Berliner Schlossplatz - Schlossbrunnen - Breite Straße

  • Argos


    Na und, auch das ist deutsche Geschichte und die 12 Jahre kann man nunmal auch nicht ausblenden. In Berlin sind zum Beispiel die Geburtsurkunden und die Heiratsurkunden im Stadtbezirk Friedrichshain der von 1933 bis 1945 umgenannt wurde in Horst Wesselstadt so abgestempelt worden. Und was können die Leute dafür.?

  • Am besten wäre es mal,daß unsere Entscheidungsträger mal ihre klimatisierten Büros verlassen und sich bei 35 Grad auf dem Schlossplatz zur Mittagszeit begeben und sich nur eine halbe Stunde auf diesen sich aufhalten.

    Dieser Wettbewerb zur Gestaltung des Umfeldes des Schlosses müßte dringend abgeändert werden und eine Versetzung des Neptunbrunnen ist absolut notwendig. <X



    https://berliner-schloss.de/bl…/pro-contra-entsiegelung/












  • Stiftung Kulturforum: "Wir verstehen die Kritik und finden die aktuelle Diskussion um versiegelte Flächen wichtig und richtig."


    Das Abschmettern besorgter oder unzufriedener Stimmen mit einem derartigen Satz einzuleiten ist einer der ältesten bekannte rhetorischen Tricks. Genau mit dieser Methode versteht beispielsweise Robert Habeck es blendend, Empathie vorzuheucheln, ohne zu einem Entgegenkommen in der Sache bereit zu sein. (Achtet mal darauf)


    Der zweite rhetorische Trick besteht im Werfen von Nebelkerzen. Welchen Einfluss hat die Bepflanzung der Lustgartenseite auf das Sommerklima auf der anderen Seite?


    Der dritte Trick? "Wir würden ja gerne - aber wir sind nicht zuständig." Nein, ihr würdet nicht gerne - sonst hättet ihr euch nicht bis heute aus der Diskussion herausgehalten. Ach, und ein Brunnen würde zur Aufenthaltsqualität auf dem Schlossplatz beitragen? Darum habt ihr euch bisher aber auch noch nicht wirklich gekümmert...

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    Gutmensch = Gut gemeint, nicht zuende gedacht, schlecht gemacht

  • Sensation:

    Der Herr des Hauses, Hartmut Dorgerloh, hat eine bahnbrechende Erkenntnis:

    Wir sehen, dass bestimmte Bereiche sehr gut funktionieren, zum Beispiel die Spree-Terrasse. In anderen Bereichen, zum Beispiel auf der Südseite, muss man die Aufenthaltsqualität vor allem in den immer heißeren Sommern noch verbessern. Da müssen wir uns etwas überlegen – aber auch das ist im Wesentlichen eine Aufgabe des Landes Berlin. Vielleicht wäre ein Brunnen eine gute Idee.

    Ja, ein Brunnen!! ... Aber warum hat bisher niemand dem Mann verklickert dass es bereits einen perfekten Brunnen für den Schlossplatz gibt, den Neptunbrunnen?! Das müsste dringend nachgeholt werden! Ansonsten könnten bald die Wünsche nach einem modernen Brunnen reifen, nach einer zweiten „Nuttenbrosche“ oder so...

    .

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Interessant tönt es da von der Stiftung Humboldt-Forum:


    Quote
    Hoffnung auf ein attraktiveres Schlossumfeld

    Was gab es sonst Neues aus dem Humboldt-Forum? Die Führung des Hauses hofft auf baldige Verbesserung des viel beklagten Umfeldes. Die Gestaltung als Steinwüste mit bescheidenen Grünoasen war vor zehn Jahren aus einem Wettbewerb hervorgegangen. Nun hofft man auf Geld zur „Auflockerung“ der klimatechnisch katastrophalen Schlossplatzseite. Und zuallererst: die Freigabe der längst beschlossenen Mittel für den Bau der Freitreppe zum Kupfergraben hin.

    https://www.berliner-zeitung.d…-weltversoehner-li.287991



    Was das wohl bedeuten soll? Doch mehr Schlossplatz? 8o


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    Förderverein Berlin Schloss, Morgenpost-Artikel

  • Das wird höchstwahrscheinlich bedeuten, dass sie sich überlegen, doch mehr Grün, etwas mehr (vermutlich außereuropäische) Kunst und vielleicht noch mehr Fahrradbügel zu installieren. Es wird nicht bedeuten, dass Rossebändiger, Neptunbrunnen oder historistische Schlossplatzbepflanzung wieder kommen. Eher im Gegenteil, denn durch Neugestaltungen wird das Areal vielleicht "erträglicher" gemacht, der neue Zustand somit zementiert.

  • Vorschläge des Berliner Ortsverbands von Stadtbild Deutschland e.V. für eine attraktivere und stadtklimagerechtere Neugestaltung des Berliner Schlossplatzes:


    Sperrung der Verbindungsstraße zwischen Breite Straße und Französische Straße für den Durchgangsverkehr und Neupflasterung der Schlossplatzfahrbahn mit Granitstein.

    Rückkehr des Figuren des Schlossbrunnens an ihren ursprünglichen Aufstellungsort auf dem Schlossplatz in einer zu rekonstruierenden Brunnenschale.

    Wiederanlage der beidseits des Brunnens gelegenen Schmuckbeete und der südlichen Schlossterrassen in ihrer gründerzeitlichen Gestaltung.


    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • DDR Tristess ! Es ist dringend erforderlich Maßnahmen zu ergreifen ! Das Spreeufer ist zu bebauen, und die Staatsratskiste ist abzureißen !

    Ferner ist der Giebel des Marstalls wiederaufzubauen. Vor allem aber fehlen Schlossbrunnen und die Grünanlagen.

    Es wäre eine Wonne.

  • Na den Staatsrat lässt du bitte mal schön stehen.


    Über die anderen Dinge kann man reden.


    Wichtig sind jetzt zu aller-, allererst die 16 Statuen auf dem Schlossportal-Risaliten.....

  • Also dem Staatsrat würde ich keine Träne nachweinen und „St. Walter“ im Hintergrund auch nicht, denn da gehört irgendwann auch einmal wieder eine urbane Stadtstruktur zurück, wie es das früher für Jahrhunderte dort gab.


    Aber weder ein Forums Kurfürst noch ein Resurrectus werden das jemals entscheiden, sondern einzig und allein das jeweils amtierende Rechtsregime. Manchmal ist das gut und manchmal vielleicht weniger gut wie der Bildervergleich schön zeigt. Immerhin, das Stadtschloss ist einmal zurück und der wichtigste Anfang gesetzt und das ist gut so.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Vielleicht könnte man das Staatsratsgebäude offiziell als Mahnmal einer dunklen Epoche deutscher Geschichte deklarieren.


    Vielleicht sagt dann irgendwann ein Tourist "Nett hier, aber dieses belanglose Gebäude würde eher in einen Verwaltungsbezirk passen". Dann könnte man ihm erklären, dass die SED als Vertreter des real existierenden Sozialismus ästhetisch nicht zu etwas Besserem in der Lage war. Da hatten die Vertreter der verachteten Junker schräg gegenüber dann doch deutlich mehr drauf...

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