Quartier VI - Patrizia Immobilien AG (im Bau)

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    Jahreshauptversammlung 2019: 1. und 2. Juni in Balingen/Zollernalb. Mach mit!

    • Seinsheim wrote:

      Allerdings können Bäume gute Häuser nicht ersetzen. Deshalb hoffe ich doch auf eine baldige Errichtung des Hotels Stadt Rom.
      Vor diesem Hintergrund ist es auch bedauerlich, dass ausgerechnet ein traditioneller Neubau hinter den Platanen verschwinden soll.


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Manometer wrote:

      Die Wachsen doch noch , oder bleiben die jetzt so klein ?
      ja klar wachsen die noch, sind ja Bäume.
      In manchen Quellen hieß es nur, dass sie beim Pflanzen schon bis ans oberste Vollgeschoss reichen.
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • Wissen.de wrote:

      Es war genau dieses Grün, was dem Platz noch fehlte.
      Und das Hotel Stadt Rom.

      Wie jetzt - aus Holz? Man müßte mal dranklopfen... Die Ranken sind filigran, das wirkt nur auf den Bildern so. Auf den Fotos im Holzkasten sehen sie auch filigraner aus als auf den Fotos am Fenster. Der Glanz des Neuen tut sicher auch sein übriges.

      PS.: Es ist traumhaft wie sie langsam wiederkommt. :)
    • Kurprinz wrote:

      Mein Gott sind die Masken hässlich. Mann kann viel rekonstruieren, aber Skulpturales geht oft schief. Die Masken und Akantusranken sind so was von grob und teigig.
      Die eher misslungenen Masken sind mir auch direkt aufgefallen. Bevor jemand fragt, ja, ich denke, das kann ich ganz gut beurteilen, denn ich arbeite als Illustrator und Charakterdesigner und ich habe für einige Zeit als Gastdozent für figürliches Zeichnen und Aktzeichnen an der Trierer FH gearbeitet.
      Es fehlt generell Feinheit und Detail, was aber besonders stört: Die Gesichter sind viel zu breit, speziell die Kinnpartie. Ich glaube, ich weiß zu erkennen, wie man die Gesichter modelliert hat. Man hat nur eine Seite modelliert, diese dann gespiegelt und an die ursprüngliche Seite angesetzt. Man hat allerdings nicht darauf geachtet, die Gesichtshälften hier und da anzupassen und auszugleichen, und vielleicht etwas Asymmetrie einzubringen. Das ist ein typischer Anfängerfehler, den ich bei Studenten immer wieder moniert habe.
      Auf Thommystyles Bild kann man gut erkennen das die Originalmasken feinere Proportionen hatten (besonders eine sehr viel feinere Kinnpartie) und sie waren auch leicht asymmetrisch, wie jedes Gesicht tatsächlich ist.


    • Schwieriger Anblick!

      Ich mag Bäume, und Dresden mag sie andernorts gerne und zahlreich in den modisch geprägten Stadträumen, nicht nur aus klimatischen, sondern auch aus optischen Gründen dringend(er) benötigen, doch spätestens jetzt sollte erkennbar sein, dass weder ein abstrahierendes Gewandhaus noch der hier geschaffene Ersatz in Form hoher Gewächse für den Geist dieses Platzes sowie seiner innerstädtischen Urbanität eine qualitative Bereicherung leisten können. Mit einer wesentlich niederen Begrünung wäre dem Gewandhausareal immer noch, jedoch vor allem dem Stadtbild, sichtbar mehr Rechnung getragen.


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      The post was edited 1 time, last by zeitlos ().

    • Also ich liebe ja auch Bäume, aber in einem urbanen Zentrum brauche ich sie nicht unbedingt.

      Stelle man sich auf dem Altstädter Ring in Prag oder dem Hauptplatz in Krakau diesen kleinen Wald vor...aber wenn nur dieser Wald den Verzicht auf die Verbauung durch ein „modernes“ Gewandhaus bringt, dann soll uns dieser recht und billig sein. Am schönsten ist der Neumarkt sowieso im Winter mit angezuckerter Glocke der Frauenkirche und freiem Blick rund um den Platz.
      Weniger EU ist mehr Europa!








    • Benjamin89 wrote:

      Henry wrote:

      Wie jetzt - aus Holz? Man müßte mal dranklopfen... Die Ranken sind filigran, das wikrt nur auf den Bildern so.
      Im Holzkasten sehen sie auch filigraner aus als am Fenster.
      Ich hatte mir die noch nicht montierten Elemente mal genau angeschaut. Optik und Klopftest haben Holz ergeben. Die glänzende Lackierung, lässt es aber auf Anhieb nicht vermuten.
      Ich war heute Abend auch vor Ort und hatte wegen des Materials nachgefragt. Ein Mitarbeiter des Uhrengeschäftes sagte mir, dass es Holz sei.

      Die Baumbepflanzung gefällt mir sehr gut. Aber man muss sicher noch paar Jahre warten, bis die Bäume auch eine gewisse Dichte aufweisen.
    • Mir gefällt das kleine Wäldchen ganz gut. :) Ja, eher unpassend für einen im Barock geprägten Stadtplatz, aber Plätze und deren Gestaltung verändern sich immer wieder über die Zeit und es könnte es sich um eine Umgestaltung des 19. Jahrhunderts handeln. Die Gestaltung wirkt traditionell und ästhetisch, besonders wenn man die Kronen auch noch gepflegt zuschneidet/in Form bringt, wie glaube ich, geplant ist.
    • Tommasch wrote:

      Die Baumbepflanzung gefällt mir sehr gut. Aber man muss sicher noch paar Jahre warten, bis die Bäume auch eine gewisse Dichte aufweisen.

      Interessant, ich finde die lichte Dichte und Höhe der Bäume bereits in diesem Stadium problematisch. Nicht allein, dass die Sicht auf die Frauenkirche absehbar eingeschränkt bleibt, wie das Bild offenbart. Auch von anderen Standorten aus wird das 'grüne Gewandhaus' während der Vegetationsphase zu einem stadträumlichen Störfaktor, wo es die besonderen Blickbeziehungen wie jene zum Jüdenhof, auf das Johanneum und das Heinrich-Schütz-Haus verstellt oder zukünftig auf das Hotel Stadt Rom verschließt. Zu Ende gedacht wurde die grüne Zutat in dieser Form und in ihrer räumlichen Wirkung jedenfalls nicht.


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    • thommystyle™ wrote:

      Hier zum Vergleich ein Ausschnitt eines detailreichen Bildes:

      Quelle:bildindex.de/document/obj32018934?part=0&medium=fm617241
      auf dem Link gut zu erkennen der Fußweg aus Granitplatten vor dem Geschäft.

      Wenn ich so die aktuellen Bilder betrachte sieht es komisch aus mit Pflaster vor den Gebäuden dort gehört einfach ein Fußweg hin. Man hätte ihn ja ohne Höhenunterschied zur Gewandhausfläche anlegen können.
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

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    • zeitlos wrote:

      Interessant, ich finde die lichte Dichte und Höhe der Bäume bereits in diesem Stadium problematisch. Nicht allein, dass die Sicht auf die Frauenkirche absehbar eingeschränkt bleibt, wie das Bild offenbart. Auch von anderen Standorten aus wird das 'grüne Gewandhaus' während der Vegetationsphase zu einem stadträumlichen Störfaktor, wo es die besonderen Blickbeziehungen wie jene zum Jüdenhof, auf das Johanneum und das Heinrich-Schütz-Haus verstellt oder zukünftig auf das Hotel Stadt Rom verschließt. Zu Ende gedacht wurde die grüne Zutat in dieser Form und in ihrer räumlichen Wirkung jedenfalls nicht.
      Das sehe ich ganz anders. Erst durch dieses "grüne Bauwerk" werden die räumlichen Beziehungen hier wirklich erlebbar. Der Jüdenhof ist ein intimer Stadtraum für sich. Es ist gut, dass durch die Bäume die südliche Platzkante weiter geschlossen wird.
      Weiterhin bin ich der Ansicht, dass man nicht von jedem Standpunkt am Neumarkt alles sehen können muss. Es dürfen sich je nach Standpunkt gerne andere Ansicht auftun. Wenn die Bäume den Blick zur Frauenkirche etwas verstellen, orientiert man sich mehr zum Jüdenhof. Man darf sich aber auch gerne vor die Bäume stellen und zur Kirche schauen. Der Platz ist ja nun wahrlich groß genug dafür. Schattige Plätzchen und grün gehören heute einfach zu einem Stadtplatz mit Aufenthaltsqualität. Der angesprochene Krakauer Ring ist bspw. in weiten Teilen eine Steinwüste, auf dem recht verloren par Gastro-Stühle verteilt sind. Da hab ich mich fast verloren gefühlt.

      The post was edited 1 time, last by Saxonia ().