Moskau - die Galerie

  • Im Bereich Osteuropa fehlte bislang eine Galerie zu der faszinierenden Architekturmetropole Moskau. Nachdem der Forumsumzug geschafft ist, startet sie nun endlich: die Moskau-Galerie!


    Wir fangen an mit einigen schönen Ansichten.


    Lomonossow-Universität (Foto: Ivtorov, Juli 2003, CC-BY-SA-3.0)


    Moskau ist eine Stadt der Großbauten. Das Hauptgebäude der Staatlichen Lomonossow-Universität ist eines der größten Gebäude der Stadt und bis zur Spitze 248 Meter hoch. Erbaut in den Jahren 1948 bis 1953. Davor versteckt sich zwischen Bäumen eine kleine niedliche Kirche. Solche Kontraste sind typisch für Moskau.


    Hochhausensemble "Stadt der Hauptstädte" im Geschäftsviertel Moskva-City, im Vordergrund zwei Häuser am Kutusow-Prospekt

    (Foto: Mikhail Shcherbakov, Februar 2010, CC-BY-SA-2.0)


    Die etwas unsolide übereinander gestapelten Hochhauszwillinge tragen den albernen Namen "Stadt der Hauptstädte". Gemeint sind die beiden russischen Hauptstädte Moskau und Sankt Petersburg. Die Ähnlichkeit ist frappierend. Der kleine Riese ist "Sankt Petersburg" und misst 257 Meter. Der große Riese ist "Moskau" und erreicht 302 Meter. Erbaut wurde das Ensemble in den Jahren 2006 bis 2009. Im Vordergrund als Kontrastprogramm "Altbauten" aus kommunistischer Zeit. Links gewissermaßen ein "Gründerzeitler" von vor dem Krieg, rechts ein etwas jüngeres Haus, das bei aller Schlichtheit noch die Orientierung der sowjetischen Architekten an italienischen Renaissance-Palästen erahnen lässt. Die beiden stehen am Kutusow-Prospekt, einer der wichtigsten Straßen der Hauptstadt. Im linken Haus ist das "Zentrum der Schönheit" untergebracht, verrät uns die Werbebeschriftung.


    Blick von den Sperlingsbergen auf das Hochhausviertel Moskva-City (Foto: Dzasohovich, März 2019, CC-BY-SA-4.0)


    Im Moscow International Business Center "Moskva-City" stehen die Hochhäuser dicht gedrängt. Unsere beiden Hauptstädte zählen da eher zu den Kleinen. Der spiralförmig verdrehte Turm ganz rechts heißt "Ewoljuzija". Soviel Russisch versteht wohl jeder. Von Tony Kettle entworfen, 2011-2015 gebaut, 255 Meter hoch. Der große schwarze in der Mitte nennt sich "Federazija". Auch das ist Russisch für jedermann. Der Architekt ist Sergei Tchoban, den wir aus Berlin kennen. Der Federazija-Tower, erbaut 2004 bis 2016, ist mit 374 Meter der höchste Wolkenkratzer im Viertel, aber nur der zweithöchste im ganzen Land. Denn den allerhöchsten hat jetzt die andere Hauptstadt - Petersburg.


    Blick über den Kreml nach Osten, (Foto: Anna Anichkova, Oktober 2013, CC-BY-SA-3.0)


    Der Kreml inmitten des Häusermeers. Der rote Turm ist das Dreifaltigkeitstor, das große helle Gebäude im Mittelgrund der Kongresspalast des Kremls, 1961 eröffnet, ein Schlüsselbau der Sowjetmoderne. Dahinter die goldenen Kuppeln der Kremlkathedralen und ein Verwandter der Lomonossow-Universität, das Hochhaus am Kotelnitscheskaja-Ufer. Es wurde 1948 bis 1952 erbaut und ist 176 Meter hoch. Wie ich finde, eines der schönsten unter den sieben Stalinschen Hochhäusern.


    Blick vom Kremlgarten zur Christ-Erlöser-Kathedrale (Foto: Petr Kraumann, September 2010, CC-BY-3.0)


    Unter Stalin zerstört, unter Jelzin rekonstruiert - die Christ-Erlöser-Kathedrale. Ich komme in einem späteren Beitrag noch auf sie zurück.


    Moskauer Kreml, Glockenturm "Iwan der Große" (Foto: Godot13, Juli 2001, CC-BY-SA-3.0)


    Viel ist in diesem Beitrag von Gebäudehöhen die Rede. Der Glockenturm des Kreml erreicht seit dem Jahr 1600 stattliche 81 Meter und war bis 1860 das höchste Gebäude der Stadt. Dann wurde er von der Christ-Erlöser-Kathedrale abgelöst - 103,5 Meter. Das Foto gibt den besonderen Zauber des russischen Himmels gut wieder. Er zeichnet sich oft durch nordische Lichtstimmungen aus.


    Kremltürme der Westseite, mit dem Stern Dreifaltigkeits- und Borowizkaja-Turm, rechts das Gebäude der Rüstkammer

    (Foto: Надежда Пивоварова, September 2014, CC-BY-SA-3.0)


    Der Moskauer Kreml steht auf der Welterbeliste der UNESCO.


    Pretschistenskaja-Ufer, Große Steinbrücke und dahinter der Kreml (Foto: Ikar.us, Juni 2008, CC-BY-3.0)


    Die Kremltürme mit Stern sind links der Borowizkaja-Turm und rechts der Wasserhebeturm. Die gelben Gebäude mit den grünen Dächern dahinter sind links die Rüstkammer, rechts der Große Kremlpalast. Zwischen ihnen ragt, genau in der Bildmitte, ein kleines rotes Gebäude keck hervor. Das ist der Terem-Palast aus dem 17. Jahrhundert. Ein Bau wie aus einem russischen Märchen. Im Vordergrund dann die russische Gegenwart: Massen von Autos wälzen sich jeden Tag durch die größte Stadt Europas.


    Basiliuskathedrale (Foto: Yanalarks, September 2012, CC-BY-SA-3.0)


    Baukunst wie aus dem Märchenbuch - die Basiliuskathedrale auf dem Roten Platz. Eigentlich wollte ich sie im ersten Beitrag meiner Moskau-Galerie noch nicht zeigen. Zu abgedroschen schien mir das Motiv, zu sehr Tourismuswerbung. Aber schön ist sie ja irgendwie doch, unbestreitbar. Die Kräne verleihen der Aufnahme das gewisse Etwas. Der Gegenwart der modernen Großstadt kann man in Moskau kaum entfliehen. Doch wer sucht, findet hier immer wieder Orte von poetischer Schönheit. Das letzte Motiv für heute ist gar nicht weit von der Basiliuskathedrale entfernt und doch kaum bekannt.


    Moskauer Kreml, Kirchenkuppeln auf dem Spielpalast (Foto: Gzen92, Februar 2017, CC-BY-SA-4.0)

  • Die Anfänge der Stadt


    Offiziell ist Moskau 90 Jahre älter als Berlin. Im Jahre 1147 lud Fürst Juri Dolgoruki von Rostow und Susdal einen Freund zum Essen ein - hierher nach Moskau. Damit beginnt die schriftlich überlieferte Geschichte des Ortes.


    Denkmal für Juri Dolgoruki, Twerskaja-Platz (Тверская площадь) (Foto: Dims, 2005, public domain)


    Man weiß nicht viel über die Anfänge Moskaus, doch soviel ist sicher: Als sich Juri Dolgoruki das erste Mal blicken ließ, bestand hier bereits eine Siedlung, und diese war nicht die Gründung eines Fürsten. Einige Forscher meinen, der Ort Moskau sei zu dem Zeitpunkt bereits einige Jahrzehnte alt gewesen; andere nehmen an, die Siedlung habe sogar schon 200 Jahre vorher existiert. Stalin gefiel das nicht. Moskau sollte einfach so und auf Initiative des Volkes entstanden sein? 1947 ließ er 800 Jahre Moskau groß feiern, erklärte Juri Dolgoruki offiziell zum Stadtgründer und gab ein großes Reiterdenkmal in Auftrag. Das Denkmal wurde erst 1954 fertig. Der leitende Bildhauer war Sergej Orlow (Сергей Орлов). Die Geste der rechten Hand hatte er sich offenbar beim Ehernen Reiter in Leningrad abgeschaut. So wie Peter der Große es dort gemacht hatte, so musste eine bedeutende Stadt gegründet werden.


    Denkmal für Juri Dolgoruki, Twerskaja-Platz (Foto: Kemal KOZBAEV, April 2016, CC-BY-SA-4.0)


    Das Denkmal des "Stadtgründers" steht nicht im Bereich der ursprünglichen Siedlung, sondern gegenüber dem Moskauer Rathaus. Zwischen Denkmal und Rathaus verläuft die Hauptstraße der Stadt, die Twerskaja. Zum Kreml geht es - auf das Bild unten bezogen - nach links. Juri zeigt mit seiner rechten Hand also in die falsche Richtung. Im Gegensatz zum Ehernen Reiter in Petersburg stimmt hier also weder die Gründungsgeste der Hand noch die geografische Ausrichtung des Denkmals.


    Twerskaja-Platz, Rathaus (Mairie, Twerskaja-Straße 13) und Denkmal für Juri Dolgoruki (Foto: Sergey Norin, Februar 2015, CC-BY-2.0)


    Die Gegend, in der Moskau enstand, war ein flachwelliges, mit Hügeln durchsetztes Waldgebiet, das in zahlreichen Windungen von einem Fluss namens "Moskau" durchzogen wurde. Dort wo ein recht stattlicher Hügel direkt an den Fluss herantrat und das Flüsschen Neglinnaja in die Moskwa mündete, entstand die Siedlung, die den Namen des Flusses übernahm. Der Hügel ist der Borowizki-Hügel (Боровицкий холм) und trotz großstädtischer Überformung noch heute einigermaßen erkennbar. Auf dem Borowizki-Hügel liegt der größte Teil des Kreml und des Roten Platzes.


    Kremlufer (Кремлёвская набережная), Kremlmauer, Großer Kremlpalast, Blagoweschtschenski-Kathedrale

    (Foto: Ludvig14, März 2014, CC-BY-SA-3.0)


    Die Kremlmauer verläuft zum Fluss hin am Fuße des Borowizki-Hügels. Der hinter der Mauer ansteigende Hang war für eine Bebauung ungeeignet und ist deshalb als Kremlgarten (offiziell: Tajnizki-Garten) gestaltet. Die eigentlichen Kremlbauten liegen im Grunde nicht hinter der südlichen, am Fluss entlang verlaufenden Mauer, sondern oberhalb dieser auf dem Hügel. Deshalb wirkt der Kreml aus der Fernsicht über die Moskwa hinweg so imposant. Man kann in dem Hang des Borowizki-Hügels trotz der Überformung von Menschenhand den ältesten Teil Moskaus sehen.


    Moskwa, Kremlufer (Кремлёвская набережная), Kremlmauer und Abhang des Borowizki-Hügels, oben auf dem Hügel Glockenturm, Kathedralen und Palast (Foto: Concierge.2C, Februar 2013, CC-BY-SA-3.0)


    Die ältesten heute noch vorhandenen Bauwerke Moskaus stammen aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und gehören zum Kreml.


    Die Westseite der Basilius-Kathedrale (Wassili-Blaschenny-Kathedrale / Храм Василия Блаженного); der Rote Platz ist links, die Moskwa rechts, die Kremlmauer im Rücken des Fotografen (Foto: Ludvig14, März 2014, CC-BY-SA-3.0)


    Oft wird behauptet, die Wassili-Blaschenny-Kathedrale stünde auf dem Roten Platz. Das ist nicht richtig. In sowjetischer Zeit war das zum Fluss hin abfallende Gelände neben und hinter der Kirche offiziell Teil des Roten Platzes. Dadurch wurde dieser zum Riesenplatz aufgebläht. Stadträumlich ist aber ein deutlicher Unterschied wahrnehmbar. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das Areal zwischen Kathedrale und Kremlufer als Teil des Roten Platzes anzusehen. Die Kathedrale steht am südlichen Rand des Roten Platzes. An dieser Stelle, die sich an der Lage des Erlösertors, das vor der Basilius-Kathedrale da war, ausrichten musste, war erst die Errichtung eines Unterbaus erforderlich, um einen hinreichend großen ebenen Baugrund für die Kathedrale zu schaffen. Auf den beiden Bildern ist dieser Unterbau, dessen Außenmauer nach Süden und Osten hin immer höher wird, gut zu sehen. Das abfallende Gelände erhielt 1995 den treffenden Namen Wassiljewski Spusk (Васильевский Спуск). Spusk ist ein ungewöhnlicher Name für einen Platz. Das Wort bedeutet "Abhang", "abfallendes Gelände", "Abstieg". Dieser Abhang ist ein modern überformter Teil des alten Borowizki-Hügels.


    Die Südseite der Basilius-Kathedrale (Foto: Ludvig14, März 2014, CC-BY-SA-3.0)


    Das Flüsschen Neglinnaja ist heute nicht mehr zu sehen. Es wurde im 20. Jahrhundert verrohrt, also "beerdigt". Die Neglinnaja floss früher vor der westlichen Kremlmauer. Dort befindet sich heute der Alexandergarten. Bezogen auf das Bild unten floss sie vor der Kremlmauer nach rechts.


    Blick vom Ritz Carlton Hotel auf die Westseite des Kreml mit Alexandergarten, Kremlmauer (in der Mitte das Dreifaltigkeitstor / Troizkije-Tor) und Arsenal, rechts hinten im Bild die Christ-Erlöser-Kathedrale am Ufer der Moskwa (Foto: Любовь Золотова, August 2016, CC-BY-SA-4.0)

  • Nobelhotels


    Das letzte Bild in meinem vorigen Beitrag wurde von der Dachterrasse des Ritz-Carlton Hotels aus aufgenommen. Von dort bietet sich auch ein schöner Blick in Richtung Roter Platz. Allerdings steht das Historische Museum im Wege, sodass der Platz selbst eigentlich doch nicht zu sehen ist.


    Präsident Barack Obama mit Familie auf der Dachterrasse des Ritz-Carlton Hotels

    (Foto: Pete Souza / Official White House photo, 7. Juli 2009, public domain)


    Von 1970 bis 2002 stand an der Stelle des heutigen Ritz-Carlton ein langweiliges Hotelhochhaus mit dem langweiligen Namen "Intourist". Intourist war die Agentur, die alle ausländischen Touristen in der Sowjetunion betreute. Das vom Kreml aus gut sichtbare Hochhaus fiel schon damals inmitten der Pracht des historischen Stadtzentrums negativ auf.


    Das Hotel National, dahinter das Hotel Intourist, vor 2002 (public domain)


    2002 setzte Oberbürgermeister Juri Luschkow schließlich den Abriss durch. Von 2005 bis 2007 wurde dann an der Stelle das Ritz-Carlton gebaut, dessen gläserne Dachaufbauten das benachbarte National nur soweit überragen, dass sich eine schöne Aussicht bietet - und vom Manegeplatz aus ein schöner Anblick.


    Blick vom Manegeplatz (Maneschnaja-Platz) zur Twerskaja. Ganz am rechten Rand das Hotel Moskwa. Links das Eckhaus ist das Hotel National. Dahinter erhebt sich das Ritz-Carlton. Das kleine grünliche Haus ist das Jermolowa-Theater aus dem 19. Jahrhundert, das große graue das Zentrale Telegrafenamt, ein Hauptwerk des sowjetischen Konstruktivismus (Foto: Иван Манилов, August 2014, CC-BY-3.0)


    Präsident Obama saß da oben, wo sich die weißen Sonnenschirme befinden.


    The Ritz-Carlton, Twerskaja-Straße 3 (Foto: Moscowjob.net, Oktober 2014, CC-BY-SA-4.0)


    Auch so kann man im 21. Jahrhundert bauen. Man muss es nur wollen. Dies ist keine Rekonstruktion, sondern ein Entwurf des Moskauer Architekten Andrej Mejerson (Андрей Меерсон) in Anlehnung an das benachbarte Hotel National. Der Bau soll 250 Millionen US-Dollar gekostet haben und wurde von kasachischen Investoren organisiert. Auch heute noch gehört das Gebäude einem kasachischen Geschäftsmann.


    Neben dem noch jungen Ritz-Carlton steht an der Ecke von der Mochowaja zur Twerskaja (Straße) das traditionsreiche Nobelhotel National. Lenin wohnte hier, bevor er in den Kreml umzog. Die Sowjetregierung quartierte ab 1918 hohe Funktionäre im National ein. Seit einer Rekonstruktion 1931/32 dient es wieder als Hotel der Spitzenklasse. Es ist heute das einzige Haus der Marke "The Luxury Collection" in Russland.


    Das Ensemble aus Hotel National und The Ritz-Carlton (Foto: Jorge Láscar, Oktober 2014, CC-BY-2.0)


    Das National wurde 1901-1903 erbaut. Den Giebel an der Straßenecke Mochowaja / Twerskaja ziert seit 1932 ein neues Wandbild von Iwan Rerberg.


    Hotel National, Wandbild aus Majolikaplatten am Eckgiebel (Foto: Ludvig14, September 2014, CC-BY-SA-4.0)


    Stellvertretend für den Luxus im Innern ein Blick ins Treppenhaus:


    Hotel National, Paradetreppe (Foto: A. Savin, September 2018, FAL)


    Hotel National, Fassade zur Mochowaja-Straße mit dem Haupteingang (Foto: Ludvig14, Mai 2014, CC-BY-SA-3.0)


    Hotel National, Detail der Fassade zur Mochowaja (Foto: Digr, September 2017, CC-BY-SA-4.0)


    Hotel National, Laterne am Haupteingang links, Mochowaja 15 (Foto: Digr, September 2017, CC-BY-SA-4.0)


    Im Fenster spiegelt sich schon das nächste Luxushotel. Dazu mehr im kommenden Beitrag.

  • Danke für die Galerie. War selber vor einigen Jahren in Moskau und habe die Stadt - wie auch die Moskowiter - als sehr angenehm in Erinnerung. Moskau ist viel schöner, als man als Westeuropäer gemeinhin annimmt. Lediglich der recht aggressive Straßenverkehr irritierte mich seinerzeit etwas.

  • Quote

    25807-1280px-moscow-hotel-national-3rd-floor-windows-9096714-jpgBild von Rastrelli

    So weit weg und doch erstaunlich dicht am Leipziger Historismus. Stünde es dort irgendwo am Ring (nur dort wäre die Größe angemessen) würde keiner das Gebäude mit St. Petersburg assoziieren.

    "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski

  • Vielen Dank für die Bilder!

    Mich würden insbesondere auch Aufnahmen jenseits der gezeigten Stadtviertel interessieren - Wie sieht es in den Nebenstraßen jener imposanten Paradeviertel aus? Wie ist der öffentliche Raum gestaltet? Ist es mit europäisch geprägten Städten wie St. Petersburg oder Warschau vergleichbar oder etwas "eigenes"? Und wie ist der Umgang mit normalen, unspektakulären Altbauten?