Bremen

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    Jahreshauptversammlung 2019: 1. und 2. Juni in Balingen/Zollernalb. Mach mit!

    • Ende Mai 2018.

      Die sich immer mehr abzeichnende Dudlerei am Bahnhofsplatz.



      Wall, das ehem. Kaufhaus Harms wird samt Nebengebäuden rigoros und rückstandslos (man überlese bitte die wertenden und durchaus politisch-deutbaren Adverbien) abgerissen.






      Obernstraße - Jacobs-Haus


      Weiterführend: Bremen wird neu

      Die Rückseite...


      ...welche sich im Hofbereich der überaus großartigen Stadtwaage an der Langenstraße befindet.


      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Wenn man schon die Fassade von Harms abreißt dann bitte auch den linken Nachbarn......finden sich dort nicht auch ein paar Brandspuren? Ich finde es nur noch lächerlich das die Fassade weg muss. In Leipzig rekonstruiert man Häuser bei denen wirklich teilweise nicht mal mehr das Erdgeschoss stand vollständig und in Bremen muss man diese Fassade für einen Moderen 08/15 Bau opfern. Rot/Grüne identitätslose Politik hat hässliche Spuren in der Stadt hinterlassen und jetzt werden diese Schandflecken auch noch für eine halbe Ewigkeit in Beton gegossen.
    • Vielleicht aktuell sehr passend:

      "Im Archiv der Bremer Denkmalpflege liegen geheimnisvolle Kisten, schwer und groß. Darin sind Fotos aus Bremen, gemacht von der preußischen Messbildstelle. Die Bilder zeigen Bremen kurz nach 1900. Auf der Spur der alten Bilder entdecken wir ein Archiv der verschwundenen Kulturdenkmäler – die eines Tages vielleicht sogar für die zerstörten Tempel von Palmyra von Bedeutung sein könnten. Ein Beitrag von Susanne Brahms.Mittwoch, 23. Dezember 2015, buten un binnen, Radio Bremen TV"




      Sollte der Bericht jedoch schon hier vorhanden sein, dann bitte diesen wieder entfernen.
    • Nimmermüde seine nicht vorhandene Zeit verplempernd auf der Suche nach interessanten Sanierungen stolperte ich jüngst über folgende Maßnahme, die mich doch sehr positiv überrascht hat. Wir hatten ja hier nun schon mehrfach des Bremers Neigung, recht flexibel mit Fassaden(teilen) umzugehen. Obendrein hatten wir als beherrschendes Thema ebenso mehrfach Christian Jacobs' Umbaupläne, in dessen Zug es zum Abriss des ehemaligen Jacobshauses in der Obernstraße gekommen war:



      Die kleinen Figuren, die die Mühen der Kaffeeernte und -herstellung darstellen sollen, werden am Neubau ihren Platz wiederfinden, soweit, so bekannt.

      ABER, hier kommt jetzt die Neuigkeit, auch die Sandsteinfassade des Erdgeschosses wurde entweder transloziert oder ziemlich identisch im Haus am östlichen Ende dieses Blocks repliziert:

      Zur Erinnerung: Dies war der Block mit den vier schlichten, aber gelungenen Häusern aus der Zeit um 1950:



      Geschehen ist nun folgendes:



      Die Erdgeschossfassade des alten Jacobshauses wird nun an das östlichste der 4 Häuser (von denen die rechten zwei längst abgerissen sind) transloziert (oder, wie gesagt eine sehr ähnliche Fassade repliziert):



      Von näherem:



      Bei näherer Betrachtung ist es wohl doch eher eine Replikation denn eine Translozierung, die Ähnlichkeiten der beiden Fassaden ist jedoch frappant. Vielleicht wurde der Sandstein auch nur "gekärchert" und sieht deshalb heller aus als beim Original, aber sonst erkenne ich außer einem minimal anders gestalteten Umfassung des mittigen Eingangs eigentlich keinen Unterschied. Genauer wird man es erst nach der Entrüstung des Gebäudes beurteilen können. Allemal eine witzige Geschichte!
    • Die Dudlerkästen am Bahnhofsplatz sind bald fertig - ein Rundgang:





      Bahnhofstraße und Breitenweg-Hochstraße


      Vom Herdentorsteinweg aus




      Ausgefuchste Rasterzackeneckstaffelung


      Abschlussblick über den Asphalt.


      Und noch zwei Zugfenster-Aufnahmen auf die Neubauten am Stephanitor.


      Auch die Sanierung des Turmhelms ist mittlerweile abgeschlossen.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Bei den Dudler-Gebäuden bleibe ich zwiegespalten. Ich denke anders als manch anderer hier, dass die grundsätzliche Entscheidung zu Bebauung des Grundstücks dem Bahnhofsplatz gutgetan hat, der erst jetzt überhaupt wieder als Platz denn als missglücktes L mit sinnloser Teerfläche und Hochstraße erlebbar wird. Das Gelände war zudem immer bebaut gewesen, mit Stadtbad und Opelturm, der Zustand ohne Bebauung war sozusagen "ahistorisch", um hier vielleicht mal etwas dicker aufzutragen ;).

      Auch die Kubatur der Gebäude gefällt mir, sie sind großstädtisch und passen im Prinzip an den Ort. Einzig die ambitionslose Fassadengestaltung, der man zudem den sehr langen Planungsvorlauf fast schon ansieht (sieht eher aus, wie ein Gebäude der Berliner Rastermoderne von 2005, passend zum dortigen Hauptbahnhofsumfeld oder die Gegend um den Nordbahnhof) stören mich. Für mich eines der vielen Beispiele, bei dem schon wenige Maßnahmen der Fassadengestaltung wie Fensterumfassungen einen recht positiven Effekt gehabt hätten.

      Nun noch eine modernistische Zumutung für Euch Liebhaber im weit entfernt gelegenen Bremen-Nord, genauer gesagt am Vegesacker Hafen: Die Pläne für die ehemalige "Werftbrache" in Grohn, die 2003 mit dem fürchterlichen, von Anfang schlecht laufenden Einkaufszentrum "Haven Höövt" bebaut wurden, Reste davon sind im Hintergrund noch zu sehen auf folgendem Luftbild. Man muss zur Einordnung wissen, dass dieses Gebiet abgesehen von dem erhaltenen Hafenspeicher auch vor 2003 keine wesentliche historische Architektur aufwies (es war eben ein Werftareal) und es somit auch nichts gibt, an dem man sich orientieren könnte.

      Das Architekturbüro hat nun mit folgendem Entwurf den städtebaulichen Wettbewerb gewonnen:



      Hat etwas vom Mercatorquartier in Duisburg.... mit Licht und Schatten. In der Summe angesichts des schwierigen Standorts (man beachte die links angeschnittene "Grohner Düne", ein absoluter Brennpunkt des sozialen Wohnungsbaus in Bremen-Nord) wie ich finde eine sehr gelungene Planung, die die Gegend enorm aufwerten wird. Wie gesagt, aktuell sieht das Areal so aus (Anblick von Südosten statt wie oben von Westen):


      (Quellen für beide Bilder Weserkurier)

      Was denkt Ihr?
    • Gegen die Revitalisierung von Industriebrachen, unter Beseitigung derartiger 'Flachbau-Monster' wie dem 'Haven Höövt', ist schwer etwas einzuwenden. Der Mut zur Dachschräge paßt auch ziemlich gut zu den Resten des historischen Kerns von Vegesack, jenseits des ältesten künstlich angelegten Hafenbeckens Deutschlands (1622/23 eröffnet).
      Wenn allerdings der vorgelegte Entwurf ebenso 'großzügig' umgesetzt wird, wie man aus der - an der Kurve der Friedrich Humbert Straße gelegenen - Kirche 'Heilige Familie' schlanker Hand ein backsteinernes Wohnhaus gemacht hat, dann heißt es wachsam zu bleiben !
    • Irgendwo hatten wir das hier schonmal, aber ich finds einfach nicht mehr:

      Link zum Weserkurier

      Der für einen Aldierweiterungsbau und seine Zufahrt für den Abriss vorgesehene Jugendstilbahnhof in Bremen-Aumund bleibt nun vorerst doch erhalten. Die lokalen Proteste waren einfach zu groß gewesen. Aldi gibt als Besitzer des Grundstücks den Verantwortlichen der Stadt nun 4 Jahre Zeit, um ein Nutzungskonzept für das Gebäude und oder einen Kauf zu organisieren, immerhin.

      Das Gebäude ist nicht sehr groß und sieht auch gar nicht wie ein klassischer Bahnhof aus, eher wie eine Villa von 1912. Trotzdem gute Nachrichten.
    • Und wieder eine Hiobsbotschaft... für das elende "Wallkontor" auf dem Harmsgelände am Wall, für das bereits 3 Altbauten abgerissen wurden, werden jetzt noch Gebäudeteile eines 4. Altbaus abgerissen. Es handelt sich um das sogenannte Securitas-Gebäude:

      Weserkurier

      Hier wird ein Teil abgerissen, damit die "Sichtachse" zum Wall passt. Peinlicher geht es nicht. Kein einziger dieser traurigen Versuche, den Wall zu beleben, hat bislang funktioniert. Es entstehen zugige, unwirtliche Passagen, durch die niemand geht. Der Harmsbrand fordert nun also sein 4. Opfer.
    • Rennbahn in der Vahr wahrscheinlich gerettet

      Da man ja nicht für jeden Stadtteil - zumal für die eher peripher gelegenen - einen eigenen Themenstrang wird eröffnen können, möchte ich die folgende Nachricht, die ein bisher auf uns überkommenes Stück großbürgerlicher Unterhaltungskultur betrifft, hier einstellen: Es geht um die erfreuliche Neuigkeit, daß die historische Tribüne und das Geläuf der Galopp-Rennbahn im Stadtteil Vahr nun wohl doch erhalten bleiben. Die Bürgerinitiative unter Leitung von Andreas Sponbiel, die den Plan der Politik, hier ein neues Wohngebiet zu errichten mit der Erwirkung eines Volksentscheids zu dieser Frage durchkreuzte, der am 26. Mai diesen Jahres, zeitgleich mit der Bürgeschaftswahl stattfinden wird, kann sich diesen Erfolg auf die Fahnen schreiben. Wichtig ist, daß die ehrwürdige Tribüne weiter bestehen kann und daß auch ab und zu noch Rennen werden stattfinden können (wenn man den nun geplanten Erhalt des Geläufs so deuten kann). Maßgeblicher Investor ist offenbar wieder einmal Kurt Zech, den wir hier ja schon durch seine Altstadtplanungen zwischen Sögestraße und Ansgarikirchhof kennen...

      Anbei der Bericht von 'Buten un Binnen', der Lokalnachrichtensendung von Radio Bremen Fernsehen:
      youtube.com/watch?v=l4RZqNdW_KY
    • Abriß, Abriß, Abriß !

      Ob vor über vierzig Jahren der Schlachthof auf der Bürgerweide oder nun die Villa Gross in Schwachhausen, in Bremen wird im Zweifel mehr historische Bausubstanz abgerissen als erhalten. Anbei ein 'Buten un Binnen' Beitrag aus Anlaß des 'Jubiläums' des Abrisses des Schlachthofes:

      youtube.com/watch?v=G1fKFd2JyX4

      Bürgerweide vor Abriß des Großsteils der Schlachthofgebäude




      Bürgerweide in der Gegenwart: Großflächige Ödnis !


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