Weilheim in Oberbayern

  • Ich hab zwar nur 2 gefunden, aber jetzt sollte man direkt zu den Bildern gelangen. Vorher landetet man ja einfach nur auf der Internetseite, die die Ansichtskarten verkauft.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • In meinem Beitrag über die Fensterläden am Marienplatz sind nur 2 Links, meint ihr als 3. einen noch weiter oben? Und hat jemand eine Ahnung warum die Links bei mir funktionieren und hei anderen nicht? Aber die Links geben ja eh nur die 2 Bildquellen an, also an sich nicht so wichtig.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • die Links geben ja eh nur die 2 Bildquellen an

    Woher sollen wir das wissen? Wir sehen drei verschiedene Links und keine Bilder. Dass zwei verschiedene Bilder dasselbe zeigen, entspricht ja nun nicht dem, was man allgemein erwartet.


    In meinem Beitrag über die Fensterläden am Marienplatz sind nur 2 Links, meint ihr als 3. einen noch weiter oben?

    Also ich sehe diese drei:

    Dreimal "pasted-from-clipboard_autoscaled.jpg", wenn ich mich nicht verzählt habe :biggrin:.

  • Woher sollen wir das wissen? Wir sehen drei verschiedene Links und keine Bilder. Dass zwei verschiedene Bilder dasselbe zeigen, entspricht ja nun nicht dem, was man allgemein erwartet.

    Ich hab das nicht so pampig gemeint wie du jetzt drauf reagierst.


    Um den letzten Beitrag ging es also, ich dachte immer um den davor. Als ich dann auf bearbeiten gegangen bin, standen bei mir tatsächlich nur Links, keine Ahnung wieso, denn ansonsten wurden mir die Bilder normal angezeigt. Hoffentlich passt es jetzt

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Ist selbstverständlich. Was soll man schon ohne Anschauungsmaterial anfangen.

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  • Und eine weitere bauliche Veränderung, diesmal aber eine gute: Das Haus Kormannstraße 4 hat schon seit einigen Monaten unterm Dach etwas mehr Farbe erhalten, auch wenn sich dort seit dem nichts mehr am unfertige Zustand geändert hat, aber das kommt sicher noch. Eine noch bedeutendere Änderung ereignete sich aber auf der Dachfläche, denn dort wird wohl derzeit eine sehr ansehnliche Dachgaube gebaut. Ob es für die neue Farbe oder die Gaube am Haus historische Vorbilder gibt weiß ich leider nicht. Wenn das Haus einmal fertig ist wird es aber sicher die gesamte Straße mit seiner Schönheit enorm aufwerten.

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  • Das seit über 10 Jahren leer stehende Haus Münchenerstraße 16 wird wohl in den nächsten Jahren durch einen 2 stöckigen Bau ersetzt werden, der mit einem Neubau im vorderen Bereich des Grundstücks verbunden sein wird. Dieser Bau soll 30m lang sein, höchstens 3 stöckig sein und ein Satteldach haben. Zumindest nach der bisherigen Planung, die allerdings wohl zu massiv ausgefallen ist, weshalb das ganze nochmal überarbeitet wird. Das Haus gehört zu den letzten ehemaligen Bauernhöfen entlang der Münchenerstraße und wäre saniert sicher ganz nett geworden. Von dem Neubau erhoffe ich mir nicht viel. Einfach nur, dass er das Straßenbild nicht verschlechtert.



    Das oben erwähnte Haus Engelhardtstraße 9 ist übrigens komplett abgerissen worden und ich habe Gerüchte gehört, dass es seinem gleichenden Nachbarn ebenso ergehen wird.

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  • Verzeiht bitte. Ich weiß auch nicht warum ich es in letzter Zeit nicht schaffe Bilder anzuhängen.

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  • https://www.merkur.de/lokales/…bau-museums-13338646.html


    Quote

    Ein Keller für das Stadtmuseum? Der 1. Preis ging an „Claus + Forster Architekten“ aus München, deren Entwurf die Jury laut Fischer „komplett überzeugt“ hat. Die Planer wollen den Museumseingang am Marienplatz mit einem kleinen Vorbau akzentuieren, der als Windfang und „Schaufenster“ dient. Indem sie ein Kellergeschoss für Museumstoiletten und Technikräume schaffen, ergibt sich im Parterre ein Foyer und ein größerer Sonderausstellungsraum (das „Stadtklo“ soll bekanntlich aus dem Gebäude verschwinden). Und im ersten und zweiten Stock wäre Platz, die Dauerausstellung „repräsentativ und museal unterzubringen“, so Jury-Vorsitzender Fischer. Die Fenster des Museums werden nach diesem Entwurf teilweise wieder geöffnet, im Dachgeschoss sind Mehrzweckräume, etwa für die Museumspädagogik, geplant.

    Ich kannte den Artikel zwar bereits, aber als ich ihn vor kurzem noch einmal gelesen habe, da in der Zeitung noch einmal stand, dass die Sanierung des Stadtmuseums in bessere Zeiten verschoben wird, wurde mir klar was der Vorschlag mit dem Vorbau bedeuten könnte. Schaut euch dazu einfach diese Bilder an:



    Das alte Rathaus und Stadtmuseum vor einigen Jahren




    Wie man sieht war früher eine Art kleiner Vorbau vorhanden, den man demnach theoretisch rekonstruieren könnte, denn die derzeitige Situation ist eher unbefriedigend, ja wohl auch für die Planer. Allerdings könnte der geplante Vorbau weitaus größer geplant sein, da er ja auch als Schaufenster dienen soll. Ich denke allerdings, dass in Weilheims Zentrum kein unpassender, moderner Eingang vor das alt ehrwürdige Haus gesetzt wird, zumindest nicht in diesem Teil der Altstadt (hundert Meter weiter siehts da schon wieder ganz anders Haus mit modernen Eingängen...). Also kann man denke ich, trotz Verschiebung der Sanierung, auf eine Verbesserung der Erdgeschoss Optik hoffen, vielleicht sogar auf eine Rekonstruktion.


    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Eine Meldung die die Gemüter erhitzten wird, zumindest das meinige hat es erhitzt: Ein Teil der Weilheimer Stadtmauer aus dem 1. Viertel des 14. Jahrhunderts wurde mit mehren Graffiti herzen besprüht. Dabei handelt es sich um diesen Teil der Stadtmauer am Oberengraben, der ohnehin durch die Umbauten der letzten Jahre schon genug gelitten hat:


    Die Graffitis sehen mehr oder weniger alle so aus:


    Die Stadtmauer besteht aus pollinger Kalktuff. Hat jemand eine Ahnung ob das Graffiti wieder entfernt werden kann, ohne die Mauer groß zu beschädigen? Ich kann meinen Hass für die unbekannten Verantwortlichen nicht in Worte fassen. Und das ganze wurde nicht einmal in der Zeitung erwähnt, obwohl es schon mehrere Tage alt ist.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Die regionalen Blätter sind leider nicht mehr in der Lage ausreichend über die lokalen Nachrichten zu berichten. Oft sitzt nur noch ein Reporter für eine Regionalausgabe bereit. Dabei ist öffentliche Aufmerksamkeit für sowas genau auch das, was dem entgegen wirkt, genauso wie das schnelle Entfernen. Das Problem ist, dass in den offenporigen Stein die Farbe tief eindringt, man wird bleichen müssen, ein Schatten wohl verbleiben.

  • Ich würde für Taten dieser Art den Pranger gerne wieder einführen. Das würde sicher abschrecken und die Leute würden ihre verdiente Strafe erhalten. Am besten sprüht man sie selbst mit Graffiti an.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Die regionalen Blätter sind leider nicht mehr in der Lage ausreichend über die lokalen Nachrichten zu berichten. Oft sitzt nur noch ein Reporter für eine Regionalausgabe bereit.

    Das möchte ich so nicht stehen lassen. Gerade die Lokalnachrichten sind ja das Hauptgeschäft der regionalen Blätter. Da sind sie noch ganz gut besetzt. Selbst wenn es nur noch einen Redakteur für Lokales geben sollte (was ich aber verneine), können die Zeitungen auf einen Kreis zuarbeitender freier Journalisten zurückgreifen. Zudem auf Volontäre oder gar auch Praktikanten. Reporter sind die alle.


    In den Redaktionen für nationale und internationale Politik sieht es hingegen mies aus. Das macht womöglich teils nur noch einer, der dann nur noch dpa-Meldungen zusammensetzt. Oder es gibt eine Zentralredaktion Politik, die dann alle Blätter des gleichen Medienkonzerns mit dem gleichen Zeug beliefert.

  • Heimdall Das ist zwar ein wertvoller Einblick, danke dafür, jedoch scheint das alles nicht ganz so einfach zu sein, weder meine Vereinfachung noch Deine. Meine Vereinfachung lautet: Regionale News sind für weniger Menschen als überregionale oder internationale Nachrichten. Entsprechend verbinden sich auch Ausgaben und Einnahmen.

    Damit würde ich in Frage stellen, dass die Zeitungen mit den Lokalteilen ihr Hauptgeschäft haben. Schließlich sind andere Teile der Zeitung schnell mal eingekauft bzw. über viele Regionaltitel kostenmäßig aufgeteilt, im Kommunalen gibt es wenig Konkurrenz - oft auch gar keine- es muss viel mit eigenem Personal gearbeitet werden, ja auch mit Volontären usw., aber trotzdem kostet im eigenen Haus es immer ein wenig mehr. Auch ist es eben nicht so einfach, sich ständig zuarbeitender Journalisten zu bedienen, abseits der Presseagenturen, weil es eben auch teuer ist. Und da ist der eingangs angeklungene Knackpunkt, das Geld ist knapp.


    Aber ich will auch gar nicht die Zeitungen schlecht reden, nur ist es offensichtlich, dass zumindest in den mir bekannten Zeitungen hier, Münchner Merkur oder Augsburger Allgemeine, klar journalistische Tiefe fehlt. Ein gewisser Grundstandard wird gehalten, aber sehr viel geht unter, was in eine kritische demokratische Auseinandersetzung auf kommunaler Ebene gehört, fällt vereinzelt sogar ganz unter den Tisch. Schon allein, weil eine Regionalsparte große Landstriche versorgt.


    Ich kann daher nicht ganz Deine Verteidigung nachvollziehen aus der Empirie der mir vorliegenden Zeitungen und deren Strukturen, es sei denn Du hast einen niedrigeren Anspruch an die regionale Berichterstattung. Das würde ich bedauern, da ich überzeugt bin, dass massiv unterschätzt wird, wie wichtig die niedrigste Demokratieebene ist.

  • "Majorhantines", wer sich über die große Politik unterrichten möchte, kauft deshalb nicht die "Augsburger Allgemeine". Der schaut Fernsehen, guckt im Internet oder kauft sich eine überregionale Zeitung bzw. ein Magazin a la "Spiegel". Für Regionalzeitungen ist das heute nur noch ein Beigeschäft, das eben irgendwie bedient wird, indem man Agenturtexte abdruckt, die genau so auch z.B. in der "Frankfurter Neuen Presse" zu lesen sind.


    Regionalzeitungen haben ihr Alleinstellungsmerkmal mit den Lokalnachrichten. Dass aber dort ein Niveauverlust von Dir gesehen wird, dürfte mehrere Gründe haben. Natürlich gibt es auch hier Einsparzwänge. Wir wissen, dass die Auflagen der Printmedien beständig sinken. Es gibt also abnehmende Leserzahlen. Das hast Du ja richtig erkannt. Dabei gehören die freien Journalisten zu dieser Einsparung, denn Freie sind ja günstiger als feste Redakteure, da keine Sozialabgaben bezahlt werden müssen. Die Redakteure können also reduziert werden und beschäftigen sich vor allem mit dem Seitenbau und der inhaltlichen Planung, während viele Texte extern geliefert werden.


    Zudem: Regionale Berichterstattung ist zwangsläufig etwas flacher als die "große" journalistische Reportage. Zum Einen sind eben Lokalredakteure diejenigen, die nicht den Sprung in ein großes Blatt geschafft haben. Für die FAZ zu schreiben oder die "Zeit" erfordert nun einmal ein anderes Niveau als für die "Kieler Nachrichten". Zum Anderen sinkt das journalistische Niveau ebenso wie das Niveau auf vielen Ebenen sinkt. Sprich: Der Nachwuchs hat einfach immer weniger Allgemeinbildung und kritisches Reflexionsvermögen. (Das ist natürlich von mir jetzt nicht empirisch belegbar, sondern ein subjektiver Eindruck.) Schließlich stehen die Regionalzeitungen ja unter wirtschaftlichem Druck, was dazu führt, möglichst auf kritischen Journalismus zu verzichten. Man will keine Anzeigenkunden in der Wirtschaft verprellen. Ebenso keine Kommunalpolitiker, auf deren Interviews man angewiesen ist. Und erst Recht keinen Minoritäten oder "zivilgesellschaftlich" organisierten Gruppen, die gleich eine "woke" Internetkampagne lostreten, wenn gegen die Political Correctness verstoßen wurde. Bleibt nur, mit der Keule auf einige AfD-Politiker draufzukloppen als einziges Aggressionsabfuhrmittel der letzten Restbestände "kritischen Journalismus"´.


    Im Falle der oben beschriebenen Graffiti-Schmiererei denke ich, dass die fehlende Berichterstattung an zwei Gründen liegen kann:

    1. Die Redaktion hat es noch nicht mitbekommen. Dann kann "VonSalza" ja mal seine Fotos an die Redaktion mailen. 2. Oder es war ihnen zu unwichtig. Das wäre dann einen Leserbrief wert.

  • Ich weiß Du machst das glaube ich immer so Heimdall mit dem ausschreiben des Nutzernamens, jedoch wäre es manchmal hilfreich, wenn Du auch die Verlinkung nutzen würdest, dann verpasst man Deine Antwort ganz sicher nicht. Aber gilt vielleicht nur für mich, der zu viele abonnierte Themen hat bzw. zu unregelmäßig online ist.


    Ich würde Dir grundsätzlich zustimmen, hätte noch ein, zwei Anmerkungen noch: Ich denke nicht, dass die meisten sich mehr als eine Zeitung leisten oder gar noch extra ein Magazin, selbst ein zusätzliches Onlineabo ist wohl nicht die Regel. Daher ist es gerade auch für nicht so internetaffine immer noch DER Informationskanal schlechthin, wenn man mehr als 15 Min Nachrichten beziehen möchte. Es ist zwar gewiss so - und das hatte ich vorher bei Deinen Aussagen missverstanden- dass die Zeitungen durch ihren Regionalteil sich dann vor Ort durchsetzen, diese Monopolstellung spricht aber gerade nicht für einen besonders anspruchsvollen und damit teueren Journalismus.

    Ich hätte nicht gedacht, dass freie Journalisten billiger sind, externe Berater kosten ein Unternehmen ja auch mehr, selbst Leiharbeit zahlt in manchen Berufen besser.


    Der Nachwuchs hat einfach immer weniger Allgemeinbildung und kritisches Reflexionsvermögen. (Das ist natürlich von mir jetzt nicht empirisch belegbar, sondern ein subjektiver Eindruck.) Man will keine Anzeigenkunden [...] verprellen. [...] Und erst Recht keinen Minoritäten oder "zivilgesellschaftlich" organisierten Gruppen, die gleich eine "woke" Internetkampagne lostreten, wenn gegen die Political Correctness verstoßen wurde. Bleibt nur, mit der Keule auf einige AfD-Politiker draufzukloppen als einziges Aggressionsabfuhrmittel der letzten Restbestände "kritischen Journalismus"´.

    Diesen Absatz finde ich nicht ganz so gelungen. Ich würde das Gegenteil sagen, dass die Jungen heute deutlich besser informiert sind, allein schon durch die digitale Revolution. Es ist heute watscheneinfach Informationen zusammenzutragen, gerade die Jungen spielen das aus, sie kennen es gar nicht anders, sind damit aufgewachsen. Es ist kein Wunder, dass die Klimaproteste von ganz jungen, ja, Kindern oder zumindest Jugendlichen geführt wurden. In der Vergangenheit waren Proteste mehr bei Studenten zu verorten.

    Ich beobachte bei Uns hier auch keineswegs, was Du bezüglich Minoritätenförderung oder Rechtenbashing beobachtest. Gerade die Regionalblätter halten sich hier sehr zurück, das lese ich dann ständig bei den großen Zeitungen, von Bild, Spiegel, Zeit, FAZ und wie sie alle heißen. Allein wenn ich schon immer das gegendere da lese...

  • Beim Haus in der Kormannstraße hat sich seit dem letzten Mal zumindest an der großen Gaube einiges getan. Am Ortgang? und an den Balken wurden Verzierungen angebracht und man hat begonnen sie rot anzustreichen. Der Rest wurde mit Spahnholzplatten verkleidet und wartet jetzt auf die Fertigstellung. Ich glaube, das hier etwas sehr schönes entsteht, denn es gibt soweit ich weiß in Weilheim kein Haus bei dem die Dachbalken so interessant farbig gestaltet sind.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland