Gründerzeitliche Prachtbauten (Galerie)

  • Ein kleiner Spaziergang zwischen Feuerbachstraße und Insbruckerplatz. Es gibt immer wieder Ecken, in denen man als Urberliner noch nie war. :thumbup:


    1. Alsenstraße 8




    2. Alsenstraße 10




    3. Holsteinische Straße 58



    4. Rheinstraße 50



    5. Rheinstraße 52




    Als ich die Rheinstraße 46 fotografieren wollte, haben mich die ganze Zeit so Typen davor angeguckt, dass ich mich doch abbringen lassen habe. :sad:



    6. Rheinstraße 18 Ecke Schmiljanstraße 17


    7. Saarstraße 21 Ecke Moselstraße 1




    8. Rheinstraße 19 Ecke Schmiljanstraße 16



    9. Rheinstraße 17




    10a. Hedwigstraße Ecke Wielandstraße



    10b. Hedwigstraße Ecke Wielandstraße




    11. Haupstraße 72& 73



    Bilder von mir, ©Ludolf

  • Weiter geht es in Charlottenburg.


    Clausewitzstraße N°3 (Conrad Stumm)

    Eine Rückführung des Erdgeschosses auf den historischen Zustand wäre wünschenswert.


    Clausewitzstraße N°4 (Siegfried Kuznitzky)


    Clausewitzstraße N°5 (William Silberstein)


    Details:



    Clausewitzstraße N°8 (Hermann Bentzen)

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Wunderschön! Danke!


    Jede moderne Architektur dagegen sieht armselig, wenn nicht sogar bemitleidenswert aus.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Da frage ich mich mal wieder, warum die heutigen Architekten nicht aus Scham ihren Beruf aufgeben, angesichts dessen was ihre Ahnen noch zu schaffen vermochten.

    In dubio pro reko

  • Die heutige Architektur ist in unserem Zeitalter des schnellen Konsumierens, Wegwerfens und Neuanschaffens eben so wie fast alle anderen Produkte zu einem (reinen) Wegwerfprodukt geworden.


    Die Vorkriegsbauten wurden noch in einer Zeit der Nachhaltigkeit - quasi für die Ewigkeit - gebaut. Das einzig gute an der heutigen Architektur ist, dass in 50 Jahren der Großteil wieder ersetzt wird und so die hässlichen Städte wieder eine Chance haben sich neu aufzubauen. Viel nachhaltiger wäre es, wenn man wieder wie unsere Vorfahren bauen würde, denn alle 35 Jahre neu zu bauen ist wenig zielführend und energieverschwendend. Unsere Altvorderen waren da viel weiter als unsere vollkommen verblödete Gesellschaft von heute. Wir müssen wieder europäisch werden - im ureigensten Sinn.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Ich glaube, die Giesebrechtstraße wurde hier noch nicht gezeigt, hab' sie zumindest nicht bei der Stichwortsuche gefunden.


    Bin heute mal die Straße abgelaufen, etwa 35 % der Fassaden besitzen noch ihren Stuck.


    Eigentlich müsste man diesen Strang umtaufen in "Bauten der Kaiserzeit" oder "Bauen zwischen 1870 und 1918", denn die Gründerjahre sind ja eher ein Phänomen einer enger begrenzten Epoche. Hier gibt es aber Jugendstil, Neoklassik, Eklektizismus etc. zu sehen.



    Giesebrechtstraße 5/ Ecke Clausewitzstraße 9 am Meyerinck-Platz:
































    Gisebrechtstraße / Ecke Sybelstraße:

















    Giesebrechstraße 6:



















































    Giesebrechtstraße 7:




























    Giesebrechtstraße 14:












    Manchmal sind es aber nur noch die Eingangsbereiche, die noch den ursprünglichen Schmuck tragen, der Rest ist leider entstuckt:


    Giesebrechtstraße 8:






    Giesebrechtstraße 13:


  • Immer wieder klasse, was die Gründerzeit aus so was eigentlich langweiligen
    wie Blockrand bebauen gemacht hat, da hat jedes Haus seinen Charme und
    spart platz das finde ich innovativer als alle dämm schachteln zusammen,
    weil was bringt, ein noch so effizientes Haus, wenn man es nicht mag,
    weil es nur aus Plastik, Dämmstoff, beton und einem Eimer alpina weis
    besteht.

  • Uhlandstraße 130 frisch saniert und in voller Pracht:

    Wenn ich mich nicht täusche, war dieses Haus in den Achtzigern in dieser Wilmersdorfer Gegend weit und breit das einzige wiederbestuckte. Dementsprechend trostlos erschien die Gegend. Ob bis heute einige revitalisierte Hausfassaden dazugekommen sind, weiß ich nicht.

  • Einige Häuser entlang der Kurfürstenstraße und Blumenthalstraße in der 'Schöneberger-Vorstadt'


    Hier und in der Steinmetzstraße gibt es trotz der Nähe zum Bahngelände doch noch recht viele Gründerzeitler, allerdings zumeist mit schlichten, spätklassizistischen Fassaden.



    Kurfürstenstraße 22-23, Doppelhaus:







    Kurfürstenstraße 27:











    Kurfürstenstraße 167






    Blumenthalstraße 5







    Blumenthalstraße 18








    Die meisten Häuser der Gegend sind eher so in diesem Stil, aber gut, dass es die überhaupt noch gibt:




    Hat nach dem Besuch der nahe liegenden Flottwellstraße mit den Segnungen des modernen Hausbaus hat dies etwas ungemein Beruhigendes.

  • Der gründerzeitliche Prachtbau par excellence - das Theater des Westens in der Kantstraße in Charlottenburg von Berhard Sehring, erbaut 1895/96:


    [/img]







    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

    Edited once, last by Snork ().

  • Wohl wahr. Schade nur, dass es (fast) neben der S-Bahn-Trasse steht und nicht direkt am Kudamm mit einem breiteren Bürgersteig davor.

  • In der Markgrafenstraße, fast an der Lindenstraße befinden sich noch drei Altbauten aus der Gründerzeit, zwei davon im Originalzustand, einer wieder neu bestuckt:





  • Ein prächtiger Anblick, Windscheidtstraße Ecke Stuttgarter Platz 19, in Charlottenburg.


    Besonders der neckische Arm der germanischen Karyatide hat es mir angetan, wie er das Gebälk umschlingt:




  • Wilmersdorf, Uhlandstraße N°152 (Ferndinand Döbler)

    Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'Bodo Kubrak', gemeinfrei


    Wilmersdorf, Uhlandstraße N°154/Ludwigkirchstraße N°10a


    Giebel zur Ludwigkirchstraße


    Wilmersdorf, Uhlandstraße N°162 (August Supke)


    Detail Eingangsportal



    Charlottenburg, Goethestraße N°72 (Ernst Gerhardt)


    Charlottenburg, Goethestraße N°71 (Otto Schnock)


    Charlottenburg, Goethestraße N°69 (Kurt & Arthur Reimer)

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

    Edited once, last by Mantikor: Bild korrigiert ().

  • In der Uhlandstraße wurde ein Teil des 'Uhlandschlosses' neu gestrichen. Der Bau wurde schon mal hier unter Beitrag 185 von 'Palantir' gezeigt.


    Neue Ansichten:











    Leider ist der rechte Teil, wohl in anderer Hand, noch nicht wieder restauriert, ich glaube das letzte Mal in den frühen 80er Jahren.











  • An der Uhlandstraße, Nr. 162, gibt es außer einer schönen Fassade, die schon mal gezeigt wurde, noch einen ansehnlichen Eingang zum Treppenhaus:










    Innenaufnahmen:











    Fotos von mir, von gestern.

  • Noch einige ergänzende Bilder zum Victoria Versicherungsbau aus 267.






    Im Eingangsbereich und überhaupt gibt es noch viel zu tun.