ich hoffe, man stellt auch die laternen wieder auf. solche details sind enorm wichtig für die gesamtwirkung.
Das Dresdner Schloss
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Ja solche kleinen Details sind sehr wichtig. Man sieht es ja auch am "Grünen Tor". Dort fehlen nämlich die Laternen:
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Hallo!
Erst einmal vorab einen schönen Tag an alle Forum-Mitglieder!
Hier die "Dresdner Neueste Nachrichten" von heute über den Tag der Offenen Tür im Grünen Gewölbe:
http://www.dnn.de/dnn-heute/54672.html
"Um Superlative kommt man beim Dresdner Schloss, dem künftigen Museumskomplex par excellence, nicht herum. Mit 337 Millionen Euro Sanierungskosten ist es die teuerste, älteste, aber auch die schönste Baustelle des Freistaates. Das erklärte Finanzminister Horst Metz (CDU), als er am Freitag über den aktuellen Stand im Historischen Grünen Gewölbe informierte. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten an der Schatzkammer im Westflügel abgeschlossen sein. Anfang 2006 wird die Einrichtung beginnen, im September des Jubiläumsjahres ist die Eröffnung geplant. Von einem "Diamanten der Kultur", von "Sachsens Glanz" und einer "weltweit einmaligen Synthese künstlerischer und handwerklicher Leistung", sprach der Minister, um dann - ganz Finanzer - den "Tresor der Kurfürsten" zu öffnen."...
Trick
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Hat jemand mal ein aktuelles Foto von Georgenbau?
Auf Bildindex gibt es noch ein paar schöne Aufnahmen von der alten Fassade (z.B. hier http://www.bildindex.de/bilder/MI09543f14a.jpg)
Jetzt wollte ich mal vergleichen, wie die DDR Variante aussieht.
Bin nämlich erst in 2 Wochen wieder in DD, aber da wird ja bereits alles eingerüstet sein. -
Ich selbst habe komischerweise nie ein Bild vom Georgentor gemacht, aber die Bildersuche von Google gibt u.a. folgendes Bild aus : http://www.reiseservice-decker…allery/big/georgentor.jpg
Wurde der Bau denn in den 60ern bei der Restaurierung nicht in den Zustand von 1945, also nach dem Neorenaissance-Umbau, versetzt?
Ich hatte neulich eines der Dresdner Hefte zum Schloss in der Hand. Darin steht geschrieben, dass im Aufbauplan von 1983 der Riesensaal im O-Flügel vorgesehen war - jener, den Kulka vereinfacht wiederaufbaut, aber immerhin mit Option zur Komplettreko. Schon interessant, was in der DDR für Rekos geplant waren (siehe Museumsinsel oder am Neumarkt Hotel Stadt Rom), die heute aber wieder zur Debatte stehen (mal davon abgesehen, dass die finanziellen Mittel damals sowieso nie ausgereicht hätten, aber der Wille war scheinbar vorhanden).
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Das Bild ist von der falschen Seite. Die südliche Fassade (also zur Schloßstraße) und die östliche (zum Stallhof) werden neu gemacht.
QuoteWurde der Bau denn in den 60ern bei der Restaurierung nicht in den Zustand von 1945, also nach dem Neorenaissance-Umbau, versetzt?
Die nördliche Sandsteinfassade schon, aber nicht die oben genannten Seiten. Die sind nur verputzt, wie das Schloss. In den 60ern wurden die Seiten nur vereinfacht und anders wiederaufgebaut. Die Seite zur Schloßstraße eben ohne den Schmuck (was ich eben nochmal sehen möchte) und zum Stallhof fehlte doch bis vor ein paar Jahren noch der große Giebel (sieht man auch bei Bildindex). Der wurde erst mit der Sanierung des Daches wieder rekonstruiert. Desweiteren wurden noch Fenster eingebaut, wo jetzt wieder das Kanzleihaus seit 1998 steht. Und jetzt kommt eben der Vorkriegszustand wieder. Bei vielen Gebäuden, die zu DDR Zeiten wiederaufgebaut wurden, ist nur eine vereinfachte Form entstanden.
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Danke für die Info. Hier der aktuelle Zustand:
...und der angestrebte Zustand:
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Kleinigkeiten, die Großes bewirken! Schön, dass man hier rekonstruiert.
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Danke für die Bilder. Bin ja mal gespannt, ob das wirklich alles wieder so wird (z.B. die Fenstersproßung, mir scheint es da sogar eine Einteilung aus Sandstein zu geben).
Ist immer echt schade, wenn die Sonne so stark scheint, da bleiben einige Bereiche immer schwarz -
Einerseits schön, aber andererseits frage ich mich, ob die Stadt nicht lieber die 1,7 Mio. als Starthilfe oder Zuschüsse für vorbildliche Neumarktprojekte ( z.B. das der GHND ) vergeben sollte. Das mit dem Georgentor hätte m. M. n. noch Zeit gehabt, ist es mir- wie den meisten hier- gar nicht bewusst gewesen, dass hinten noch ein bissel fehlte!
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Quote from "Kindvon2dresdnern"
Einerseits schön, aber andererseits frage ich mich, ob die Stadt nicht lieber die 1,7 Mio. als Starthilfe oder Zuschüsse für vorbildliche Neumarktprojekte ( z.B. das der GHND ) vergeben sollte. Das mit dem Georgentor hätte m. M. n. noch Zeit gehabt, ist es mir- wie den meisten hier- gar nicht bewusst gewesen, dass hinten noch ein bissel fehlte!
Würde ich auch so sehen. Schön, aber nicht dringlich.
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Ea geht voran!
QuoteDer Ostflügel des Dresdner Schlosses wächst
Für die Arbeiten an der Ostseite des Dresdner Schlosses mit dem neu aufzubauenden Ostflügel wird seit Dienstag ein zweiter, 35 Meter hoher Kran an der Schlossstraße in Position gebracht. Er ist für die Überbauung des Torhauses (auch Löwentor) und die Sicherung der so genannten Englischen Treppe neben dem Ostflügel notwendig, informiert der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Das in der Straßenflucht hervorspringende Torhaus muss für die geplante Überdachung des Kleinen Schlosshofes aufgestockt und geschlossen werden. Voraussichtlich im ersten Quartal 2007 soll das im Hof entstehende zentrale Foyer nutzbar sein.
An der Englischen Treppe werden nach Angaben von Kerstin Dietze, Pressesprecherin des Finanzministeriums, die Reste der Altsubstanz gesichert und aufgearbeitet sowie neue Treppengewölbe und Sandsteinsäulen gesetzt. Die ursprünglich barocke vierläufige Treppenanlage erhielt 1895 von Gustav Frölich eine Neorenaissance-Fassung. Der Name Englische Treppe geht auf den englischen Gesandten der Stadt Hamburg, Sir William Swan, zurück, der anlässlich der Verleihung des Hosenbandordens an Johann Georg II. in Dresden weilte. Mit einer Fertigstellung ist nicht vor 2008 zu rechnen.
Der Rohbau des Ostflügels soll laut Dietze im Sommer 2006 stehen. Derzeit reiche das Mauerwerk etwa einen Meter hoch. Nach SIB-Angaben wurden bereits drei Millionen Euro für diesen Schlossteil ausgegeben. Insgesamt fließen 28,4 Millionen Euro in die Wiederherstellung des Ostflügels. Damit ist der Komplex des heutigen Museumsschlosses dann wie vor der Zerstörung äußerlich wieder geschlossen.
G. Bleier
http://www.dnn-online.de/dnn-heute/57596.htmlKann Otto-Normal-Passant den Fortschritt sehen? Fotos wären was Feines
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Hier nun mal ein paar Bilder vom Wiederaufbau des Ostflügels. Die sind aber auch schon wieder eine Woche alt. Mittlerweile stehen schon die Fenster des Erdgeschosses. Mich wundert das davon noch keine Bilder gemacht hat. Deshalb erstmal von mir.
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Quote
Spiegel vervielfachen die Pracht
Hinter den vergitterten Fenstern im Erdgeschoss des Residenzschlosses, nur wenige Meter vom Fußgängerstrom in der Sophienstraße entfernt, entfaltet sich peu à peu eine unglaubliche Pracht. In den barocken Wandspiegeln des Pretiosensaals funkeln goldene Konsolen und lassen schon im halbfertigen Zustand und ohne die Kunstschätze eine Ahnung von königlichem Glanz aufkommen. 30 Restaurierungsfirmen arbeiten mit zunehmendem Hochdruck an der Wiederherstellung des Historischen Grünen Gewölbes, das im September 2006 im Erscheinungsbild von 1733 öffnen wird.
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Am weitesten gediehen ist das Elfenbeinzimmer mit seiner Marmorausmalung.
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Vor der Zerstörung 1945 waren sechs von acht Räumen des Grünen Gewölbes verspiegelt, eine Fläche von 550 Quadratmetern. Nur knapp 20 Prozent blieben erhalten. Fred Krönke - erfahren in der Restaurierung von Kirchenfenstern - fügt die originalen, teils dunkelfleckigen Spiegelteile sorgsam zusammen und ergänzt die Quecksilberamalgamschicht auf der Rückseite. Die Hauptmenge aber dieses für die Barockzeit wichtigen Ausstattungsteils muss neu hergestellt werden. Eigens dafür hat Steffen Noack in seiner Firma Spiegel-Art in Weißwasser die alte Technologie aufleben lassen.
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Hinter Schutzplanen und neonbeleuchtet wird der Ostflügel mit der daneben befindlichen Englischen Treppe errichtet. Mitte 2006 soll beides im Rohbau stehen und das Schloss seine komplette Kubatur zurückerhalten haben
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Das Grüne Gewölbe ist das eigentliche Highlight von Dresden, noch vor Frauenkirche oder Semperoper.
Ich habe Besuch aus Amerika noch durch die alte Ausstellung im Albertinum geführt, die von der dekadenten Pracht regelrecht überwältigt und erschlagen waren.
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Auch hier was neues von mir.
Von Schloss sieht man leider nichts mehr, alles eingehüllt. Nur der Neubau auf dem Torhaus ist etwas sichtbar.
Noch mal zur Erinnerung:
So war die Mauer nach dem Krieg noch vorhanden:
Und so sollte es wieder werden:
Durch die Überdachung des kleinen Schlosshofes müssen nun aber doch wieder ein paar Stockwerke drauf (wie vor 1945).
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Quote from "Elsner83"
Durch die Überdachung des kleinen Schlosshofes müssen nun aber doch wieder ein paar Stockwerke drauf (wie vor 1945).
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das bestätigt sich jetzt auch durch die beginnende Montage von Dachstuhlelementen:
(Aufnahme vom 28.2.2006) -
Quote from "Kindvon2dresdnern"
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Ich habe gestern in einem Dresden-Reiseführer gelesen, dass nur etwa die Hälfte der Exponate des Grünen Gewölbes im Albertinum ausgestellt waren. Steht im Schloss nun mehr Platz zur Verfügung oder werden die Exponate 1:1 umgesetzt?