Posts by Valjean

    Wie denn auch, hier geht es um die Verbreitung von rechter (und nicht etwa konservativer- wie manche in diesem Forum immer noch meinen) Ideologie und nicht um Tatsachen.


    Was ist denn deiner Meinung nach eine konservative Ideologie [sic!] ? Woran ist diese festzumachen, was zeichnet diese aus?


    Sollte es allein um politische Positionen gehen, dann wäre meine Frage, weshalb eine rechte Position grundsätzlich nicht erlaubt sein, bzw. tabuisiert werden sollte?


    Immerhin kann man ja tatsächlich zwischen rechts, rechtsradikal und rechtsextrem differenzieren, sollte man zumindest.


    Darüber hinaus würde mich interessieren, an welchen Beiträgen (Passagen) du konkret die Verbreitung "rechter Ideologie" festmachen willst und weshalb?


    Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass jene, die sich einer dem Zeitgeist entsprechenden ideologischen Aufladung verweigern (im konkreten Fall der Verballhornung der deutschen Sprache durch exzessives "Durchgendern", sowie des höchstamtlichen Verbotes der Verwendung bestimmter Begriffe , bzw. dieses anprangern oder mit gemässigtem Spott goutieren) von den selbsternannten Tugendwächtern nassforsch als Ideologen diffamiert werden.

    Darf man jetzt tatsächlich nicht mehr den Begriff Goldstück verwenden, weshalb? Ist es etwa nicht gendergerecht? Dann würde doch Goldstück*Innen passen oder vielleicht Goldstückende ...


    Da ich allerdings als braver Bürger nicht mt dem Gesetz in Konflikt kommen möchte, werde ich ab jetzt nicht mehr von Goldstücken, sondern von Partyszene-Dukaten sprechen! Bisschen holprig, ich weiss - aber es trifft es doch gut ...


    Ah, ich sehe gerade, daher weht der Wind:

    Nun, das LG Bremen hat es als das eingeordnet, was es ist: fremdenfeindlich.


    Und die Staatsanwaltschaft Hamburg stellte fest, dass man die Deutschen nicht kollektiv beleidigen könne, auch nicht mit der ehrabschneidenden Bezeichnung "Köter-Rasse".

    Deutsche dürfen ungestraft „Köterrasse“ genannt werden


    Die Deutschen kann man nicht beleidigen – zumindest nicht als Kollektiv, heißt es nun von der Staatsanwaltschaft Hamburg. Sie stellte nun das entsprechende Verfahren ein


    Da dies in beiden Fällen gerichtlich, sozusagen hochamtlich bestätigt wurde, ist die Welt diesbezüglich für tegula & co. gewiss in bester Ordnung.

    Am Samstag trafen sich in der US-amerikanischen Stadt St. Louis Katholiken zu einem öffentlichen Gebet vor der Statue Ludwig XIV.


    Dieses Gebet wurde sodann von Black-Lives-Matter-"Aktivisten" gewalttätig unterbrochen (newsbreak.com)


    Twitter-Meldung eines Augenzeugen:

    At that moment someone in the crowd poured an unidentified liquid on the older man, pictured below protecting his head, and was then attacked by a violent individual, also pictured below attacking the elderly man.


    In diesem Moment goss jemand in der Menge eine nicht identifizierte Flüssigkeit auf den älteren Mann, der unten abgebildet ist und seinen Kopf schützt, und er wurde dann von einer gewalttätigen Person angegriffen, die auch unten abgebildet ist, als diese gerade den älteren Mann angreift

    Moderationshinweis: ich habe zwei Fotos in Deinem Beitrag gelöscht, die eine körperliche Auseinandersetzung mehrerer Menschen, jedoch keine Denkmalmotive oder dgl. zeigen. Diese Fotos leisten hier keinen produktiven inhaltlichen Beitrag zum Thema. Sie können jedoch zu einer wenig hilfreichen Emotionalisierung der Betrachter führen. Darüberhinaus fehlte eine Quellenangabe bzw. eine für die Moderation nachvollziehbare Veröffentlichungserlaubnis des Urhebers.

    Snork

    In Beitrag #56 hatte ich das im Jahr 2017 in der Scottish National Portrait Gallery gedrehte "anti-weiße" Video verlinkt.


    Aus der selben Zeit stammt folgende Meldung:


    2017-07-28-rp_streit-um-verbrannte-pippi-bc3bccher.png



    Der aktuelle Statuensturm ist also keineswegs spontan (oder aus dem Nichts heraus) entstanden, denn ideologische Vorbereitungen laufen seit Jahren.

    ... , dass es dem rechten blablastream nie gelingt eine sachliche Diskussion zu führen. Es ist in diesem Strang jetzt schon mehrfach versucht worden Argumente auszutauschen. Das hat ja denn zuweilen auch ganz gut und sachlich zwischen verschiedenen Auffassungen geklappt.

    Wo hat das denn deiner Meinung nach gut geklappt?


    Ferner hätte ich von dir gerne gewusst, ob du den Verweis von rymatentra (anlässlich seines Diskurseinstiegs und seines bis dato insgesamt zweiten Beitrages) auf den "Generalplan Ost" sowie auf "Arier" als zweckdienlich für eine sachliche Diskussion erachtest?


    Dieser Diskursteilnehmer führte sodann auch das Schlagwort "Filterblase" ins Feld, wohl für all jene, die seiner "Argumentation" nicht folgen. Stellen sich sachlich geführte Diskussionen deiner Auffassung nach so dar?


    Und dann kommen, wie im übrigen bei vielen Themen, die üblichen rechten verbalen Schläger und hauen drauf. Schade

    wobei du gar nicht zu antworten brauchst, dein Beitrag ist ja aussagekräftig und entlarvend genug ...

    die Bauten des Meisters sind alleine schon aufgrund des Namens "Libeskind" und deren Extravaganz wohl kaum zu einem Preis zu haben, den der Bürgermeister rechtfertigen könnte

    Und wenn Libeskind die Garnisonskirche als Prestigeprojekt betrachtet und mit dem Preis deutlich runter geht?


    Er könnte mit einem Zick-Zack-Beton-Glas-Ungetüm schließlich den Anblick des rekonstruktierten Kirchenturms brechen, bzw. diesen ganz im Sinne der Rekonstruktionsgegener ins "rechte" Licht rücken.

    Das ist zwar ein beliebtes Bild, das v.a. von rechts kultiviert wird, dieser Graben liegt aber eher bei 10/90% der Gesellschaft, auch wenn sich das in den entsprechenden Echokammern immer anders anfühlt.

    Hauptsache keine anderen Meinungen zulassen. Viel Spaß in eurer Filterblase.


    Es ist schon bemerkenswert, wie sich gewisse Schlagworte im linken Mainstream (den Volksabschaffern und Nationalstaatsauflösern) durchgesetzt haben und immer wieder benutzt werden.


    Wer also deren progressives Framing nicht übernimmt, lebt demnach in einer "Filterblase" oder hält sich in "Echokammern" auf, die die eigene Meinung wiederspiegeln.


    Meines Erachtens verhält es tatsächlich genau anders herum: jene, die diese Schlagwörter geradezu eifrig verwenden, können am wenigsten über den eigenen intelektuellen Tellerrand hinausblicken.


    Darüber hinaus bin ich der Auffassung, dass sich ein Graben in der deutschen Gesellschsaft aufgetan hat. In meiner Jugendzeit in den 80er und 90er Jahren gab es noch begeisterte, zunmindest überzeugte Anhänger von CSU und SPD, die auch wenn sie keine Mitglieder waren, doch immer voller Überzeugung das Kreuz an der "richtigen" Stelle gemacht hatten.


    Das Zutrauen in die etablierte Politik ist deutlich geschwunden, weit mehr als der prozentuale Anteil der AFD.

    "Weißen" in den USA ... "Ariers" ...

    Generalplan Ost ...,

    ja, dann muss man sich nicht wundern, dass selbst Jahrhunderte später sich solche Szenen abspielen

    Sagenhaft, gleich im zweiten Forumsbeitrag solch einen Niveau-Limbo zu vollziehen.


    Und wenn dieser Bilder- und Statuensturm von so Leuten wie dir befeuert wird, dann muss man sich über derlei Auswüchse wahrlich nicht wundern.

    Wie auch immer: Geschichte ist nicht statisch und wird wohl immer neu interpretiert werden. So etwas wie ein letztes Wort gibt es nicht.


    Und Geschichtsschreibung ist auch nicht neutral oder wirklich objektiv, sondern immer Ausfluss und Teil der herrschenden Machtstrukturen.


    „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

    "The most effective way to destroy people is to deny and obliterate their own understanding of their history"


    "Der effektivste Weg, Menschen zu zerstören, besteht darin, ihr eigenes Verständnis ihrer Geschichte zu leugnen und auszulöschen."

    Außerdem ist das "Not all white men" oft einfach nur eine Ausrede um sich selbst nicht verantwortlich zu fühlen und strukturelle Kritiken unbekümmert von sich abperlen zu lassen ...


    ... und das lass ich mir auch nicht durch eine Sprachpolizei verbieten.


    Wer hat denn hier etwas von "Not all white men" geschrieben? Das scheint mir tatsächlich eine Floskel aus deinem Milieu, aus deiner Echokammer zu sein.


    Ich halte deinen Ansatz von grundauf verdreht (ehrlich gesagt, sogar für irrsinnig) und insofern käme es mir nie in den Sinn einem von euch mit solch einem Slogan zu antworten.


    Das du zudem den Begriff Sprachpolizei hier anführst, entbehrt nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik, angesichts deiner ausgeprägten Neigung, so viele Wörter wie nur irgendmöglich politisch-überkorrekt durchzugendern, Arbeiter*innenrechte usw.


    Gut, jetzt ist Zeit fürs Abendessen und so werde mir jetzt erst mal ein Zigeunerschnitzel reinpfeifen, zum Dessert einen Mohrenkopf verspeisen und zum krönenden Abschluss lass ich mir von meiner Frau ein kühles Bier auftragen ...


    ... das hat sich der hier schreibende, alte weiße Mann redlich verdient, nachdem er den Nachmittag mit seinem neunjährigen Sohn auf dem Fussballplatz verbracht hat.


    Werte Kaoru, du bist offensichtlich ein wandelnder Beweis dafür, dass die Agenda-Anpassung der neu-marxistischen Vordenker bei der westlichen Linken vollzogen und somit gelungen ist.


    Vor dem historischen Hintergrund des Scheiterns der Revolutionen der Arbeiterbewegung nach dem Ersten Weltkrieg und des Aufstiegs des Nationalsozialismus in einer zivilisierten Nation begannen Horkheimer und Adorno die Marx’schen Gedanken daraufhin zu untersuchen, inwiefern sie zur Analyse von sozialen Verhältnissen geeignet seien, wie sie zu Marx’ Lebzeiten noch nicht bestanden hatten.


    Offenbar waren diese "linken" Vordenker enttäuscht darüber, dass im ersten Weltkrieg, bzw. nach dessen Ende die Weltrevolution ausblieb.

    Mehr noch, diese marxistischen Intellektuellen waren insbesonder enttäuscht vom west- und mitteleuropäischen Proletarier, dem einst von Marx als Träger der Weltrevolution ausgemachten Subjekt.


    Denn die Arbeiter in den westlichen Industriestaaten hatten sich im ersten Weltkrieg und danach mit ihren Nationen, ihren Völkern, kurz mit ihrer Heimat identifiziert und nicht mit ihren internationalen Klassengenossen. Die erhoffte Weltrevolution blieb aus.



    Diese Bande galt es also zu überwinden, sprich das kulturelle Gerüst einer jeden Gesellschaft: Sprache, Religion, das Bild der Familie, Geschlechterrolle, Kindererziehung, etc. aufzulösen.


    Darüber hinaus wurde - wie bereits erwähnt - der Proletarier als Träger (Auslöser und Umsetzer) der Weltrevolution durch Anhänger von ethnischen, religiösen und sexuellen Minderheiten ersetzt.


    Daher ging der Fokus vermeintlich linker Bewegungen folgerichtig weg von den Sorgen und Nöten der Industriearbeiter hin zu den Belangen oben genannter Minderheiten. Deren Wohlergehen steht seither über allem anderen.


    Der gegenwärtige Bildersturm ist ein Teil dieses lang angelegten Programms ...

    äh.... wohlmeinend?

    Nie und nimmer!

    In der Tat, das Adjektiv wohlmeinend trifft es nicht gut.


    Eine sanfte Demokratur, die über vermeintlich hehre Ziele wie beispielsweise: Geschlechter- und Rassengerechtigkeit, Kampf gegen die Klimakastrophe und gegen Pandemien die Bevölkerung hinter sich versammelt und die Aufmerksamkeit der Menschen in die gewünschten Richtungen lenkt. (Diese Richtungen können sich durchaus kurzfristig ändern, bzw. ins Gegenteil verkehren, s, "1984" von G. Orwell)


    Diese sanfte Demokratur verzichtet auf vordergründig repressive Mittel, welche totalitäre Systeme der Vergangenheit auszeichneten. Ihr Wille wird von den komplett konditionierten Menschen an die nicht vollständig konditionierten Mitmenschen weitergegeben.


    Die natürgemäß begrenzte, tägliche intelektuelle Aufnahmefähigkeit der Menschen wird mit news, entertainment, sports und sex mehr als ausgefüllt


    Die Propaganda ist allumfassend und wird daher von den wenigsten als solche empfunden.

    Abweichler werden sozial ausgegrenzt und ggf. medikamentös ruhig gestellt. (A. Huxley äusserte sich, bzw. machte mal Andeutungen in dieser Richtung)

    Sie haben sich ihr neues Proletariat gebastelt, mit dem sie Revolution machen möchten. Und sie wollen oben stehen, davon profitieren und die Fäden ziehen.


    Das "Proletariat als revolutionäres Subjekt", sprich als Träger der Revolution, wurde schon längst ersetzt durch Minderheiten ethnischer und sexueller Art, sowie durch die "Klimabewegung".


    Jene, die sich dieses neue revolutionäre Subjekt gebastelt haben, stehen bereits oben, haben schliesslich schon längst massgeblichen Einfluss auf Politik/Medien/Bildung.


    Das Ziel ist mE über eine Auflösung der traditionellen gesellschaftlichen Strukturen eine Zersplitterung der Nationalstaaten (Völker) zu erreichen. Derart ist es für jene bei Bedarf einfach, einzelne Gruppen gegeneinander in Konfrontation zu bringen und gegeneinander auszuspielen, um schließlich die zu passiven Bevölkerungen reduzierten Völker in ein supranationales Korsett zu pressen. Eine strenge aber wohlmeinende Demokratur.

    Die Revolution kommt von oben.


    Vor gut drei Jahren, wurde ein "künstlerisches" Video in der Scottish National Portrait Gallery gedreht. Darin geht ein Afro-Schotte alleine umher, spricht zu den auf den Porträts abgebildeten Staatsmännern, zieht schließlich sein Hemd aus und verteilt Boxschläge in die Luft aber eindeutig gegen diese "alten weißen Männer" gerichtet. Finanziert wurde dieses "Kunst-Projekt" auch mit schottischen Staatsmitteln:


    schottland-anti-weiss.png



    Link zum Video: hier


    Das Feld für die gegenwärtigen Bilderstürmer und Statuenschleifer wurde auch mit solchen, staatlich finanzierten Werken bestellt ...

    Zum Thema:


    Als ich im Sommer 1993 zum ersten mal mit einem Freund in Ungarn war und wir seine Familie (seine Mutter ist Ungarin) in der Nähe von Szeged besuchten, fuhren wir auch nach Szeged hinein.


    Ich war an sich noch relativ unbefleckt von architektonischen und städtebaulichen Themen und hatte auch überhaupt keine Idee von dieser Stadt und umso überrraschter war ich vom prächtigen kuk-Erbe.

    Kulturpessimisten ... "das Volk" ... Deutschtümelei ... Blase

    Ui, da hat aber Satzbausteinautomat wieder ein Stakkato abgefeuert.


    Das Volk in Anführungszeichen gesetzt, das scheint neuerdings en vogue zu sein, wie auch eine Twittermeldung des Auswärtigen Amtes zeigt (hier oder hier)


    Euer Narrativ vom ewigen Niedergang ist nicht nur unbegründet, sondern auch schlicht falsch


    Die städtebauliche Strahlkraft der deutschen Städte geht mE hauptsächlich von dem vor 1918 entstandenen baulichen Erbe aus. Insofern ist insbesondere seit den 1960er tatsächlich ein architektonischer Niedergang zu verzeichnen.


    Betrachtet man zudem die Entwicklung der schulischen Leistungen von Grund- und Hauptschülern, Gymnasiasten und auch von Lehrlingen, Gesellen und Meistern, so ist auch hier über die letzten Jahrzehnte hinweg ein deutlicher Verlust an Niveau zu konstatieren. Mag sein, dass sich dies in Bremen anders darstellt.


    Lesemuffel auf dem Niveau von Analphabeten

    Jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler in Deutschland kann nur einfache Sätze lesen und verstehen.


    Und in Deutschland war man einst mal stolz darauf, weltweit über die geringste Quote an Analphabeten zu verfügen. Lang ist's her ...


    Wie sieht es mit Spitzenleistungen in Wissenschaft, technischen Erfindungsreichtum und Kultur aus. Vergleicht man die zeitgenössische BRD mit dem späten kaiserlichen Deutschland, so fällt der Vergleich für erstere dürftig aus. Gut, wer Migranten-Rap mit Thomas Mann auf eine Stufe stellt, hat offensichtlich einen anderen Massstab als ich.


    Der Weg führt ganz sicher nicht über eine Rückkehr zu alten (Sekundär)-Tugenden


    Die Tugenden, die nach meinem Verständnis das deutsche Wesen auszeichneten, sind: Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Treue, Gerechtigkeitssinn, Freiheitsliebe, Hingabe, Beharrlichkeit, "einer Sache auf den Grund gehen" ...


    Und irgendwann gewöhnen sich junge Leute an alles. Wenn die BRD irgendwann in "Schland", "EU-Zone Mitte" oder "Fuck duits" umbenannt wird, werden sie auch das irgendwann für "normal" halten

    Ich glaube tatsächlich, dass sich Heinzer & Konsorten recht schnell an den Namen "Schland" gewöhnen würden, bietet er doch in deren Augen viele Vorteile. Der anachronistische, wenig integrative (und gewiss auch rassistisch aufgeladene) Bestandteil "Deutsch" fällt bis auf den auch für Neubürger leicht auszusprechenden "Sch"-Laut weg. Darüber hinaus wird der deutsche Diphtong "eu" auch kaum in Afrika verwendet, also abermals Ausgrenzung und Rassismus.

    um Verwechslungen zu vermeiden, haben die Niederländer die Bezeichnung "duits" dann irgendwann aufgegeben


    Im vorliegenden Fall - der Benennung der eigenen Sprache - wurde nicht "duits" sondern die Bezeichnung "nederduits" aufgegeben. Wenn es aber ein "neder-duits" gab, dann muss es ja rein logisch mindestens auch ein "opper-duits" (oberdeutsch) gegeben haben.


    Ein solches wurde aber gewiss zu keiner Zeit in den Niederlanden gesprochen. Folglich weist die Benennung der eigenen Sprache als "neder-duits" auf eine einstige (selbst empfundene) Zugehörigkeit zum deutschen Sprachraum.


    Folglich auch die korrekte Bezeichnung "Dutch" (besser wäre wohl noch Low Dutch gewesen) der Engländer in der frühen Neuzeit für die niederländische Sprache, bzw. jene einstigen niederdeutschen Dialekte, holländischer Ausprägung.


    Das soll es von mir dann auch gewesen sein zu diesem Off-Topic-Thema

    Nach allem, was ich in meinem Studium gelernt habe, hat vor tausend Jahren ein Mensch aus der Nähe des heutigen Amsterdams z. B. einen andere Person aus Bremen besser verstanden als Letzterer einen Süd-, d. h. Hochdeutschen.


    So weit muss man gar nicht zurückgehen. Im von Heinzer genannten Zeitraum : im 14./15. Jahrhundert (und noch darüber hinaus), bildeten die Niederlande mit Norddeutschland ein niederdeutsches Sprachkontinuum.


    Es gab auch einige Hansestädte in den Niederlanden: Doesburg, Zutphen, Deventer, Hattem, Zwolle, Hasselt, Kampen, Elburg und Harderwijk,