Hamburg - Hafen-City

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!
  • Und in dem anderen Forum redet doch einer glatt davon, daß das ein "Gedicht" von Hochhaus wäre und er es liebe. Dazu fällt mir eigentlich schon gar nichts mehr ein.

  • Aber was an diesen Formen hat mit Hamburg zu tun? Das Teil könnte ebenso gut in Gran Canaria oder Los Angeles oder Shanghai stehen. Es ist nur ein weiteres 70er-Jahre-Hochhaus, garniert mit etwas extravaganter Formspielerei eines Architekten, der sich dadurch ausleben wollte. Aber das betrifft ja ohnehin weite Teile der HafenCity.

  • Quote from "Heimdall"

    garniert mit etwas extravaganter Formspielerei eines Architekten, der sich dadurch ausleben wollte. Aber das betrifft ja ohnehin weite Teile der HafenCity.

    Nein, in weiten Teilen der Hafenstadt fehlt diese "extravagante Formspielerei" gänzlich. Dafür sind viele der monotonen Kuben in hamburgtypischen Backstein gekleidet - jetzt kann man sich's aussuchen...

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Nun, ich habe bei meinem letztjährigen Abstecher in die Hafencity einige dieser Extravaganzen betrachten können.

    Quote from "youngwoerth"

    - jetzt kann man sich's aussuchen...


    Ich glaube, ich muß meine Wahl nicht explizit erwähnen, sie dürfte in diesem Fall klar sein...
    Alea iacta est.

  • Quote from "Heimdall"

    Alea iacta est.

    Wasn das schon wieder?

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • jetzt übertreibst aber schon in Sachen demonstrativ zur Schau gestellter Ignoranz. Niemals Asterix gelesen?
    Übrigens angeblich eine falche Überlieferung.
    ... iacta esto, also: mögen fallen, soll der Caesar gesagt haben, als er das Flüsschen Rubikon überschritt, was situativ wohl auch viel angebrachter erscheint.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Quote from "ursus carpaticus"

    Übrigens angeblich eine falche Überlieferung.
    ... iacta esto, also: mögen fallen, soll der Caesar gesagt haben, als er das Flüsschen Rubikon überschritt, was situativ wohl auch viel angebrachter erscheint.


    Diese Variante des Ausspruchs ist sogar durchaus tauglich für ein Zweitmotto dieses Forums:
    DER/DIE WÜRFEL MÖGEN FALLEN - genial!

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Quote from "ursus carpaticus"

    jetzt übertreibst aber schon in Sachen demonstrativ zur Schau gestellter Ignoranz.

    Sehr geehrter Herr Ursus, ich sehe die Ignoranz eher auf Ihrer Seite. Anscheinend ist es Vorraussetzung für die Teilnahme am APH-Forum, lateinische Phrasen zu beherrschen? :? Ich fühle mich ja langsam geradezu ausgegrenzt. Trotzdem danke für die Erklärung.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Der Kommerz regiert die Kultur? Geldprobleme im Hamburger Senat?



    Quelle




    8)

  • Kaiserkai
    Monat für Monat wird hier ein architektonisches Highlight nach dem anderen aus dem Boden gestampft. Mittendrin das Leuchtturmprojekt – die Elbphilharmonie. Kaum ein Stadtteil wird so häufig besichtigt, diskutiert und auch kritisiert. Doch wie lebt es sich in diesem neuen Quartier? Vor zwei Jahren sind die ersten Mieter in das Haus Nr. 27 am Kaiserkai gezogen. Ihr Alltag zwischen Baukränen, Touristenströmen und anderen Widrigkeiten stellt sie tagtäglich vor neue Herausforderungen. Die einen tragen es mit Humor, die anderen packt der Zorn. Als Wohnpioniere bezeichnen sie sich – Wohnpioniere, die uns einen interessanten und aufschlussreichen Einblick in ihr neues Leben gewähren.


    http://videos.arte.tv/de/videos/kaiserkai-3356820.html\r
    videos.arte.tv/de/videos/kaiserkai-3356820.html


    "Würfelhusten" :lachen:

  • Der heutige Spiegel zeigt dem, der sie sehen moechte, eine Serie von Videos ueber die Elbphilharmonie und das Projekt HafenCity. Der Spiegel wird dort nach Fertigstellunng ein neues oekologisch weit fortgeschrittenes Hauptquartier beziehen.

  • Der Streit um die Elbphilharmonie ist beendet, die Bauarbeiten gehen nach 8 Monaten Pause weiter:



    Quote

    Nach acht Monaten weitgehender Ruhe sind an der Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie wieder Baumaschinen vorgefahren. Kurz vor Ablauf eines Ultimatums haben sich der Konzern Hochtief und die Stadt Hamburg darauf geeinigt, dass Hochtief die Arbeiten an dem Prestigeobjekt zu Ende bringen wird. Allerdings wird sich die erwartete Bauzeit noch einmal um ein Jahr verlängern. Erst in der zweiten Hälfte 2015 soll die Konzerthalle nun fertig werden.


    : Streit um Elbphilharmonie beendet

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Der Artikel ist m.E. von der üblichen Ideologie durchdrungen.


    Quote

    Anstatt die damals mutigen Taten mit lauen Stilmitteln nachzuahmen, weil das angeblich Identität schafft, wäre der Mut dieser Pioniere, nach dem Ausdruck ihrer Zeit zu suchen, das weit schönere Motiv für ein modernes Stadtbild.


    Manchen Aspekten kann ich zustimmen, aber einige Herleitungen und Schlussfolgerungen des Autors haben doch offensichtliche Ansätze modernistischen Gedankenguts.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Der Knueller an dem Artikel ist, dass sogar dem von der ueblichen Ideologie und dem modernistischen Gedankengut durchtraenkten Autor des Artikels die Monotonie und Tristesse des nagelneuen Hamburger Quartiers nicht entgangen sind. Der Mann leidet geradezu darunter! Und wundern tut er sich auch. Die Tatsache, dass dort an sonnigen Sommertagen mal ein paar Leute hinkommen und die Gegend ein wenig belebt wirkt bedeutet ja herzlich wenig bezueglich der Lebensqualitaet in dem neuen Stadtteil. Du und ich, youngwoerth, sowie die meisten APHler haetten ihm, seinen Kollegen und hoeher und niedriger gestellten Leuten der Branche sowie Architekten und Hamburgs allmaechtigem Oberbaudirektor schon vor Jahren sagen koennen, dass das Projekt Hafen-City von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Ich habe es mir vor ein paar Jahren mal angeguckt. Lauter Flachdaecher, dieselbe Gebaeudehoehe ... sleep:) Alles aus einem Guss geht einfach nicht, und das hat sich hier mal wieder bewiesen.

  • Das neue Quartier macht auf mich einen sehr modernen und sehr urbanen Eindruck, sehr repräsentativ und architektonisch hochwertig, vielfältig, mit einem ausgesprochen maritimen Charakter. Da gehen die Leute spazieren. Auf die Elbphilharmonie kann man dagegen getrost verzichten.