• Lieber Bentele,


    es handelt sich um das 1612 errichtete Gasthaus "Zum Engel" in Hochhausen a. d. Tauber. Hochhausen ist seit 1974 ein Stadtteil von Tauberbischofsheim.


    Man findet mehrere Bilder des urigen Gasthauses, eines vom Hof her gesehen, auf dem das Sitznischenportal abgebildet ist.


    Nachsehen bitte unter:

    Forum

    Süd

    Regierungsbezirk Stuttgart

    Tauberbischofsheim, Ortsteil Hochhausen a. d. Tauber


    Beachte: Es ist ziemlich zu Beginn auch ein Beitrag nur zu Tauberbischofsheim vorhanden, dort ist aber nicht Hochhausen a. d. Tauber enthalten. Deshalb bitte etwas weiter unter anklicken: Tauberbischofsheim, Ortsteil Hochhausen a. d. Tauber.

  • Hier wieder ein sächsisches Zellengewölbe:




    Die Spätgotik gefiel sich in derartigen grotesken Gewölben mit unterbrochenen Rippen und dergleichen mehr. Dennoch war das Gewölbe stabil:












    Ein turmartig aufsteigender Kachelofen (vermutlich aus dem 19. Jh.). Die Malerei des Gewölbes in spätgotischer Manier:









    Auch hier Zellengewölbe mit Vorhangbogenfenstern:



    Man beachte bitte das Zellengewölbe:



    Die Musikerempore zwischen dem großen und dem kleineren Saal. Von hier aus konnten beide Räume mit Musik bespielt werden. Auch dieser kleine Raum der Musikerempore ist wiederum mit einem Zellengewölbe ausgestattet. Die unterhalb der Brüstung gemalten Tiere sind ja charmant, richtig drollig, würde ich sagen. Besonders das blaue Tier in der Mitte hat es mir anget(h)an:

  • Blick durch eine der Altstadtgassen nach St. Marien:




    Desgleichen zum Chor der St. Marienkirche::




    In dem Gotteshaus von St. Marien. Wir finden ein herrliches Sternengewölbe im Chor vor und einen feinen spätgotischen Altar:




    Der spätgotische Altar zeigt uns im Schrein Szenen aus dem Marienleben. Im Mittelschrein die Krönung Mariens zur Himmelskönigin durch Jesus ihren Sohn und Gott Vater. Links oben ist die Geburt unseres Heilands dargestellt, links unten Mariens Tod in Kreise der Jünger, rechts oben das Abendmal, rechts unten die Kreuztragung (meine ich zumindest zu erkennen). Wunderschön ist auch das spätgotische, übereich geschnitzte "Gesprenge", die Schnitzereien aus Rankenwerk über den Figurengruppen. Die Altarflügel rechts und links stammen wohl erst aus dem ersten Drittel des 20. Jh., sind aber schön gestaltet und lassen uns vergessen, dass die originalen Altarflügel wohl verloren gegangen sind.




    Die Predella (über dem Altartisch, der Mensa) zeigt uns die Grablegung unseres Herrn und Heilands:




    Neugotische Kanzel und Empore:




    Auch hier wieder ein Sitznischenportal:




    Hier in Nahaufnahme:




    Auch hier sehen wir ein Sitznischenportal, schön, dass man einen Rebstock ans Haus gepflanzt hat:




    Detailaufnahme. Wir sehen im Bogen Eierstab- und Zahnschnittprofil. Über der Sitznische das beliebte Muschelornament:

  • In den Gassen von Meißen, eine, wie ich finde sehr gemütliche Altstadt:




    Ein Haus, das, wie uns der Giebel kundtut, von 1903 stammt. Es trägt den Namen "Zum Trompeter", was vielleicht auf ein frühes Gasthaus schließen lässt:



    Ein Wohn- und Geschäftshaus, welches einstmals ein Malermeister um 1890 errichten ließ. Es sind an der Fassade von seinen Malereien noch etliche erhalten. Alleine die Tatsache, dass schier endlos viele Mietparteien heute in dem Hause wohnen, also die alten Wohnungen vielfach aufgeteilt wurden, lässte mich über längere Zeit um den Bestand des Gebäudes bangen:




    Wären die Malereien aufgefrischt und renoviert, wäre das Haus ein Schmuckstück des Historismus:




    Hier nun das alte Kaiserliche Postamt, aufgenommen in einem Moment, in den gerade mal keine Autos vorbeirauschten. Schön und elegant ist der Bau immer noch, trotz arg schlimmer Verkehrsbelastung. Über dem Hauptportal dürfte sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit der Kaiseradler (Reichsadler mit Kaiserkrone) als Zeichen der kaiserlichen Reichsbehörde befunden haben. Die Kartusche über dem Portal ist nun leer. Wahrscheinlich hat man das Hoheitszeichen einfach abgeschlagen.



    Hier das ganze Kaiserliche Postamt. Auf Grund der Tatsache, dass wir an einem Sonntag dort waren, wo der Verkehr geringer ist, konnten wir diese Aufnahme ohne Autos machen:




    Nochmals das Rathaus von Meißen, nun endlich mal im Sonnenschein:



    Und erneut ein sehr schönes Sitznischenportal aus der Rrenaissance:




    Dies ist die außerste, sehr schöne historische Häuserzeile der Altstadt gegen die Elbe hin. Es gibt dort viele einladenende Gasthäuser und Pensionen.




    Fortsetzung derselben Häuserzeile:

  • Unglaublich,das es noch solche schönen Städte in Deutschland gibt,-Meißen,(Noch)Verschont von all diesen modernistischen und dem Zeitgeist denkenden Stadtplanern,Architeckten und anderen Stadtverunstaltern.Meißen muss sich auch weiterhin zukünftig solche "Fachexperten" mit diesem Denken vom Hals halten.

  • Meissen mit Pirna, Altenburg, Bautzen, Görlitz , Torgau und Zittau die "Schatzkammer" Deutschlands. Früher gehörte auch Plauen dazu.

    Sachsen war und ist noch immer schön.

  • Wenn ich bedenke wie Meissen (und Dresden, und Halberstadt usw.) ausgeschaut haben als ich sie in 1990 zum ersten Mal sah, und die heutigen Stadtbilder damit vergleiche, kann ich mich nur glücklich preisen, in diesen Zeiten gelebt zu haben!