Weilheim in Oberbayern

  • Sehr schön, leider fehlt das Kreuz in der Nische im 1. OG. Ob das wohl noch kommt?

    Ich wurde es besseren belehrt. Zwar kam kein Kreuz, aber was kam ist noch viel besser:


    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Kunst am Bau und im Straßenbild, wirklich eine Rarität heute. Da hat jemand Liebe für die Mitmenschen seiner Stadt gezeigt. Ich hoffe, das wird von den Mitbürgern auch so erkannt, und nicht wegen seiner religiösen Motivik verurteilt.

  • Wenn ich mich nicht irre gibts es noch 3 weitere Häuser, an denen der Maler aktiv war. Ich werde sein Werk demnächst mal mit dem Fotoapparat ablichten, damit die Bilder schärfer sind. Meine Handyaufnahmen sind dafür nicht so gut geeignet.


    Zu dem was Majorhantines gesagt: Weilheim erhält zwar regen Zuzug aus dem Preißenland wodurch es auch immer grüner wird, aber hier gibt es keine laute Minderheit die gegen christliche Symbolik agiert. Weilheim ist nach wie vor vor allem katholisch.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Wie wir jetzt also Wissen ist der Name dieses Künstlers Jürgen Schütt.

    Er ist unter anderem verantwortlich für die Malerei am Hotel Pöltnerhof:

    Die Silhouetten des Marienplatzes und der Brunnen mit Passanten in Lederhosen und Alltagskleidung. Der Mann am Brunnen mit dem Bier in der Hand ist übrigens er selbst.


    Hier die ganze Malerei am ansonsten wenig schönen Pöltnerhof.

    Dem alten Dietmayr-Hof mit Gastronomie und Versammlungsräumen, gab er seine Fensterumrandungen zurück, sowie 2 ausschließlich gemalte Fenster, Illusionsmalerei also.

    An dieser Stelle nur eins der beiden, da ich das andere nur vor der Lobby gut fotografieren hätte können und ich mich da nicht hinstellen wollte.


    Die Silhouette der Stadtpfarrkirche und die Vögel darunter scheinen irgendwie sein Markenzeichen zu sein, da sie sehr oft vorkommen.


    Diese Malerei hinter einem Fenster befindet sich auch eine Malerei, die vermutlich auch von ihm stammt und die wohl auch ihn darstellt, wieder mit Bier natürlich:tongue:.


    Das letzte Werk von dem ich sicher weiß, dass es seines ist, ist dieses Gemälde in einem zugemauerten Fenster in der Kirchmayrstraße, schräg gegenüber von den Furchbaren Neubauten die ich vor kurzem vorgestellt habe.


    Im Vordergrund wieder die Stadtpfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt, im Hintergrund Polling mit seinem Kloster und dahinter die bayerischen Alpen mit der Zugspitze als krönenden Höhepunkt.


    Hier habe ich sogar eine Signatur gefunden.


    Am Marienplatz gibt es auch noch ein Haus an dem alle paar Jahrzehnte eine neue Maria mit Kind angebracht wird (mit der heutigen kenne ich 3, von Bildern oder selbst). Die ist zwar von Michael Wörle (http://www.michael-woerle.de/neue-lueftlmalerei-in-weilheim/), aber trotzdem interessant.

  • Ich hab wohl vergessen die furchtbaren Neubauten in der Kirchmayrstraße vorzustellen deswegen hier, aber seid gewarnt, es ist furchtbar, wie aus den 50er bis 70ern.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Die Fensterläden sind jetzt am Haus in der Kormannstraße angebracht und es ist einfach nur herrlich. So eine Sanierung wünscht man jedem Haus.




    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland