Dresden - Neustädter Markt

  • Zur Planung am Neustädter Markt



    1. Einführung, Torsten Kulke, Vorstandsvorsitzender GHND und KHBD. Planungen von 1946 bis heute

    9:30 der gültige Rahmenplan

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    7. Architekt Prof. Bernd Albers, BERND ALBERS Gesellschaft von Architekten GmbH, 1. Preis Neustädter Markt

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    Bildausschnitt erster Preis

  • Damit sind auch die Durchbrüche erledigt. Die dümmste Entscheidung seit Ewigkeiten.

    Die Denkmalführung hat den Neustädter Markt zum "Festen Platz" erklärt und jeden Durchbruch verboten. Kommt mir bekannt vor, von irgendwoher. :/

  • Warten war ab, ob das alles so schlimm kommt! Die Bebauung des Areals wird bestimmt 20 Jahren dauern - bis dahin kann sich sehr viel ändern. Zuerst ist das Königsufer dran, und dort sieht die Planung sehr gut aus - sogar 4 Rekonstruktionen sind schon geplant. Wenn in 10-15 Jahren die Bebauung am Ufer steht, wird es ein enormen Druck auf den Restflächen geben - die Stadt wird auf den Verkauf sehr wahrscheinlich nicht verzichten.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Denkmalschutz oder Führung sind leider immer auf den falschen Spur........die Schützen Mühl aber lassen Abbruch einzigartiger historischen Gebäuden fast immer zu....

  • Resurrectus

    Aus Sicht der Stadt ist die Unterschutzstellung wohl auch eine Provokation? Was sagen die Stadträte dazu?

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Tjoah, der 19.06. wäre eine gute Gelegenheit gewesen die Stadträte dazu in der Podiumsdiskussion der GHND zu befragen, aber wie ich eben lese, entfällt der Teil mit den Stadträten, schade.

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10376)
    14.06.2021, 16:08 Uhr — Erstveröffentlichung



    Der Neustädter Markt in Dresden wird Kulturdenkmal

    Aufgrund seiner ortsgeschichtlichen, städtebaulichen, gartengeschichtlichen und gartenkünstlerischen Bedeutung hat das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) den Neustädter Markt in Dresden als Kulturdenkmal im Sinne von § 2 Abs. 1 des Sächsischen Denkmalschutzgesetzes (SächsDSchG) in die Liste der Kulturdenkmale des Freistaates Sachsen aufgenommen.

    Zum neuen Schutzgut gehören die gesamte Platz- und Straßenanlage mit Platzwänden (DDR-Plattenbauten), Grünanlagen, Kleinarchitekturen, Denkmal und Mobiliar. Bereits 1991 sind auf dem Neustädter Markt das Reiterstandbild, die zwei Nymphenbrunnen, die zwei Fahnenmasten und auf der Hauptstraße acht barocke Figuren, zwei Vasen aus der gleichen Zeit und die Platanen-Allee sowie der sie umgebende Platz erfasst worden. Abgesehen davon sind auch seit 1991 die Häuser aus dem 18./19. Jahrhundert an der Hauptstraße und dem Obergraben Kulturdenkmale. 2019 wurden zusätzlich die beiden Brunnen des Künstlers Friedrich Kracht nacherfasst.

    Aufgrund der Anfrage durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden ging das LfD der Frage nach, ob nicht nur die Hauptstraße, sondern die gesamte Platzanlage des Neustädter Marktes den Kriterien eines Kulturdenkmals gerecht wird. Das LfD entschied, nach Prüfung, auch unter Einbeziehung von Sachverständigen, den Neustädter Markt in Dresden als Kulturdenkmal am 31. Mai 2021 in die Liste der Kulturdenkmale des Freistaates Sachsen aufzunehmen. Dazu äußert Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator: »Der Neustädter Markt ist mit all seinen Elementen ein hervorragend überliefertes Zeugnis eines lange gereiften, städtebaulichen und freiraumplanerischen Projekts der DDR.«

    »Die Ausweisung des Neustädter Marktes als Kulturdenkmal ist ein wichtiges Signal in die Stadt und würdigt das Engagement der ehrenamtlichen Initiativen für Denkmalpflege und Baukultur. Die Identität und Erinnerungskultur einer Stadt fußt auf den architektonischen Zeugnissen verschiedener Zeitschichten und damit auch der Nachkriegsmoderne. Dieses kulturelle Erbe gilt es bei der weiteren Gestaltung des Königsufers zu berücksichtigen«, so die Zweite Bürgermeisterin, Annekatrin Klepsch.

    Baubürgermeister Stephan Kühn ergänzt: »Bereits im städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb haben wir die städtebauliche Qualität des Neustädter Markts gewürdigt und deshalb dem Stadtrat vorgeschlagen, die künftige Platzgestaltung vertieft zu untersuchen. Das Kulturdenkmal Neustädter Markt werden wir in unseren weiteren Planungen in gebotener Weise berücksichtigen. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität des Neustädter Markts deutlich zu erhöhen.«


    Zum Hintergrund

    Nach einer längeren Vorgeschichte mit der großflächigen Beseitigung von Kriegstrümmern, aber auch dem Abbruch erhaltenswerter und wiederaufbaufähiger Ruinen und unterschiedlichen Überlegungen zum Wiederaufbau der 1945 stark zerstörten Dresdner Innenstadt entstand 1974 bis 1979 am Neustädter Markt und der Hauptstraße ein neues Quartier mit Bauten des industriellen Wohnungsbaus (WBS 70) für Wohnungen und – in den Erdgeschossen – Geschäfte und Gastronomie. Auf der Westseite der Hauptstraße wurden einige erhalten gebliebene Gebäude saniert und sind wesentlicher Bestandteil dieses städtebaulichen Ensembles.

    Zwar blieb für die Hauptstraße (während der DDR: Straße der Befreiung) die ursprüngliche Idee einer das Stadtzentrum von Alt- und Neustadt in Süd-Nord-Richtung durchziehenden Fußgängermagistrale zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz (während der DDR: Platz der Einheit) gültig. Allerdings ist hier 1979 (Vollendung auch als Prestigeobjekt anlässlich des 30. Jahrestages der DDR-Gründung) und damit zehn Jahre nach der weitgehenden Fertigstellung des südlichen Abschnitts (der Prager Straße) ein deutlicher Wandel der städtebaulichen Auffassungen festzustellen. Es wurden nicht mehr ausschließlich Neubauten, losgelöst von überkommenen Strukturen, errichtet, sondern einige historische Gebäude erhalten und einbezogen. Auch an die historische Bauflucht der Hauptstraße knüpfte man annährend an. Allerdings wurde die bis 1945 erlebbare barocke städtebauliche Situation aufgegeben: Von den ursprünglich als Dreistrahl vom Markt in nördlicher Richtung ausgehenden Straßen behielt man nur die mittlere Achse der Hauptstraße bei, während die beiden seitlichen Achsen mit Plattenbauten überbaut wurden. Diese bilden symmetrische, im stumpfen Winkel abknickende Flügel.

    Zu betonen ist die bemerkenswerte Freiflächengestaltung, die historische und neue Gestaltungselemente miteinander verbindet und wirkungsvoll in Beziehung zueinander setzt. Mittels Ornamentpflaster und umlaufender Stufenarchitektur hervorgehoben, ist der »Goldene Reiter« Zentrum und Bezugspunkt der gesamten Anlage geblieben. Neben dem Reiterstandbild und den Nymphenbrunnen von Johann Benjamin Thomae (Kopien 1938 wohl von Paul Polte) gehört auch das Paar Fahnenmasten mit Balustraden zum älteren Bestand. Vor allem letztere leiten optisch in die Hauptstraße über. Die beiden modernen Wasserspiele von Friedrich Kracht in den Winkeln der seitlichen Flügel sind als Ausdruck ihres Anspruchs von großzügigen Freiflächen umgeben. Von Anfang an geplante »Baumblöcke« von Platanen zu beiden Seiten des Reiterstandbildes verbinden die seitlichen Bereiche mit der Platzmitte und knüpfen an die Platanen der Hauptstraße an.

    Mit der Geste sich weit nach außen öffnender Flügel wird in zeitgenössischer Form und mit den damals vorhandenen technischen Möglichkeiten der barocke Duktus der Hauptstraße neu interpretiert. Es überlagern sich zwei städtebauliche Freiraumfiguren: die Hauptstraße als Boulevard und der Neustädter Markt als Schmuckplatz. Dazu gehört die Einbeziehung der Silhouette der Altstadt als vierte Platzseite. Im Zentrum stehen als große Geste der Goldene Reiter und repräsentative Wasserkünste, während die Flanken des Platzes beruhigt sind. Dies beschert ihm sowohl eine durchdachte Funktionalität als auch mittels individuell gestalteter Ausstattungselemente eine hohe Verweilqualität. Das ist in dieser Konsequenz für das Gebiet der DDR ein frühes und gleichermaßen bemerkenswertes Beispiel.

  • »Die Ausweisung des Neustädter Marktes als Kulturdenkmal ist ein wichtiges Signal in die Stadt und würdigt das Engagement der ehrenamtlichen Initiativen für Denkmalpflege und Baukultur. Die Identität und Erinnerungskultur einer Stadt fußt auf den architektonischen Zeugnissen verschiedener Zeitschichten und damit auch der Nachkriegsmoderne. Dieses kulturelle Erbe gilt es bei der weiteren Gestaltung des Königsufers zu berücksichtigen«, so die Zweite Bürgermeisterin, Annekatrin Klepsch.


    Zynismus in seiner gediegensten Ausprägung.

  • Das ist doch völlig absurd. Wäre nicht schon Juni, würde ich es für einen Aprilscherz halten. Alles, was den Neustädter Markt mal ausgemacht hat, wird durch den DDR-Umbau negiert. Es ist eine tabula rase Planung par excellence gewesen. Hier von einem "Ensemble" zu sprechen, ist eine schamlose Lüge.


    Leider ist es wohl so, dass man mit dem Generationenwechsel im Landesamt auch ein anderer Geist eingezogen ist, kein guter, wohlgemerkt.

  • Sah damals 1979 sehr gut, symmetrisch aus. Leider durch ,,Balkonsanierung'' unmöglich verschlimmbessert. Wenn diese Symmetrie eventuell wiederhergestellt werden könnte, wäre der Anblick vom Goldenen Reiter wesentlich besser. Ja, das Neustädter Rathaus wäre optimal, doch warum soll ein funktionierender Bau deswegen abgerissen werden? Zumal m. W. das Haus voll vermietet ist.

    Über die Durchbrüche könne man streiten, ansprechende Durchgänge wären doch auch mal überlegenswert, siehe Moritzstrasse - Wilsdruffer Str. was ich persönlich sehr gut finde (also dementsprechende Planungen im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Hotels Stadt Rom).

    In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten

  • Der Neustädter Markt als Kulturdenkmal! Dient wohl in erster Linie dazu, die Plattenbauten möglichst Dauerhaft zu erhalten.

    Durch den Erhalt der Plattenbauten hat man ja dann dort dann zukünftig nicht mehr viel Gestaltungspielraum den Neustädter Markt einheitlich architektonisch und städtebaulich stark aufzuwerten .Schade!:sad:

  • Vielleicht wird aber allen Träumern hier im Forum (ich nenne keine Namen!), die glauben, die Rekos des Neumarktes, des Potsdamer Marktes, der Frankfurter Altstadt und der Schlösserr in Berlin und Potsdam sei ein leichtes gewesen, einfach so vom Himmel gefallen und dies ließe sich einfach so, beliebig oft wiederholen, einschließlich der Reko von 60 Innenräumen im Berliner Stadtschloss.


    Dem ist, wie man jetzt vielleicht auch einmal merkt, mitnichten so und der Wind dreht sich gerade wieder!!! Und zwas mächtig!!


    Und dass man deshalb bei allem, was mit so unendlich vielen Mühee, Schweiß etc. erreicht wurde, immer noch motzt - über Stella oder unpassende Fitzel-Neubauten am Neumarkt, whatever -


    Vielleicht nimmt man sich das auch hier im Forum einmal zu Herzen!!!!!


    Deutschland ist seit 1945 mental ein megakaputtes Land und wird gerade "auf links gedreht" bis zum get no.

  • Deutschland ist seit 1945 mental ein megakaputtes Land und wird gerade "auf links gedreht" bis zum get no.

    I can't get no! (DÜDLEDÜDELDÜ) SATISFACTION!


    Ich finde, man müsste öfter solch besonnene Kommentare mit Stoneszitaten aufhübschen. ☺️

  • Ich finde, man müsste öfter solch besonnene Kommentare mit Stoneszitaten aufhübschen. ☺️

    Jep. "It´s time for fighting in the stree-heet" ☺️

    Der Wind gedreht
    Albtraum verweht
    Zum Schluss jetzt das Glück
    Das Schloss kommt zurück!

  • Deutschland ist seit 1945 mental ein megakaputtes Land und wird gerade "auf links gedreht" bis zum get no.

    Ich glaube, da überdrehst du ein bissel. Ich halte unser Land für deutlich weniger dysfunktional als vor 45 ... nicht nur mental, sondern auch moralisch (zumindest wenn wir die 12 Jahre direkt davor anschauen ... als für meinen Geschmack alles in bisschen zu arg nach rechts gedreht war ... vorsichtig gesagt). Ich kann auch nicht erkennen, das derzeit irgendwas "auf links gedreht" wird. Aber ich weiß schon: Darüber gehen die Meinungen im Forum hier sehr auseinander. Deswegen lass uns darüber nicht streiten.


    Generell: Ich geb ja zu, dass bei mir solche Entscheidungen und Entscheidungs-Begründungen wie vom LfD ebenso gegen den Strich gehen. Mir wird's da ganz akut speiübel (buchstäblich). Trotzdem: Ich glaub, wir müssen verstehen, dass es eben tatsächlich Leute gibt, die aus tiefer, innerer Überzeugung raus solche Bau-Ensembles tatsächlich toll und und schützenswert finden. Ich glaube nicht wirklich, dass uns die Leute im LfD quälen wollen. Die haben halt ihre Überzeugungen - die uns zwar nicht passen. Aber ich würde aus einer solchen Entscheidung jetzt auch nicht den gesellschaftlichen Megatrend herauslesen ... Im übrigen: Hier in Stuttgart haben sie vor einigen Jahren die denkmalgeschützten Flügelbauten des Bonatz-Bahnhofs abgerissen - aus sozusagen übergeordnet städtbaulich-planerischem Interesse raus (Stuttgart 21). Insofern seh ich zumindest für den Durchbruch der Rähnitzgasse gar nicht so schwarz ... Ich könnte mir gut vorstellen, dass das eines Tages trotzdem möglich sein wird. Wenn der Denkmalschutz dann mit der zerstörten Symmetrie argumentiert, kann man ja empfehlen den gleichen Durchbruch auch auf der Gegenseite zu schaffen ... Dann ist die "Harmonie" wieder hergestellt floet:)

  • Resurrectus hat leider vollkommen recht! Vermutlich sogar auch eine gemeine Retourkutsche für das noch kommende Narrenhäusel.


    Es ist bis dato viel mehr geschafft worden als wir uns vor 30 Jahren noch erträumt hätten und ich wünsche Dresden und Deutschland, dass das Pendel in ein bis zwei Jahrzehnten mit voller Wucht in die andere Richtung zurückschlägt. Bis dahin sind diese grauslichen Plattenbauten dermaßen marode und noch unansehnlicher als heute, dass die zukünftige Generation diesen Schrott dann hoffentlich in die Elbe schiebt oder zu Straßensplitt verarbeitet, um der Nachhaltigkeit genüge zu tun. Man sollte sich meiner Meinung nach beim Bewahren von Bauensembles stets an hervorragenden Beispielen orientieren. Diese billigen, industriell hergestellten Plattenbauten gehören definitiv nicht dazu und sind für diese Kunststadt eine Peinlichkeit für die man sich schämen muss.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Zunächst muss geklärt werden, ob eine solche Unterschutzstellung (die gegen die Wettbewerbsergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs verstößt und jede Veränderung dort untersagt) überhaupt rechtens ist. Denkmalpflege darf keine Stadtplanung betreiben. Die Denkmalpflege hat sich damit einen Bärendienst erwiesen, denn sie hat sich für das falsche Ziel vor den Karren von ein paar Leuten spannen lassen. Das wird nicht ohne Folgen bleiben.

  • Die haben halt ihre Überzeugungen

    Die Frage ist dabei, woher kommen solche "Überzeugungen"? (Aus dem Nichts?) Von wem wurden sie erzeugt? (Von Niemandem?) Und über welche weitergehenden gesellschaftlichen Absichten und tiefer gehenden Weltanschauungen legen sie Zeugnis ab? (Über keine?)

  • In der Sächsischen Zeitung steht heute, dass der Antrag vom Stadtplanungsamt an die Denkmalpflege herangetragen wurde... Warum überrascht mich das nicht?

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia