Lübeck (Galerie)

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    • Wissen.de schrieb:

      Fischstraße
      Kleine Korrektur: Das mit "Fischstraße" betitelte Bild im vorigen Beitrag zeigt die Braunstraße. :lehrer: ;)

      Wissen.de schrieb:

      Eckbau am Marienkirchhof
      Das ist das neugotische Marienwerkhaus, das leider das jahrhundertealte pittoreske gotische 1903 ersetzte.

      Bild des alten Marienwerkhauses - durch diverse Anbauten etwas entstellt - vom Marienkirchhof Richtung Schüsselbuden gesehen:
      Quelle: upload.wikimedia.org, gemeinfrei
      Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)
    • Die Straßen (und insbesondere auch die Brücken) in Lübeck sind seit Ewigkeiten eine Katastrophe. Gerade jetzt gegen Ende des Winters muss man wieder Slalom fahren, um sich nicht das Auto zu ruinieren (hatte ich gerade heute auf dem St.-Jürgen-Ring, einer vierspurigen Hauptverkehrsstraße).
      Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)
    • Man sollte gerade in Lübeck wieder mehr auf Pflasterstraßen setzen. Außer natürlich bei Hauptstraßen.

      Trotz seiner vielen tollen Einzelbauten und Ensembles lässt Lübeck mitunter auch etwas Flair vermissen. Da sollte man auf klassische Stadtmöblierung/Leuchten, Nasenschilder und Werbung aus Gusseisen und gerne auch etwas mehr farbliche Abwechslung setzen. Dieses ganze grau und weiß bei den Putzfassaden ist doch etwas öde. Das gefällt mir z.b. im atmosphärischen Stralsund deutlich besser.

      Man könnte sich da viel von den Höfen und Hinterhäusern abschauen - den eigentlichen Stars der Altstadt. Dennoch sehr schöne Fotos, vielen Dank!
    • @ erbse

      nur die Ruhe, das Schöne kommt, nur etwas Geduld muss man haben :lachentuerkis: :lachentuerkis:

      Es geht zunächst ins Gründerviertel und wir schauen uns die Randbebauung an. Sorry wenn die Straßennamen nicht immer sitzen, ich gebe mir alle Mühe, aber Lübeck ist nicht meine Heimat und es gibt so viele kleine Gassen, dass es schwer ist, dies alles immer auseinander zu halten


      Hinterhöfe an der Braunstraße


      Neubau in der Fischstraße, der noch vor dem Konzept des jetzigen Gründerviertels entstanden ist. Ich wage die Voraussage, dass er in 30 Jahren wieder verschwunden ist, er wirkte reichlich deplatziert, besonders wenn man bedenkt, wie der Rest des Quarteirs einmal aussieht


      Historische Bauten an der Braunstraße/Ecke Lederstraße




      Petrikirche


      Marienkirche


      Es geht zur Alfstraße/Ecke Gerade Querstraße
      APH - am Puls der Zeit
    • Wissen.de schrieb:

      Es geht zunächst ins Gründerviertel und wir schauen uns die Randbebauung an. Sorry wenn die Straßennamen nicht immer sitzen, ich gebe mir alle Mühe, aber Lübeck ist nicht meine Heimat und es gibt so viele kleine Gassen, dass es schwer ist, dies alles immer auseinander zu halten

      Dann helfe ich bei dem Bild kurz aus. Man sieht die Neue Querstraße von der Fischstraße aus. Diese durch das Ulrich-Gabler-Haus an der Alfstraße, dessen Rückseite man hinten sieht, zur Sackgasse gewordenen Straße entstand erst nach dem Krieg. Die Zufahrt liegt auf der historischen Parzelle Fischstraße 8, die dadurch leider nicht wieder bebaut werden kann, was die Bauflucht der Fischstraße leider empfindlich stört. Links der Verbindungsflügel des Studentenwohnheims zwischen Fisch- und Alfstraße.
      Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)
    • Geballte Gotik!

      Zu Ostern zeige ich euch mal ein Foto, das ich vor ein paar Jahren, ich glaube 2012, gemacht habe und das für mich die schönste, unglaublichste und atemberaubendste Ansicht Lübecks überhaupt zeigt, ich nenne es "geballte Gotik":


      Aus dieser nahezu perfekten Perspektive scheinen vier der sechs großen gotischen Lübecker Altstadtkirchen auf engstem Raum beieinanderzustehen, von links nach rechts sind das St. Jakobi, St. Marien, St. Katharinen (leider ohne Turm) und St. Petri. Zudem sieht man unter St. Jakobi die Turmspitzen des Holstentores und vor St. Katharinen die Ziertürmchen des Rathaus-Hauptbaus.

      Vielleicht seid ihr ja von dieser monumentalen Ansicht genauso beeindruckt wie ich. Viel Spaß beim Ansehen und frohe Ostern allen!

      Foto von mir
      Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)
    • @Niederländer

      Brauchbar ist aber nicht gut. Eine Galerie die brauchbar ist, ist so als wenn man sagt sie ist nett. Das ist kein wirkliches Kompliment :lachentuerkis:
      Ich habe wie gesagt die ganze Stadt dokumentiert. Aber wirklich glücklich bin ich mit dem Fotos nicht. Ich hatte mir so eine Mühe gegeben und teils sind die Fotos schon bearbeitet. Aber Sonne kann ich trotzdem nicht her zaubern und das frustriert mich dann eben :/
      APH - am Puls der Zeit
    • Die Qualität der Bilder finde ich hier aber nicht das Wichtigste (auch nicht unwichtig, schlechte Bilder stelle ich lieber auch nicht ein, aber eben nicht das Allerwichtigste). Viel wichtiger finde ich, dass die Bilder deutlich zeigen, was uns eine Stadt so alles zu bieten hat. Natürlich ist ein sonniger Sommernachmittag viel besser fürs Fotografieren geeignet, aber man hat halt nicht immer die Zeit oder das Glück. :)
    • Hier geht's ja weniger um Fotokunst als um Dokumentation. Von daher würd ich die Bilder sehr gern sehen! :)

      Hatte St. Katharinen eigtl mal einen Turm, oder war ein solcher geplant? Spätestens im 19. Jh. wollte man da doch sicher was prächtigeres.


      Frohes Fest! Ostern im Schnee ist auch mal wieder schön.
    • Wissen.de schrieb:

      Ja, es gibt auch Innenstadtbereiche - gerade um das Rathaus, die sind etwas schwierig, aber es gibt so schöne Ecken in Lübeck. Hinzu kommt auch, dass man eben diese fünf beeindruckenden Kirchenbauten hat, die in ihren Dimensionen viel gewaltiger sind, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich würde Lübeck jederzeit z.B. Amsterdam vorziehen, weil es eine sehr schöne Balance zwischen erhaltenen Straßenzügen und Solitärbauten gibt.
      Gerade Amsterdam ist in dieser Hinsicht aber doch ein wenig mit Lübeck vergleichbar: beide Städte sind Planstädte, haben kein richtiges Zentrum, waren sogar mal gigantische Metropolen, und in beiden Städten sind die ruhigen "Randbereiche" der Altstadt (die du in Amsterdam nicht gesehen hast!) deutlich schöner als die Fussgängerzone im Herzen der Altstadt, auch wenn die Gründe dafür unterschiedlich sind. Nur gibt es in Amsterdam keine großartigen mittelalterlichen Kirchen und Stadttoren, was die historische Tiefe des amsterdamer Stadtbildes in der Tat nicht zugute kommt, im Vergleich zu Lübeck.
    • erbse schrieb:

      Hatte St. Katharinen eigtl mal einen Turm, oder war ein solcher geplant? Spätestens im 19. Jh. wollte man da doch sicher was prächtigeres.

      Nein, St. Katharinen hatte keinen Turm und es war auch keiner geplant. Das ist die Klosterkirche des Franziskaner-Klosters. Den Franziskanern war es als Bettelorden untersagt, Kirchtürme zu bauen - leider. Eigentlich widersinnig, da die Kirche ansonsten in ihrer monumentalen Größe den anderen in nichts nachsteht und dadurch auch nicht gerade von Bescheidenheit zeugt. Da hätte ein Turm den Kohl auch nicht mehr fetter gemacht. ;)

      Allerdings wurde die repräsentative Giebelfassade zur Königstraße im 19. Jhdt. größtenteils neu aufgebaut.
      Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)
    • Stimmt, das war in Neubrandenburg ähnlich. Wobei man da dennoch Ende des 19. Jh. mit dem Gedanken eines Turmbaus spielte.

      Den Vergleich mit Amsterdam finde ich etwas schwierig, weil beide Städte einen doch sehr unterschiedlichen Charakter haben. Das ist als wollte man Venedig und Turin vergleichen. Kann man machen, aber so richtig sinnvoll ist es irgendwie nicht.

      Was mir in Amsterdam besser gefällt ist die nahezu durchgehend klassische Stadtmöblierung und Pflasterung. Lübeck hat hingegen die abwechslungsreicheren Straßenzüge und bietet mehr Überraschungen.
    • frank1204 schrieb:

      Wenn das Wetter wärmer und schöner wird, folgt irgendwann mehr im Strang "Lübeck (Galerie)". Momentan schneien wir hier allerdings gerade abermals ein. Weiße Ostern statt weiße Weihnachten... :S

      Hier eine kleine akustische Ergänzung zur Galerie:
      Das Einläuten zum winterlichen Ostersonntag 2018:

      Frohe Ostern! :)
      Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen. — Dr. Melanie Möller