Quartier VI - Patrizia Immobilien AG (im Bau)

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    • Ob Hartschaum oder Mineralwolle oder sonstwas ist ein geringer Unterschied. Worauf es ankommt und ich gemeint habe ist, ob der Putz gleich auf die Dämmung kommt oder eine Wandschalung vorgemauert wird. Das macht für mich einen fundamentalen Unterschied aus. Hier beim Regimentshaus wurde der Putz ab dem 1.OG direkt auf die Dämmung aufgebracht, wenn ich richtig beobachtet habe. (Aber gut, wenigstens Mineralwolle!)
    • Weitere Aufnahmen vom Jüdenhof von heute Nachmittag.

      Blick vom Neumarkt


      Das Regimentshaus


      Arbeiten im EG


      Die moderne Ecke im Süd-Westen


      Blick zum Kulturpalast


      Regimentshaus von der Sporergasse aus


      Blick zur Frauenkirche und Neumarkt
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • Stuegert wrote:

      Das letzte Bild ist eine Wucht. Ein Traum von einem Stadtraum.
      Ja, beinahe ein 2. Altstädter Ring wie in Prag! Man sieht, dass man das Rad nicht neu erfinden muss. Auch der Rest der (Alt-)Stadt sollte nun sukzessive dementsprechend weiterentwickelt werden. Am Neustädter Platz könnte tatsächlich dieses Erfolgsmodell mittelfristig fortgesetzt werden können...drücken wir die Daumen. Die ersten Studien sehen schon einmal fein aus.
      Weniger EU ist mehr Europa!








    • Meine Güte, ist der Jüdenhof toll geworden! Mein Kompliment. Ich wusste dass er gut werden würde, aber SO gut? Keine einziges störende Stelle. (Die "ätzende" Ecke schön versteckt, und auch die wird eines Tages verschwinden).

      Stuegert wrote:

      Das letzte Bild ist eine Wucht. Ein Traum von einem Stadtraum.

      Siehst du. Selbst Du willst Dresden also doch nicht so ganz abschreiben ;)

      Das geht mir noch immer im Kopf herum. Und wird es auch noch eine Weile. Denn ich wusste genau, was du damit meintest. Die Hoffnungslosigkeit und das Entsetzen das man fühlt, angesichts des Ausmaßes der Vernichtung, und vor allem der Gründlichkeit. In vielen Gebieten stand ja kein Stein mehr auf dem anderen. Ja, das ist übel.

      Aber du musst dieser Stadt einfach Zeit geben. Die ist noch LANG nicht fertig.

      Bei so was musst du in Jahrhunderten denken, nicht in Jahren. Alleine die historische Innenstadt ist jetzt wieder so schön, das ist der Wahnsinn. Stell dir einfach vor, es ist eine kleine Stadt. Stadtgrenzen wie im 18. Jahrhundert. Fast alles Wichtige, was darin stand, steht wieder. Die Viertel drumherum, die du unurban findest , sag dir: Das ist Ackerland und Feld. Da kommt irgendwann was schönes drauf.

      Ja, ist nicht ganz korrekt. Ich sage mir aber solche Dinge. Einfach, um damit besser leben zu können, so dass ich diese einzigartige - und erhaltenswerte - Stadt eben nicht abschreiben muss.

      Glaube mir, sie ist es wert! Hier wird nochg ganz viel geschehen. Wir haben hier den Vorteil, dass Bauprojekte viel mehr öffentlich diskutiert werden, als in anderen Städten. Das ist unser Vorteil heute, und auch in Zukunft. Und genau diese Bürgerbeteiligung, hat auch den Wiederaufbau dieses phantastischen Viertels mit Frauenkirche und Neumarkt ermöglicht. Mich jedenfalls erfüllt es mit Freude, dass hier so viel traumhaft schönes wiedererstand! Du selber sagtest: Es ist ein Traum von einem Stadtraum.

      Und ich sage:
      Genau so ist es.
      "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).
    • Petersburg wrote:

      Meine Güte, ist der Jüdenhof toll geworden! Mein Kompliment. Ich wusste dass er gut werden würde, aber SO gut? Keine einziges störende Stelle. (Die "ätzende" Ecke schön versteckt, und auch die wird eines Tages verschwinden).
      Er ist wirklich toll geworden. Ich habe die Bilder stolz einem Freund (ein Schotte aus Glasgow) gezeigt und er hat gleich bemerkt wie wunderbar kleinteilig, fielfältig und ästhetisch Deutsche Altstadte doch sind, und er ist generell begeistert von den vielen gepflasterten autofreien Plätzen bei uns.
      Aber "keine einzige störende Stelle" ist etwas übetrieben. ;) Der moderne Bau neben dem Regimentshaus ist alles andere als ein Hingucker und jenachdem wo du dich auf dem Jüdenhof befindest siehst du leider noch dazu das hässlichste Haus des gesamten Neumarkts, den Eckbunker von Quartier VII 2, und obendrein hast du noch freien Bick zum Kulturpalast.
    • Treverer: Welchen "modernen" Bau meinst du, den Füllbau direkt daneben?

      Natürlich ist er kein Hinkucker, sagte auch niemand ;) Aber wo siehst du etwas richtig Störendes auf den Fotos?

      Das meiste ist einfach nur phantastisch, und du selber sagtest doch, du hättest es stolz einem Briten gezeigt? Ich finde den Füllbau nicht unbedingt optimal (es gibt bessere Füllbauten am NM), aber störend finde ich ihn nicht. Ich hab mir eben noch mal das Dach etwas genauer angeschaut, das sieht ehrlich gesagt nicht so gut aus, falls du das meintest.

      Falls du den anderen Neubau meinst, den ich als "ätzende Ecke" bezeichnete: Zu dem hab ich mich schon geäussert, und der ist gott sei dank etwas versteckt.
      "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).
    • Man kann gegen die Blobu sagen, was man will - sie sieht jedenfalls verdammt authentisch aus - wie ein ziemlich verunglücktes Potpourri aus nicht einordenbaren Zu- und Umbauten von ca 1910 bis 1960. Kein Mensch würde hier eine Reko vermuten, denn kein Mensch würde einem anderen die Unvernunft unterstellen, so etwas zu rekonstruieren.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Der Architekt wurde doch nach Blobels Tod rausgehauen und keiner weiß was der neue plant, da momentan nichts vorran geht.


      Zu den Füllbauten am Jüdenhof muss man auch sagen, dass beide von Stellwerk Architekten entworfen wurden. Da hätte ich mir eine harmonischere Lösung gewünscht, die viellecht auch etwas zusammen passt und dne Übergang zum Kulturpalast besser gestaltet.
      So hat man nun ein völlig deplatzierten Eckbau, der weder zum Kulturpalast, noch zum Neumarkt passt und beim Zweitem Gebäude eine Fassade, die mit dem eigenem Dach verschwimmt, welches dann auch noch grausig gestaltet ist und nicht einmal Dachgauben hat.


      Die Leuchtreklamen find ich jetzt nicht so schlimm. Vor dem Krieg waren weitaus schlimmere Konstruktionen an den Erdgeschossen, z.b. teilweise komplett mit Holz verbaute Schaufenster, wo immer mal wieder etwas neues dazugezimmert wurde, und sogar zwischen den oberen Geschossen waren verschiedene Werbeflächen.
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • @ Chris1988, da sind wir uns am Sonntagnachmittag wohl - ohne es zu wissen - über den Weg gelaufen... :P

      Bei Blobel geht es nur in Mini-Schritten voran. Ob es ggf. bereits vor dem Eigentümerwechsel bestätigte Auftragsarbeiten waren, die einfach noch abzuarbeiten sind oder es wirklich weitergeht, entzieht sich meiner Kenntnis.

      Hier ein Bild aus der Frauenstraße, die kleinen Konsolen und Friesarbeiten über der Erdgeschossfront sind neu...



      Der Putz am Erdgeschoss des Dinglingerhauses ist fertig.


      Bonusbild... :)