich: Bringt das etwas? Ich könnte mir vorstellen, dass diese Leute sehr verbissen an ihren Vorgaben festhalten, jemand erwähnte ja den Preis des Grundstücks , und dass sie mit dem Palais Geld verlören.



    Wie sieht's denn aus, wenn man das ausrechnet und den Fehlbetrag durch Spenden etc. zusammenbrächte?

    Du alter Verschwörungstheoretiker!

    Es ist auch besser, hier nichts mehr zu sagen!

    Sonst bekommst Du ganz schnell zu spüren, was „Demokratie“ heute bedeutet.


    Hallo Matielli, ich weiss gar nicht viel von Dir. Bekam nur am Rande mit, dass einige dich kritisierten weil du angeblich "immer negativ" sein sollst.


    Ich sage dir einen Trick, falls du ihn hören magst:


    Ich schimpfe auch häufig über Betonkisten (der Betonkistenliebhaber Rastrelli verteidigt die Kuben dann liebevoll). Andererseits aber freue ich mich auch unheimlich über das bisher erreichte (Was Herrn Rastrelli ebenso misfällt, denn Freude ist Emotion und bei einigen "verboten". Ich aber freue mich über meine Freude <3 ).


    Ich persönlich habe kein Problem mit deinen Kommentaren. Aber falls du wirklich alles negativ siehst: Freust du dich nicht über das bisher erreichte? Ich lief vor ca. 20 Jahren über den total leeren Neumarkt, es war ein seltsames Gefühl durch die nicht-existende Landhausstrasse zu laufen, wissend , wie sie in einigen Jahren wieder aussehen würde. Und ich sollte Recht behalten! Alleine diese Strasse ist heute besser als ich mir es gewünscht hätte. Versuche zu verstehen, was für ein gigantisches Glück das ist, dass der historische Kern Dresdens wieder steht! Mich jedenfalls freut das ungemein.


    Ich hörte vor einigen Monaten die Rede eines jüdischen Rabbiners , der vor einer diktatorischen "Neuen Weltordnung" warnt (auch das gilt ja als "Verschwörungs-Th."). Es klang tatsächlich recht beängstigend , tyrannisch und brutal.


    Am Schluss sagte er:


    "Nicht verzweifeln - denn Gott behält die Zügel in der Hand".


    Und genau so sehe ich das auch. <3<3<3

    Die Stadt hat es - wie immer - versäumt, die Oppenheim-Reko beim Verkauf einfach festzuschreiben .


    Mich regt das auf, was die machen. Die schaden der Stadt offenbar wo sie nur können. Mir ist auch nicht klar, warum sie das tun. Geld würden sie , proportional gesehen, nur wenig verlieren. Ein rekonstruiertes Oppenheim dürfte ja auch einiges mehr wert sein, als ein banaler Kasten.


    Ich kapier nicht, beim besten willen nicht, was die Politiker da mit DD anstellen.....dort scheint wirklich die blanke Irrationalität zu herrschen.


    Ah jo ich sach aber nix mehr, isch rech mich sonsch nur uff gell....

    Petersburg

    Ich weiß nicht, wie der letzte Sachstand ist.

    Lt. aktuellem NM-Newsletter, den ich gerade erhielt, stünde ein Investor bereit, aber die Gateway Real Estate weigert sich hartnäckig (wahrscheinlich, da sie sich mit einem maximal renditeorieten Wohnhausbau mehr Profit verspricht, als durch den Grundstücksweiterverkauf) . Verrückterweise sind wohl alle Stadträte für einen Wiederaufbau! Dank der Arbeit von Torsten Kulke und der GHND!


    Danke! Das ist eine sehr wertvolle Info, das wusste ich gar nicht. Alle Stadträte sind für den Wiederaufbau, das halte ich mal so fest. Damit kann man schon mal etwas anfangen. (Selbst wenn es "fast" alle wären, wäre das ja hervorragend).

    Dann ist das ja eine absurde Situation, dass ein einzelner Investor sich erdreistet, den Wiederaufbau zu blockieren.


    Das Projekt der Gateway wirkt zwar recht gut (ich hoffe ich verwechsle es nicht), aber dort gibt es doch riesige Stoppelgraswiesen zu bebauen.... warum muss es ausgerechnet dort sein? Können die denn ihr verdammtes Projekt nicht ein paar Meter verschieben? Ich finde hier sollten wir noch nicht aufgeben. Die Chancen erscheinen mir noch immer zu gut.


    Können Politiker (Stadträte) nicht sich mit der Gateway in Verbindung setzen? Und erneut frage ich mich, ob das SPA hier wieder mal Büroschlaf schläft.......

    PS: Dass Torsten Kulke und GHND klasse sind, weiss ich. Ich stimme voll zu - eine der genialsten Bürgerbewegungen ever! :daumenoben::blumen:

    Ich kenne mich leider mit Investoren etc. nicht gut aus. .


    Aber wie wäre es , wenn ein Investor die Möglichkeit erhält, das Palais Oppenheim als Hotel wiederzuerrichten?


    Beim Taschenbergpalais ging das ja auch, ich finde das Ergebnis sehr gut, war häufig darinnen. (Ausser dass der Trophäenschmuck heute am Rande und nicht wie früher in der Mitte ist, finde ich schade,. aber das hat sicher mit der Hotelnutzung nichts zu tun).


    Der Vorteil wäre, wenn man damit Investoren lockt, dass man hier wirklich das ganze Marketingprogramm à la "Edel / Vornehm / ein echter Palast/ blabla" auffahren könnte. Architekten nennen ihre Bunk.... pardon, habe mich vertippt wie dumm von mir - wollte sagen, Architekten nennen ihre "baukunst" ja heute auch dreisterweise "Palais" , auch wenn es wie eine Mischung aus Knast und Schiffscontainer aussieht ("Neues Palais" von Herrn Kaplan & Co.). Aber ich denke, mit geschickten Graphiken oder Animationen des Palais Oppenheim wäre ja innerhalb von Sekunden klar, dass es sich hier um wirkliche Qualität handelt.

    (Habe zwar Marketing als Schwerpunkt im Wirtschaftswissenschaftlichen Studium gehabt, dennoch widerstrebt es mir manchmal etwas zu "vermarkten" , ich finde das fast pietätlos gegenüber der Zerstörung in Dresden. Aber die Erfahrung der letzten Jahre und die hervorragende Arbeite der GHND lehrt, dass es wohl nicht anders geht....)


    Ich weiss nicht ob das was nützt, aber mir fällt eben spontan dazu ein - wenn es um Investorensuche geht - dass Nutzungen wie z.b. Hotel den Vorteil haben, dass man hier gerne etwas "Edles" nimmt.


    Resurrectus habe ich richtig verstanden, dass es nur am Investor scheitert , den man bisher noch nicht hat?

    Ich finde das Thema gut geeignet, um diesen Echoraum etwas auszuleuchten. Danke insbesondere an "Petersburg" für die schamlose Gesinnungsoffenbarung.

    Ich wollte Dir sagen, dass es mir leid tut und dich zu hart angegangen habe, Mein Ton war viel zu scharf und das war nicht in Ordnung von mir. Ich bin jemand der seine Fehler sieht und sich unwohl fühlt, wenn er sie nicht korrigiert. Ich wollte mich deshalb bei dir entschuldigen.


    Das Thema regt mich einfach zu sehr auf. Es tut mir leid dass ich hier den falschen traf. Und auch wenn mein Ton absolut falsch war (ich entschuldige mich noch einmal), dann ist es tatsächlich so, dass wir im Moment keine "freie Gesellschaft" haben. Es sind mehrere Grundrechte ausser Kraft. Wir merken davon (noch) nicht viel, da der Staat (noch) keinen Gebrauch davon macht. Wenn aber Recht auf körperliche Unversehrheit (Art. 2 Abs. II GG) und unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) ausser Kraft sind, dann öffnet das Tür und Tor für Dinge, die niemand von uns wollen kann.


    Was mich so aufregt, generell , ist, dass die Leute es einfach nicht sehen wollen was man mit unserem Staat macht. Ich finde das total gefährlich. Ich empfehle jedem die Interviews mit Ernst Wolff. Er sagt, es geht bei den derzeitigen Aktionen des Staates nicht um Gesundheit, und das sehe ich auch so. Auch diese ganzen Sprachverbote und Umbennnungsaktionen von Politikern, die nach aussen hin "Gutes tun" wollen reihen sich hier ein, ich nehme das den Politikern nicht ab. Es erscheint mir immer dubioser, je länger dieses Spiel geht.


    Sarah Wagenknecht, die als "Linke" Politikerin mit Sicherheit nicht im Verdacht steht "rechts" zu sein, sagt ganz klar dass diese ganzen "antirassistischen" Aktionen wie Umbenennungen etc. ihrer Meinung nach echten Rassismus sogar verharmlosten. Ich sehe das ähnlich. Echter Rassismus hat mit Angst, Unrecht, Ausgrenzung, Stigmatisierung, Gewalt bis hin zu Mord und Völkermord zu tun. Ob eine Statue in einer Kunstsammlung in Dresden vor 100 Jahren "Mohr" genannt wurde oder nicht , das ist kein Rassismus. Das kennzeichnende an diesem Begriff ist nicht dass er "rassistisch" wäre denn er ist teilweise positiv besetzt. Er fällt eher deswegen auf, weil er veraltet ist. So wie der Begriff "Läuterung", er ist nicht rassistisch, sondern einfach unmodern und wird als altbacken angesehen.


    Egal, ich könnte Beispiele geben warum diese ganzen Umbenennungen meiner Ansicht nach eine Täuschung der Öffentlichkeit sind und etwas ganz anderes dahintersteckt, aber dann wird das sowieso wieder gelöscht.


    Mein Hauptansinnen war, Dir zu sagen dass es mir leid tut und ich mich noch einmal entschuldigen möchte bei Dir.

    Habe grade hier einen interessanten Artikel über Prof. Sulzer und die GHND gefunden........Herr Kulke ist einfach klasse! Hatte ihn früher mal bei einer Verstanstaltung im Rathaus live gesehen und fand, er war viel zu höflich und zurückhaltend gegenüber den Politikern......aber wie ich sehe, ist sein Ton jetzt etwas fordender geworden. Finde ich richtig so - klare Kante.


    Artikel ist von 2015 aber immer noch interessant, über Herrn Prof. Sulzer wusste ich wenig, in dem Artikel wird klar wie der Mann "drauf" war, schade dass er geht.

    https://www.saechsische.de/plu…-am-neumarkt-3151462.html


    PS: Die Fotos von Potsdam sind der Hammer! Es geht also offenbar auch anders als Postplatz-Wüste und Betonklotz-Kultur.

    Besonders das mittlere, schöne Weisse von Patzschkes, traumhaft! Das ist für mich echte Baukunst. Der brutale Container in der Marienstrasse ist es nicht.

    Ich finde Translozierungen OK. In Berlin z.B. wurde ja nicht selten transloziert:


    Die Siegessäule stand früher vor dem Reichstag, die Kollonaden am Kleistpark (ich wohnte in den 80ern um die Ecke) standen früher auf der Schlossbrücke.


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    Ich sage: lieber transloziert als gar nicht! Im Gegenteil, kann ja sogar die bessere Lösung sein?


    Die Siegessäule macht sich auf einem eigenen Platz auch sehr gut, und ich denke mal, die meisten wissen nicht einmal dass sie ursprünglich dort früher gar nicht stand. Stören tut es niemanden - ausser vermutlich einigen "Disneyland"-Schreihälsen, die dann ein weiteres Scheinargument haben um städtebauliche Schönheit, Stadtreparatur und Rückkehr zur Vernunft zu blockieren.

    Um Titel die Künstler selber vergeben haben, geht es gar nicht. Diese Titel bleiben mit dem Werk verbunden, egal wie seltsam die Bezeichnung auch ist. Da wird man sich dann eher kritisch mit dem Wesen des Werkes an sich befassen, falls man das möchte. Es wird also nicht darum gehen, irgendwelche Gedichte umzuschreiben oder Bilder umzumalen weil der Inhalt heute nicht pc ist.


    Kurz gesagt, wenn man in Sachsen schon "seit Generationen" rassistische Begriffe verwendet, um Kunst zu kennzeichnen, ist es höchste Zeit das endlich zu ändern. DAS sind wir einer freien aufgeklärten Gesellschaft schuldig.


    Naja, ich sehe das im Zusammenhang mit ähnlichen Ereignissen. Es geht nicht nur um ein paar Kunstwerke aus Dresden, es ist kein "Einzelfall".


    Wir sehen seit Jahren eine Entwicklung die immer mehr in Richtung Sprachkontrolle der Bürger hinausläuft. Wir sehen seit Jahren wie der Staat sich erdreistet, mir vorzuschreiben ob ich Zigeunersauce oder Negerkuss sage. Dazu sage ich ganz klar, das geht den Staat überhaupt nichts an. Sprachdiktate und Sprachkontrolle sind Kennzeichen von Diktaturen, also genau das Gegenteil einer "freien Gesellschaft" die wir offiziell haben, Sorry, man kann nicht von "freier Gesellschaft" zu sprechen während Gesunde eingesperrt werden, während so wichtige Grundgesetzartikel wie Art. 2 Abs. II GG oder Art. 13 GG kurzerhaft ausser Kraft gesetzt werden und der Bürger Reiseverbote und Ausgangssperren auferlegt bekommt die sich selbst Honecker nicht getraut hätte. Und das ganze wird mit "die Bevölkerung schützen" begründet. Ich werde jetzt hier nicht über Erkältungsviren diskutieren, aber jeder Informierte Mensch weiss spätestens seit letztem Jahr, that "something is rotten in the state of Denmark" (SHAKESPEARE).


    Dass diese "Umbenennung" Teil eines Sprachdiktats ist, das ist den meisten Menschen gar nicht bewusst. Und das gewisse einflussreiche Lobbygruppen sich überhaupt nicht für Rassismus und bunt-tolerante Vielfalt interessieren wie sie vorgeben, sondern Minderheiten instrumentalisieren um Sprachkontrolle auszuüben.


    Diesen rhetorischen Kampfbegriffen "Rassismus" finde ich unseriös hoch zehn. Der Begriff "Knabe" ist nicht rassistisch, das ist einfach falsch. "Mohr" ist ebenso kein rassistischer Begriff, stammt vom Volk der MAUREN denen man Expertentum in Heilkunst nachsagte, weswegen viele Apotheken heute noch so heissen. Das heisst, dieser Begriff ist positiv besetzt. Dass man Geschichte nachträglich ändert, hat übrigens George Orwell in seinem weltberühmten dystopischen Klassiker "1984" deutlich gezeigt:


    „Der Wahlspruch der Partei lautet: Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit. Wer die Gedanken kontrolliert, kontrolliert die Realität" ~ (ORWELL)


    Voilà. Genau das wird hier versucht. Hier wird versucht, nachträglich Vergangenheit zu "korrigieren". Das geht aber nicht. Sie wird dadurch nachträglich verfälscht. Ich werde die Petition, so Nichtdresdner dies dürfen, sofort unterschreiben. Ich hab nämlich langsam diese Faxen dick.


    In einer Zeit, in der der Staat allen Ernstes "Mutter" und "Vater" abschaffen will und durch "Elternteil 1 + 2" ersetzen will , "Frau" durch "gebährfähiges Wesen", eine Universitätsprofessorin " Herr Professor und Frau Professor" abschaffen und durch "Professx" ersetzen will und mir Gendersternch*innen aufzwingen will , da sage ich nur: Wehret den Anfängen. Ich mache bei diesem Wahnsinn nicht mit.

    Das sieht ja genial aus! Und so etwas in Dresden?? Hey Leute, ich trinke zwar keinen Alkohol aber da würde ich ja fast nen Champagner aufmachen. Ehrlich, so etwas gutes hab ich in der City von DD an Nachwende-Bauten selten gesehen. Und falls mir jetzt wieder jemand unterstellt, ich würde banale Dinge "zu hoch loben" oder ähnliches, dann kleiner Tipp: Vielleicht einfach mal aufhören mit geschlossenen Augen durch die Stadt zu laufen und diese bitteschön einfach einmal zu öffnen. Kuben-Postplatz, Schiffscontainer in der Marienstrasse und Strichcode-Fenster in der "Altmarktgalerie" (aber garantiert "historischer" Grundriss) reichen Euch nicht? Jetzt im Ernst, es ist nicht übertrieben, dieses Projekt zu loben. Es ist sehr gut. Ganz einfach deswegen, weil es konventionelle Architektur ist, und Dresden braucht keine himmelstürmenden Dekonstruktivismus-Solitäre, sondern ganz normale, konventionelle Europäische Architektur. In der Dresdner Innenstadt fehlen keine Paläste , die meisten stehen wieder, aber es fehlen Strassen, Plätze, Wohn.- und Geschäftsviertel so wie in jeder europäischen Grossstadt. Und dies ist wirklich das erste Projekt in Dresden das ich sehe, dass diese Anforderungen erfüllt. In Dresden müssen ganze Stadtviertel gebaut werden. Und zwar zusammenhängend, nicht riesige, unpassende Fehlbauten wie diese Simmel-Passage am Bahnhof , hier eine Mall und dort ein Shopping Center von verschiedenen Bauherren die sich gegenseitig nicht kennen und sich nie abgesprochen haben. Manchmal habe ich den Eindruck, in Dresden wird gebaut ohne Sinn und Verstand. Einfach so, wie die Herren Investor*innen grade Lust haben, und niemand macht Ihnen Vorgaben.


    Aber das hier ist das erste mal, dass ein Projekt fähig erscheint, ganze Stadtteile zu generieren. Genau das braucht die Dresdner Innenstadt, die ja zum grossen Teil noch heute verschwunden ist.


    Ja, ich bin begeistert! Zumal ich weiss, wie tot und unschön dieses Viertel zur Zeit aussieht. Im Gegensatz zu der sozialistischen Wüste die jetzt dort steht, ist dieses Projekt ja fast traumhaft!


    Ich fand hier übrigens einen Artikel über das Palais Oppenheim, weiss nicht ob er noch aktuell ist:


    https://www.gottfriedsemperclu…20Oppenheim%20Mueller.pdf

    Freiwillige vor:


    Mich interessiert, wie die Stimmung in Köln ist. In Dresden ist ja Rekonstruktion und Wiederaufbau bzw. Stadtreparatur das Thema, da ja grosse Teile der ehemaligen Innenstadt noch immer Brachland sind. In Frankfurt, meiner Heimatstadt , war Rekonstruktion ganzer Stadtteile oder Plätze früher (bin Ende 80er dort weg) so gut wie kein Thema, Alte Oper und die Häuserzeile ggü. Römer waren Ausnahmen. Die Frankfurter schienen mit dem wenigen zufrieden. Oder besser, Frankfurt hatte/hat eher eine "satte Gleichgültigkeit", so meine Empfingung..


    Seit Eröffnung der Frauenkirche in DD hat sich in Frankfurt, wie ihr vielleiht alles wisst, der Wind ordentlich gedreht, das wurde ja damals im TV übertragen und selbst die Madame Kanzler*innen war anwesend, das bekam man natürlich auch in Frankfurt mit, und günstigerweise wurde grade das scheussliche Monstrum "Technisches Rathaus" abgerissen, das brachte die Diskussion seitdem auch in Frankfurt - etwas was ich vorher nie für möglich gehalten hatte - fast über Nacht in Schwung.


    Langer Rede kurzer Sinn: Wie sieht's in Kölle uus?? Ich finde die Stadt zwar von den Bewohnern her super - manche mögen das Direkte/Offene/Schunkelnde der Kölner nicht , aber ich liebe die Kölner - nur wurde leider das Zentrum von Köln stark zerstört.


    Frage: gibt es in Köln auch Bestrebungen nach Rekonstruktion einiger Gebäude? Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass es dort ist wie in Frankfurt früher, und man der Meinung ist, die Stadt sei ja in Ordnung wie sie ist und Rekos nicht notwendig?


    Das würde mich wirklich mal interessieren, wie dort die Stimmung ist. Vielen Dank im Voraus! :love::love:

    Wahnsinn! Das ist ja für einen Neubau phantastisch!


    (Das ist jetzt bestimmt dem Herrn Rastreili zu "hochemotional", und ich lobe für ihn offenbar das nicht Lobenswerte zu sehr "in den Himmel"......nun, bei guter Architektur kommt bei mir Begeisterung auf. What's wrong about it? Hässliche Klötze hab ich genug gesehen.... und was an echter Freude verkehrt sein soll, ist nicht so ganz nachvollziehbar)


    Übrigens, ich lief die gesamte Strasse schon einmal durch als ich vom Joggen im Grunewald kam, aber der schöne Neubau war noch nicht da - ich denke, den hätte ich auch im Dunkeln bemerkt.


    Ich finde dieses Bauen, ob es einigen hier passt oder nicht, vorbildlich! Klar, einiges würde ich daran auch noch ändern, z.b. das Dach und die Gauben. Finde beide etwas zu hart, sollte weniger scharfkantig sein. Aber generell: Für einen Neubau des 21. Jh. ungewöhnlich, und zwar ungewöhnlich gut.

    Man muss einfach nur mal unter Werner Düttmann googeln und auf "Bilder" klicken, einfach grausam was dieser Mensch mit Berlin gemacht hat.

    Albtraum pur:


    062122-c-maerkisches-viertel.jpg



    @Benny

    Stören tut die Verkehrskanzel natürlich nicht. Ich hab erst nach ner Weile gemerkt dass ich das Ding ja kenne und oft dran vorbeilaufe. Aber aus dieser Perspektive sieht es einfach zum Lachen aus. Dieser 60er Jahre Stil sieht bei einigen wenigen Bauten elegant aus, aber bei vielen einfach lächerlich. Irgendwie erinnert mich die Form an Kioske, wo ich als Kind 60ern Fix & Foxi gekauft habe.

    Dieses Ding am Ku-damm ist übrigens auch von Düttmann, ich war vor vielen Jahrzehnten mal drin. Ist Gott sei dank abgerissen jetzt (*gg*) :biggrin::tongue:, tja Herr Düttmann, späte Gerechtigkeit.....

    Dort steht jetzt etwas sehr viel besseres von Gerkan, sieht ein bischen aus wie ein übergewichtiges silbernes Raumschiff, aber gefällt mir ganz gut.


    Kudamm-Eck%2C_1996.jpg




    Und, sorry, aber hier musste ich lachen.......der Herr Düttmann hinterließ wirklich überall in Berlin seine Duftmarken.....800px-Verkehrskanzel_Kurf%C3%BCrstendamm.JPG

    Da tust Du Lang aber Unrecht, denn der Film ist von weit ansprechenderen Art déco-Kulissen geprägt. Diese Kirche, der heute offenbar der "heiligen Europa" gehuldigt wird, erscheint mir eher von Flaktürmen jüngerer Vergangenheit inspiriert.



    Ich meinte die Szenen der Arbeitermassen, die wie Vieh behandelt werden, das ganze wirkt sehr deprimierend und elend. Düsterer geht es doch gar nicht mehr.


    Du meinst vermutlich diese Bilder mit futuristischen Wolkenkratzern und Bahnen, erinnert ein bischen an eine Mischung aus New York und Berliner Hochbahn. Klar, die sind recht nett, aber die meinte ich nicht. Ich meinte schon das Dystopische.



    PS: Dein Flakturm hat ja wenigstens ein Gesims! Mehr Vielfalt als Düttmann :blink::lachentuerkis: