Grabungen im Zwinger und der Tourismus

  • Ein US-Freund war letztens zum ersten Mal in Dresden, und er hatte sich wahnsinnig auf den Zwinger gefreut. Er war ziemlich entsetzt, von was er da vorfand. Zu dem Zeitpunkt war alles entweder umgegraben, ausgeschachtet, zugestellt mit Baumaterial und Baugeräten oder braun verdorrt. Ich hab die Aufnahmen gesehen, dass sah wie im Wüstenkriegsgebiet aus.
    Da hab ich mich schon etwas geschämt, dass er sowas in Deutschland zusehen bekommt, wenn er schon von weit her anreist.
    Zuhause wird er seinen Freunden und Bekannten eine Reise nach Dresden oder Deutschland allgemein eher nicht empfehlen. Baustellen überall (dafür ist Deutschland mittlerweile berühmt-berüchtigt unter Reisenden), ungepflegte und ausgedörrte Grünanlagen und dann die enorme Hitze.
    Ernsthaft, gehen die Bauarbeiten am Zwinger nicht auch irgendwie anders, und vielleicht sogar ein bisschen zügiger? Die Hauptattraktion der Stadt (nach der Frauenkirche) in einem solchen Zustand, und für so lange, ist schon traurig.

  • Ein US-Freund war letztens zum ersten Mal in Dresden, und er hatte sich wahnsinnig auf den Zwinger gefreut. Er war ziemlich entsetzt, von was er da vorfand. Zu dem Zeitpunkt war alles entweder umgegraben, ausgeschachtet, zugestellt mit Baumaterial und Baugeräten oder braun verdorrt. Ich hab die Aufnahmen gesehen, dass sah wie im Wüstenkriegsgebiet aus.
    Da hab ich mich schon etwas geschämt, dass er sowas in Deutschland zusehen bekommt, wenn er schon von weit her anreist.
    Zuhause wird er seinen Freunden und Bekannten eine Reise nach Dresden oder Deutschland allgemein eher nicht empfehlen. Baustellen überall (dafür ist Deutschland mittlerweile berühmt-berüchtigt unter Reisenden), ungepflegte und ausgedörrte Grünanlagen und dann die enorme Hitze.
    Ernsthaft, gehen die Bauarbeiten am Zwinger nicht auch irgendwie anders, und vielleicht sogar ein bisschen zügiger? Die Hauptattraktion der Stadt (nach der Frauenkirche) in einem solchen Zustand, und für so lange, ist schon traurig.

    Es sind halt nicht nur Bauarbeiten, es sind auch archäologische Grabungen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen dann auch in die Gestaltung des Zwingers ein.


    "Dann geht es auf der Fläche direkt vor dem Kronentor weiter. Dort lässt der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilienmanagement (SIB) seit dem Frühsommer vergangenen Jahres den Zugang erneuern. In dem Zuge konnten die Archäologen auch Reste der alten Festungsmauer und sogar drei alte Sandstein-Bodenplatten aus der Bauzeit des Kronentors zwischen 1713 und 1715 freilegen. Sie liegen 40 Zentimeter tiefer als der bisherige Durchgang. Nach dem historischen Vorbild soll der neue Durchgang – auch mit diesen drei alten Pöppelmann-Steinen – angelegt werden. Das würde der Ebene des Zwingerhofs entsprechen."


    Und noch eine Ergänzung:

    "Der gesamte Zwingerhof wird bis zum Spätsommer 2024 saniert."


    Quelle: Link

  • Zuhause wird er seinen Freunden und Bekannten eine Reise nach Dresden oder Deutschland allgemein eher nicht empfehlen. Baustellen überall (dafür ist Deutschland mittlerweile berühmt-berüchtigt unter Reisenden), ungepflegte und ausgedörrte Grünanlagen und dann die enorme Hitze.

    Wenn Dein Bekannter keine Hitze mag, fallen künftig weltweit praktisch alle Reiseziele in mittleren Breiten im Sommer aus. Das hat nichts speziell mit Deutschland zu tun, das Thema diskutieren wir ja bereits an anderer Stelle ...

  • Wenn Dein Bekannter keine Hitze mag, fallen künftig weltweit praktisch alle Reiseziele in mittleren Breiten im Sommer aus. Das hat nichts speziell mit Deutschland zu tun, das Thema diskutieren wir ja bereits an anderer Stelle ...

    Ich weiß jetzt nicht warum der Kommentar sein musste, ist ja nicht so, als hätte ich nur diesen einen Grund genannt, aber das mit der enormen Hitze und Amerikanern, die Klimaanlagen überall gewohnt sind, schon ein Problem speziell in Deutschland (und anderen west- und nordeuropäischen Ländern).
    Der Mann übernachtete nicht in einem Hotel, sondern bei Freunden, die hatten keine Klimaanalage, wie kaum einer hier, und der Arme ist beinahe eingegangen, weil er über 30°C in Wohnungen absolut nicht gewohnt ist. Und das ist nicht nur eine kleine Unanehmlichkeit, dass geht manchen Menschen ordentlich an den Kreislauf.
    In anderen Teilen Europas und der Welt sind Klimaanlagen gang und gäbe, also ein Pluspunkt für den Tourismus dort. ;)

  • Ich bin sehr froh, dass bei uns Klimaanlagen größtenteils nicht vertreten sind und die Häuser nicht so aussehen:


    https://blogs.worldbank.org/si…conditioning-in-china.jpg



    Ich weiß jetzt nicht warum der Kommentar sein musste, ist ja nicht so, als hätte ich nur diesen einen Grund genannt, aber das mit der enormen Hitze und Amerikanern, die Klimaanlagen überall gewohnt sind, schon ein Problem speziell in Deutschland (und anderen west- und nordeuropäischen Ländern).
    Der Mann übernachtete nicht in einem Hotel, sondern bei Freunden, die hatten keine Klimaanalage, wie kaum einer hier, und der Arme ist beinahe eingegangen, weil er über 30°C in Wohnungen absolut nicht gewohnt ist. Und das ist nicht nur eine kleine Unanehmlichkeit, dass geht manchen Menschen ordentlich an den Kreislauf.
    In anderen Teilen Europas und der Welt sind Klimaanlagen gang und gäbe, also ein Pluspunkt für den Tourismus dort. ;)

  • Die Kritik, dass am Zwinger gerade umgebaut bzw. Ausgrabungen gemacht werden und darauf zu schließen, dass sich ein Besuch von dem Zwinger/Dresden/ganz Deutschland nicht lohnt ist so ein bisschen als wäre jemand vor 2 Jahren nach London gefahren und gesagt dass es sich nicht lohnt weil der Big Ben fünf Jahre lang restauriert wurde und nicht zu sehen war. Ein bisschen irrational und übertrieben wie ich finde, egal wie man es dreht.

  • Die Kritik, dass am Zwinger gerade umgebaut bzw. Ausgrabungen gemacht werden und darauf zu schließen, dass sich ein Besuch von dem Zwinger/Dresden/ganz Deutschland nicht lohnt ist so ein bisschen als wäre jemand vor 2 Jahren nach London gefahren und gesagt dass es sich nicht lohnt weil der Big Ben fünf Jahre lang restauriert wurde und nicht zu sehen war. Ein bisschen irrational und übertrieben wie ich finde, egal wie man es dreht.


    Erstens, vergleichen wir hier ernsthaft London mit Dresden? Wenn in London Big Ben für ein paar Jahre eingerüstet ist, dann gibts außer diesem noch drei Dutzend weitere weltberühmte Bauwerke, Orte, Dinge oder einfach nur das Image, warum zig Millionen von Menschen dennoch nach London kommen und voll auf ihre Kosten kommen.
    Der Zwingerhof, eine der Hauptattraktionen des vergleichsweise winzigen und unbekannten Dresden, als jahrelange Einöde, ist eine herbe Enttäuschung für jeden, der deswegen nach Dresden kommt.
    Ich habe die Aufnahmen gesehen. Noch nicht einmal den Rasen der einen Hälfte des Hofes hat man gepflegt oder grüngehalten. Der war zu dem Zeitpunkt eine braune, verbrannte Steppe. Der Innenhof sah wie nach einem Katastrophenfall aus, mitten in der Hauptsaison. Da wäre es möglich gewesen, mehr zu tun. Das hat ja auch Seebastian hier angemerkt.

    Zweitens, und ich wiederhole mich, es war das nicht der einzige Grund, warum ihm sein Aufenhalt in Deutschland nicht zugesagt hat.
    Die extreme Hitze hat ihm übel mitgespielt. Er ist nicht mehr der jüngste und fitteste, er ist diese konstante Hitze nicht gewohnt. Keine Klimaanlagen bei solchen Temperaturen war sowas wie ein culture shock für ihn gewesen, einer der ihm böse an den Kreislauf ging.
    Wieviel Dresden und Deutschland jetzt etwas für dieses Wetter können, sei mal dahingestellt (und wird ja viel debattiert), aber es war nun einmal so, und das war ein abschreckendes Erlebnis.

    Drittens, viele in Deutschland sind sich dem nicht bewusst, aber wer nur etwas mit internationalem Tourismus/Marketing zu tun hat (wie ich noch vor einigen Jahren), und wer ein internationales Netzwerk von Freunden und Bekannten hat (bei mir persönlich ist es wegen meiner Arbeit vor allem der angelsächsische und ostasiatische Raum), der weiß, dass Deutschland berühmt-berüchtigt dafür ist, eine einzige und ewige Baustelle zu sein. Ob das jetzt ein komplett unberechtigtes Vorurteil ist oder der Tatsache entspricht (allein in Dresdens Innenstadt waren in den letzten Jahren der Zwinger und die Sempergalerie eine Baustelle, das Schloss, der Schlossplatz und die Augustusbrücke, das Blockhaus, der Neumarkt und der Postplatz) sei auch mal dahingestellt, aber es gehört mittlerweile einfach zu Deutschlands Image unter internationalen Touristen. Ich persönlich höre oft die Frage: "Wann lohnt es sich wieder hier oder dort hinzureisen?"

  • Treverer

    Dein Gemecker geht mir langsam auf die Nerven. Wir hatten die Grabungsarbeiten im Zwingerhof hier im Forum thematisiert. Warum hast du deinen Freund nicht darüber informiert? Du weißt, dass es in Deutschland im Sommer sehr heiß werden kann. Du weißt, dass wir in den Wohnhäusern keine Klimaanlagen haben. Warum hast du deinen Freund nicht entsprechend gewarnt? Dein Freund hätte im Steigenberger Hotel de Saxe oder einem anderen ordentlichen Hotel absteigen können. Es gibt da mehrere, die ganz sicher eine Klimaanlage haben. Wenn ich eine Privatwohnung nutze, dann finde ich es interessant, zu sehen, wie die indigene Bevölkerung so lebt. Perfekten Service erwarte ich da nicht. Die indigene Bevölkerung hat auch unter der Hitze gelitten. Mir hatte das Wetter ebenfalls nicht zugesagt. Deshalb habe ich in diesem Sommer Dresden nicht besucht.


    (allein in Dresdens Innenstadt waren in den letzten Jahren der Zwinger und die Sempergalerie eine Baustelle, das Schloss, der Schlossplatz und die Augustusbrücke, das Blockhaus, der Neumarkt und der Postplatz)

    Und du meinst, sie machen das, um die Touris zu ärgern? Nein, es sind alles notwendige Projekte, die nun mal ihre Zeit brauchen. Wie soll man das Schloss rekonstruieren, ohne dass es eine Baustelle ist?


    Ich war in den Jahren vor Corona viele Male in Dresden. Mir hat es stets gefallen. Die Baustellen haben mich nicht gestört. Baustellen können auch interessant sein.


    Vor einigen Jahren wurde der Wallpavillon am Zwinger restauriert. Da hatte man vor das Gerüst eine Plane mit dem Abbild des Wallpavillons gespannt. Man bemüht sich schon, die Einschränkungen für die Touris gering zu halten. Beispielsweise war die Augustusbrücke während der Sanierung für Fußgänger passierbar. Nur warum sollte man während einer Dürre ein bisschen Rasen sprengen, wenn der Zwingerhof im Wesentlichen eh eine Baustelle ist? Es herrschte Wassermangel.


    Und was soll der Vergleich mit London? Die Frage ist doch, warum verreist man? Ich fahre irgendwohin, weil mich die Gegend interessiert. Ich war in London, weil ich London sehen wollte. Und ich war in Dresden, weil ich mich für Dresden interessiere. London kann Dresden nicht ersetzen und umgekehrt. Die Städte sind ja völlig verschieden.


    "Wann lohnt es sich wieder hier oder dort hinzureisen?"

    Schau dich doch mal hier im Forum um! Da findest du viele aktuelle Fotos, die belegen, dass es viel Sehenswertes in Deutschland gibt. War denn dein Freund in Pillnitz? In Moritzburg? In Meißen? Großsedlitz? Auf der Festung Königstein? Es gibt im Dresdner Raum so viele bedeutende Sehenswürdigkeiten. Und du findest dazu auch nichts Vergleichbares in London und Umgebung. Südengland ist ja eine ganz andere Kulturlandschaft. War denn dein Freund in den Museen? Die haben eine Klimaanlage. Porzellansammlung, Mathematisch-Physikalischer Salon, Gemäldegalerie Alte Meister. Museen im Residenzschloss, darunter die herrlichen Paraderäume. Klar kannst du sagen: Versailles ist größer. Versailles ist anders. Jeder Ort hat seine Besonderheiten.

  • Du musst da was verwechselt haben, Rastrelli . Treverer meckert nicht, das bin ich.

    Zur Sache: es tut mir furchtbar leid für deinen amerikanischen Freund, aber vielleicht sollte er das nächste Mal besser nach Disneyland oder las Vegas gehen, wo europäische Kultur für seinen Geschmack besser "aufgearbeitet" wird. Dass du Dresden auf den Zwingerhof reduzierst ("das vergleichsweise winzige und unbekannte Dresden"), ist schon extrem peinlich für jemanden, der sich angeblich auf internationalem Parkett bewegt. Dresden ist in kulturbürgerlichen kreisen der USA sogar sehr bekannt. Und winzig ist es wohl nur für mondäne Weltbürger wie dich und deinen klimaanlagenabhängigen Freund.

    Und das sage ich, der sich sonst so gern über die Dresdner und ihren übertriebenen Heimatstolz lustig macht...

  • Du musst da was verwechselt haben, Rastrelli . Treverer meckert nicht, das bin ich.

    Zur Sache: es tut mir furchtbar leid für deinen amerikanischen Freund, aber vielleicht sollte er das nächste Mal besser nach Disneyland oder las Vegas gehen, wo europäische Kultur für seinen Geschmack besser "aufgearbeitet" wird. Dass du Dresden auf den Zwingerhof reduzierst ("das vergleichsweise winzige und unbekannte Dresden"), ist schon extrem peinlich für jemanden, der sich angeblich auf internationalem Parkett bewegt. Dresden ist in kulturbürgerlichen kreisen der USA sogar sehr bekannt. Und winzig ist es wohl nur für mondäne Weltbürger wie dich und deinen klimaanlagenabhängigen Freund.

    Und das sage ich, der sich sonst so gern über die Dresdner und ihren übertriebenen Heimatstolz lustig macht...


    Du meckerst nicht, etwas was ich vielleicht ab und an tue, du stänkerst. Du passt Kommentare anderer ab, um dich dann nicht inhaltlich sondern persönlich mit diesen auseinanderszusetzen und zu eskalieren. Dein obiger Beitrag ist ein perfektes Beispiel dafür.

    Z.B. dies:

    Quote

    "Es tut mir furchtbar leid für deinen amerikanischen Freund, aber vielleicht sollte er das nächste Mal besser nach Disneyland oder las Vegas gehen, wo europäische Kultur für seinen Geschmack besser "aufgearbeitet" wird.



    Er war enttäuscht von einem komplett umgegrabenen Zwingerhof und hat mir erzählt, dass ihm die Hitze gesundheitlich schwer zuschaffen gemacht hat.
    Wozu greifst du den Mann jetzt an, unterstellst ihm irgendein Amerikaner-Stereotyp zu sein und sagst praktisch, er soll in seinem Land bleiben.
    Weißt du, wie du dich anhörst...?

    Oder dies:

    Quote

    "ist schon extrem peinlich für jemanden, der sich angeblich auf internationalem Parkett bewegt. Dresden ist in kulturbürgerlichen kreisen der USA sogar sehr bekannt. Und winzig ist es wohl nur für mondäne Weltbürger wie dich und deinen klimaanlagenabhängigen Freund."



    Dresden ist touristisch gesehn (in internationalen Touristenankünften und Bekannheit), und nichts anderes habe ich gesagt, ein Winzling verglichen mit London. Das ist ein simpler Fakt. London is eine der meistbesuchtesten und berühmtesten Städte der Welt.
    Dresden spielt noch nicht mal in Europa und noch nicht mal in Deutschland in der Oberliga. Die meisten Touristen in Dresden sind Deutsche, internationale Touristen sind eine Minderheit. Schade, und nicht zurecht, wie ich finde, aber es ist so. Genau darüber gab es vor kurzem noch eine Unterhaltung in diesem Forum.
    Und gib dich mal damit, dich über einen älteren Herren, der fast einen Hitzschlag bekommen hat, lustig zu machen. Das ist echt beschämend von dir...aber typisch.

  • Ist es wirklich zuviel verlangt von einem lebens- und vermutlich auch erfahrungsälteren Menschen, sich vor einer Auslandsreise darüber zu informieren, wie das Wetter im Zielland ist? Und ob es in Privathaushalten üblich ist, Klimaanlagen einzubauen? Wenn ich so wenig Neugier auf fremde Länder und Kulturen habe, sollte ich vielleicht Zuhause in meinem klimatisierten Heim bleiben, dann laufe ich nicht Gefahr einen Hitzschlag zu erleiden.

    Das Problem sehe ich aber ehrlich gesagt nicht bei dem amerikanischen Gast, sondern bei Dir, der Du die Sache skandalisierst. Was ist Deine Forderung? Wenn ich Dich recht verstehe, dass Denkmalschutz, bauhistorische Forschung und Umweltschutz hinter den Bedürfnissen des Tourismus zurückzustehen haben. Damit der Tourist aus Amerika den Zwingerhof genießen kann, soll halt Mal im heißesten Sommer seit Menschengedenken Wasser sinnlos verschwendet werden, um den Rasen schön grün zu halten - auf einer Baustelle. Die Baustelle soll wenn möglich verschwinden, schließlich kommt Besuch aus Amerika und der will den ganzen Zwinger genießen. Wie gesagt, dem.amerikamer wird vermutlich unrecht getan, denn der hat wohl nur seine Beobachtungen mitgeteilt und Du strickst daraus eine Generalabrechnung mit deutschen Baustellen.

  • Mensch. Also man kann sich auch über Sachen streiten...


    Es ist schon etwas befremdlich wie lange und in welchem Umfang der Zwingerhof saniert wird. Jeder hat Verständnis und Vorfreude auf einen neuen Zwingerhof. Aber ursprünglich sollte das Abschnitt für Abschnitt passieren. Allerdings wird nur immer weiter aufgebagert aber die angefangen Stellen in keiner Weise wiederhergestellt. Mittlerweile sind drei Viertel oder vier Fünftel des Hofes in einem fürchterlichen Zustand. Und das was noch offen ist, ist ungepflegt. Auch sieht man sogut wie nie das dort Arbeiten stattfinden. Zugegeben bin ich meist nicht tagsüber dort.


    Aber hier ist Kritik schonmal berechtigt.


    Zur Beruhigung der Nerven. Beim letzten Bummel waren viele Schachtbauteile zu sehen. Evtl. geht demnächst tatsächlich die Wiederherstellung los. Zeit wird es ja.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Man muss versuchen, aus einer Reise immer das beste zu machen. Wenn der Zwingerhof gerade nicht so schön ist, dann besichtigt man einen anderen Ort. Auch wenn Dresden nicht London ist, gibt es da ja doch einige Alternativen.


    aber das mit der enormen Hitze und Amerikanern, die Klimaanlagen überall gewohnt sind, schon ein Problem speziell in Deutschland (und anderen west- und nordeuropäischen Ländern).

    Also nicht speziell in Deutschland, sondern in einer ganzen Reihe europäischer Länder. Und dies sicherlich, weil man Klimaanlagen bislang nicht generell für erforderlich hielt. Klimaanlagen würden Ressourcen verbrauchen und die Wohnkosten erhöhen.

  • @ Treverer - hättest Deinem Freund aus Amiland ein paar Bilder von Dresden 1945 zeigen können - was seine Vorfahren hier so angerichtet haben. So ein umgegrabener Zwingerhof ist doch ein Klax dagegen. Jetzt ist alles wieder schön aufgeräumt in Dresden. Dann wäre er zufrieden gewesen. ~:-[]


    PS.: Statt Klimaanlage machts auch ein feuchtes Handtuch im Nacken. Fürs nächste Mal. Viele Grüße in die USA. Die größte Nation auf Erden.