Juwelenraub aus dem Grünen Gewölbe

  • Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr


    Aber das passt ja wieder mal.


    Ich sage allen, die hier immer über Herrn Dr. Syndram .... sagen wir mal: wenig Schönes geschrieben haben:

    Ihr /wir werdet/n euch/uns noch wundern!!

  • Was bedeutet eigentlich "Direktion (m/w/d – 100%) des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer"?


    Heißen die 100%, dass ich dort diskriminiert würde, wenn ich mich nicht zu 100 Prozent für eine Zuschreibung entscheide, wenn ich mich also z.B. zu 66,4 Prozent als m fühle, zu 23,6 Prozent als w und zu 10 Prozent als d? Das widerspräche aber doch der Angabe, dass sie sich über "jede Bewerbung, unabhängig von Geschlechtsidentität, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung" freuen, oder? huh:)

  • Juwelenraub: Gestohlener Schmuck blüht in Dresden: Sächsische Zeitung

    [I]hre [Stiefmütterchen, Tulpen und Kaiserkronen im Rondell des Brühlschen Gartens] Komposition [ergibt] besondere Motive [...]: In der Mitte liegt der Polnische Weiß-Adlerorden, gebettet auf rotem Samt, den rote Stiefmütterchen symbolisieren. Und auch im äußeren Ring der Pflanzung erkennt man mit etwas Phantasie Juwelen. So die große Brustschleife aus dem Brilliantenschmuck der Königinnen sowie Kopfschmuck in Form von Halbmonden und Sonnen.

  • Heißen die 100%, dass ich dort diskriminiert würde, wenn ich mich nicht zu 100 Prozent für eine Zuschreibung entscheide,

    Nein, das wäre ja dann "d". Aber es muss insgesamt 100% `rauskommen.

  • Hier gibt es den Text werbefrei:


    skd.museum/presse/2021/historisches-gruenes-gewoelbe-wieder-geoeffnet-zerstoerte-vitrine-instandgesetzt


    Und das Pressefoto der SKD von der wiederbestückten Vitrine


    Leider ist kein größeres oder besseres Foto auffindbar. Die beiden linken Kompartimente der Vitrine enthalten den Schmuck der Königinnen, die beiden mittleren Kompartimente die Stücke der Brillantgarnitur. In den beiden rechten Kompartimenten die Reste der Diamantrosengarnitur.

  • Vielleicht kommen die Remmos dann ja auch mal wieder zu Besuch (dieses Mal natürlich mit Ticket) und gucken was ihnen in der ganzen Hektik bei dem Einbruch entgangen ist...


    Die betr. Vitrine sieht übrigens nicht allzu leer aus. Offenbar ist doch gottseidank mehr erhalten als man vermuten würde.

  • Hier zwei Vergleichsbilder derselben Vitrine vor dem Raub:

    Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden


    Die betr. Vitrine sieht übrigens nicht allzu leer aus. Offenbar ist doch gottseidank mehr erhalten als man vermuten würde

    Woher die Überraschung? Ich hatte in früheren Beiträgen hier ganz genau aufgeführt, was gestohlen wurde, was erhalten ist. Auch die quantitativen Relationen hatte ich dargestellt.


    Die Übersicht über die fehlenden und vorhandenen Stücke findet ihr für jede der drei Garnituren hier und in den beiden folgenden Beiträgen von mir.


    Und eine Aufstellung zur Statistik, wie viel fehlt, wie viel noch da ist, findet ihr hier.

  • Ich kann das in der Presse dauernd verwendete und indirekt bewundernde Wort „spektakulär“ in Zusammenhang mit dieser Bande hundsgemeiner Verbrecher nicht mehr hören bzw. lesen...

  • Was da noch übrig ist liegt traurig und verloren zwischen sehr viel Platz.

    Die Stücke müssen rekonstruiert werden.

    Das Geld von heute ist morgen höchstens noch 10 Prozent wert.

    Was wäre da besser als jetzt in Diamanten zu investieren.


    Aber spare jeder Zeit dann hast du immer Not.


    Unsere politische Führung besteht aus konformistischen Taugenichtsen mit Bezügeverlustangst.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Der grüne liegt hoffentlich im Stockwerk darüber im neuen grünen gewölbe.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Ich suche in der Vitrine den "Sächsischen Grünen", der damals beim Remmo-Besuch in New-York ausgestellt war.

    Du meinst den Dresdner Grünen Diamanten. Dieser war seit dem Wiederaufbau des Residenzschlosses zu keinem Zeitpunkt im Juwelenzimmer ausgestellt. Er wird im Neuen Grünen Gewölbe eine Etage höher gezeigt. Er wäre also auch nicht in Gefahr gewesen, wenn er zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht in New York, sondern in Dresden gewesen wäre.


    Neues Grünes Gewölbe, Hutagraffe mit dem Dresdner Grünen Diamanten (Foto: ubahnverleih, 17. Januar 2017, CC0)


    Nähere Angaben zu diesem Schmuckstück in der SKD Online Collection

  • Ein weiterer Remmo ist ins Netz gegangen:


    https://www.welt.de/vermischte…-Berlin-festgenommen.html


  • Mir ist an sich rätselhaft, wie das Ding getragen wurde. Als Anhänger wäre es richtig - der grüne Diamant quasi als Höhepunkt der Zusammenstellung nach unten orientiert. Bei einer Agraffe müsste er nach meiner Einschätzung aber mittig oder nach oben gesetzt sein.


    Das folgende Stück wiederum zitiert eine Aigrette (keine eingesteckten Reiherfedern, aber die Federn quasi aus Brillanten gebildet) und ist vielleicht mit einer Agraffe nicht direkt vergleichbar:


    https://skd-online-collection.…seum/Details/Index/117130


    Man sieht aber vielleicht, woran ich denke: Eine vertikale Entwicklung, nach oben hin immer prächtiger. Warum ´baumelt´ der Grüne also "untenrum"?

  • Der Grüne war ursprünglich Teil in einem Arrangement in einem Orden vom goldenen Vlies, zusammen mit dem Weissen.


    https://www.gia.edu/doc/The-Le…Dresden-Green-Diamond.pdf


    Hier auf Seite acht des Dokumentes. Wobei die Darstellung vermutlich nicht ganz korrekt ist.


    Ein Teil dieses Ordens, der sogenannte Kullant ist zum Glück ebenfalls erhalten geblieben, wie die Fassung des Dresdner Grünen. Und die des Weißen, der ja aber vermutlich unwiederbringlich verloren ist.


    https://skd-online-collection.…seum/Details/Index/117133


    Der Umbau zur Hutagraffe war nötig weil Friedrich August der 3. kein Mitglied mehr beim Vlies Orden war.


    Die hier gewählte Präsentation entspricht aber vermutlich der Tragerichtung. Ein Reihersturz wie auf dem Bild von dir erhöht den Hut und strebt nach oben. Eine Agraffe hält die Hutkrempe am Hutdeckel. Hat also auch eine andere Funktion.

    Allerdings liegt es wirklich im Bereich des Möglichen das die Tragerichtung nicht festgelegt war.

    Handykameras haben eben doch ein paar Vorteile. Es gibt leider kaum Bildnachweise über die getragene Hutagraffe.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Lach, im Mittelalter hätten die das geschafft. War vor 2 Jahren im Kriminalmuseum in Rothenburg ob. der Tauber. Schöne Instrumente haben die dort, lach.