Potsdams historische Mitte - Allgemeines und Stadtpolitik

  • Ja,hier wird bewusst ordentlich Stimmung von der Gegmerschaft bei Facebook PNN und Maz gemacht
    Ich denke Meister Lampe,das die allermeisten Gegner der neuen Mitte,dort bei Facebook Leute aus dem Kreis der Neudenker und linken"Chaotenszene" sind und der Rest alte SED Kader die dem DDR System noch nachtrauern.Allein die Ausdrucksweise und Ansichten der Kommentare lassen daraus schließen.Wenn schon das Politische SED Regime von dannen gejagt wurde dann sollen wenigstens ihre Bauten in Potsdam auf Dauer für diese Leute erhalten bleiben.Diese Gegnerschaft ist sich sehr wohl bewusst das die Stadt besser wurde und noch weiter wird,aber es ist auch eine gewisse demonstrativeTrotzhaltung dieser Leute gegenüber Insbesondere zugezogener"Wessis" die in der Stadt "sich erlauben" etwas verändern zu wollen.

  • Gähn. Immer die gleiche Leier. Natürlich sind das AUCH Ostalgiker, aber ebensoviele Gegner einer an dem historischen Stadtgrundriss orientierten Umgestaltung, die sich hinter der Nachkriegsmoderne verstecken. Es wäre falsch, dies nur mit Altkadern erklären zu wollen.


    Nun ist die FH weg und das Stadtschloß steht. Alle Beteiligten sind gut beraten sich nun zusammenzuraufen und das Gelingen dieser neuen Mitte im Auge zu haben. Schliesslich haben SPD, CDU, Linke, FDP, Grüne und Bürgerbindnis dafür gestimmt.


    Deshalb ist jetzt der Neue Wettbewerb für die Schloßstraße 1-3 wichtig. Und es muss ein gastro- und Nutzungskonzept für den Alten Markt her: Weihnachtmarkt, Begrünung, Gastronomie mit Schankveranden ....


    Und: Last, but not least muss man den nächsten Block IV im Auge haben. Und perspektivisch den Staudenhof.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Das vom Bundestag beschlossene Denkmal für die friedliche Revolution - wie man auch immer dazu stehen mag - hat mit dem Abbruch des Potsdamer Lehrerbildunginstitutes rein gar nichts zu tun, nicht in Form, Größe, Bedeutung oder Funktion. Wenn du beides vergleichst müssten Dir die gravierenden Unterschiede beider Fälle offenbar werden.


    Das Grundstück der Alten Post von Unger lag und liegt außerhalb des Sanierungsgebietes "Potsdamer Mitte" und außerhalb des Bezugsrahmens des "integrierten Leitbautenkonzept" der Landeshauptstadt Potsdam. Die Alte Post war zu keinem Zeitpunkt ein Leitbau, auch keine Leitfassade. Insofern macht es mich völlig ratlos, was das mit dem Abbruch der ehem. FH zu tun haben soll.


    Mir ist klar, dass die Potsdamer Vorgänge für Außenstehende ggf. nicht ganz transparent sind. Gerade deshalb sollte man sich mit Postings zu dem Themenkreis zurückhalten - ich grätsch' auch nicht regelmäßig mit Halbwahrheiten und Fehlinformationen z.B. in das Frankfurt-Forum. Der Nächste greift den Unsinn wieder auf (z.B. dass die Alte Post ein Leitbau gewesen sein soll) und dann braucht es wieder ewig um diese Dinge aus der Welt zu schaffen.


    Deshalb, bitte, 1) SuFu im Forum nutzen, 2) potsdamermitte.de besuchen, 3) Sachverhalt mit Google o.Ä. prüfen. Und bitte nicht auf die juvenilen studentischen Mitabeiter der Lokalpresse verlassen, die zusätzlich allerlei Unsinn schreiben.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Natürlich gebe ich dir Recht, das das Denkmal für Einheit und Freiheit nichts mit dem Potsdamer Lehrstuhl oder der ehemaligen Fachhochschule zu tun hat. Ich wollte da auch nur zeigen bzw. sagen das es Beschlüsse gibt, die evtl. auch schon vor Jahrzehnten beschlossen worden sind aber dann doch nicht umgesetzt worden sind.


    Ich habe auch schon mehrmals deutlich gemacht, das sicher als Aussenstehender manchmal schwierig ist Zusammenhänge zu verstehen aber dann gibt es meistens Forumsteilnehmer die die entsprechende Aussage korrigieren oder richtig stellen.


    Mir zu unterstellen, dass ich regelmäßig Halbwahrheiten und Fehlinformationen ins Forum stellen würde bzw. in diese Richtung Aussagen treffe entspricht nicht der Wahrheit. Ich lasse mich gerne verbessern aber solche Behauptungen aufzustellen finde ich nicht gut.


    Im Übrigen ging es hier mal um ein Uhrzeit. Dieses Thema so auf eine Bühne zu heben und dann auch noch zu behaupten ob wir nichts anderes zu tun hätten. Es ist wohl jeden selbst überlassen, wie er mit seiner freien Zeit umgeht, da brauche ich keine Ratschläge.

  • In Potsdams Mitte ist gerade viel los...


    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • In Potsdams Mitte ist gerade viel los...



    Sehr geehrter Konstatindegeer,


    dieses wundervolle Foto zeigt, wie sehr die Potsdamer Altstadt schon jetzt durch den bloßen Abriß der 'FH' gewonnen hat. Neulich schrieb hier jemand im Forum etwas von einer geradezu 'befreienden Wirkung' Dem kann ich nur zustimmen.
    Im Übrigen macht das Bild vollkommen deutlich, wie sehr sich der Große Friedrich bei seiner Stadtplanung an der ewigen 'Stadt aller Städte' orientiert hat. Man bekommt regelrecht 'römische Gefühle' beim Betrachten.
    Herzlichen Dank !

  • Beim Achteckenhausprojekt der Bürgerstadt AG begann heute der Grundbau


    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Wir haben lange nichts von den Baustellen- bzw. Abrissarbeiten in der Potsdamer Mitte gehört und gesehen.
    Leider liegen die Arbeiten auch weitgehend außerhalb der FH Kameraperspektive und auch die Baustelle am Achteckenhaus ist kaum zu beobachten.


    Vielleicht hat jemand ja nochmal Lust auf ein Baustellenupdate aus der Potsdamer Mitte. :thumbsup:

  • Apollo,an der Baustelle "Achteckenhaus" geht es voran. Die Baugrube ist ausgehoben.Mit den Vorbereitungen der Bodenplatte wird je nach Witterungslage auch sicher bald begonnen.
    Viel Baustelle ist da nicht mehr.Die letzten wenigen Reste der alten FH neben der Bibliotek werden meiner Einschätzung nach bis Ende nächster Woche verschwunden sein.

  • Bemrkenswert gut sind die Fenster beim Baua neben dem Barberini geworden, vielleicht wird dieses Geböude doch nciht so schlimm.

    Das dachte ich mir auch. Jetzt kommt es recht stark auf den Anstrich an. Diesen sollte man nicht im geplanten Alpina-Weiß ausführen, sondern zurückhaltend farbig, angelehnt an das Barberini. Dann stimmt die Ensemblewirkung dort auch.

  • Das Barberini sieht wirklich aus als wäre es niemals weg gewesen, man käme ohne Hintergrundwissen kaum darauf dass es eine Replik ist. Für mich die beste, weil im Erscheinungsbild authentischste, Rekonstruktion in den letzten Jahren. Dagegen wirkt das Weseler Rathaus wie aus dem 3D-Drucker.