Dresden - Neustädter Markt - Königsufer

  • Freigabe Blockhausareal


    Alle Freiräume am Blockhaus wurden für die Öffentlichkeit freigegeben. Ein paar weitere duzend Quadratmeter eines zukünftigen Neustädter Marktes. Sehr schön. Auch der Garten wird sehr apart. Gerade im Bereich der Restauration. Das Café mit Altstadtblick wird bis Abends geöffnet sein.


    Die Beseitigung der Baustellenlogistik war, wie bei der Quo Vadis Königsufer Veranstaltung zu hören war, die Vorbedingung für den Rückbau der obsoleten Rechtsabbiegespur Augustusbrücke. Die nächsten zwei Dutzend Quadratmeter werden also folgen und eine weitere dieser unsäglichen Verkehrspuren verschwinden.


    Alle Bilder Sonntags vor 8:00Uhr. So schön autofrei könnte es in einer goldenen Zukunft nach Rückbau der Bundesstraße zugehen.








    Ein paar Wochen zuvor -noch gesperrt- aus dem Lesesaal des Archivs


    Originales Fragment im östlichen Treppenhaus



    Sanierung Bürgerhaus Große Meißner Straße

  • Wooow, Toll....! Ganz vielen herzlichen Dank!

    Bilder aus dem Inneren der Vorhalle habe ich noch nie gesehen. Schön auch, dass das Dach des Blockhauses so schön geworden ist.

    Na, vielleicht wird ja doch alles gut am NstM.....

  • (...)


    Ein paar Wochen zuvor -noch gesperrt- aus dem Lesesaal des Archivs


    Na, das schreit doch geradezu nach einem Rosengarten...


    Die Rosen fotografiert, Hofkirche und Hausmannsturm der Hintergrund. Oder gibt es gar keine Touristen mehr, die solche Motive noch sehen? Vielleicht heute alles zu sehr "Adenauerzeit"!?

  • Und dabei war Adenauer passionierter Rosenzüchter.


    Und ja verdammt, dort gehört ein Rosen- oder Staudengarten hin. Am besten im Einklang mit, für den Außenbereich passenden Skulpturen. Sollte sich da nichts passendes im Archiv finden lassen?


    Es wär so einfach, aber ich nehme stark an, der Rasen wird bleiben und wenn sich doch was ändern sollte, teuer ein Wettbewerb oder LA-Büro beauftragt. Denn es spricht dafür, dass es so bleibt, dass die Beete am Rande eine passable Gestaltung erfahren haben.

  • Verbreiterung Fußgängerwege/ Rückbau Abbiegespur


    Sehr schöne Neuigkeiten. Dieser Tage kann man einer weiteren, kleinen Verbesserung am Neustädter Markt beiwohnen. Auf der Südseite des Platzes wird nun tatsächlich in einem ersten Teilstück die Abbiegespur rückgebaut. Diese Flächen sind nun Teil des so deutlich vergrößerten Bürgersteigs.


    Heute:


    Vergleich Mai 2022

    Der Beleuchtungs- und Straßenbahnpylon stand direkt an der Straße! Das Hotelrouteschild stand ca einen Meter entfernt vom Bordstein und markierte den Beginn der Abbiegespur.



  • Also ich bin absolut begeistert.

    Differenzierte kleinteilige Freiflächen und angepasste Dachlandschaft.

    Ein wenig schade, dass man auf die U-förmige niedrige Bebauung als Biergarten-Gebäude an der großen Freitreppe verzichtet hat.



    Aber verständlich wegen der zu erhaltenden Bäume und so auch vollkommen i.O.


    Wenn das so kommt, dann haben wir eine fantastische Stadtreparatur und die wohl schönste Innenstadt einer deutschen Großstadt...
    Dann wird sich endlich auch auf der Hauptstraße der Besucherverkehr steigern, die Läden attraktiver und die innere Neustadt mit der Altstadt wieder verbunden.
    Dann bekommt das Blockhaus wieder einen Maßstab und es wird wieder größer und städtebaulich bedeutender wahrgenommen.

    Hat jemand etwas gefunden zu Festsetzungen bezüglich Dachgestaltung und Fassadenrekonstruktionen?


    Etwas besorgt bin ich, weil man sich für das Eckgebäude Augustus-Brücke / Köpckestraße eine öffentliche Nutzung vorstellt und keine Vorgaben zu Traufhöhen gemacht hat.
    Glaskuben als modernes Störelement?



    Wie geht´s hier weiter hinsichtlich des Beschlusses?:


    - Dienstberatung des OB 25.07.2023 nicht öffentlich beratend

    - Ältestenrat 21.08.2023 nicht öffentlich beratend

    - Ausschuss für Stadtentw. Bau… 13.09.2023 nicht öffentlich (beschließend 1)

    - Stadtbezirksbeirat Neustadt 18.09.2023 öffentlich beratend

    - Ausschuss für Stadtentw., Bau, … 18.10.2023 öffentlich (beschließend 2)

  • Ein wenig schade, dass man auf die U-förmige niedrige Bebauung als Biergarten-Gebäude an der großen Freitreppe verzichtet hat.


    Aber verständlich wegen der zu erhaltenden Bäume und so auch vollkommen i.O.

    Hier wird hoffentlich für die Ewigkeit gebaut. Ich würde keine Kompromisse zugunsten von Bäumen machen. Notfalls müssen diese umgesetzt oder neue Bäume auf den Freiflächen gepflanzt werden. Besonders das Verkleinern der zu rekonstruierenden Gebäude zugunsten der Bäume an der Köpckestraße stört mich.


    Mit den anderen Aussagen stimme ich überein.

  • Das Baumspiel haben wir ebenfalls der Neustädter Feigheit zu verdanken, die den Parkplatz am liebsten gleich als Naturschutzreservat unter Schutz stellen lassen wollte. Da das mit Investorendruck nicht vereinbar war, nur deswegen hat man das nicht durchgekriegt.

    Trotzdem bleibt dieses Drumrumgepuzzle um die paar schiefen Platanen, wo die monumentalen Bestandsbäume ausgereicht hätten, erhalten zu werden. Die restlichen Flächen wären deutlich angenehmer, wenn sie eine gärtnerische Gestaltung erfahren würden, welche natürlich auch Baumpflanzungen behinhaltet hätten.


    So ist der aktuelle Stand dazu einfach nur die Spucke in der Suppe, die diese Peinlichkeit von Verein noch reinrotzen konnte.

  • Die Bebauung des Königsufers wird kommen und sie wird uns die nächsten Jahre fokussiert und interessiert betreffen.


    Es ist daher höchste Zeit das bedeutenste städtebauliches Projekt der Stadt Dresden, welches wir bisher unter dem Radar mit dem Titel "Dresden - Neustädter Markt" abhandeln, auch im Titel mit zu würdigen. Vielleicht gleichwertig, da der Wiederaufbau ja gleichermaßen Platz und Ufer betrifft, also so:


    Dresden - Neustädter Markt & Wiederaufbau Königsufer


    Auch hier die Bitte, Anfrage an die Moderation, den bestehenden Titel um das eigentliche Hauptthema dieses Strangs zu ergänzen. Darum gehts hier die nächsten Jahre vornehmlich:








    Ingesamt bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung seitens der Stadtplanung. Hier wurde größtensteils sehr gute Lösung für die Ergebnisse des Wettbewerbs gefunden.


    Ein paar Schlaglichter möchte ich gerne setzten, da man sich aktuell noch einbringen kann. Wir werden das heute auch als JUGHND besprechen, wie wir uns beteiligen, positionieren.


    Die Passage von der großen Meißner zur Elbe ist sehr gut. Das trägt dem Prinzip der barocken Passagenhäuser sinnvoll Rechnung. Im besten Fall entsteht hier Vergleichbares wie im benachbarten Barockviertel.



    Sprung auf die Westseite: Die Erschießung von MK02 erfolgt seitlich über die Gasse, das finde ich mit dieser semi-öffentlichen Lösung ebenfalls sehr gut gelöst. Man beachte auch die festgeschriebene Firstform mit Eckausbildung. Sehr gut!


    Hier der Auszug der sich mit den Gartenhäusern beschäftigt.


    Und hier die heiß diskutierte Antwort auf die Frage zur Tiefgarageneinfahrt. Die bauliche Überdeckung ist festgeschrieben. Es muss "im Gebäude integriert" werden. Puh!


    Ich werde die Tage mal Fotos von August und Augusta machen. Die Lösung mit dem Senkgarten vor der Stadtterrasse ist recht apart.


    der zukünftige Wiener Garten und der Biergarten Narrenhäusl werden ein schönes Ensemble bilden.



    Nachdem nun klar ist, welche Bäume abgängig sind habe ich uns die Lage der verbleibenden Baumgruppen und Solitärbäume mal farblich vergegenwärtigt.





    Bei der Dachform des öffentlichen Gebäudes am Brückekopf sollte unbedingt feinjustiert werden. Hier sind wie eryngium schrieb, keine Einschränkungen vorhanden. 5 Geschosse (eben ohne festgesetzte Maximalhöhe) können bei einem öffentlichen Gebäude ggf. sehr hoch werden.


    In einem zweiten Schritt muss unbedingt ein Gestaltungsleitfaden erarbeitet werden. Das bürgerliche Königsufer hatte im wesentlichen rote Tondächer. Das sollte man so besser auch festlegen. Ich sehe da schon grauen Ziegel liegen. Dabei muss es dann auch nicht bleiben, man kann und sollte auch über die Fassadengliederung und Materialen aussagen treffen, die dann für die Entwicklung bindend sind (Vorbild Gründerviertel).


    Auf der Ostseite sind durch die städtebauliche Setzung im wesentlichen nur Annäherungen möglich. Die Parzellen werden hier zum Großteil nicht getroffen. Man hat eben nur einen der zwei Zweitplazierten zur Grundlage genommen, nämlich den Albers Entwurf.Das Violsche Haus (Klostergasse 12) kann man trotzdem wiederherstellen (sehr gut) und auch das Exnersche Haus kann kommen.


    Ich bin wie schon eryngium wirklich recht zufrieden.

  • Da wird ein Gewese um die Bäume gemacht, aber direkt an den Gebäuden dran (elbseitig) wird flächenhaft versiegelt, statt eine Gartengestaltung anzuschließen.


    Wenn Gastronomie der Grund sein sollte, kann man die auch auf Kiesflächen und Wegen anlegen.

    Ich hoffe auch, hier wird gleich die Freifläche gärtnerisch mitgestaltet und nicht erstmal nur gebaut, ohne die Zwischenräume zu beachten.

  • Centralbahnhof

    Changed the title of the thread from “Dresden - Neustädter Markt” to “Dresden - Neustädter Markt - Königsufer”.
  • Barocke Skulptur „Archäologie“ nach 14 Jahren zurückgekehrt.


    Großes Freude im Herzen der Inneren Neustadt. Überraschend habe ich heute gesehen, dass die Erste von vier barocken Figuren (Nachbildungen von Hempel) auf ihr Postament am Rondell an der Hauptstraße zurückgekehrt ist. Die Orginale befinden sich nun geschützt vor Witterung im Lapidarium.


    Weitere Hintergründe hier. Die nächsten zwei Figuren werden also bald Folgen.


    Quote

    Mit Mitteln aus dem Fonds des ehemaligen DDR-Parteivermögens für Sachsen (PMO-Vermögen) können die Kopien von zwei weiteren Figuren ("Architektur" und "Lied") gefertigt werden.


    Dieses heitere Bild bot sich:

  • Die Sanierung des östlichen Brunnens auf dem Neustädter Markt soll im nächsten Jahr beginnen und soll rund ein Jahr dauern. Die Kosten haben sich laut Pressemitteilung der Stadt auf ca. 1,87 Millionen Euro erhöht, u.a. (und wahrscheinlich auch v.a.) aufgrund des schlechten Zustandes.

    Die Sanierung wird ins nächste Jahr verschoben; die Ausschreibung hat laut Pressemitteilung der Stadt nur zwei Angebote gebracht, die weit über den veranschlagten Kosten liegen. Mit Einsparungen bei Baustelleneinrichtung und Abbruch soll im Oktober neu ausgeschrieben und im Februar 2024 mit dem Bau begonnen werden.