Potsdam und seine historische Mitte

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      Konstantindegeer schrieb:

      ...

      Die neueste Leier ist, dass die neue alte Mitte nicht nur "Attrappe" ist (*gähn*), sondern auch völlig durchkommerzialisiert (nur Kettengastronomie, keine Grünflächen - nur Kübelpflanzen, kein Leben - alles tot).
      Die Gegend um die FHS muss ja einen Zulauf gehabt haben, wie der Potsdamer Platz in Berlin Ende der 20er Jahre. Millionen von Touristen strömten dort jeden Tag hin, um sich eine architektonische Perle internationalen Ranges anzuschauen. Und das ganz ohne Pflanzen, Gastronomie und ein paar Brachflächen drumherum.

      Ein Aspekt ist allerdings tatsächlich jetzt beim Neubau genau zu begleiten: Die Verhinderung einer weiteren drohenden Steinwüste und die Ausstattung der Bebauung mit Pflanzen. Es kann nicht sein, dass die Lebensqualität des Ortes leidet, weil man mal wieder darauf nicht geachtet hat. Und mit Pflanzen ist nicht etwa eine leblose Rasenfläche gemeint, sondern richtiger Platz für Blumen, Bäume und Sträucher.
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      Wir sind in der innersten Innenstadt von Potsdam. Was genau haben hier Bäume und Sträucher zu suchen?
      Etwas differenzierter formuliert: ich vermag mir beim besten Willen nicht vorzustellen, wo dort am Bau Pflanzen untergebracht werden sollen. Allenfalls könnte man einzelne Parzellen brachliegen lassen und als Parks gestalten. Auf den Straßen ist soweit mir bekannt kein Platz für Alleebäume, es wäre auch eine Verfälschung des Eindrucks der Straße, die ja von der Sichtbarkeit der Fassaden geprägt ist.
      Es besteht aber auch gar keine Notwendigkeit für zusätzliches Grün, mit Steubenplatz und Lustgarten und Freundschaftsinsel und Platz der Einheit in nächster Nähe...
      Potsdams Innenstadt braucht vieles. Mehr Grün steht wahrhaftig nicht ganz oben auf der Liste!
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      Die eingerüstete Marktseite der Nikolaikirche. Die Wiederherstellung des Tympanonreliefs wird sich wohl bis Oktober (Erntedankfest) hinziehen.


      Die neue Orgel wurde gespielt.


      Dass in der Kuppel auch zerstörte Figuren stehen, war mir irgendwie noch nie aufgefallen.


      Ein paar Bilder von oben.

      Staudenhof


      Ehem. Fachhochschule




      Bau ab, bau ab... floet:)
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
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      Ein erhellenden Interview eines orientierungslosen Baudezernen: Bernd Rubelt hat den PNN ein Interview gegeben.

      Darin hält Rubelt die barocken Stadterweiterungen für die Altstadt und die Altstadt mit dem Stadtschloß für die "neue Mitte". Für diese (die Mitte") benötige es "eine Vision" - die noch niemand habe.

      Offenbar hat der Mann die Stadtentwicklungspolitik seit 1990 noch überhaupt nicht verstanden. Wenn er da nach einem Jahr Amtszeit noch keinen roten Faden und keine Vision gefunden hat, sollte besser in Eutin weitermachen.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
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      Ja das ist schon merkwürdig.Ein Baudezernent von der Basis und redet immer noch von Visionen?Die Zeit der Visionen für die Mitte Potsdams sind schon eine Weile vorbei.Jetzt drehen sich bald die Kräne in der Mitte.Die Pläne werden jetzt in die Tat umgesetzt.
      Starrsinnige Visionäre und Träumer in Potsdam sind diese Mitteneudenker die immer noch von einem Erhalt zumindest des Rohbaus der FH träumen.