Dresden - Neustädter Markt

  • Kennt jemand den aktuellen Zwischenstand des Bürgerbegehrens?


    Leider ist es ja denkbar schlecht angelaufen. Zum einen hat die beauftragte Firma die Zettel nicht verteilt (in der Südvorstadt haben wir bis heute keine Zettel bekommen), zum anderen hat die Stadt es nicht erlaubt die Werbeplakate in der Altstadt aufzuhängen. Ich habe bis heute noch keines der Plakate in Echt gesehen und das, obwohl ich sehr viel mit dem Fahrrad durch alle Teile Dresdens fahre. Auch die Zeitungen (z. B. Saechsische ) haben darüber nur wenig berichtet und zudem die Artikel nur für die Plus Mitglieder (Bezahlschranke) freigeschaltet.


    Würde ich nicht regelmäßig hier im Forum und auf der Homepage der GHND lesen, hätte ich als "Normalbürger" wohl kaum etwas von dem Bürgerbegehren mitbekommen.

  • Ohje, läuft das Bürgerbegehren wirklich so schlecht? Das ist bedenklich...

    Den aktuellen Stand kenne ich leider nicht. Meine Informationen stammen vom GHND aus einem Gespräch bei der Abgabe meines Stimmzettels im Pavillon vor Ort. Das ist jetzt allerdings auch schon wieder ein Monat her. Der GHND teilt mittlerweile die Zettel eigenhändig aus. Aber wie gesagt, scheinen bis heute noch nicht alle Stadtteile erreicht worden sein, meiner eingeschlossen.

  • Ist ein zweiter Anlauf denkbar?

    Denke ich nicht, aber: Die Frist zur Beendigung war selbstgesetzt wegen der gewünschten späteren Kombination eines Bürgerentscheids mit der OB-Wahl.

    Verfolgt man dieses (rein organisatorische) Ziel nicht mehr, dann kann die GHND , da die Fragestelung initiierend ist, die Laufzeit theortisch beliebig lange laufen lassen.....

  • .....Das würde Torsten Kulke sicherlich nicht so lange hinauszögern wollen.

    Aber: Wenn das Votum sehr stark und sehr eindeutig ist, dann kann der Stadtrat den BE auch umgehen und die Vorstellungen des BB gleich auch so rechtlich umsetzen.

  • Ist ein zweiter Anlauf denkbar?

    Die GHND beantwortet die Frage heute so:


    PRESSEMITTEILUNG: BÜRGERBEGEHREN NEUSTÄDTER MARKT WIRD VERLÄNGERT


    Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) verlängert ihr am 13. Februar 2022 begonnenes Bürgerbegehren zum Neustädter Markt. Nach einem holprigen Start bei der Verteilung der Unterschriftenlisten nimmt die GHND die Verteilung durch ihre Mitglieder vor. Ziel ist es jedem Haushalt in Dresden eine Unterschriftenliste zur Verfügung zu stellen. Das wird noch einige Wochen benötigen, da unsere Mitglieder ehrenamtlich arbeiten.


    Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, in den Informationspavillon zu kommen und dort zu unterschreiben. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind gern bereit, Gegenstand und Ziel des Bürgerbegehrens auf Grundlage der Wettbewerbsergebnisse zum Neustädter Markt näher zu erläutern. Zahlreiche Dresdner und Dresdnerinnen haben in den vergangenen Wochen diese Möglichkeit wahrgenommen.


    Die Beteiligung an dem Bürgerbegehren ist den momentanen Umständen entsprechend angemessen. Es sind noch große Anstrengungen und die Mitwirkung der Bürger erforderlich, um das Ziel des Bürgerbegehrens zu erreichen.

    Die GHND will mit diesem Bürgerbegehren verhindern, dass es weitere Behinderungen durch verwaltungsinternes Handeln gibt. Der Stadtrat hat zum Wettbewerb Neustädter Markt einen weitreichenden Beschluss gefällt. Er hat die Umsetzung des Entwurfs des ersten Preisträgers ergänzt um die Kleinteiligkeit des zweiten Wettbewerbssiegers beschlossen. Eine Platzbebauung selbst wurde durch den Stadtrat vorerst zurück gestellt. Die GHND unterstützt den Stadtratsbeschluss.

    Unterstützung erhält die GHND durch zahlreiche prominente Fürsprecher, welche der GHND auch beratend zur Seite stehen. Einige Stimmen dazu haben wir Ihnen beigelegt.


    Der Vorstand

    Dresden, 13.04.2022


    https://www.neumarkt-dresden.d…r-markt-wird-verlaengert/

    Siehe auch: GHND-Newsletter



    Also: wer auch immer in Dresden helfen kann, das läuft alles ehrenamtlich! Jede Unterstützung wird gebraucht!
    Alles schaffbar.
    8):thumbup:

    Meldet euch einfach via juergen-borisch@neumarkt-dresden.de oder info@neumarkt-dresden.de - bzw. telefonisch unter der +49 (0351) 4 96 51 54.

  • In den Dresdner Neuesten Nachrichten hat Landeskonservator Alf Furkert nochmal ausführlich seine Sicht darlegen dürfen. Ich zitiere einige Passagen, die bei mir Kopfschütteln auslösen.

    Dass sich das Landesamt für Denkmalpflege (LfD) hierzu wiederholt so vehement gegen das Bürgerbegehren äußert, erscheint mir unüblich für eine Behörde, die neutrale Entscheidungen trifft. Mir scheint, man ist sich dieser Entscheidung selbst nicht sicher, oder vertritt keine neutrale Position in der Sache. Mit einigen seiner Aussagen mischt sich der Landeskonservator aus meiner Sicht stärker in den Prozess der Stadtplanung ein, als es Aufgabe des LfD ist. Die Argumente gegen das Bürgerbegehren der GHND sind jedenfalls nicht fachlich begründet, sondern nur eine Meinung.

  • Herr Furkert ist als Dogmatiker der falsche Mann an der richtigen Stelle. Nach seinem „Argument“ hätte man vor 20 Jahren auch am Neumarkt nicht den hässlichen Plattenbauanbau des Polizeipräsidiums abreißen dürfen und auch diesen hätte ein Herr Furkert vermutlich unter Denkmalschutz gestellt. Zum Glück bleib dem Neumarkt dieses Schicksal erspart. Auch der Wiederaufbau der Frauenkirche ist dem Herrn höchst suspekt. Solches Personal beim Denkmalamt führt im Grunde genommen leider immer dazu, dass man dieses Amt leider nicht wirklich mehr ernst nehmen kann, wie ich meine. Wenigstens werden durch sein Statement hoffentlich wieder ein paar weitere Dresdner wachgerüttelt - dann hätte Furkert immerhin und ohne es zu wollen, seiner Sache einen Bärendienst erwiesen.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Na, da passt ja Herr Furkert mit diesen Mitteneudenkern aus Potsdam gut zusammen ,zumindest was den Erhalt sämtlicher DDR Bauten betrifft.

  • „Dynamo“ ist in Dresden eine Gottheit. Zumindest bei RTL2 Zuschauern und anderen „Kulturexperten“. Die Brücke kann sich also glücklich schätzen, diesen Namen tragen zu dürfen!

  • Es gibt in Dresden die die Möglichkeit Schmierereien zu melden. Das habe ich jetzt gemacht. Ich bin gespannt, ob da überhaupt eine Rückmeldung kommt und wenn ja, bis wann die Stadt das Graffiti entfernt. Zumindest auf der neu sanierten Augustusbrücke, die ja auch zentrale Anlaufstelle aller Touristen ist, sollte das meiner Meinung nach eine hohe Priorität haben.


    Viel Hoffnung habe ich zwar dennoch nicht, da andere Graffitis schon seit über nem halben Jahr dort zu sehen sind. Aber ein Versuch ist es wert.


    Aber wie Menschen so wenig Wertschätzung gegenüber historischen Bauten haben können, ist mir unbegreiflich. Vor allem weil eine Reinigung je nach Verfahren auch den Sandstein angreift und somit irreparable Schäden verursachen kann.

  • Es gibt in Dresden die die Möglichkeit Schmierereien zu melden. Das habe ich jetzt gemacht.

    Gut so - richtg gemacht!!!!


    Kannst du bitte nicht auch die noch schlimmere "Dünnamooo"-Schmiererei unterhalb der Oper melden? An der Kaimauer, wo ehemals das Bellevue stand.

    Von der Neustadt aus sieht es aus, als sei die Oper ein Dynamo-Bau. Es verschandelt die gesamte weltberühmte Silhouette.


    Sonst schick mir mal bitte die Adresse und ich mache es .


    © Resurrectus

  • Danke für den Hinweis. Ich habe gleich eine weitere Meldung mit deinem Bild gemacht.


    Meldungen einreichen und Nachverfolgen kann man unter: https://buergerbeteiligung.sac…eteiligung/themen/1024377

  • Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen,

    ergänzt um diverse Bilder und Infos.



    Dresdner Blockhaus wird zum Archiv der Avantgarden
    Der Rohbau ist fertig. Mit dem Innenausbau geht das spektakuläre Großprojekt in die letzte Runde.



    Der Freistaat Sachsen investiert in den Umbau des Dresdner Blockhauses zum Archiv der Avantgarden rund 25 Millionen Euro. Weitere rund drei Millionen Euro sind für die Neugestaltung der Außenanlagen vorgesehen.

    ...


    Finanzminister Hartmut Vorjohann:

    »Der Umbau des Blockhauses zum Domizil des Archivs der Avantgarden hat Ausstrahlung weit über Dresden hinaus. Das Archiv der Moderne trifft auf zeitgemäße spektakuläre Architektur. Hier entsteht etwas, das Menschen begeistert und verbindet.

    Der Baukran wird bald nicht mehr zum Dresdner Stadtbild gehören. Das Blockhaus hat wieder ein Dach und die Rohbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Nun geht das Großprojekt mit dem Innenausbau, der aktuell mit Hochdruck läuft, in die letzte Runde.«


    Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch:

    »Das Archiv der Avantgarden umfasst eine der umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken, Objekten und Dokumenten der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Sein Bestand ist in Umfang und Struktur und in der Vielfältigkeit seiner Zusammenstellung weltweit einmalig. Mit seinem Programm wird es einerseits intensiv in Dresden und der Region verankert werden und sich an die Besucher aus der Region richten. Gleichzeitig gewinnt der Freistaat Sachsen damit ein weiteres kulturelles Alleinstellungsmerkmal mit internationaler Strahlkraft. Ich bin sicher, das Archiv der Avantgarden wird ein neues touristisches Highlight, das viele Gäste nach Dresden und Sachsen lockt.«


    Prof. Dr. Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:

    »Das künftige Blockhaus mit seiner aufsehenerregenden Innenraumgestaltung befindet sich auf der Zielgeraden zu seiner Fertigstellung. In dem kühnen Entwurf des Architekturbüros Nieto Sobjano Arquitectos wird in einem frei hängenden Kubus die weltweit einmalige Sammlung des ,Archivs der Avantgarden – Egidio Marzona‘ ihren Platz finden und als Herz des Gebäudes fungieren. Damit bekommt Dresden einen architektonisch einzigartigen Ort von internationaler Strahlkraft. Das Archiv der Avantgarden bietet Möglichkeiten des interdisziplinären wissenschaftlichen Austausches, der Grenzen überwindet und in dem neue Denkmodelle aktiviert und in Ausstellungen, Vorträgen und Workshops an ein breites Publikum vermittelt werden. Große Frühjahrs- und Herbstausstellungen transportieren die Kernideen der Avantgarde in die Gegenwart und binden sie an zeitgenössische Diskurse an.«



    Damit das Archiv der Avantgarden im Dresdner Blockhaus gezeigt werden kann, wird das Gebäude derzeit unter Regie des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement neu aufgebaut. Herzstück des Inneren ist ein schwebender Kubus, der das eigentliche Archiv aufnimmt. Ein öffentlich zugängliches Galeriegeschoss und eine offene Präsentationsfläche unterhalb des Kubus bieten rund 1.900 Quadratmeter Nutzfläche. Die historische Fassade wird hingegen nahezu authentisch restauriert.

    Als Schutz gegen Hochwasser sind im Untergeschoss eine wasserundurchlässige Bodenplatte und Wand eingebaut. Ein früherer Ausgang zur Augustusbrücke kann im Brandfall als Fluchtweg geöffnet werden. Der Außenbereich erhält an der Südseite eine neue Gestaltung mit barrierefreiem Zugang zum Untergeschoss. Der Garten bleibt gemäß den Forderungen der Denkmalpflege erhalten und bekommt neue Sitzmöglichkeiten, die künftig zum Verweilen einladen.

    Das Dresdner Blockhaus soll 2023 an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden übergeben werden.


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    Hintergrund, (Darstellung zur Baugeschichte auf Grundlage der Pressemitteilung (grau), von mir ergänzt und korrigiert)

    Das Blockhaus wurde nach Plänen von Zacharias Longuelune (1669 – 1748) ab 1732 als Wachgebäude errichtet.
    Geplant war es so:

    Dresden: Neustädter Wache komplett entkernt - Was wird denn mit dem Gebäude  gemacht? | TAG24



    1733 zum Tod August des Starken war man bis zum Gesims über den Arkaden gekommen.
    Dann ließ August III - der phlegmatische Sohn August des Starken - den Rohbau erst mal 6 Jahre ohne Notdach stehen.

    1749-1755 wurde das Gebäude mit Mezzaningeschoss und einem WALM-Dach aufgestockt und in der Folge nicht nur als Wache, sondern auch zu Wohn- und Verwaltungszwecken genutzt.
    So wie wir es von außen kennen.


    Bild 1 - DRESDEN - Neustädter Markt, Blockhaus & Goldener Reiter - Frenzel - Kupfer 1808




    1892/93 wurde das Gebäude umgebaut und im Dachbereich aufgestockt und opulenter barockisiert, als es ursprünglich war. Der Dresdener Barock ist ja in der überwiegenden Mehrheit seiner Gebäude (nicht der herausragenden Leuchttürme Zwinger, Hofkirche und Frauenkirche) eher von Schlichtheit geprägt gewesen und wurde in der Gründerzeit vielfach noch "aufgerüscht". Vergleiche u.a. auch Residenzschloss.




    Infolge der Bombardierungen des 2. Weltkriegs im Februar 1945 wurde das Gebiet des Neustädter Marktes mit den umliegenden Gebäuden weitgehend zerstört. Das Blockhaus brannte vollständig aus und blieb 35 Jahre lang eine Ruine.


    df_hauptkatalog_0101269.jpg

    df_hauptkatalog_0101269.jpg (1600×1125) (slub-dresden.de)



    In den Jahren 1978-82 wurde es für eine Veranstaltungsnutzung wiederaufgebaut und außen in seinen ursprünglichen Zustand von VOR 1892 zurückversetzt.




    Und so sah es nach dem Wiederaufbau der DDR aus. Zentraler Festsaal zur Elbe hin.


    Foto: (C) Till Schuster



    Dokumentationsfoto vor Abriss des SIB


    Ist es nicht komisch, dass man diese Leistung der DDR NICHT unter Denkmalschutz gestellt hat? Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.

    War wohl zu wenig Platte...



    Das Gebäude ging 1994 in das Eigentum des Freistaates Sachsen über, der es für Veranstaltungen der Landesregierung nutzte. Zudem hatte die Sächsische Akademie der Künste, die Außenstelle Dresden der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt darin ihren Sitz.
    Durch das Elbehochwasser im Sommer 2013 wurde das Gebäude stark geschädigt und war nicht mehr nutzbar.


    Wikipedia weiß dazu:


    Durch unzureichende Hochwasserschutzmaßnahmen wurde das Haus im Sommer 2013 erneut flutgeschädigt. Das Haus wurde zum Winter 2013 ohne Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Die Nutzer wurden ausquartiert.


    Flut 2013 DD-Altstadt

    (C) Flut 2013 DD-Altstadt (sachsen-bahn-schweiz.de)


    Die höhere Flut 2002 scheint es noch halbwegs überstanden zu haben? Nun ja. Bedauerliches Missgeschick.

    Seit dem Auszug der Mieter arbeitete der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) an einem Nutzungskonzept für das sanierungsbedürftige Gebäude. Ergebnisse lagen bis 2015 nicht vor.

    Im Juni 2016 wurde bekannt gegeben, dass das Gebäude für 20 Millionen Euro saniert werden soll, um danach das Archiv der Avantgarden des 20. Jahrhunderts des Kunstsammlers Egidio Marzona aufzunehmen.[3][4] Marzona hatte zwischen 2016 und 2018 etwa 1,5 Millionen Stücke den Staatlichen Kunstsammlungen geschenkt.


    Die Sanierung begann 2019 mit umfangreichen Abbrucharbeiten des Dachs, von Wänden, Decken und Fundamenten. Bauteile mit historischem Wert wurden kartiert, begutachtet und bis zum Wiedereinbau gelagert.




    Das Blockhaus am Neustädter Brückenkopf der Augustusbrücke ist entkernt.


    (C) DNN Blockhaus Dresden wird für das „Archiv der Avantgarden“ vorbereitet (dnn.de)




    Das Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos hatte den Wettbewerb zur Umgestaltung gewonnen. Für die Sammlung selbst ist ein schwebender Kubus im Raum vorgesehen. Im Erdgeschoss soll eine Fläche für Vorträge, Ausstellungen und Workshops sowie eine Cafeteria entstehen. Die insgesamt 1.900 Quadratmeter Fläche sollen sich nach der Sanierung das Archiv (39 %), die Aktionsfläche (24 %) und das Foyer, Büros und Lagerflächen (24 %) teilen. Zum Hochwasserschutz wird eine Weiße Wanne eingezogen. Alle Fenster sollen abdichtbar werden. Die Fertigstellung des Umbaus ist für 2022 geplant, die Eröffnung für 2023.[5]





    Quelle: Dresdner Blockhaus wird zum Archiv der Avantgarden (sachsen.de)


    Es sei noch ein Hinweis gestattet:

    Wenn ich die Dimensionen des Blockhauses auf den Abbruch-Fotos so sehe, dann bekomme ich die beeindruckende Größe mit dem in meiner Wahrnehmung von außen scheinbar recht kleinen Gebäude nicht so richtig in Übereinstimmung. Dies macht für mich überdeutlich, wie wichtig eine maßstabsgerechte (historisch angenäherte) Ergänzung von Gebäuden um das Blockhaus herum wäre. Allein schon das Narrenhäusel wird dazu etwas beitragen können. Aber natürlich fehlt es dann trotzdem noch am "Rahmen für das Blockhaus" entlang der überdimensionierten Verkehrsschneise.


    ADA_07.07.20-1024x578.jpg


    Man möge also doch bitte dafür sorgen, dass die hunderttausenden Gäste (die entsprechend der Prognosen von Marion und Barbara) zukünftig ins Archiv der Avantgarde strömen werden), nicht erst mal enttäuscht von dem kleinen Blockhaus sind.

    Auch schon von außen MUSS die Bedeutung der zukünftigen Sammlungen im Blockhaus erlebbar sein.


    BÜRGERBEGEHREN UNGTERSCHREIBEN !!!

  • Selten passt der Spruch so gut wie beim Blockhaus:


    „Außen hui und innen pfui!“

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Ja, und dabei ist sie doch eine Brauerei!

    Ich schätze mal, dass eine Anspielung auf die Radeberger Werbung sein soll. Diese war allerdings mein erster Kontakt mit Dresden und ich habe die Werbung schon mit 10 aufgrund der prächtigen Atmosphäre genossen, nicht aufgrund des Bieres ;)

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland