Die hässlichsten Städte Deutschlands

  • Ziemlich viele Altbauten haben auch Nippes und Ehrenfeld bzw. Neuehrenfeld sowie Mülheim zu bieten.
    Außerdem auch die Gegend entlang der Luxemburger Straße

  • 1939 aber hatte Leipzig - bei heutigem Gebietsstand - doppelt so viele Einwohner

    Grobstrukturell ist München also eher irgendwas zwischen Köln und Frankfurt und Bremen eher mit Wuppertal oder Chemnitz zu vergleichen, als mit Städten wie Leipzig oder Düsseldorf oder im Falle Münchens Hamburg. Und das merkt man dann natürlich auch im Stadtbild und Stadtgefüge.


    Ja, da merkt man die brutalen Verschiebungen der Bevölkerung durch die Kriegs- und Nachkriegszeit. Zum Einen gab es ja in Deutschland ca. 7 Millionen Tote zu beklagen, andererseits wurden 12 Millionen Menschen von Ost nach West verschoben. Die Verteilung hatte nichts mehr mit derjenigen vor dem Krieg zu tun, denn alleine in den Ostgebierten gab es ja auch vier Großstädte, die leergeräumt wurden (Breslau mit 630.000 , Königsberg mit 372.000, Stettin mit 272.000 und Danzig mit 400.000 Einwohnern).
    Die historischen Innenstädte beinahe aller deutschen Städte waren zerstört und der Wildwuchs begann daher schon unmittelbar nach Kriegsende.
    Heuzutage hätte man theoretisch die finanziellen und logistischen Mittel um für die Größstädte jeweils einen Masterplan aufzustellen, doch man sieht überall nur Stückwerk und Beliebigkeit. Für Fassadengestaltungen ist noch auf lange Sicht keinerlei verbindliches Regelwerk oder eine vorgegebene Linie in Sicht. Daher hängt die Zukunft vieler Städte von der Potenz örtlicher Initiativen ab. Größere Flächen wieder in traditionelelr Bauweise zu errichten, wie aktuell in Dresden, Frankfurt und Lübeck, kommen daher für mich beinahe einem Wunder gleich. In München gibt es nichts Vergleichbares.

    " Dem Wahren, Schönen, Guten "

  • Die Auswahl ist sehr einseitig und deshalb unbrauchbar. Sie unterscheidet nicht zwischen Innenstadt und Umgebung. Sonst müsste Bitterfeld recht positiv und Dessau sehr negativ bewertet werden.

  • Die Auswahl ist sehr einseitig und deshalb unbrauchbar.

    So ist es.


    Dass Neumünster die hässlichste Stadt Deutschland sein soll und Fürth die zweithässlichste, das ist schon ein starkes Stück.


    Bemerkenswert aber, dass Fürth als erstes mit der ersten deutschen Eisenbahn assoziiert wird. Und dass "durch" (statt "nach") Fürth diese Eisenbahn führte (oder vielleicht sogar "fürthe"?) ist auch bloß ein Wortspiel, dem man bestenfalls mit Verrenkungen zustimmen kann. Und warum ist es so wichtig, dass die Stadt 63,36 km² groß ist? Interessiert im Alltag niemanden und weiß wohl auch fast niemand, aber wahrscheinlich war das Spiel mit den Zahlen 63 und 36 so unwiderstehlich lustig. Das ist halt das Problem, wenn man aus nichts was machen soll. Dann schreibt man halt notgedrungen Belangloses. Wen interessiert im Alltag schon die Ludwigseisenbahn? Mehr hätte der Leser davon gehabt, wenn auf das im Bild Gezeigte eingegangen worden wäre.

  • Die Stadt Hanau ist auch nicht für Schönheit berühmt. Ich kenne Hanau, wenigstens die eigentliche Kernstadt mit Kesselstadt und Lamboy, recht gut. Auch wenn insbesondere die Innenstadt nicht mit herausragender Architektur aufwarten kann, finden sich etwas außerhalb der Stadtmitte durchaus einige sehenswerte Bereiche. So weist die Friedrichstraße in der Nähe der Zeichenakademie eine relativ geschlossene historistische Bebauung sowie einen gepflasterte Fahrbahn und gepflasterte Bürgersteige auf. Der Beethovenplatz bildet eine bemerkenswerte Gesamtanlage aus den 1920er Jahren, bestehend aus Wohngebäuden, die um eine zentralen runden Platz angeordnet sind. Außerdem stehen in L.amboy noch Gebäude der preußischen Ulanenkaserne. Das herausragendste Gebäude in Hanau ist sicher das Schloß Philippsruhe in Kesselstadt

  • In der Auflistung der hässlichsten Städte...

    finden sich allerdings auch Wiesbaden, Leipzig und Fürth auf der Liste.

    Was bei Städten ohne barocke, somit ohne wirklich historische Viertel, auch kein Wunder sein sollte.

  • Was bei Städten ohne barocke, somit ohne wirklich historische Viertel, auch kein Wunder sein sollte.

    Wir können ja gerne mal über die vielen "historischen" Viertel in der Kernstadt von Elbmarzahn sprechen... ^^


    Wiesbaden, Leipzig und Fürth in dieser Liste zu führen ist natürlich ausgewachsener Unsinn irgendwo entstanden in den Weiten von Internet-Absurdistan.


    https://www.leipzig.de/news/ne…e-innenstadt-deutschlands


    https://www.welt.de/vermischte…utsche-Stadt-Europas.html


    https://www.bild.de/regional/l…ekuert-77927038.bild.html

  • Was bei Städten ohne barocke, somit ohne wirklich historische Viertel, auch kein Wunder sein sollte.

    Diese Aussagen ist erklärungsbedürftig. Lübeck, Oldenburg oder Lemgo haben auch keine barocken Viertel. Haben sie keine historischen Viertel? Hier passt doch etwas nicht zusammen. Seit wann sind denn nur barocke Viertel als historisch anzusprechen?

  • Snork

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