Abriss der Burg Bühne bei Borgentreich

  • 2013 hat der Eigentümer schon - wenn auch mit Abbruchgenehmigung - das marode südliche Torhaus und eine Scheune abreißen lassen. Mehrfach hat er der Stadt versucht, das Zutrittsrecht für eine Besichtigung zu verweigern. 2019 klagte er vor dem Verwaltungsgericht, um zu verhindern, dass die Stadt und die Denkmalfachbehörde das nördliche Torhaus in Augenschein nehmen durften. Kurze Zeit darauf reißt er ohne Genehmigung das nördliche Torhaus ab. Und jetzt will er einem weismachen, alles sei nur ein "Unfall" gewesen? Wie lang ist seine Nase?

  • Wo ist denn die Unterstellung? Sämtliche erwähnte Fakten sind dem Artikel entnommen. Wenn daran etwas nicht stimmen sollte, kann er sich an das "Westfalen-Blatt" wenden. Dass ich andeute, dass ich die Erklärung eines "Unfalls" nicht glaube, ist mein gutes Recht. Noch ist Zweifeln in unserer Gesellschaft erlaubt. Oder ist dieser Eigentümer Papst Franziskus, somit mit Unfehlbarkeit ausgestattet? :zwinkern:


    P.S.: Dieser Beitrag steht jetzt etwas beziehungslos da. Mir wurde in einem offenbar mittlerweile gelöschten Beitrag vorgeworfen, ich hätte dem Eigentümer mit meiner kritischen Äußerung etwas falsches unterstellt. Das nur zur Erläuterung.
    Also, ich würde mich freuen, wenn der Eigentümer das Ensemble zumindest teilweise rekonstruiert. Dadurch würden meine Zweifel umgehend verfliegen können.

  • P.S.: Dieser Beitrag steht jetzt etwas beziehungslos da.

    Nun ja, man muß aber auch nicht gleich über jedes Stöckchen springen :wink:


    Ich habe keine Ahnung wer entsprechender Nutzer ist, noch weniger was er mit seinem Tonfall hier zu erreichen versuchte.


    Wenn es denn tatsächlich der Besitzer wäre, so wäre es in der Tat wünschenswert sich hier sachlich einzubringen und uns die Sachlage möglicherweise verständlich zu machen versucht.


    Die bisherige Konservation allerdings, wollte ich so nicht im Raume stehen lassen, da es sich hierbei um eine, meines Erachtens nach, unverantwortliche Vernichtung wertvollen Kulturgutes handelt, welches sich nicht mal einfach so mit unangemessenen Einzeilern vom Tisch fegen läßt.

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Nun ja, man muß aber auch nicht gleich über jedes Stöckchen springen :wink:
    Ich habe keine Ahnung wer entsprechender Nutzer ist, noch weniger was er mit seinem Tonfall hier zu erreichen versuchte.


    Wenn es denn tatsächlich der Besitzer wäre, so wäre es in der Tat wünschenswert sich hier sachlich einzubringen und uns die Sachlage möglicherweise verständlich zu machen versucht.


    Die bisherige Konservation allerdings, wollte ich so nicht im Raume stehen lassen, da es sich hierbei um eine, meines Erachtens nach, unverantwortliche Vernichtung wertvollen Kulturgutes handelt, welches sich nicht mal einfach so mit unangemessenen Einzeilern vom Tisch fegen läßt.

    Was ist dar Kultur gut nichts den die Burg steht schon lange nicht mehr und was dar Stand ist nur ein gut nicht mehr und nicht weniger

  • Was ist dar Kultur gut nichts den die Burg steht schon lange nicht mehr und was dar Stand ist nur ein gut nicht mehr und nicht weniger

    Haben Sie sich denn mal @Heimdall s verlinkten Artikel durchgelesen ( https://www.westfalen-blatt.de…agt-Abriss-war-ein-Unfall ) ? Daß da nix mehr stand ist ja so nicht ganz korrekt. Die Burgbühne stand ja noch - und natürlich gehört so ein Bauwerk zum Kulturgut. So etwas einfach mal nieder zu reißen, ist nun einfach mal Vernichtung von Kulturgut - genau so gut könnten wir auch alte Rembrand Originale in den Kamin werfen.


    Ich kann nur hoffen und beten daß die Gemeinde einen originalgetreuen Wiederaufbau erzwingt.

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Nun ja, man muß aber auch nicht gleich über jedes Stöckchen springen

    Ich hatte mein "P.S." nur als Erklärung für Leser dieses Stranges gepostet, da diese sonst gar nicht verstehen, worauf ich mich beziehe. An weiterem Streit ist mir nicht gelegen, weshalb ich mich nicht mehr weiter zu diesem Vorfall äußere.

  • Haben Sie sich denn mal @Heimdall s verlinkten Artikel durchgelesen ( https://www.westfalen-blatt.de…agt-Abriss-war-ein-Unfall ) ? Daß da nix mehr stand ist ja so nicht ganz korrekt. Die Burgbühne stand ja noch - und natürlich gehört so ein Bauwerk zum Kulturgut. So etwas einfach mal nieder zu reißen, ist nun einfach mal Vernichtung von Kulturgut - genau so gut könnten wir auch alte Rembrand Originale in den Kamin werfen.
    Ich kann nur hoffen und beten daß die Gemeinde einen originalgetreuen Wiederaufbau erzwingt.

    das war keine Burg der Name Burg hat sich fest Gesetzt und das Haus war lange Bau fällig

  • das war keine Burg der Name Burg hat sich fest Gesetzt [...]

    Und weiter? Es gibt genug Schlösser die den Namen Schloss XY tragen und eigentlich nur Guts- oder Herrenhäuser sind. Trotzdem sind sie Kulturgüter. Als ob nur 'richtige' Burgen und Schlösser Kulturgüter wären...


    [...] und das Haus war lange Bau fällig

    Baufällig heißt nicht automatisch abrissreif, erst recht nicht ohne Genehmigung, wie anscheinend teilweise geschehen.


    Kommt da noch eine Klarstellung, Argumentation, desweiteren Kenntnisse über das Zitieren und vor allem eine Rechtschreibung über dem Niveau eines 1.Klasse Grundschülers?


    PS: Entschuldigung, aber wer auf die Art und Weise, unter anderem mit Anzeigen o.ä. droht, muss das aushalten können.

    Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.

  • Und weiter? Es gibt genug Schlösser die den Namen Schloss XY tragen und eigentlich nur Guts- oder Herrenhäuser sind. Trotzdem sind sie Kulturgüter. Als ob nur 'richtige' Burgen und Schlösser Kulturgüter wären...

    Baufällig heißt nicht automatisch abrissreif, erst recht nicht ohne Genehmigung, wie anscheinend teilweise geschehen.
    Kommt da noch eine Klarstellung, Argumentation, desweiteren Kenntnisse über das Zitieren und vor allem eine Rechtschreibung über dem Niveau eines 1.Klasse Grundschülers?


    PS: Entschuldigung, aber wer auf die Art und Weise, unter anderem mit Anzeigen o.ä. droht, muss das aushalten können.

    Alle hier keine Ahnung

  • Unfall... Ich denke mal, ein Fachunternehmen würde niemals von sich aus ein so großes Haus mit abreißen, wenn es nur den Auftrag zum Abriss für einen im Vergleich zum Haus kleinen Anbau hat.


    Der wahre Grund würde mich interessieren, Braucht der Bauer mehr Platz für Silage, Mist oder Maschinen?



    Dass das keine Burg (mehr) im Sinne von Festung mit Türmen und Zinnen war, ist wohl jedem Leser hier bewusst.

  • @flor, du bist nicht zufällig der Besitzer der nun leider ehemaligen Burg? :lachen: Genau so seltsam wie die Umstände des Abrisses, ist es, dass ein seit gestern neu angemeldetes Forumsmitglied, in einem vorgestern eröffneten Strang, in einem Forum für die Erhaltung historischer Architektur, ausgerechnet die Seite des Besitzers einnimmt.

  • Der Besitzer ist kein bauer

  • Es sollte doch jedem klar sein, dass hier eine Riesenschweinerei passiert ist und eben kein "Unfall". Das Gebäude war erhaltenswert und hätte sicher auch gerettet werden können. Das Dach scheint jedenfalls noch völlig intakt gewesen zu sein. Das alte Haus war dem Besitzer einfach im Weg.


    Der Wert des Gebäudes ist nicht wohl kaum anzuzweifeln:https://www.westfalen-blatt.de…s-Dokument-der-Geschichte


    Recht eigentümlich kommt dieser Artikel aus der NW daher:https://www.nw.de/lokal/kreis_…it-um-Abrissarbeiten.html
    Beim Abriss eines Anbaus wurde das Torhaus an der Bühner Burg in Mitleidenschaft gezogen.

    In Mitleidenschaft ist ja wohl eine glatte Untertreibung! Als hätte der Bau nur eine kleine Delle bekommen!
    Ein Wiederaufbau wird angeblich geprüft:

    https://www.westfalen-blatt.de…e-LWL-prueft-Wiederaufbau