Bremen - Altstadt

  • Kurzer Hinweis an Heizer:


    Deine Bilder ab lf. Nr. 266 sind alle unscharf, das habe ich anders in Erinnerung. Vielleifht schaust Du Dir das noch mal an.

  • Ja, das ist noch ein kleiner Rest meiner photobucket-Zeit. Ich habe das meiste rüber zu Abload geholt (die Galerien mussten ja auch alle umgearbeitet werden) und jetzt geht es ja ohnehin nur noch über den forumseigenen Upload. Photobucket hatte die Bilder, nachdem sie das Desaster, was sie angerichtet haben, erkannt hatten (wohl massenhafte Kundenflucht), sogar wieder freigegeben, eine Zeitlang konnte man sie in alter Qualität wieder sehen. Aber nun haben sie nach etwa einem Jahr die "Karteileichen", zu denen auch ich gehöre, wohl wieder unscharf gemacht. Habe neulich sogar mal versucht, mich zu ersten Mal seit 2017 einzuloggen, aber entweder habe ich das Passwort vergessen, oder mein Account ist mittlerweile inaktiviert.

  • So, ich setze die Diskussion über den Leon Krier Entwurf zur Weserfront dort fort, wo er hingehört: Auf den Bremen-Strang. Die Beiträge auf dem Ansgariistrang (ab lf. Nr. 581) haben bei Ansgarii nichts zu suchen, denn bei Ansgarii geht es um - Ansgarii und nicht um die Weserfront.


    Ich stimme eigentlich allen Beteiligten ab RaHaHe zu, möchte aber durch einen Bildvergleich des Krierentwurfs mit der heutigen Wirklichkeit allzu ablehnende Beiträge relativieren. Also bitte, liebe Mitstreiter, entscheidet: Ist Krier im Vergleich zur heutigen grauen Realität nicht - zumindest - das kleinere Übel?



  • Lieber Findorffer,


    viel schlimmer, als das was wir an der Weserpromenade vorfinden, geht es kaum. Denkt man! Und dann kommt doch wieder wer mit einer neuen Grausamkeit um die Ecke (Kühne+Nagel).


    Ich mag Krier. Ich finde seine Ansätze richtig. Auch architektonisch - aber vor allem städtebaulich. Und wenn man die meisten Gebäude an der Schlachte durch Bauten aus Kriers Studie ersetze, wäre ich sicher dafür. Aber seine Studie im Ganzen gefällt mir -standortbezogen- aus genannten Gründen nicht. Dieses Konzerthaus - samt Turm, stelle ich mir aber an anderer Stelle in Bremen ganz hervorragend vor: z. B. auf der "Übersee(halb-)insel".

  • RaHaHe,


    betrachtet man die Architekturentwicklung der letzten mehr als 1000 Jahre, befindet sich diese gegenwärtig in der schlimmsten Phase der Architekturgeschichte. Visuell anspruchslos, verbal übersteigerte Selbsteinschätzung der schlechten Ergebnisse, ästhetisch Katastrophenniveau gepaart mit Ratlosigkeit, gleichzeitig wird die Fachlichkeit in Ermangelung eigener Fähigkeiten (ich vergleiche hier nur die Ergebnisse der heutigen Architekten mit denen früherer Architekturepochen) als Abgrenzung zum schnöden Volk kommuniziert, garniert mit einer Arroganz, die mich sprachlos macht. Man inszeniert sich als Avantgarde, als Künstler mit besonderen Fähigkeiten. Da kommen natürlich Rekonstruktionsanhänger nicht gut bei weg.

  • Die "Moderne" wurde ja durchaus von klassisch geschulten Architekten erdacht. Das Bauhaus im Original kann man auch durchaus als Stil anerkennen.


    Aber was danach kam und kommt - da gebe ich Ihnen, lieber Findorffer, völlig recht, ist Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit und ganz wichtig: Lust zur Provokation. Wie bei den Dramaturgen und Regisseuren am zeitgenössischen Theater, wie bei "zeitgenössischer" Musik, Malerei und "Bildhauerei": Provozieren, eskalieren, das "Volk" frusten.

  • Der Architekturkritiker Rainer Haubrich schrieb jetzt in der WELT, dass sich die meisten Stadtplaner und Architekten einem modernen Gestaltungskanon "verpflichtet" fühlen, der allerdings keine schönen Stadtquartiere hervorbringt und verweist in diesem Zusammenhang auf eine Gegenbewegung: Diese besteht aber nicht aus alternativen Mitgliedern der oben genannten Gruppe, sondern aus Bürgern, die sich für einen traditionellen Weg im Bereich der Stadtplanung/Architektur entscheiden - als aktuelle Beispiele gelten Potsdam, Frankfurt und natürlich Dresden. Wer jetzt denkt, dass sich hier der Bürgewille ohne Probleme durchsetzten ließ, irrt sich gewaltig. Haubrich: "Promt treffen sie (die Bürger) auf Widerstand einer machtvollen Fronde aus Architekten, Stadtplanern und Kritikern (von denen die meisten in vor-modernen Häusern wohnen)."


    Das muss man sich mal vorstellen: eine klitzekleine gesellschaftliche Gruppe, deren quantitative Stärke im 0,00000001-Promille-Bereich liegt, bestimmt das Aussehen unserer Städte - und das gegen den nur all zu oft erklärten Willen der Bürger, die diese Städte nutzen. Mitglieder dieser Gruppe stecken in der Architektenschaft genau so wie in den Bauämtern, sind untereinander gut vernetzt - man kennt sich, hat vielleicht sogar beim gleichen Professor studiert - und schiebt sich nun, dermaßen verlinkt, die Aufträge zu, die vielleicht weniger durch ein ökonomisches Interesse seitens der Behörden, sondern durch eine gleiche Anschauungsweise, wie die Städte beschaffen sein sollten, gekennzeichnet ist.


    Eines der Steuerungwerkzeuge sind die ins Kraut schießenden Jurys, die demokratische Abläufe simulieren sollen, in denen meistens aber nur Architekten oder Beamte der Baubehörde sitzen. Wenn wir das Aussehen unserer Städte verbessern wollen, müssen in jede Jury Bürger, nach dem Zufallsprinzip ausgesucht, aufgenommen werden. Die haben andere Kriterien, was die Beschaffenheit unserer Städte angeht, als Architekten. Aber ich stelle mir das nicht so vor, dass einige Feigenblattbürger in einer Jury vertreten sind, die dann von einer architekturstudierten Mehrheit mit einer Mischung aus schnöseliger Arroganz, dozierenden Sprüchen, händeringenden Bitten und lächelnder Ablehung des Bürgerwillens dominiert werden. Sondern: in jede Jury gehören nur noch Bürger! Keine Archtekten und Baubeamte mehr in die Jurys! Nur so bekommen wir bessere, ansehnlichere Städte!


    Haubrich konstatiert, dass die Stückzahlen im Wohnungsbau wichtig sind, aber es gehe auch darum, menschenfreundliche und schöne Quartiere zu bauen. Kurz: Es geht um die Stadt als Kunstwerk. Schaut man sich nun die Monsterbauten beispielsweise im Stephaniviertel oder in der Überseestadt an, dann lässt sich nur noch feststellen: Diese Architektengeneration ist dazu nicht in der Lage.

  • Hier mal ein kleines Rätsel für Pagentorn. Auf meinen Erkundungen habe ich schon vor einiger Zeit einen Altbau entdeckt in einem der typischen Garagen-/Entsorgungshinterhöfe, die sich um die Geschäftsstraßen nach dem Kriege gebildet haben, entdeckt. In diesem Fall geht es um das Karree, das Martinistraße, Pieperstraße und Obernstraße bilden. Hier liegt hinter der straßenseitig durchgehend modernen Bebauung folgendes Gebäude:



    Natürlich brementypisch maximal schmucklos und runtergekommen. Es liegt auf dem folgenden Luftbild hellgrün in der Bildmitte und ist als "aus der Reihe tanzend" auch durch seine schräge Lage zu den umgebenden Bauten zu erkennen:



    Wenn Sie Zeit und Lust haben, schauen Sie doch mal, was Sie über dieses Kuriosum finden können, lieber Pagentorn! Wer war Daniel Schad? Was hat er gemacht? Gibt es die Firma noch?

  • Lieber Heinzer,


    Daniel Schad war der Inhaber einer Papier- und Schreibwarenhandlung, der auf die Belieferung der Kaufmanns-Kontore in der Innenstadt spezialisiert war, anders als Dörrbecker an der Sögestraße, der primär Endverbraucher und Kleinkunden versorgte.


    Das von Ihnen thematisierte Gebäude ist das alte Hinterhaus der Firma - das zerstörte Haupthaus lag mit der Front zur Langenstraße.


    Anbei einige Fotos:


    Blick in die Langenstraße nach Nordwesten. Die Nummern 31 und 32 (die später gemeinsam das Geschäftshaus von Daniel Schad bilden sollten) sind mit einem roten Pfeil markiert). (Links im Hintergrund ist übrigens das mächtige Gebäude der Argo Reederei zu sehen. Ich erwähne das nur, damit man einen Anhaltspunkt hat wo innerhalb der Langenstraße man sich hier befindet.)




    Blick in die entgegengesetzte Richtung (zum Marktplatz). Bei den beiden 'Schad-Häusern' sind schon die Fenstergiebel des Erdgeschosses verschwunden, um für den Firmennamen 'Daniel Schad' Platz zu machen. Dieses Foto atmet förmlich den Geist der alten Hansa. Ein Bewohner der Lübecker Mengstraße hätte sich hier auch heimisch gefühlt !




    Beckmann-Karte von den beiden Giebeln des Schad-Hauses.



    Seiteneingang zu Schad von Jacobikirchhof und Heerenstraße aus. Dieser Eingang führte zu dem Gebäudetrakt, der heute noch steht und den Sie, lieber Heinzer, fotografiert haben. Das Firmenschild von Schad ist mit einem roten Pfeil markiert.



    Stadtkarte von 1938 und 'Starfoto' des Hauses folgen noch...

  • Luftbild des Schad-Hauses (oder sollte man besser sagen der 'drei' Häuser ?) aus der Vorkriegszeit :


    In rot sind die zwei langen Giebelhäuser an der Langenstraße hervorgehoben. Diese dienten als Verkaufsräumlichkeiten und - wohl - auch als Lager.


    Das grün markierte - und von Ihnen, Heinzer, fotografierte - Hinterhaus, war die Produktionsstätte / Fabrik.


  • Die zwei Fixpunkte in eines vollkommen veränderten Stadtraums:


    Das Hintergebäude von Daniel Schad (grün) und der Giebel der Firma Suding & Soeken (rot). Die Langenstraßen-Fassasden von Daniel Schad stünden heute mitten auf der unwirtlichen Nachkriegsmagistrale der Martinistraße.



    Mit dem veränderten Straßenraum erklärt sich auch das 'schräge aus-der-Reihe-Tanzen', wie Sie es, Heinzer, so treffend formuliert haben: Früher stand das Hinterhaus direkt und in gerader Linie hinter dem Vorderhaus. Durch die Verlegung des Straßenverlaufs erscheint die Lage heute hingegen schief.

  • Und zum Abschluß - wie versprochen - Daniel Schad auf der Stadtkarte von 1938 (Vorderhaus: rot; Hinterhaus: grün).



    Vergrößerung mit Verortung markanter Fotos:


    Links: Seiteneingang an der Heerenstraße von dem aus man über einen winzigen Hof das Hinterhaus erreichen konnte. Rechts der 'Knick' im Hinterhaus. Vorder- und Hinterhaus waren übrigens durch einen - hier nicht eingefärbten - niedrigen Zwischentrakt miteinander verbunden.

  • Bremer Geschäftsbücher-Fabrik Daniel Schad



    Mit Daniel Schad übernahm 1894 die vierte Generation der Familie das Ruder in dem seit 1793 bestehenden Unternehmen. Er zog 1913 mit dem Betrieb von der Molkenstraße in die Langenstraße. Dort war ein moderner Fabrikneubau errichtet worden (das heute noch stehende und von Heinzer fotografierte ‚Hinterhaus’). In dieses und im ‚Vorderhaus’ an der Langenstraße waren Buchdruckerei, Linieranstalt, Buchbinderei, Bürmaschinen-Reparaturwerkstatt sowie sämtliche Verkaufsräume für Bürobedarf, Büromöbel, Schreib- und Buchungsmaschinen untergebracht. Die Firma trug seit dem Umzug 1913 den Namen „Bremer Geschäftsbücher-Fabrik Daniel Schad“. Daniel Schad starb 1936. Er mußte die Zerstörung seines Lebenswerkes im Bombenkrieg nicht mehr erleben.


    Sein Sohn Kurt Schad leitete den Wiederaufbau nach dem Kriege. Dabei konnte er wenigstens den Standort des Hinterhauses halten, da dieser nicht vom Straßendurchbruch der Martinistraße tangierte wurde. Das alte Haupthaus konnte wegen der neuen Straßenführung jedoch nicht wiederhergestellt werden und so wurde der Neubau des ‚Vorderhauses’ eng um das Fabrikgebäude von 1913 gelegt. 1961 fand die Einweihung statt. Heute erinnert am Neubau von 1961 nichts mehr an die Firma und lediglich das Hinterhaus gibt mit seinem Namenszug Anlaß zu interessierten Nachfragen…


    Ansicht des Neubaus im Jahre 1961 (deutlich erkennbar der Firmenname) und in der Gegenwart.



    Aktuelles Luftbild, welches erkennen läßt, wie sich der Neubau geradezu schützend um den erhaltenen Fabrikteil von 1913 schmiegt.


  • Übrigens: Einen ganz dezenten Bauschmuck besitzt das Fabrikgebäude von 1913 dann aber doch noch (rote Einkreisungen) :



    Der Bauschmuck befindet sich genau an den Bereichen, die vor dem Kriege von dem winzigen Zugangshof (der von Jakobikirchhof und Heerenstraße zum Fabrikgebäude führte) überhaupt nur einsehbar waren. Ungefähr dort wo auf dem Foto der Schriftzug 'Daniel Schad' rechts endet, setzten schon Gebäude an, die diesen Teil der Hofwand für den Betrachter so gut wie unsichtbar machten. Damit ist auch klar, daß es sich bei der Inschrift mit dem Firmennamen um ein Nachkriegsprodukt handelt.

  • Vielen Dank, unfassbar, was Sie alles an Material greifbar haben... so macht das Forum natürlich Spaß.


    Ich hatte hier noch ein kleines Problem mit dem Login gestern Abend, aber jetzt geht es.

  • Nachdem Pagentorn die Ecke Martini- Pieperstrasse vorbildlich geklärt hat, versuche ich mich mal schräg gegenüber. Zu sehen ist das Ende der Martinistrasse an der 2. Schlachtpforte.

    Ich habe hierzu 3 Fotos.

    1890



    1949


    Heute


    Das 3er-Ensemble links (heute Handelskrankenkasse) ist offenbar im Kern erhalten, zumindest die Giebel. Das linke Haus scheint aber schon vor dem Krieg eine neue Fassade erhalten zu haben und das mittlere Haus ist wohl ganz neu, einige Zentimeter zurückgesetzt und von Giebelständig auf `Irgendetwas´ geändert zu sein.



    Diese Ecke ist sogar von der Nachkriegs-Abrisswut verschont geblieben, das Haus rechts (früher Bremer Nachrichten) hat sogar nach dem Krieg noch einen Giebel erhalten (!)




    Für die Butenbremer: So sieht die `Idylle´ der Martinistrasse heute aus.




  • Martinistrasse – Eine Strasse kommt groß raus.


    Es gab in Bremen mal eine kleine Strasse namens Martinistrasse. (Auf dem Murtfeld-Plan von 1796 so bezeichnet) Sie hieß wohl so, weil sie an der Martinikirche lag. Sie verlief parallel zur Weser, begann im Osten an der Wachtstrasse/Große Weserbrücke und endete im Westen an der 2. Schlachtpforte die zur Schlachte führte. Die Verlängerung der 2. Schlachtpforte Richtung Langenstrasse und City hieß ab Martinistrasse dann Albuten-Strasse. Albuten ist friesisch und heißt übersetzt `schondraußen´ Das deutet darauf hin, dass das Gebiet südlich der Langenstrasse früher als `draußen´ also Hafengebiet angesehen wurde. Es gab von hier zur Weser auch nur wenige Zugänge: 1. Schlachtpforte, 2. Schlachtpforte, Ansgaritränkpforte und Kranpforte. (Die Kaiserbrücke kam erst 1875)


    Östlich der Martinikirche, gegenüber der Böttcherstrasse -dort wo sich heute Kühne&Nagel breit und breiter macht- war die Martinistrasse zur Weserseite von mächtigen Packhäusern bestanden.




    Weserseite


    selbst profane Packhäuser hatten damals Erker !





    Dann kam der Krieg.

    Den hat die Martinistrasse noch ganz gut überstanden. Die Packhäuser waren in Dutt (kaputt) aber sonst war noch einiges da. Das Ensemble Eingang Böttcherstrasse, Martinikirche, Ensemble Handelskrankenkasse. (siehe Beitrag 377)


    Dann kam die Stadtplanung der 1950er Jahre und die hatte mit der idyllischen Martinistrasse Großes vor.

    Breit sollte sie werden. Und lang. Bis zum Brill. Die Langenstrasse, eine seit Jahrhunderten gewachsene repräsentative Hauptstrasse mit Strassenbahn wurde kurzerhand durchschnitten, die `kurze Wallfahrt´ zur Einfahrt zu einem Parkplatz (früher Jakobikirchhof) degradiert und die Molkenstrasse am westlichen Ende gleich ganz entfernt. Pandora`s Box war geöffnet.





    1963 war es dann soweit, der Durchbruch konnte bis zur Pieperstrasse fertiggestellt werden.




    Der Weiterbau bis zum Brill verzögerte sich durch ungeklärte Besitzverhältnisse noch, aber 1968 konnte die Fertigstellung bejubelt werden.


    Intermezzo:

    Ich erinnere mich noch, vor ca. 25 Jahren haben einige Wirte an der Schlachte begonnen, eine Aussengastronomie zu etablieren indem sie Gestühl und Kübelpflanzen an die Strasse stellten. Solche Eigeninitiative war seinerzeit von der Stadt nicht gern gesehen und jegliches Mobiliar musste zur Nacht wieder weggeräumt werden. Es wurde aber ein Erfolg und mittlerweile ist die Schlachtegastronomie ein Aushängeschild der Bremer Politik.

    Nun ist die gross (gemacht) gewordene Martinistrasse aber ZU groß. Un wat nu?

    Die kleine Martinistrasse wäre wohl doch besser klein geblieben. . .


    1958 vor dem Durchstich Martinistrasse


    und heute