Ausstellungen im Humboldt-Forum Berlin

  • Ein kritischer Beitrag zur Ausstellungseröffnung im 'Humboldt Forum' heute im Tagesspiegel. Nach dem Motto 'Meckern geht immer' von Frau Nicola Kuhn.


    Tsp

  • Die Frau arbeitet sich fast ausschließlich am Gebäude ab und hat wenig zur Ausstellung selbst zu sagen. Die Kommentatoren zum Artikel haben das verstanden und stimmen in die Kritik ein. Scheinbar hat der Architekt zu wenig gestalterische Sorgfalt in die inneren Bereiche gelegt?

  • ^ Die für eine ("Tagesspiegel"-) Kulturjournalistin völlig vorhersehbaren Zeitgeist-Phantasien dieser Frau legt sie ja ausführlich dar.


    Quote

    Warum wagt keiner mutig Farben zu zeigen, Technik, Röhren wie es sich das Centre Pompidou schon vor bald einem halben Jahrhundert in Paris traute? Warum muss der Schlüterhof ein steinernes Monument bleiben, auf dem als einzige Extravaganz an den Eröffnungstagen ein paar Reggae-Rhythmen vom Turntable der DJane aus der einen Ecke zu den Bistrobesucher:innen in der anderen herüberwehen? Zu wünschen wäre, dass hier einer in Zeiten der Klimakatastrophe ein paar historische Pflastersteine rausreißt, um etwas Grün zu pflanzen.

    Quote

    Mehr Leichtfüßigkeit, mehr Charme, mehr Eloquenz hätte man dem Humboldt Forum für seine Ausstattung gewünscht. Es will Angebot für alle sein, Gendergrenzen überwinden, Diversität demonstrieren und tut sich doch so schwer, in den eigenen Räumen eine ansprechende Atmosphäre zu schaffen, Brücken zu bauen.

    Sie wähnt sich inmitten der Klimakatastrophe zu leben und sorgt sich darum, dass ein ethnographisches Museum nicht ausreichend die Abgrenzung von Weibchen und Männchen durchbricht. Und dafür schwebt ihr irgendeine Centre Pompidou-Ästhetik vor.

    Tja, für mich eine weitere "Tagesspiegel"-Ausgabe, die umgehend in den Schredder und umweltfreundlich kompostiert gehört.


    :lachentuerkis::lachentuerkis::lachentuerkis:

  • Wir sehen ja in Mannheim wie langlebig Architektur à la Centre Pompidou ist...

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Wenn an Kritik nicht mehr übrigbleibt als "mangelnde Eloquenz der Ausstattung" (was soll das bitte sein?) und das angeblich fehlende Grün im Schlüterhof (Baustil Barock nicht verstanden) - dann ist der Kasten ein voller Erfolg. Und die Museen in Paris, Moskau und London werden ihre Vergangenheit auch nicht los - das will ja auch keiner.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Wer dem Palast der Republik der Republik nachtrauert kann ihn zumindest à miniature mit nach Hause nehmen. Im Museumsshop gibt es ihn auf Postkarten, Palast der Republik auf Notizblock, Palast der Republik als Schlüsselanhänger.


    Und das Highlight ist natürlich eine original nachgemachte Lampe aus 'Erichs Lampenladen'.


    Nüscht wie hin!:cool:


    Mehr in einem Artikel des Tagesspiegel:


    Tsp

  • "Eine Rolletreppe befördert die Besucher innen nach oben..." mal langsam vor sich hersprechen - der Unsinn lässt sich nicht mehr verbergen. Centre Pompidou befördert Besucher übrigens auch aussen nach oben. Gruselig diese gespaltene Gesellschaft.

  • gibt es noch etwas anderes in der Geselllschaft als diese endlose Kolonial Debatte? )OK: Klimawandell dann)

    bleibt man sich entschueldigen bis in der Ewigkeit?

  • Noch zwei solche Beiträge und auch dieses Thema ist zerschossen.

    Andreas, weshalb zerschossen? . Ich habe die DDR noch ""live"" erlebt, und manches errinert mich heute daran: Angst sich zu aeussern.

  • Eben deswegen. Weil wir hier ein Architektur- und Rekonstruktions-Forum sind und keines, in dem Ex-DDR-Bürger sich über ihre Befindlichkeiten auslassen sollen. Dafür gibt es Dutzende andere Foren, in denen Du ganz offen und frei erzählen kannst, warum Du Dich nicht traust, ganz offen und frei zu sprechen.

    Warum musst Du uns hier damit behelligen?

  • Andreas, weshalb zerschossen? . Ich habe die DDR noch ""live"" erlebt, und manches errinert mich heute daran: Angst sich zu aeussern.

    Nicht diese Thema wieder bitte. Hier geht es um die Ausstellung im Humboldtforum und nicht um diffuse Angstgefühle.

  • Andreas, weshalb zerschossen? . Ich habe die DDR noch ""live"" erlebt, und manches errinert mich heute daran: Angst sich zu aeussern.

    Schlimm genug, dass es wieder soweit ist. Die angeblich "freien Foren" werden nämlich als rechts eingestuft. Mancher muss unbedingt auch hier Maulkörbe verteilen. Aber: Eine unpolitische Diskussion über das Humboldtforum ist wertlos.

  • Bis zu einem gewissen Grad ist eine politische Diskussion in diesem Zusammenhang in der Tat sinnvoll. Wertlos wird sie aber, wenn von Gendern, angelichem Hass auf alles Deutsche, der DDR bis zur Meinungsfreiheit und deren angeblichen Einschränkungen, alles zusammengwürfelt wird. Dieses Forum sollte kein Ort sein, wo man seinen Frust auf wer weiss was los wird, sondern wo wir uns über Architektur austauschen. Ich belästigen euch auch nicht damit was mir auf dieser Welt so alles nicht gefällt.

  • Sonderausgabe von rbb Kultur zum Humboldt Forum (30 min, verfügbar bis 21. Juli 2022).


    So wie die reden, klingt es ehrlich gesagt so, als ob das Humboldt Forum zu einem glorifiziertem Fundbüro verkommt. Das Inventar wird dort so lange öffentlich gemacht, bis sich einer als rechtmäßiger Besitzer sieht und es, noch schön eingepackt, abholen kommt.
    Ich hoffe sehr, dass die Stiftung Preußischer Kulturbesitz vor der Presse einfach nur gute Miene zum bösen Spiel macht. Wenn das alles aber ernst gemeint ist, dann wird vom "Kulturbesitz" nach ein paar Jahren nicht mehr so viel Kulturbesitz übrig bleiben. ;)

  • Bis zu einem gewissen Grad ist eine politische Diskussion in diesem Zusammenhang in der Tat sinnvoll. Wertlos wird sie aber, wenn von Gendern, angelichem Hass auf alles Deutsche, der DDR bis zur Meinungsfreiheit und deren angeblichen Einschränkungen, alles zusammengwürfelt wird. Dieses Forum sollte kein Ort sein, wo man seinen Frust auf wer weiss was los wird, sondern wo wir uns über Architektur austauschen. Ich belästigen euch auch nicht damit was mir auf dieser Welt so alles nicht gefällt.

    Ich hab meinen Beitrag mit dem Gender Zeug übrigens wieder gelöscht. Der sollte aber auch eher humoristisch sein.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Ich halte fest: Architektur ist reinster Selbstzweck. Sie dient nur der unentäusserlichen Kontemplation und besitzt keine Bande in die anderen Lebensbereiche - es gibt hier im Forum leider noch mehr Leute, die aus Angst, die Sache mit der Architektur könnte an das falsche rechts auffindbare Band gewoben werden im Vorhinein jede Äusserung über den Giebel hinaus nicht gutheissen. Das ist wie der Versuch im Sozialismus den Grossbürger zu spielen - mithin die Story von "Der Turm".

  • Ich halte fest: Architektur ist reinster Selbstzweck. Sie dient nur der unentäusserlichen Kontemplation und besitzt keine Bande in die anderen Lebensbereiche - es gibt hier im Forum leider noch mehr Leute, die aus Angst, die Sache mit der Architektur könnte an das falsche rechts auffindbare Band gewoben werden im Vorhinein jede Äusserung über den Giebel hinaus nicht gutheissen. Das ist wie der Versuch im Sozialismus den Grossbürger zu spielen - mithin die Story von "Der Turm".

    Da hast du meinen Beitrag (bewusst?) falsch verstanden. Das lässt bei mir allerdings nur den Schluss zu, dass es einigen Foristen wirklich nur darum geht bei jeder Gelegenheit zu politisieren bzw ihre Kritik an dem herrschenden Verhältnissen loszuwerden. Mir ist auch klar, dass dies dauerhaft so sein wird. Trotzdem lohnt es sich klar zu machen, dass das eben so ist.