Köln - Domplatte und Dom

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    Jahreshauptversammlung 2019: 1. und 2. Juni in Balingen/Zollernalb. Mach mit!

    • @Jörn und Köln:
      für das größte Teil von Köln bin ich mit Dir einverstanden, nur in der unmittelbaren Altstadt, sagen wir zwischen Dom und St. Maria im Kapitol, Rhein und Hohen Straße braucht es viel mehr (Fassaden-) Rekonstruktionen (die Kubaturen der Häuser stimmen meist noch) und einige Betonmonster müßten abgeräumt werden. Dazu rechne ich auch die unmittelbar um Groß St. Martin.
      In der übrigen Stadt kann jedes nur städtebaulich bewußt konzipiertes Gebäude, ob nun modern oder klassisch, eigentlich nur eine Verbesserung sein.
      VBI DOLOR IBI VIGILES
    • ich bin ein freund von interpretation
      sprich in moderner form traditionell bauen
      think global act local ... ich habe in wien ein gebäude entdeckt welches im krieg halb weg gebomt wurde. der moderne anbau war fast nicht zu erkennen zumind nicht im vorbei gehen --- erst nach mehrmaligen vorbei gehen ist es mir aufgefallen! das hat mich sehr beeindruckt. es wirklte klassich elegant war jedoch auf grund seiner details absolut modern! panoramio.com/photo/30673357

      die span. botschaft in berlin ist auch ein gutes bsp dafür!
    • "Jörn" wrote:

      ich bin ein freund von interpretation
      sprich in moderner form traditionell bauen
      think global act local ... ich habe in wien ein gebäude entdeckt welches im krieg halb weg gebomt wurde. der moderne anbau war fast nicht zu erkennen zumind nicht im vorbei gehen --- erst nach mehrmaligen vorbei gehen ist es mir aufgefallen! das hat mich sehr beeindruckt. es wirklte klassich elegant war jedoch auf grund seiner details absolut modern! panoramio.com/photo/30673357\r
      panoramio.com/photo/30673357
      die span. botschaft in berlin ist auch ein gutes bsp dafür!


      Das ist nicht modern, das ist armselig.
      Natürlich ist dem Bau zu Gute zu halten, dass er sich einigermaßen anpasst. Auch wenn sich seine Qualitäten damit weitgehend erschöpfen, muss man dennoch sagen: immerhin etwas.
      Auch muss man zubilligen, dass die Proportionen geschmackvoll gelöst wurden, weit geschmackvoller, als der BRD-Wiederaufbau in 98% aller Fälle hervorgebracht hat.
      Aber damit hat es sich schon. Es bleibt dabei, dass es sich um typische, phantasielose und aalglatte Moderne handelt. Lauben und formale Anlage waren ja vorgegeben, und darüberhinaus ist dem Architekten nichts eingefallen, außer ja nicht das historistische Ensemble zu stören.
      Man vergleiche den Bau mit den umliegenden Historismushäusern: eine klare Niederlage in allen Belangen!
      Warum also auch nur ein einziges Lob für dieses Häusel, dessen 'Stil' sogar dem Historismus in wirklich allen Belangen unterlegen ist!
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Wenn es in Köln doch so aussähe! Obwohl wir hier in einem Köln-Strang sind, werden Straßenzüge aus Berlin oder Wien gezeigt, die allesamt sehr viel besser (städtebaulich geschlossener, und weitaus großstädtischer) aussehen als jede Straßenfront im Bereich Hauptbahnhof/Dom, Hohe Str. oder Schildergasse in Köln. In Köln steht zwischen den 50er bis 70er-Jahre Bauten mal ein (im Dach modernisiertes) Gründerzeithaus, in Wien ist das Verhältnis mindestens umgekehrt.
      Wenn sich in Köln viel positives tut, dann bitte ich um Beweise. Mein Eindruck aus gelegentlichen Besuchen ist, dass die Stadt immer weiter zerfleddert.
    • naja, du darfst aber eines nicht übersehen: als Einzelbau geht dies ja noch an (angesichtgs der abschreckenden bundesrepublikanischen Beispiele muss man da eh noch froh sein), aber als Massenphänomen wäre dies Ödheit unerträglich.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Petrusbrunnen

      Am Freitag wollte ich, dem verständlichen Wunsch nach einem Bild des fertigen Petrusbrunnens folgend, eben diesen für Euch ablichten.

      Hier also das Bild:



      Leider war der Roncalliplatz wegen einer Veranstaltung und somit auch der Zugang zur Papstterrasse gesperrt. Mir blieb nichts anderes übrig als das Foto durch ein Absperrgitter hindurch zu schießen. Ich bitte daher die einzige zugängliche Ansicht (von Westen her) zu entschuldigen. Wie ich finde, ist, selbst bei dieser eingeschränkten Sicht, bereits auffällig, dass der Brunnen doch zu nah am Dom selbst platziert ist, und somit nicht wirklich seine eigene Wirkung entfalten kann :( .
    • Der Stephansdom ist sehr schön und stimmig, mit Blick auf die wirklich großen Kirchenbauten des deutschen Mittelalters aber halt doch einige Klassen kleiner und eigentlich fast schon nicht mehr vergleichbar. Dass der Stephansdom problemlos ohne Jahrhunderte dauernde Unterbrechung vollendet werden konnte, liegt nicht zuletzt an der nicht allzu umfangreichen Bauaufgabe (wirklich aufwändig war eigentlich nur der Südturm). Zur Veranschaulichung:


      Wiener Stephansdom:

      Gesamtlänge außen 107,2 m
      Gesamtbreite außen 34,2 m
      Innenhöhe Hauptschiff 28,0 m


      Kölner Dom:

      Gesamtlänge außen 144,58 m
      Gesamtbreite außen 86,25 m
      Innenhöhe Hauptschiff 43,35 m


      Ulmer Münster:

      Gesamtlänge außen 123,56 m
      Gesamtbreite außen 48,8 m
      Innenhöhe Hauptschiff 41,6 m


      Magdeburger Dom:

      Gesamtinnenlänge 120 m
      Innenhöhe Hauptschiff 32 m


      Speyrer Dom:

      Gesamtlänge außen 134 m
      Breite Langhaus 37,62 m
      Innenhöhe Hauptschiff 33 m
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Hinter den Kulissen es Kölner Doms

      Beitrag über den Dom, geschichtlich, aber vor allem technisch orientiert: Hinter den Kulissen des Kölner Doms (Quelle: WDR, Stand: 25.04.12, begrenzt abrufbar)

      Auch als eBook zum Download :cool:

      (Zur Entwicklung von Köln sei nochmals dieser Beitrag empfohlen, IMHO sehr schöne Bilder:
      Köln im Mittelalter, Quelle: WDR, Stand: 15.04.12, Beitrag wahrscheinlich zeitlich begrenzt abrufbar)
    • Dieser Thread scheint schon sehr alt zu sein, trotzdem mache ich mal hier weiter da das Thema das gleiche ist. Ich hoffe ich habe evtl. neuere Beiträge zum Thema nicht übersehen.

      Die angesprochene Domtreppe wurde ja bereits ( 2007 glaube ich ) fertiggestellt. Seitdem war lange nichts mehr passiert.

      Nachdem der Umbau der Domplatte in Köln viele Jahre auf sich hat warten lassen kommt so langsam nun mal was in die Gänge. Anbei möchte ich als mein erstes Posting den Umbau des Umfelds ein wenig mit Bildern aufzeigen und kommentieren. Das ganze Areal um den Dom herum wird jetzt umgebaut und verschönert. Die Ansichten sollen ingesamt heller und freundlicher werden und mehr Licht soll insbesondere die Ostseite des Doms erreichen. An der Ostseite befand sich bislang ein dunkles ich nenne es mal "Tunnelloch" das von vielen Passanten gerne mal als Klo benutzt worden ist. Demzufolge ging man da auch wirklich nie gerne lang.

      Hier einige Ansichten wie das Areal vor dem Dom bis vor kurzem aussah:


      Links im Bild kann man die alten Überdachungen ( die sogenannten "Dompilze" ) sehr schön sehen. Diese stammen aus den 60er Jahren und der ohnehin graue Beton ist über die Jahre durch die Verwitterung nicht gerade schöner geworden.


      So sah es am Tag vor dem Abriss aus:




      Am Samstag den 02.11.2013 war es dann soweit. Am Sonntag sah es dann so aus:



      Die übestehenden "Balkone" sollen auch noch abgerissen werden.


      Ich kann den Bahnhof sehen ... cclap:) OK, das leidige Thema mit dem alten Bahnhof verschweigen wir hier an der Stelle jetzt ... :augenkrummblau:







      Die oben angesprochene Ostseite des Doms sah bislang so aus:

      Die Gehwege Rechts und Links im Bild wurden zwischzeitlich abgerissen. An dem Punkt wo ich das Foto gemacht habe kann man jetzt nicht mehr stehen, weil der Überbau teilweise eingerissen wurde um den unteren Platz mit mehr Licht zu fluten.


      Die alte Wendeltreppe ( Zugang zum Bahnhof ) wurde aus dem gleichen Grund ebenfalls abgerissen.

      Hier nun ein paar Bilder der aktuellen Baustellensituation:








      Hier noch ein paar Bilder wie es Ende 2014 aussehen soll wenn der Umbau abgeschlossen ist:






      Quelle: Die Bilder sind von mir.
      Architektur ist nichts anderes als die Formensprache einer Kultur. Entweder sie lebt, oder sie ist tot.

      The post was edited 1 time, last by Silvester72 ().