Hamburg - Wiederaufbau der Synagoge am Bornplatz

  • Der Vollständigkeit halber, gibt es auch noch einen Artikel, in dem der erneute und nun ausgeweitete Protest der Reko-Gegner thematisiert wird. Man hat sich Hilfe aus Israel geholt, weil den deutschen Kritikern wohl klar geworden ist, wie unangebracht ihre Wortmeldung ist.

    Beeindruckendes Denkmal? Meinen die etwa dieses Bodenmosaik, das niemandem auffällt und das niemand ohne Erklärung versteht?


    Was können wir noch gegen diese Gruppe von Kontrahenten unternehmen?

    Ich bin ja erstaunt, dass der Autor pro-Reko ist, das gibts selten bei so großen Zeitschriften/Zeitungen. Nur die Welt ist mir noch als Zeitung bekannt, die eigentlich immer pro Reko ist. Schöner Artikel.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Die zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamburg, Katharina Fegebank, hat sich nun zu Wort gemeldet.

    (...) Ein Baustopp, wie von israelischen Intellektuellen gefordert, kommt für Fegebank nicht infrage. "Die Entscheidung für den Wiederaufbau steht: Es gibt einen einstimmigen Beschluss der Bürgerschaft und große Unterstützung im Senat. Es geht nicht mehr um das Ob, nur noch um das Wie." (...)

    Baustopp? Wird denn schon gebaut? - Entschuldigung, aber diese Leute aus Israel sollen sich einfach um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern.


    Es geht also nur noch um das wie. Da will ich doch wohl hoffen, daß es eine äußerlich möglichst enge Anlehnung an das Original gibt.

  • Jetzt werde ich sicherlich verbal Gesteinigt,aber wäre es nicht auch möglich die Synagoge in einer traditionellen Form in Anlehnung an das Orginal zu Entwerfen?Dadurch entstehen auch im inneren des Gebäudes Grundrisse für heutige Nutzungsbedürfnisse aber alles das eben in traditionellen Formen.Mit dem Adlon in Berlin ist es auch aussen wie innen echt schick geworden ohne das alte 1:1 zu Rekonstruieren.

  • Jetzt werde ich sicherlich verbal Gesteinigt, (...)

    Ich nehme zwei Steine mit Spitzen und einen großen flachen. Dazu noch ein Paket Kies. :tongue:


    Im Ernst. In Hamburg soll bitte nicht schon wieder ein Zwitter gebaut werden, wie das Berliner Schloss. Oder wie die moderne Form der Paulinerkirche in Leipzig. Eine möglichst genaue Rekonstruktion ist schon wünschenswert.


    Bei einem so großen Bau, werden die Architekten schon Ideen finden, um auch den Innenraum brauchbar zu planen.

  • Ich finde das Adlon auch eher abschreckend. Nichts Ganzes und nichts Halbes, ein Möchtegern und Kanndochnicht. Bitte nicht mehr davon!

  • Also hier ist der Beschluß der Bürgerschaft. Da kann man viel hereininterpretieren:


    "BÜRGERSCHAFTDER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
    Drucksache 21/21. Wahlperiode
    Antrag
    der Abgeordneten
    Dirk Kienscherf, Ekkehard Wysocki, Ksenija Bekeris,Hendrikje Blandow-Schlegel, Ole Thorben Buschhüter, Martina Friederichs, Uwe Giffei,Dr. Monika Schaal, Olaf Steinbiß(SPD) und Fraktionundder Abgeordneten André Trepoll, Dennis Gladiator, Carsten Ovens, Richard Seelmaecker, Dietrich Wersich (CDU) und Fraktion undder Abgeordneten Dr. Anjes Tjarks, Filiz Demirel, Antje Möller, Martin Bill, Christiane Blömeke, Olaf Duge, Mareike Engels, Anna Gallina, René Gögge, Murat Gözay, Dominik Lorenzen, Farid Müller, Ulrike Sparr, Dr. Carola Timm (GRÜNE) und Fraktionundder Abgeordneten Christiane Schneider, Norbert Hackbusch, Sabine Boeddinghaus, Deniz Celik, Cansu Özdemir, Heike Sudmann(DIE LINKE) und Fraktion undder Abgeordneten Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein, Michael Kruse, Dr. Kurt Duwe, Daniel Oetzel, Jens P. Meyer (FDP) und Fraktion
    Betr.: Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge

    Das Eimsbütteler Grindelviertel gilt als früheres und seit
    Eröffnung des Joseph-Carlebach-Bildungshauses der Jüdischen Gemeindein Hamburg KdöR(JGHH) wieder lebendiges Zentrum des jüdischen Lebens inHamburg. Nach der Aufhebung der Torsperre im Jahr 1861 siedelten sich hier zahlreiche Jüdinnen und Juden an, die zuvor unter prekären Bedin-gungen in der Neustadt gewohnt hatten. In den darauffolgenden Jahren entstanden darüber hinaus eine Vielzahl jüdischer Institutionen, darunter mehrere Synagogen und Schulen, ein Friedhof sowie diverse Sozialeinrichtungen. Und so sollte an dieser Stelle ab 1904 vor dem Hintergrund der erstmals erreichten rechtlichen Gleichstellung der Menschen jüdischen Glaubens auchdas wohl sichtbarste Wahrzeichen des jüdischen Lebens in Hamburg ent-stehen: die Bornplatzsynagoge. Diese orthodoxe Synagoge, zuletzt unter der Leitung von Rabbiner Dr. Joseph Carlebach, war die erste freistehende Synagoge der Stadt und galt mit ihrem Fassungsvermögen von 1.200 Menschen und ihrer Höhe von 39 Metern als das größte jüdische Gotteshaus Norddeutschlands.Wie ein großer Teil der jüdischen Einrichtungen Hamburgs wurde die Bornplatzsynagoge im Rahmen der Novemberpogrome 1938 zerstört. Die Überreste wurden ein Jahr später auf Kosten der Deutsch-Israelitischen Gemeinde abgerissen und beseitigt. Es sollte viele Jahre dauern, bis die nach Shoah und Zweitem Weltkrieg verbliebenen oder wieder zurück ge-kehrten Menschen jüdischen Glaubens in Hamburg wiedereinen angemessenen Ort für ihre Religionsausübung vorfinden konnten. Genau 20 Jahre nach den Pogromen am 9. November 1958 wurde knapp 1,5 Kilometer vom alten Standort der Grundstein für die neue Synagoge an der Hohen Weide gelegt. Diese dient der JGHHseit nun fast 60 Jahren als zentrales Gotteshaus und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Sie gilt allerdings be-reits seit längerer Zeit und trotz intensiver Sanierungsanstrengungen als baufällig.
    2Im Rahmen des 2010 gefeierten 50-jährigen Jubiläums derSynagoge Hohe Weide betonte der damalige Vorsitzende der JGHH, Ruben Herzberg: „Die Einweihung der Synagoge Hohe Weide war ein weithin sichtbares klares Zeichen, dass jüdisches Leben nicht vernich-tet werden konnte. Das Herz des jüdischen Hamburg aber schlägt im Grindelviertel, dort neben der Talmud-Tora-Schule, unserem heutigen Gemeindezentrum mit der Joseph-Carlebach-Schule. (...) Wir wünschen uns die Rückkehr an unseren alten Ort, denn der leere Platz ist eine Wunde in unserem Leben.“ Anlässlich des Abendgebets auf dem Jo-seph-Carlebach-Platz am 9. November 2019 erneuerte der heutige Vorsitzende der JGHH, Philipp Stricharz,diese Forderung: „Wir, die Jüdische Gemeinde, wollen genau das. Die Rückkehr der jüdischen Religion auf den Bornplatz." Diese sende ein wichtiges Signal des selbstverständlichen Dazugehörens. „Die Nazis haben nicht gewonnen. Ihre Bauten sollen nicht bleiben, wo sie das Judentum verdrängt haben."Auch die Hamburgische Bürgerschaft hat bekräftigt, dass sie es für wichtig hält, die Sicht-barkeit des jüdischen Lebens in Hamburg zu stärken zuletzt etwa im Rahmen der Debat-ten zum Thema Antisemitismus am 23. Oktober und 6. November 2019. Die Wiederherstel-lung des sichtbarsten Wahrzeichens des jüdischen Lebens in Hamburg aufdemmittlerweile zum Teil nach Josef Carlebach benannten Platz entspricht diesem Anliegen in hohem Maße. Ebenso erkennt die Bürgerschaft das Bedürfnis der JGHHan, dass die neue Syna-goge in ihrer Gestaltung und in ihren Dimensionen an die zerstörte Bornplatzsynagoge an-knüpft.Bevor dieses Vorhaben realisiert werden kann, stellen sich allerdings eine Vielzahl von Fra-gen. Eine Machbarkeitsstudie finanziert durch eine Zuwendung des Bundes in Höhe von 600.000 Euro soll Antworten auf die wichtigsten Fragen liefern und so eine zeitnahe Um-setzung ermöglichen. Die offenen Fragen betreffen dabei u.a. die architektonische Gestal-tung des Neubaus, die räumliche Situation am Josef-Carlebach-Platzund dem daran an-grenzenden Allende-Platzinklusive des sich dort befindlichen denkmalgeschützten ehe-maligen Luftschutzbunkerswie auch die Frage der Nachnutzung der Synagoge in der Hohen Weide.Der Hamburgischen Bürgerschaft ist bewusst, dass für die JGHHdie Wie-dererrichtung der Synagoge Priorität genießt, weil dies das Zeichen sichtbaren und leben-digen jüdischen Lebens in Hamburg heute ist.Gleichzeitig ist der JGHHbewusst, dass für die Hamburgische Bürgerschaft ein würdevoller und angemessener Umgang mit dem Bo-denmosaik von Margrit Kahl, das am Joseph-Carlebach-Platz an die Zerstörung der Born-platzsynagoge und die damit verbundene Entrechtung und Ermordung Hamburger Jüdinnen und Juden in der NS-Zeiterinnert,von einer großen erinnerungskulturellen Bedeutungist. Im weiteren Prozess sollen Wege gefunden werden, beideszu gewährleisten.Vor diesem Hintergrund möge die Bürgerschaft beschließen:1.Die Hamburgische Bürgerschaft bekennt sich zu dem Ziel, das jüdische Leben in Hamburg sichtbarer zu machen und unterstützt die Forderung nach Wiedererrichtung einer repräsentativen Synagoge am ehemaligen Standort der Bornplatzsynagoge.2.Der Senat wird ersucht, a.die Jüdischen Gemeinde inHamburg KdÖR (JGHH) bei der Erarbeitung der Aufga-benstellung für die Machbarkeitsstudie undbeideren Durchführung nach Kräften zu unterstützen,b.auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie der Bürgerschaft bis zum 31.12.2020 zu berichten,
    3c.gemeinsam mit derJGHH ein Format zu erarbeiten,wie der Wiederaufbau der Syna-goge am Bornplatz finanziell von den Hamburgerinnen und Hamburgern unterstützt werden kann."

    https://www.gruene-hamburg.de/…fbauBornplatzsynagoge.pdf


  • ...2.Der Senat wird ersucht, a.die Jüdischen Gemeinde inHamburg KdÖR (JGHH) bei der Erarbeitung der Aufga-benstellung für die Machbarkeitsstudie undbeideren Durchführung nach Kräften zu unterstützen,b.auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie der Bürgerschaft bis zum 31.12.2020 zu berichten,...

    Bis zum 31.12.2020 (sic!)


    Schaffen die es nicht einmal einen formal richtigen Antrag einzubringen oder lese ich eventuell etwas hier falsch heraus?

  • Das ist wohl aus der vorangegangenen Legislaturperiode.


    Aktuell wurden im letzten Herbst folgende Fragen beantwortet.


    Frage 1: Inwiefern hat der Senat wann durch welche Maßnahmen die Jüdische Gemeinde in Hamburg KdöR (JGH) bei der Erarbeitung der Aufgabenstellung für die Machbarkeitsstudie und bei deren Durchführung unterstützt?
    Frage 2: Wurde die vom Bund finanzierte Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge bereits in Auftrag gegeben? Wenn ja, wann an wen durch wen mit der Erwartung eines Ergebnisses zu welchem Termin? Wenn nein, warum ist dies noch nicht erfolgt?


    Antwort zu Fragen 1 und 2:
    Die zuständigen Behörden haben die JGH Anfang des Jahres hinsichtlich der Machbarkeitsstudie beraten und sie bei der Entwicklung eines Aufgaben- und Leistungsverzeichnisses auch unter Berücksichtigung der im Staatsarchiv vorhandenen und digitalisierten Planzeichnungen der ehemaligen Synagoge umfassend unterstützt. Dieses Verzeichnis bietet eine Übersicht über das historische Bauwerk und den archivierten Planbestand und listet die Untersuchungsgegenstände der Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung des von der JGH entwickelten Nutzungskonzepts auf. Die zuständigen Behörden unterstützen die JGH auch im Weiteren in dem Antragsverfahren gegenüber dem Bundesverwaltungsamt zur Gewährung einer Zuwendung zur Finanzierung der Machbarkeitsstudie durch rechtliche und fachliche Beratungen.
    Die JGH hat im April den erforderlichen Zuwendungsantrag bei dem für die Antragsbearbeitung zuständigen Bundesverwaltungsamt eingereicht. Das Antragsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Zum weiteren Ablauf des Verfahrens hat der Senat im Übrigen keine Erkenntnisse.


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    Vor wenigen Wochen wurde die Erstellung der besagten Machbarkeitsstudie dann ausgeschrieben:

    Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der ehemaligen Synagoge am Bornplatz in Hamburg

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • (...) Gleichzeitig ist der JGHH bewusst, dass für die Hamburgische Bürgerschaft ein würdevoller und angemessener Umgang mit dem Bodenmosaik von Margrit Kahl, das am Joseph-Carlebach-Platz an die Zerstörung der Bornplatzsynagoge und die damit verbundene Entrechtung und Ermordung Hamburger Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit erinnert,von einer großen erinnerungskulturellen Bedeutung ist. Im weiteren Prozess sollen Wege gefunden werden, beides zu gewährleisten. (...)

    Wie ist denn das zu verstehen? Neue Synagoge und Bodenmosaik sollen beide existieren? Oder ist damit nur gemeint, daß auch am Neubau an die Vergangenheit erinnert werden soll, egal in welcher Form?


    Ich empfehle hier den gleichen Umgang, wie beim Mosaik am Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal in Berlin. :tongue:

    ^Na, die Ausschreibung liest sich doch ganz gut.

    Ja, das finde ich auch. Man darf sehr gespannt sein, was am Ende mit Mosaik und Bunker gemacht wird. Hoffentlich gibt es da freie Fahrt für den Wiederaufbau.

  • Man kann Teile des Mosaiks, wenn es sich anbietet, ja für den Fußboden drinnen wiederverwenden.

    Im Kern zeigt die Verhinderungsargumentation über den Bodenbelag aber, daß manche weniger an die jüdisch-hamburgische Geschichte erinnern wollen - Wo kämen wir denn schließlich hin, wenn Goebbels zur Zerstörung nicht das letzte Wort hätte? -, sondern an ihre eigene Vergangenheitsbewältigungsarbeit.

  • Das Mosaik würde durch einen äußerlich originalen Wiederaufbau am originalen Standort seine Funktion verlieren und ad absurdum geführt werden.


    Die Politik wird um den "Mut" nicht herumkommen, sich für den originalen Wiederaufbau und damit auch für eine Abtragung des Mosaiks und die Beseitigung des Bunkers auszusprechen - ansonsten hätte man besser die Hände von dem Thema gelassen.


    Alle 3 Entscheidungen gehören untrennbar zusammen.

  • Wenn das so durchgeht, um so besser. Aber bevor an Fassade oder auch Innenraumgestaltung (Toraschrein, Jachin/Boas, Arkadenempore) schiefe Kompromisse gemacht werden, ist auch eine absurde Konzession besser, zumal diese den historischen Grundriß festlegen würde.

  • Dass es bei der Innenraumgestaltung (deutliche!) Abweichungen geben wird, steht nach meinem Verständnis eigentlich fest. Grund ist, dass die originale Synagoge für die heutige Hamburger Gemeinde viel zu groß wäre. Gleichzeitig fehlen Versammlungs- und Veranstaltungsräume.

  • Gestalterisch interessant ist v.a. der Synagogenchor, der in der Funktion ja wohl unverändert genutzt werden kann. Zusätzliche Räume könnten entsprechend ins Langhaus kommen.

  • Es ist bemerkenswert mit welcher Arroganz der Rekonstruktionswunsch der jüdischen Gemeinde mit allen Mitteln negiert wird. Die jüdische Gemeinde hat ja ihre Synagoge nicht selbst zerstört. Es gleicht einer zweiten Zerstörung, wenn nun einige Vertreter der Moderne der Gemeinde eine Rekonstruktion verbieten möchten. In einer mit erkalteten Ritualen erstarrten Erinnerungskultur wird den Juden in Deutschland nicht nur der Rahmen vorgegeben wie an die Naziverbrechen erinnert werden soll, sondern jetzt auch noch diktatorisch bestimmt wie der Wiederaufbau ihrer zerstörten Synagoge aussehen soll.

    Mit einem modernen Beton- und Glaskasten würde diesem Ort, die letzte Würde genommen werden. Wie in einer Art Disneyland würde dort ein Gebäude entstehen, das dort niemals stand. Die Geschichte würde damit nicht nur verklärt und banalisiert werden, sondern schlimmer noch, es würde eine gefährliche Geschichtsklitterung vorgenommen werden, die die Zerstörung relativieren würde. Nichts würde dann mehr an die tradionsreiche Kontinuität der jüdischen Gemeinde erinnern. So, als sei nie etwas geschehen, würde diese Stätte des Judentums mit einem ahistorischen Neubau auf erschreckende Weise verfälscht werden.

  • Nichts würde dann mehr an die tradionsreiche Kontinuität der jüdischen Gemeinde erinnern. So, als sei nie etwas geschehen, würde

    (...) Keine Sorge. Sie werden schon vor einen modernen Bau ausreichend Gedenktafeln und Hinweise auf die Zerstörung des Vorgängerbaus platzieren, damit jene auch nicht in Vergessenheit gerät.