Das Dresdner Schloss

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    Jahreshauptversammlung 2019: 1. und 2. Juni in Balingen/Zollernalb. Mach mit!

    • Neu

      Ein gestriger Schlossbesuch offenbarte mir, dass der zukünftige Haupteingang in das entstehende Schloss-Restaurant seine Treppe erhalten hat. Das muss vor nicht allzu langer Zeit realisiert worden sein (irgendwann in den letzten Monaten). Vorher sah es so aus (Ausschnitt eines Fotos von Apollo, das dieser im Januar 2018 gepostet hatte):



      Und hier der aktuelle Anblick:






      Am 8. Februar 2019 erschien ein interessanter Artikel in der Sächsischen Zeitung, den ich auch im Rückblick auf die kürzliche Diskussion zum Kleinen Ballsaal erwähnen möchte. Er ist wie folgt betitelt:

      Des Königs neuer Mantel
      Silber, Gold, Seide, Hermelin: Der Krönungsmantel Augusts des Starken entsteht aus kostbaren Materialien neu.

      Hier ein Foto der noch in Arbeit befindlichen Neuanfertigung: Klick

      Und 2 historische Ansichten:
      Profilansicht
      Frontalansicht

      Da der Zeitungsartikel nicht frei zugänglich ist (Bezahlschranke), wollte ich nicht wörtlich zitieren, habe es etwas umformuliert:

      Der Originalmantel existiert noch, soll aber aus restauratorischen Gründen nur noch liegend ausgestellt werden. Er ist 3,15 Meter lang und 2,55 Meter breit.

      Zur Nachbildung des Mantels heißt es:

      Alles muss mit dem historischen Original übereinstimmen – 1:1 nachgebildet werden auch alle „Fehler, Ungenauigkeiten und Farbverschiebungen“. Als Beispiel für solche Fehler etc. wird u.a. aufgeführt, dass die Verbrämung rechts 23 Bögen aufweist, links aber 24. Weiteres Beispiel: die Hermelinfellkante ist unterschiedlich gestückelt worden.

      Als Grund wird vermutet, dass die Kürschner damals unter sehr großem Zeitdruck arbeiten mussten: Die Wahl zum König erfolgte im Juni (1697), die Krönung war dann schon im folgenden September.
    • Neu

      Heute erfolgte die Auftragsvergabe für eine sehr wichtige Leistung für den Großen Schlosshof: Die Lieferung gebrauchter Sandsteinplatten (gemäß ursprünglicher Ausschreibung 1.000 m²). Das so genannte offene Verfahren (durchgeführt im Spätherbst 2018) hatte zu keinem Ergebnis geführt. Unter Punkt 3 (Erläuterung) heißt es nun im Mitteilungstext der Vergabe:
      Auf Grund des erfolglosen Offenen Verfahrens für die Lieferung von 1000 m² gebrauchter Sandsteinplatten, hat für diese spezielle Leistung die Firma ein Angebot abgegeben.

      Der Name besagter Firma: *Historische Baustoffe Thomas Behrens* (aus Dresden)

      Vereinbarter Gesamtwert des Auftrags (ohne MwSt.): 137.200,00 EUR

      Der folgende Link öffnet die Internetseite der Firma. Etwas nach unten scrollen, dort findet man einen kurzen Film (knapp 2 min), in dem die aktuelle Produktpalette der Firma gezeigt wird. Die angebotenen historischen Materialien stammen aus Abbruch-/Rückbaumaßnahmen. Recht interessant.
      historischebaustoffe-dresden.de/