Quartier VI - Patrizia Immobilien AG (im Bau)

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    • Also wer sich wegen des "verstellten Blickes" auf die Frauenkirche aufgrund einiger Bäume sorgt, der tritt am besten doch einfach vor diese. Das ist ja nun wahrlich kein Wald und Lichtjahre besser als das einstmals anvisierte Betonmonster.

      Ich würde sogar dafür plädieren, dass die Hausbesitzer angehalten würden, ihre Fenster mit Geranien in Kästen zu versehen. Das gibt dem Ganzen weitere Lebendigkeit. Stadtraum ist nicht steril und statisch - aber schön darf und kann er sein, nein muss er sogar. Und so gesehen ist die Pflanzung im besten Sinne lebendig schön.

      Dem Gebauten tut er jedenfalls keinen Abbruch.

      Ein Vorschlag noch: Vorm Hotel an der Nordseite der Frauenkirche noch eine Reihe Bäume bitte. ;)
    • zeitlos wrote:

      Interessant, ich finde die lichte Dichte und Höhe der Bäume bereits in diesem Stadium problematisch. Nicht allein, dass die Sicht auf die Frauenkirche absehbar eingeschränkt bleibt, wie das Bild offenbart. Auch von anderen Standorten aus wird das 'grüne Gewandhaus' während der Vegetationsphase zu einem stadträumlichen Störfaktor, wo es die besonderen Blickbeziehungen wie jene zum Jüdenhof, auf das Johanneum und das Heinrich-Schütz-Haus verstellt oder zukünftig auf das Hotel Stadt Rom verschließt. Zu Ende gedacht wurde die grüne Zutat in dieser Form und in ihrer räumlichen Wirkung jedenfalls nicht.
      Wir sind ja oft einer Meinung, hier muss ich aber mal widersprechen, ich hoffe du verzeihst :lachentuerkis: :ueberkopfstreichen:

      Um sich die Situation am Neumarkt adäquat vorstellen zu können, muss man meiner Meinung nach den Platz in den letzten 12 Monaten in real gesehen haben, denn mir ist aufgefallen, dass die Fotos die Dimensionen des Platzes nur sehr unzureichend wiedergeben. Denn die Weite und Größe des Platzes kommt auf den Fotos so nie wirklich rüber.

      Als ich letzten Dezember da war, war meine größte Überraschung, wie weit und leider auch leer der Platz war. Auf den Fotos wirkt es immer deutlich heimeliger und überschaubarer als es in Wirklichkeit ist. Daher war mir nach meinem Besuch erst klar, was die Stadtplaner zumindest in der Theorie mit dem Gewandhaus bezwecken wollten, auch wenn die architektonische Ausformung dann ein Gruß aus der Hölle wurde :thumbdown:

      Sofern auf dem Platz eben keine Konzerte, kein Weihnachtsmarkt oder dergleichen stattfinden, war er meiner Meinung nach viel zu weit, zu grau und auch zu wenig strukturiert, gerade wo im Süden das Hotel Stadt Rom weiterhin fehlt. Da man aufgrund der wechselnden Nutzung auch keine Blumenbeete etc. anlegen kann, ist der jetzt gefundene Kompromiss meiner Meinung nach ein wirklicher Zugewinn, denn die Frauenkirche ist ja keinesfalls verdeckt. Das ist sie nur, wenn man direkt zwischen den Bäumen steht. Ansonsten bleibt sie von jedem Punkt des Platzes aus sichtbar, wie auch fast alle anderen Gebäude.

      Aber wie auch am Alten Markt in Potsdam merkt man doch, dass auch die Menschen diese Steinwüsten nicht wollen, auch wenn sie streng formal vielleicht zur Zeit der Konzeption der Plätze so geplant waren. Beim Stadtschloss in Berlin fordern wir beständig, dass es grüner werden soll, aber am Neumarkt soll das bei einer derart großen Platzanlage nicht möglich sein?

      Es geht dabei auch nicht nur um die Sichtbarkeit jeder einzelnen Fassade, es geht doch bei einer Platzgestatung auch um menschliche Erfordernisse wie Ruhemöglichkeiten, etwas Schatten, etwas Grün. Wenn man den Platz aktuell genießen will, kann man das im Sitzen nur in einem der Restaurants. Ansonsten bietet der Platz keinerlei Aufenthaltsmöglichkeit und Schatten schon mal gar nicht. Das man hier auch an die Bedürfnisse der Menschen denkt und dem Abhilfe schafft, das ist nur zu begrüßen.

      Ich sehe in Bezug auf diese Maßnahme daher sehr viele Vorteile und kaum Beeinträchtigungen. Ich glaube, dass die Bepflanzung bei sehr vielen Menschen als praktische und auch als ästhetische Bereicherung empfunden werden wird!
      APH - am Puls der Zeit
    • Ich finde auch es trennt den Neumarkt behutsam vom Jüdenhof ab, besser als ein Gebäude an dieser Stelle.

      Was die eingeschränkte Sicht auf das Q VI selbst oder das Johanneum angeht, wären die Bäume nicht dort, würden dort bald weitere Gastro-Schirme stehen, die den selben Effekt hätten. Somit sind die Bäume schon die bessere Alternative und dienen der Allgemeinheit.
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • Herrlich, die Natur kommt zurück.

      Bei allem Respekt vor unverstellten "Canalettoblicken", Linné-Sichtachsen und sonstigen triftigen Gründen für Lücken oder fehlendes Grün, die Menschen werden die Bäume dort lieben. Wenn der Klimawandel uns im Sommer Temperaturen jenseits der 40 °C bringen sollte, ist jeder Schattenspender Gold wert. Und deshalb werbe ich auch für ein wenig mehr Achtung vor diesen Lebewesen. Denn jede menschliche Architektur wird in den Schatten treten, wenn die schlimmste Katastrophe uns eines Tages heimsuchen sollte.

      Und vergesst nicht, unser Leben funktioniert nur durch Organismen, die Negentropie können. Und dazu gehören diese Exemplare auch.
    • Interessanter Bericht!
      Daraus:

      SäZ wrote:

      Die großformatigeren Elemente wie die Orden oder Gesichter sind aus einem Mineralwerkstoff, der langlebiger ist als Holz“, sagt Philipp Fischer. Der Rahmen und die anderen Teil bestehen aus Holz.
      Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen. — Dr. Melanie Möller
    • Anbei ein aktueller Artikel über den kleinen Wald vor dem Quartier VI:

      sz-online.de/nachrichten/schwe…den-neumarkt-4033332.html

      Sächsische Zeitung vom 17.10.2018


      SZ wrote:

      Obwohl die Fläche im November komplett fertig ist, wird sie erst am 12. April offiziell übergeben, wenn die Platanen ihr grünes Kleid tragen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der Herzog von Kent werden das in einer kleinen Zeremonie tun. Der Herzog ist Schirmherr des Dresden Trust, der für Platanen und Bänke insgesamt 30 000 Euro gespendet hat. Die Spender werden auf einer Bronzetafel am Trinkbrunnen gewürdigt.
      Die Schwägerin des Herzogs ist übrigens ca 100 km von DD entfernt geboren worden. Schön, dass auch von britischer Seite so viel Geld gesammelt werden konnte!
      Weniger EU ist mehr Europa!








    • Quartier VI

      Regimentshaus und Stellwerk-Bau am Jüdenhof. Der Stellwerkbau bekommt die selbe Farbe wie sein Dach, sieht schrecklich aus.


      Auf der Rückseite sieht das dann so in der Galeriestraße aus






      In der Frauenstraße wird fleißig Stuck angebracht und die Erdgeschosse werden mit einem Verbundsystem gemauert.


      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • Kleiner Rundgang Quartier VI von heute Morgen, beginnend beim Polizeirevier an der Schießgasse, diesmal mit Kamera ;)


      Albertinum


      Kurländer Palais


      Rampische Strasse


      Baugrube Quartier III/2


      Blick Richtung Johanneum


      Quartier VI


      Quartier VI mit vollständiger Platanenbepflanzung









      Selber Standort wie Bild darüber, nur einmal kurz umgedreht (eventuell sind so die Dimensionen des Neumarkts für Ortsunkundige besser vorstellbar)


      Da ist sie. Die Fenster sind fertig. Welch Freude :)










      Blick Richtung Hotel de Saxe


      Regimentshaus noch eingerüstet aber schon fertig gestrichen. Sollte alsbald ohne Gerüst dastehen


      Beim modernen Anbau ist es schon soweit


      Eher mäßige Hinterhofathmospähre




      Blick in die Frauenstraße


      Hintenherum und wieder auf dem Neumarkt, Blick Richtung "grünes Gewandhaus", dahinter das Johanneum


      Welch prächtiger Bau - ein Neubau, und somit Neuschöpfung unserer Tage, der hier verherrlicht wird


      Zum Abschluss noch einmal dieser schöne Stadtraum