Dresden - die Innere Neustadt

  • Vielleicht sollte man den Fokus bei der Vermarktung weg von Dresden als Einzelangebot und hin zum Oberen Elbtal als Komplettpaket verschieben.


    Als Gesamtpaket mit Meißen, Radebeul, Pirna, Elbstandsteingebirge und natürlich dem wunderbaren Elbtal mit den Weinbergen hat die Region Dresden natürlich schon eine große Zukunft in der Tourismusbranche. Bautzen und Co. sind ja auch gleich um die Ecke - damit läßt sich dann schon eine Reihe von Tagen mit einem sehr schönen Programm füllen.


    Nur muß halt klar sein, daß im Zentrum dieser Region, im Dresdner Zentrum, gewissermaßen ein Vakuum vorhanden ist - Prager Straße und Co. lassen grüßen. Außerdem muß der Gast bei diesem Konzept natürlich nicht mehr zwingend in Dresden wohnen, da wären Radebeul usw. sicher die bessere Wahl.

  • Viele Touristen nehmen beim ersten Besuch Quartier in Dresden, sehen dann, wie schön es ein paar km elbaufwärts ist, und wenn sie wiederkommen, buchen sie gleich ein kleines Hotel oder Pension in Wehlen oder Bad Schandau.


    Trotzdem würde ich mir erstmal weniger Sorgen machen.
    Prag meldet im Vergleich zum Vorjahr sogar 30% weniger Umsatz.


    Events schaffen, spezielle Zielgruppen erschließen, sich besser vernetzen
    und vor allem muß die Stadt dafür sorgen, daß sie besser an die europäische Verkehrsinfrastruktur angeschlossen wird.
    Direktflugverbindungen nach London, Paris, Moskau
    und eine attraktive Bahnverbindung nach Berlin - wenn das die DB nicht hinbekommt, muß eben ein anderer Anbieter her.


    Aber hier geht es ja wie gesagt um den Neustädter Markt - die logische Verbindung zwischen Altstadt, Königstraßenviertel und Szeneviertel äußere Neustadt, die wieder wachsen muß.
    Deshalb schlage ich vor, weiter Beiträge zur allgemeinen Tourismus. und Hotelauslastungsproblematik in einem anderen Strang zu behandeln.

  • Quote from "aurinko83"

    dass man mit einem besuch das meiste gesehen hat, zeigt doch, dass dresden völlig überbewertet wird.


    Mit einem Besuch hat man in Dresden eigentlich überhaupt nichts gesehen. Es soll außer dem kleinen Neumarktgebiet eventuell noch eine Stadt mit über 500000 Einwohnern auf einer der größten Stadtflächen Deutschlands geben. :zwinkern:


    Touristen und auch die Dresdner selbst reduzieren Elbflorenz meistens auf dieses zugegebenermaßen kleine Zentrum mit der grandiosen Elbfront. Und so können dann tragische Realitäten wie "Kein Tourist kommt, um sich die Elbwiesen anzusehen, also können wir eine Autobahn darüber bauen" entstehen.


    Ich habe in Striesen gelebt, und für mich liegt die Einzigartigkeit dieser Stadt vor allem in ihren Stadtvierteln! Ich könnte als Tourist mehrere Wochen in dieser weitläufigen und an vielen Ecken so lebenswerten und attraktiven Stadt verbringen. Nie zuvor war ich soviel Rad gefahren, von Radebeul bis Pirna - immer wieder habe ich Ecken entdeckt, von denen man in Braunschweig oder Nürnberg nur träumen kann. Alleine schon die etwa 80 erhaltenen Dorfkerne inmitten der Stadtstruktur sind der Hammer. Ich könnte hier jetzt ein wochenfüllendes Touristikprogramm aufstellen, von den Bergbahnen in Loschwitz über das Panometer und dem schönsten Milchladen der Welt bis hin zum rechtselbischen Körnerweg oder dem Plauenschen Grund. Aber genau das müßte eigentlich das Stadtmarketing Dresden übernehmen. Dementsprechend wird Dresden meiner Meinung nach sogar eher unterbewertet - oder sagen wir besser: Falsch bewertet.
    Genau wie Freiburg. :gg:

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • @ youngwoerth


    tut mir leid, aber hier muss ich dir mal ganz entscheidend widersprechen. Wenn man in einer Liga mit Paris spielen will, kann man das nicht mit einer Innenstadt, die außer ein paar Solitärbauten nichts anders zu bieten hat als Plattenbauten, mehrspurigen Straßen und einer weiten Ödnis, kommen. Und es mag ja sein, dass es schöne Dorfkerne gibt, die sich erhalten haben, dies wiegt die Innenstadt aber bei weitem nicht auf. In Paris gibt es auch einige schöne Ecken, die vom Zentrum etwas entfernt liegen, aber hier gibt es die Innenstadt noch obendrauf. Also bei aller Dresdenliebe, die auch ich teile, man muss die Realität auch mal beim Namen nennen, und meine Vorredner haben dies schon getan, Dresdens Innenstadt ist eigentlich gar keine. Und ich glaube nicht, dass sich dies in absehnbarer Zeit ändern wird, weil der politische Wille und auch das Geld fehlt (vielleicht muss man sogar sagen zum Glück fehlt das Geld, wer weiß, was sie aus Dresden sonst alles machen würden).


    Und sei mal ehrlich, nur um sich ein paar Dorfkerne anzusehen, kommen nicht die Massen an Touristen. Dies richtet sich dann an Kenner und Dresdenliebhaber. Der Tourist, der eine 3-tägige Städtereise macht und der in Dresden primär die Frauenkirche, die Oper, den Zwinger und das Schloss sehen, will, der erwartet zurecht mehr als eine Elbkulisse, hinter der in Wirklichkeit das große Nichts wartet!

    APH - am Puls der Zeit

  • @"Wissen.de
    "Tut mir leid, aber hier muss ich dir mal ganz entscheidend widersprechen. Wenn man in einer Liga mit Paris spielen will, kann man das nicht mit einer Innenstadt, die außer ein paar Solitärbauten nichts anders zu bieten hat als Plattenbauten, mehrspurigen Straßen und einer weiten Ödnis, kommen."


    Dresden waren nie in die Liga von Paris oder London. Vielleicht war es schön, aber es war kein Weltmetropole. Und das war gut zu. Es war ein Schaustück. Heute gibt ein paar Resten davon und die werden vermarkt. Es ist dock lächerlich die Hauptstadt von Sachsen mit die Hauptstadt von Frankreich oder England zu vergleichen.


    Dresden hat aber ein einzigartiges Umland mit Sächsiche Schweiz und Erzgebirge, historische Stadtkernen wie Freiberg, Görlitz und Meissen. Dresden ist überbewertet und Sachsen ist unterbewertet.


    Dresden ist eine Reise wert, die Frage ist: wie lange sollte man in die Stadt bleiben und wie Lange sollte man die schöne Umland besichtigen. Es gibt viele Städten mit weniger zu bieten die trotzdem viele Touristen kriegt. Die Neumarkt wird wahrscheinlich trotzallem wunderschön. Leuten wurden trotzdem nicht länger bleiben....Ein Stadt braucht auch mehr: Leben und Puls. Mit nur Hotels wird kein Leben geschaft.


    youngwoerth
    Ich finde dass viele Teilen von Dresden sind tatsächlich unterbewertet. Man könnte viele von diese Vierteln zu Szenevierteln umwandeln. Leuten kommen zu Dresden für Kultur und Nachtleben.


    Freiburg ist doch nicht unterbewertet. Alle hier wissen dass Freiburg ist eine die schönsten Grossstäden Deutschland.

  • Quote

    Dresden waren nie in die Liga von Paris oder London. Vielleicht war es schön, aber es war kein Weltmetropole. Und das war gut zu. Es war ein Schaustück. Heute gibt ein paar Resten davon und die werden vermarkt. Es ist dock lächerlich die Hauptstadt von Sachsen mit die Hauptstadt von Frankreich oder England zu vergleichen.


    Du hats völlig recht. Aber viele Politiker glauben, dass sie in Konkurrenz stehen zu Paris, Florenz etc. Dabei verwalten sie nur die Reste einer ehemals großen Kulturmetropole und statt sich zu bemühen, das Schiff wieder flott zu machen, wird die Situation mit jedem Neubau außerhalb des Neumarktes problematischer.


    Dresden ist, allein schon weil es nie Hauptstadt war, nicht mit Paris vergleichbar, was die internationale Strahlkraft angeht, kunsthistorisch war Dresden aber wohl eine der 3 bedeutensten Städte Deutschlands und ich bin mir sicher, dass Dresden heute einen ähnlichen Stellenwert wie Florenz oder Mailand hätte, wenn es nicht zerstört worden wäre.


    Und dann würden auch Flugzeuge aus London nach Dresden fliegen und man käme auch mit der Bahn schnell nach Dresden. Ohne die Frauenkirche und den Rummel um die Weihe und den Wiederaufbau wäre Dresden doch eine unter vielen Städten, mit einer tollen Oper und dem Zwinger, das wars! Das haben aber noch 100 andere Städte in Europa! Aber die Frauenkirche weckt natürlich Erwartungen, die Dresden im Moment nicht erfüllt!

    APH - am Puls der Zeit

  • [quote="Wissen.de"]
    Du hats völlig recht. Aber viele Politiker glauben, dass sie in Konkurrenz stehen zu Paris, Florenz etc. Dabei verwalten sie nur die Reste einer ehemals großen Kulturmetropole und statt sich zu bemühen, das Schiff wieder flott zu machen, wird die Situation mit jedem Neubau außerhalb des Neumarktes problematischer.[quote]


    Dresden war für Barock was Florenz für die Renaissance war. Florenz wurde man aber nie mit Rom oder Paris, London oder Paris vergleichen . Dresden und Florenz liegt ja auch beide um 500 000 Einwohner.


    Dresden werde nie ein Berlin oder München werden. Also Dresden muss Dresden werden. Ein Schwede kennt und liebt die beiden erste Städten. Berlin ist Kultur und Party. München ist Architektur und Oktoberfest. Was ist Dresden? Frauenkirche kennt man in Schweden nicht. Mann kennt Dresden wegen die Zweite Weltkrieg und die Zerstörung. Das ist alles. Ich kenne Dresden erst durch die Forum. Neumarkt ist für mich trotzallem eine Schritt in die richtige Richtung. Leider muss man auch die Neustädtermarkt rekonstruieren. Mindesten sollte die Neustadt und Altstadt direkt am Fluss entstehen.


    Ich zweifle aber auch, dass es passieren wird. Aber es könnte passieren und es könnte Dresden signatur. Dresden baut Barock weil es Dresden ist. Es geht gegen Globalsierung von IKEA und H &M und wiederentdeckt sein Einzigartigkeit.

  • Die Karre muß von den verantwortlichen Politikern und Stadtplanern erst richtig in den Dreck gefahren werden, die Touristenzahlen noch viel weiter sinken und das folgende Gejammer überlaut werden, damit sich in dieser Stadt etwas in unserem Sinne ändern wird. Und selbst dann werden sie wahrscheinlich noch die Augen vor den Fakten verschließen und sich an ihr ach so innovatives und weltmännisches Architekturmischmasch klammern. Es ist einfach eine Schande, wie wenige Menschen das Potenzial dieser Stadt so drosseln und auf falsche Wege bringen! :sehrtraurig:

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Die logische Weiterführung des Wiederaufbaus Dresdens liegt in der Rekonstruktion des Neumarkts und der direkten Umgebung (Neustädter Rathaus, Große Meißner Straße) Dann würde es ein Ensemble von den erhaltenen Straßen in der Neustadt über den Neustädter Markt und die Augustusbrücke bis zum Neumarkt geben. Damit gäbe es in Dresden viel mehr "Altstadt" als in vielen anderen deutschen Großstädten wie Köln, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover oder Stuttgart.
    Für die übrige zerstörte Innenstadt Dresdens sehe ich wenig Chancen, aber es gilt natürlich weiterhin für eine annehmbare Neubebauung zu kämpfen.

    VBI DOLOR IBI VIGILES

  • Quote from "Wissen.de"


    Aber viele Politiker glauben, dass sie in Konkurrenz stehen zu Paris, Florenz etc. Dabei verwalten sie nur die Reste einer ehemals großen Kulturmetropole und statt sich zu bemühen, das Schiff wieder flott zu machen, wird die Situation mit jedem Neubau außerhalb des Neumarktes problematischer.


    Wer tut das denn?
    Alle Vergleiche dieser Art beziehen sich ausschließlich auf die Staatlichen Kunstsammlungen. Und da sind sie auch berechtigt.


    Die Dresdner Kunstsammlungen brauchen sich vor Louvre und Eremitage nicht zu verstecken.

  • Quote from "Wissen.de"

    Und es mag ja sein, dass es schöne Dorfkerne gibt, die sich erhalten haben, dies wiegt die Innenstadt aber bei weitem nicht auf. Und sei mal ehrlich, nur um sich ein paar Dorfkerne anzusehen, kommen nicht die Massen an Touristen.


    Warum reduzierst Du denn jetzt auf die Dorfkerne? Ich glaube, ich habe in meinem Post zum Ausdruck gebracht, dass es in Dresden eben gerade nichts zu reduzieren gibt! Striesen, Blasewitz, Laubegast, Kleinzschachwitz, Loschwitz, Weißer Hirsch, Pillnitz, Preußisches Viertel, Äußere Neustadt, Innere Neustadt, barocke Friedrichstadt, Löbtau, Plauen, tlw. Südvorstadt, Großer Garten, Gruna, Elbauen, Elbschlösser, Dampferfahrten, Dixieland-Festival,... Das ist Dresden! Und dieses Dresden übertrifft eigentlich alle anderen deutschen Städte mit 500000 Einwohnern.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Quote from "youngwoerth"

    Striesen, Blasewitz, Laubegast, Kleinzschachwitz, Loschwitz, Weißer Hirsch, Pillnitz, Preußisches Viertel, Äußere Neustadt, Innere Neustadt, barocke Friedrichstadt, Löbtau, Plauen, tlw. Südvorstadt, Großer Garten, Gruna, Elbauen, Elbschlösser, Dampferfahrten, Dixieland-Festival,... Das ist Dresden! Und dieses Dresden übertrifft eigentlich alle anderen deutschen Städte mit 500000 Einwohnern.


    sorry, aber da kann ich jetzt auch irgendwelche gründerzeitviertel in leipzig oder berlin aufzählen, von anderen europäischen städten ganz zu schweigen... sowas besonderes ist das nicht und sicher hat striesen sehr hübsche wohnhäuser, die ihresgleichen suchen. aber letztlich ist es auch nur ein wohnviertel... zu dem ich mich noch dazu durch plattenwüstenei kämpfen muss. wo sind die großen eleganten ausfallstraßen mit ihren geschäften und café, die man entlang flanieren kann und die man in so vielen europäischen städten findet? und elegant verlangt man ja noch nicht einmal... wär ja schon schön, wenn es überhaupt welche gäbe.

  • Quote from "aurinko83"

    wo sind die großen eleganten ausfallstraßen mit ihren geschäften und café, die man entlang flanieren kann und die man in so vielen europäischen städten findet? und elegant verlangt man ja noch nicht einmal... wär ja schon schön, wenn es überhaupt welche gäbe.


    Kesselsdorfer- ,Borsberstr...
    Nein im ernst, bitte kommt doch mal zum Thema zurück.
    Im übrigen finde ich, dass diese Diskussion zu rein gar nichts führt. Höchstens, dass letztendlich Leipziger ihre Stadt geiler als Dresden finden, Lausitzer auf die Dresdner Leuchtturmpolitik schimpfen, Rob, der die Gelegenheit ergreift zu fordern, dass nicht nur in Dresden sondern auch in Berlin, Magdeburg, Potsdam mehr Türmchen gebaut werden müssen und ach ja: der Russe und der Ami war der Schuldige, dass es so ist wie es ist. :P

  • Hm, diese Diskussionen "Stadt X ist aber dennoch schöner als Stadt Y" erleben wir ja oft - überzeugen tun wir damit aber eigentlich niemanden.


    Ein jede Großstadt hat seine Vorzüge, architektonischen Glanzpunkte... und auch seine Schattenseiten. Und es ist doch schön, dass alle anders sind. Die einen haben Fachwerk, die anderen Barock, wiederum andere haben nur Gründerzeitliches. Der eine mag Flachland, der andere Berge. ...

  • Quote

    sorry, aber da kann ich jetzt auch irgendwelche gründerzeitviertel in leipzig oder berlin aufzählen, von anderen europäischen städten ganz zu schweigen... sowas besonderes ist das nicht und sicher hat striesen sehr hübsche wohnhäuser, die ihresgleichen suchen. aber letztlich ist es auch nur ein wohnviertel... zu dem ich mich noch dazu durch plattenwüstenei kämpfen muss. wo sind die großen eleganten ausfallstraßen mit ihren geschäften und café, die man entlang flanieren kann und die man in so vielen europäischen städten findet? und elegant verlangt man ja noch nicht einmal... wär ja schon schön, wenn es überhaupt welche gäbe.


    Danke, genau so sehe ich das auch und auch die meisten Tagestouristen. Wir sollten uns vielleicht mal von den Vergleichen mit anderen Städten etc. wegbewegen, weil es meiner Meinung nach nicht weiterführt. Fakt sind doch zwei Tatsachen:


    1. Die Innenstadt Dresdens - das Herz dieser Stadt - braucht ein neues, umfangreiches Konzept, um die Brachflächen und die Fehler im Städtebau zu beheben.


    2. Dabei muss mehr rauskommen als die 5 Einkaufspassage oder das nächste Hotel.


    Ich möchte noch mal an die Statistik erinnern, die ich hier eingestellt hatte, es kommen weit über 2000 Betten in den nächsten Monaten hinzu.

    APH - am Puls der Zeit

  • Richtig, aber leider wird kein solches Innenstadtprojekt kommen, weil heute nirgendwo mehr solche Projekte mit wirklich (in unserem Sinn) ansprechenden Bauten und Strukturen realisiert werden. Nicht mal in München oder Wien (wo die Planungen für all die Bahnhofsneubauten ja dieselben eckigen Kisten vorsehen wie überall).


    Realistischerweise ist das Dresden von heute auch das Dresden von morgen, abgesehen davon, daß die vorhandenen Brachen nach und nach mit Hotels, Büros und Einkaufszentren verglast und zubetoniert werden.

  • @Johan
    Du sprichst mir aus der Seele!
    Für den Tourismus sind nicht nur allein die Stadtbilder ausschlaggebend. Und an alle Meckerer die das Ende der Kultur des Abendlandes heraufbeschwören: Kultur beschränkt sich ebenfalls nicht nur auf Architektur! Vergesst mal nicht -um jetzt mal wieder auf Dresden zu kommen- die hervoerragenden Orchester von Weltklasse wie die Dresdner Philharmonie und die Dresdner Staatskapelle. Allein die Semperoper hat schon eine nicht unerhebliche Anziehungskraft im Dresdner Tourismusgeschäft. Nicht zu vergessen die vielen Konzerte und Festivals. Und Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass wenn man den ein oder anderen Plattenbau in der Innenstadt abreißt sich deswegen die Touristenzahlen Dresdens ändern. Aus diesem Grunde finde ich die ganze Situation sinnfrei!

  • Vielleicht sollten wir wieder zu Dresden und dem Neustädter Markt zurückkehren.


    http://www.dresden.de/media/pd…lstandorte_planung_1_.pdf


    Die Übersicht zeigt doch, dass zumindest Planungen in Bezug auf das Hotel Stadt Leipzig laufen! Ich hoffe, dass zumindest die Platten, die die Straßen heute noch versperren, abgerissen werden. Dann liegt das Hotel Stadt Leipzig auch nicht mehr im "Hinterhof", sondern hat einen direkten Zugang zum Markt. Hoffen wir mal, dass es klappt, auch wenn mir nicht wohl bei der Fülle von neuen Hotels ist.

    APH - am Puls der Zeit

  • @Wissen.de
    Die Diskussion über Hotels in Dresden und dann besonders die Hotel Leipzig führt zu die Diskussion falls Dresden touristisch genug ist für so viele Hotelbetten. Dadurch dieser Diskussion über Tourismus and Selbsteinschätzung von die Deutschen.


    Ein Wiederaufbau von Neustädter Markt / Hauptstrasse könnte ziemlich viel heilen. Wichtig ist die Link von Altstadt bis zu die Szeneviertel Äussere Neustadt zu verschaffen.

  • @ Johan


    und es muss festgehalten werden, dass zumindest die Westseite des Neustädter Marktes schnell und auch finanziebar wiederaufgebaut werden könnte, da nur die Gebäude direkt zur Straße fehlen.


    Anders sieht es auf der Ostseite aus, wo das gesamte Quartier fehlt. Das wird deutlich schwieriger und sehr teuer.


    Aber Johan, hier könnte viel Heilung betrieben werden. Hoffen wir, dass man in der nächsten Zeit zumindest den Startschuss gibt.

    APH - am Puls der Zeit