Posts by Valjean

    Wenn aber jemand allen Ernstes versucht, die Einkommenssteuersätze 1:1 zu vergleichen und das als Vorteil des Kaiserreichs darzustellen, wird es eben hanebüchen.


    Weshalb ist das bloße Aufführen der Steuersätze (konkret: Einkommensteuer und Umsatzsteuer) und in Relation zueinander stellen hanebüchen?


    Weshalb sollte solch ein Unterfangen - allen Ernstes - unterlassen werden?


    Seltsame Sichtweise aber es verwundert mich auch nicht groß. Alles, was dem vorherrschenden (konformen) Zeitgeist eher zum Nachteil gereicht wird diffamiert.


    @Heimdall: Keineswegs benutze ich die Diskussion lediglich als Vehikel, einzig um die BRD schlecht erscheinen zu lassen. Nein, mir geht es auch um ein Entfernen des Schmutzes, mit welchem das Kaiserreich überzogen wurde und wird.


    Abschließend will ich folgendes Zitat von Pagentorn posten, da es mE entscheidendes auf den Punkt bringt.

    An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen


    Alle politischen Systeme, die seit 1918 auf deutschem Boden existierten, inklusive des gegenwärtigen ‚vereinten’ Deutschlands, haben das Kaiserreich grundsätzlich negativ dargestellt. Möglicherweise lag das ja daran, daß ihnen da etwas vorausgegangen war, dessen Kragenweite sie weder gemeinsam noch einzeln je erreichen konnten. Da ihnen das sicherlich bewußt war, waren sie gehalten, den Staat von 1871 in möglichst düsteren Farben zu malen, wenn sie vor den Augen des Volkes nur irgend bestehen und ein Mindestmaß an Legitimität erhaschen wollten.


    Das Kaiserreich hatte hingegen eine derartige Abwertung seiner Vorgängersysteme nicht nötig. Zwar wurden in der zeitgenössischen Historiographie durchaus kritikwürdige Aspekte des ‚Alten Reichs’ und des Deutschen Bundes benannt, dennoch nahm man aber beide Epochen in versöhnter Weise als Teil der eigenen Tradition und Identität an.

    Tatsächlich hat die Einkommenssteuer durch den progressiven Anstieg natürlich eine sozial ausgleichende Komponente.

    Das hatte sie auch im Kaiserreich, allerdings auf einem ungemein niedrigeren Niveau, eben von 0,6% bis 4%.


    Der Eingangssteuersatz liegt heute in der BRD bei 14%, der Spitzensteuersatz liegt bei 42% und zwar ab einem jährlichen Einkommen von 57.919 EUR.


    Der Höchststeuersatz im Kaiserreich griff erst bei einem jährlichen Einkommen von 100.000 Mark. Die Kaufkraft von 100.000 Mark im Jahre 1913 war um ein vielfaches höher als es 57.919 EUR heute sind.


    Wer damals 100.000 Mark im Jahr verdiente war ein wohlhabender Mensch, bei 57.919 EUR kann man das heute gewiss nicht behaupten.


    Immer wenn staatliche Aufgaben teuer zu werden drohten (Aufrüstung-Krieg), wurden dann ja auch die Steuern kräftig erhöht und neue "erfunden".


    Gut, dann schauen wir uns die Entwicklung des Steuersatzes zur Umsatzsteuer an, die tatsächlich während des Ersten Weltkrieges eingeführt wurde:

    In Deutschland führte der gewaltige Finanzbedarf im Ersten Weltkrieg 1916 zu einer reichseinheitlichen Stempelsteuer auf Warenlieferungen und 1918 zu einer Allphasen-Bruttoumsatzsteuer ...


    Der ursprüngliche Steuersatz von 0,5 % stieg in Deutschland und später in der Bundesrepublik nach wiederholten Änderungen 1935 auf 2,0 %, 1946 auf 3,0 % und 1951 auf 4,0 % an.

    In Deutschland beträgt der Umsatzsteuersatz gem. § 12 Umsatzsteuergesetz 19 Prozent. Auf bestimmte Lieferungen und sonstige Leistungen ermäßigt sich dieser Satz auf 7 Prozent.


    Auch hier haben wir krasses Missverhältnis der Steuersätze klar zu Ungunsten der BRD im Vergleich zu den Sätzen im Kaiserreich.


    Die Steigerung von 0,5% auf 19% entspricht in Prozenten ausgedrückt einer Steigerung von sage und schreibe 3800%

    Bevor hier so weiter zwischen den im Kaiserreich und heute erhobenen Steuer dilettierend weiter diskutiert wird, empfehle ich


    is scho recht.

    Diese Bilder habe ich allerdings aus auch südeuropäischen Ländern in Erinnerung.

    Ja, das stimmt. Von 1990 bis 1994 war ich mit Freunden im August immer in Griechenland. Wir sind gerade die ersten dreimal immer übers Land getrampt, hatten aber ein feste Anlaufstelle an der Ostküste des Festlandes.


    Wir schliefen dort im Freien in einer abgelegenen Bucht, die allerdings heute in Privatbesitz ist wie mir erzählt wurde.


    Wir freundeten uns dort mit einem Wirts-Ehepaar an. Einmal nahm er uns mit seinem Pick-Up mit zu seiner Plantage oberhalb des Dorfes in den Bergen.


    Er hatte uns gefragt, ob es dort so aussehen würde, wie in Deutschland. Es war echt sehr schön, grün und bewaldet. Mitten auf dem Weg, in einer Kurve hielt er allerdings an, sagte lapidar. "I have to put some rubbish" und schmiss zwei Müllbeutel seitwärts den grünen Abhang hinunter.

    Ich war früher aus beruflichen Gründen öfter in Algerien. Die Landschaft an der Küste (von Algier nach Tizi-Ouzou) habe ich als sehr reizvoll in Erinnerung: hügelig und grün. Aber links und rechts neben den Hauptstraßen (neben der Autobahn) war es sehr schlimm mit Plastikmüll vermüllt. Plastik-Verpackungen, Plastikflaschen, Plastikbeutel aller Ort wurden offensichtlich über einen langen Zeitraum von abertausenden Autofahrern einfach so aus dem Fenster geworfen.


    Deutschland verändert sich.

    Alles halb so wild. Die Stuttgarter Nachrichten schreiben doch, dass der Müll auf Partyfans zurückzuführen ist, die halt jetzt wieder ein bisschen feiern.

    Quote

    Corona-Verbote haben Partyfans in Stuttgart über Monate ausgebremst. Nun wollen viele raus und feiern. Doch das bringt ein massives Müll-Problem zum Vorschein.


    ... und in Stuttgart ist halt die Party- und Eventszene ausgeprägter und feierfreudiger als andernorts.

    Durch was besonders`? Zuschüsse? Steuervorteile?

    Da die Steuern im Deutschen Kaiserreich dermaßen gering waren im Vergleich zur Steuerlast der Bundesrepublik, glaube ich kaum, dass man mit Steuervorteilen Anreize setzen konnte.


    Der preußische Finanzminister Johannes von Miquel entwarf um 1891 in Berlin die erste große Steuerreform. Sein neues, damals revolutionäres System sah eine Einkommenssteuer, eine Vermögenssteuer und eine Gewerbesteuer vor. Bis dahin hatte die Regierung keinen Zugriff auf Steuern, die der Bürger direkt an den Staat zahlte, sondern lediglich auf Zölle und einige Verbrauchs- und Verkehrssteuern.

    Der Steuersatz der Einkommensteuer stieg von 6 Mark für Jahreseinkommen von 900 bis 1.050 Mark, also rund 0,6 %, bis auf 4 % (für Jahreseinkommen über 100.000 Mark)


    Und jetzt führe man sich einfach noch einmal Frankas Beitrag vor Augen, in welchen sie die enormen Aufbauleistungen in Bezug auf das Schienennetz und den Bau von leistungsfähigen und repräsentativen Bahnhöfen in der Zeit von 1871 bis 1914 darlegte.


    Darüber hinaus ziehe man das außerordentliche Wachstum der größeren deutschen Städte hinzu und wie dieses Wachstum stadtplanerisch und städtebaulich umgesetzt wurde.


    Das alles bei einem Spitzensteuersatz von gerade einmal 4%, der darüber hinaus erst bei einem jährlichen Einkommen von 100.000 Mark zum Tragen kam.


    Je mehr man darüber nachdenkt, umso kümmerlicher wird das heutige Deutschland.

    Der Text, den Schortschi zitiert, ist ein Beispiel für den rechten Geschichtsrevisionismus. Das ist nicht wirklich neu. Den Forschungsstand bietet der Wikipedia-Artikel:


    Was ist an einer Neueinordnung historischer Ereignisse aufgrund einer neuen Datenlage, beispielsweise resultierend aus der Freigabe bisher versiegelter Dokumente, auszusetzen?


    Elbegeist nannte die Fälschungen im sog. englischen Blaubuch und ich brachte einen Auszug aus Christopher Clarks "Schlafwandler" zu den Fälschungen der Russen und Franzosen zu Ihren diplomatischen "Farbbüchern".


    Der in Cambridge lehrende Historiker Clark ist demnach ein Revisionist, denn er bricht eindeutig mit insbesondere in der BRD Jahrzehnte vorherrschenden Lehrmeinung, dass es Deutschlands "Griff nach der Weltmacht" und ein vermeintlich preußisch-deutscher Militarismus - gewesen sei, welcher zum 1. Weltkrieg führte.


    Die russische Generalmobilmachung zählte zu den schwerwiegendsten Entscheidungen während der Julikrise. Es war bislang die erste Generalmobilmachung.


    Dieser entscheidende Sachverhalt wurde sowohl von den Franzosen, als auch von den Russen frisiert, d.h. grob verfälscht und erhielt nach dem 1.WK Einzug in die offizielle Geschichtsschreibung.


    Nichts mit Schlafwandlern, Herr Clark. Frankreich hat explizit Russland hochgerüstet, um Dtl. im Zwei-Fronten-Krieg zu überrennen.


    Auch ich sehe das tatsächlich anders als Clark. Insbesondere zur aktiven, englischen Rolle schweigt sich Clark aus.


    Germania est delenda

    In the 1890s, the magazine published several articles that expressed an anti-German sentiment, summed up in the quote Germania est delenda (Germany needs to be destroyed)[which was modeled after Cato's "Carthago delenda est" (Ceterum censeo Carthaginem esse delendam).


    Page 8: But she [i.e. England] must discriminate in her equanimity. And most certainly she must discriminate against Germany. For Germany has entered into a deliberate and deadly rivalry with her, and is battling with might and main for the extinction of her supremacy.


    Page 44: It is but too clear, then, that on all hands England's industrial supremacy is tottering to its fall, and that this result is largely German work. But in no branch of our commerce is an approaching downfall so patent as in Iron and Steel.


    Page 166: At present we are losing our grip of our own colonies and dependencies, which are steadily falling into the hands of the German. German goods enter India and Canada and Australia and the Cape on equal terms with English goods


    Interessant ist hier der Begriff: supremacy (Vormachtstellung)


    Nachfolgend ein Auszug eines Gesprächs des britischen Spitzenpolitikers und Chef-Diplomaten Arthur Balfour (1902 - 1905 British Prime Minister, 1915 - 1916 First Lord of the Admiralty, 1916 - 1919 British Foreign Minister) mit US-Amerikanischen Diplomaten Henry White aus dem Jahr 1907.




    Frankreich, Russland und England sprachen sich ab, das deutsche Herz Mitteleuropas mit einem Krieg zu zerschlagen.

    Alle politischen Systeme, die seit 1918 auf deutschem Boden existierten, inklusive des gegenwärtigen ‚vereinten’ Deutschlands, haben das Kaiserreich grundsätzlich negativ dargestellt. Möglicherweise lag das ja daran, daß ihnen da etwas vorausgegangen war, dessen Kragenweite sie weder gemeinsam noch einzeln je erreichen konnten.


    Das ist mE zutreffend und wenn ich mir Frankas Einlassung zu den enormen Aufbauleistungen betreffend Schienenverkehr im Deutschen Kaiserreich vor Augen führe, dann fällt mir schon eine gewaltige Diskrepanz zur zeitgenössischen Bundesrepublik auf und mir wird abermals bewusst wie tief wir seitdem gesunken sind.

    So war sich der DDR-Historiker Horst Drechsler nicht zu schade, das größte Machwerks der britischen Desinformation gegen das kaiserliche Deutschland, das berüchtigte Blaubuch, als Grundlage seiner Arbeit zu nutzen, obwohl dieses von seinen Verfassern selbst schon in den 20ern dementiert und zurückgezogen wurde.


    Da kommen mir sogleich das französische Gelbbuch und das russische Orangebuch in den Sinn. Nachfolgend zwei Auszüge aus Christopher Clarks "Schlafwandler":


    In Anbetracht der Größe und des militärischen Potenzials des neuen Deutschen Reiches lautete das Hauptziel der französischen Außenpolitik zwangsläufig die Eindämmung Deutschlands durch die Bildung eines antideutschen Bündnisses. Der attraktivste Kandidat für eine derartige Partnerschaft war, trotz des völlig andersartigen politischen Systems, Russland.


    (Pos 3659; Teil II Ein geteilter Kontinent - Kapitel 3 Die Polarisierung Europas)



    Schon während meiner Schulzeit war ich sehr geschichtsinteressiert. Von dem was Clark im unteren Auszug schreibt, habe ich in der Schulzeit nichts aber auch gar nichts vernommen und auch nicht in TV-Dokumentationen.


    Mir und meinen Mitschülern wurde immer wieder eingebläut, dass das militaristisch-aggressive Deutsche Reich diesen Krieg vom Zaun gebrochen hätte.


    So viel zum Thema "objektive Geschichtsschreibung".

    Vielleicht wäre die Geschichte anders verlaufen, wenn Cäsar gegendert hätte:


    "Liebe Legionäre und Legionärinnen, ..."


    Mit Verlaub, das ist aber nicht richtig gegendert.


    1981 war der Vorschlag aufgekommen, den Schrägstrich mit dem nachfolgenden kleinen „i“ zum Großbuchstaben „I“ zusammenzuziehen, als Binnen-I bezeichnet: SchülerInnen. Daran kritisierte in der Folge die Queer-Theorie, dass mit dem Binnen-I nur die Zweigeschlechtlichkeit betont werde, aber weitere Geschlechter und Geschlechtsidentitäten wie nichtbinäre oder intergeschlechtliche Personen sprachlich ausgeschlossen blieben


    Es muss also richtigerweise heißen: "Liebe Legionär*innen".


    "Liebe Legionierende" könnte evtl. auch durchgehen. Da müsste man die Sprachpolizei fragen

    So kam die sogenannte Kadaverlüge ins Rollen.

    Eine weitere Lüge, war jene der abgehackten belgischen Kinderhände durch deutsche Soldaten, welche die anti-deutsche Kriegspropaganda verbreitete.


    Diese Lüge war doppelt perfide, weil es tatsächlich zu Ende des 19. Jahrhunderts grausame Praxis in Belgisch-Kongo war

    Dass am Freitag um 16.00 Uhr schon kein Mensch mehr auf der Baustelle ist, mutet schon ein wenig befremdlich an

    In Bayern war es auf jeden Fall früher üblich auf Baustellen Freitag ab 14 Uhr die Arbeit ruhen zu lassen, dafür wurde Montag bis Donnerstag länger gearbeitet. Ausnahmen gab es bei Termindruck oder falls betoniert werden musste.


    Vielen Dank für die Bilder.

    Und meinst du tatsächlich, die Herren, die da in der Weimarer Republik oder im Kaiserreich in diesen schönen Hallen unser Volk vertraten, waren alles ausnahmslos selbstlose Engel mit weißer Weste, die niemals Vorteile aus ihrer Position gezogen haben?

    Nein, das meine ich bestimmt nicht. Das ist aber auch gar nicht relevant


    Der Ehrbegriff war ein gänzlich anderer zur damaligen Zeit. Von jemanden in exponierter Position, von dem ruchbar geworden wäre, dass er sich bereicherte oder die Unwahrheit sagte, in entscheidenden Dingen schwindelte, wäre erledigt und der Freitod eine Option gewesen die Ehre wieder herzustellen.


    Gewiss, aus heutiger Sicht, ist dergleichen kaum mehr nachvollziehbar. Man führe sich nur das Beispiel und die Chuzpe Franziska Giffeys vor Augen...

    Auf jeden Fall deutlich weniger korrupt. Man stelle sich vor von einem Abgeordneten des Reichstages wäre zur Kaiserzeit publik geworden er hätte Gelder veruntreut oder einen höheren Geldbetrag angenommen (oder auch bei seiner Doktorarbeit geschummelt). Dieser Abgeordnete wäre politisch und gesellschaftlich erledigt gewesen.

    Leider fehlt der Stadt aufgrund mangelnder herausstechender architektonischer Ensembles und der insgesamt langweiligen geografischen Lage die notwendige Strahlkraft

    Das könnte man auch von Leipzig, der Partnerstadt Hannovers, sagen. Allerdings steht Leipzig städtebaulich und von der Wahrnehmung her um einiges besser besser da als Hannover. Und Leipzig ist nicht einmal Landeshauptstadt.


    Was ich damit sagen will ist, dass Hannover noch deutlich Potential nach oben hat aber das gilt für alle bundesdeutschen Großstädte dieser Größenordnung.

    Wie sieht es eigentlich mit dem Haus neben dem neuen Pellerhaus aus? Ist die auch denkmalgeschützt? Dort könnte man die Fassade des alten Pellerhauses vorhängen und den Durchgang zum rekonstruierten Hof umschwenken. (auch wenn bei der Stockwerkzahl und den Fenstern etwas geschummelt werden muss, aber so etwas kennt man z.B. auch vom Potsdamer Stadtschloss)


    Sehr schöne Darstellung. Ich würde dann allerdings vorziehen, dass die Fassade des Nachkriegs-Pellerhauses auf das Nachbarhaus gesetzt würde und die historische Fassade an den ursprünglichen Standort. Ja ich weiß, das ist wohl nicht möglich

    Was Ihrer Polemik schon mal widerspricht, ist, dass es auch in Breslau wieder propper ausschaut


    Das ist keine Polemik sondern historische Tatsache, dass in den frühen 1950er Jahren mehrere Hundert Millionen Ziegelsteine aus den ehemaligen deutschen Gebieten - den nach polnischer Lesart sogenannten wiedergewonnenen Gebieten - nach Zentralpolen transportiert wurden, wobei es besonders Breslau betraf.

    Some towns in this new part of Poland were demolished to extract their bricks, which were transported to central Poland to reconstruct cities like Warsaw and build new ones like Nowa Huta. In the early 1950s, the municipal powers in Wroclaw (the former German city of Breslau) had to provide 150 million bricks per year for the reconstruction of Warsaw; this accounted for 12 percent of the entire country's annual production of bricks.

    Der Bayerische Rundfunk brachte am 14. März einen Beitrag über die Altstadt von Regensburg im Zuge des Lockdowns.


    Leere Altstadt Regensburg: Im Einzelhandel gehen die Lichter aus | Schwaben & Altbayern | BR - YouTube


    Quote from Bayerischer Rundfunk (14.03.2021)

    Regensburg ist ein Touristenmagnet mit lebendiger Altstadt. Trotzdem macht sich um den Neupfarrplatz Leerststand breit - eine Entwicklung die durch den Lockdown noch verstärkt wird. Die Einzelhändler verzweifeln und kritisieren die Stadtpolitik.


    Und wenn es schon das prosperierende Regensburg hart trifft, wie wird es dann erst kleineren Städten in der weiteren Region ergehen: Schwandorf, Straubing, Kehlheim, Amberg, Neumarkt, Weiden etc. ...

    Und die wirklich Tapferen haben vor keinem von beidem Angst. Es ist noch gar nicht lange her, da gehörtest du zu "den einen". Und jetzt?


    Du solltest dich mal damit befassen, zu welchem Zweck Impfstoffe entwickelt werden und nach welchen Kriterien sie zugelassen werden. Dann sollte dir die Relation zwischen den verschiedenen Risiken bewusst werden.

    Falls jemand keine Befürchtungen hinsichtlich einer Ansteckung mit diesem C-Virus hat, da er gesund ist und über ein normales bis gutes Immunsystem verfügt, weshalb sollte er sich dann mit einem dieser neuen Impfstoffe impfen lassen? Zumal diese "C-Vakzine" neues Terrain betreten: (Stichwort RNA-Impfstoffe, genetische Impfstoffe) und über deren Langzeitfolgen und etwaige langfristige Nebenfolgen noch keine Erfahrungen vorliegen.


    Medikamente werden an erkrankte Menschen verabreicht und je nach Art und Schwere dieser Erkrankung kann es aus medizinischer Sicht geboten sein selbst Medikamente zu verabreichen, die schwerere Nebenwirkungen hervor rufen.


    Impfstoffe werden allerdings an gesunde Menschen verabreicht und hier gilt es mE folgenden medizinethischen Grundsatz zu verfolgen

    Primum non nocere, ... ist ein Grundsatz, den die hippokratische Tradition ins Zentrum ihres Begriffs des moralisch geforderten ärztlichen Handelns stellt (siehe auch Medizinethik). Das Zitat lautet vollständig "primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare", übersetzt "erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen".


    Sowohl die Verabreichung von Medikamenten, als auch von Impfstoffen sollten meiner Auffassung nach von Fall zu Fall geprüft, entschieden und vom Arzt mit dem Patienten besprochen werden.


    In Reaktion auf den Beschluss des Ärztetages ...

    In einem weiteren Beschluss hat der Ärztetag die Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich eine Covid-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Das Recht auf Bildung könne im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen Corona-Impfung gesichert werden


    ... veröffentlichen nun seit ein paar Tagen schon viele Ärzte (Allgemeinmediziner, Kinder- und Jugendärzte etc.) auf YouTube kurze Videoansprachen, in welchem sie sich klar und eindeutig von diesem Beschluss distanzieren.

    Unter dem Hashtag: #nichtmeinaerztetag erscheinen diese Videos auf dem Kanal des Vereins: "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.", wobei ein großer Teil der Ärzte dieser Video-Botschaften weder Mitglied dieses Vereins ist, noch sind diese Mediziner grundsätzlich impfkritisch eingestellt.


    Tatsächlich glaube auch ich, dass die Situation zu festgefahren ist und die gegensätzlichen Positionen zu verhärtet, als dass hier die eine die andere Seite überzeugen kann.


    Aber diese kritischen Stimmen aus "der Medizin" kann man doch nicht einfach und pauschal negieren oder gar verleumden.