Am 9.November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt. Unter der Rubrik "Aktuelles und Allgemeines" finden Sie alle Informationen vor.

Welchen beruflichen Bezug hast du zum Stadtbild?

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    • Doch eine recht spannende Mischung hier! Ich bin sicher wir haben noch deutlich mehr Fachleute.

      Wer sind denn die 3 Bauingenieure? Outet euch mal.


      Ich selbst bin fachlich insofern vorgeprägt, als ich zumindest in der Familie Bauingenieure und Architekten habe. Selbst habe ich u.a. mit Immobilienprojekten und mit Unternehmensberatung zu tun.
    • Technischer Systemplaner bzw Zeichner Elektrotechnik. Aktuell verunstalte ich jede Art von Gebäude mit Stangen und Rd 8mm Drähten aus Aluminium und ärgere damit so manchen Architekten. Habe/Hatte z.B. Projekte wie das Humboldt-Quartier in Potsdam, das Pergamonmuseum, dessen Interimsbau, den Bundesrat, Kraftwerk Datteln, immer mal wieder Gebäude im Park Sanssouci (kürzlich Friedenskirche, Orangerieschloss und Nordwache), IHK Potsdam, die U-Bahnhöfe der U7 in Berlin, Steglitzer Kreisel und das Stadthaus Potsdam auf dem Tisch. :computer:
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Jahrgang 1941

      Lehrer (Deutsch, Geschichte, Ethik, Philosophie), Autor historischer Jugendromane, einer über Zimmerleute und Fachwerk, und eines Regionalkrimis. Eine Reihe wissenschaftlicher stadt- und landeshistorischer Veröffentlichungen, darunter einige kunsthistorische zu dekorativer Renaissancemalerei und ein Band Fachwerk im Kreis Ludwigsburg.

      Schon von Kindheit an interessiert an historischer Baukunst, wohl durch Kindheitserlebnisse des Bombenkriegs und der Folgen. s. Berliner Extrablatt 89, August 2018, S.34.

      Radfahrten mit 13 und 14 zuerst in die noch weitgehend zerstörten Städte Nürnberg, Würzburg und Aschaffenburg. Ab 1963 dann mit dem Rad durch Griechenland und zwei Jahre darauf durch die Türkei auf antiken Bauspuren,1967 per Autostop durch die Türkei, den Iran, Afghanistan ebenfalls vor allem auf baugeschichtlichen Spuren.

      Mitbegründer und Leiter der Bürgerinitiative für eine humane Stadt Bietigheim-Bissingen ab 1974 zur Rettung der Bietigheimer Altstadt und des Hornmoldhauses - geplant war der vollständige Abbruch der Altstadt! und Neuaufbau in Glas und Beton. Entdeckung der Renaissancemalereien im Hornmoldhaus. Arbeit in verschiedenen Archiven zur Erforschung der Geschichte Bietigheims und seiner alten Bausubstanz, denn die Erkenntnis ist:

      Man kann nur retten, was man kennt und liebt, und besser kennt als die, die es zerstören wollen!

      In den letzten beiden Jahren noch zwei umfassende Fernsehinterviews zu diesen Themen. Eine meiner Veröffentlichungen zum Dreißigjährigen Krieg in Bietigheim wurde als Dokumentarfilm gedreht und im SWR gezeigt.

      Letztes Jahr 2018 Gründung des Freundeskreises Hornmoldhaus vor allem mit dem Ziel, dem Haus endlich die nachgewiesenen Fenstererker zu verschaffen - gewaltige Aufwertung des Erscheinungsbildes, aber auch mit dem Ziel durch diese Teilrekonstruktion die Authentizität des Hauses zu erhöhen.

      Seit meinem 9. Lebensjahr verfolge ich glühend das Schicksal des Berliner Stadtschlosses und kann die nun bevorstehende Vollendung kaum erwarten!
    • Ich bin Mittelalter- und Neuzeitarchäologe (konnte leider in der Umfrage nur "Sonstiger, nicht genannter Beruf mit Stadtbildbezug" angeben) und bin seit knapp neun Jahren (mit dissertationsbedingten Unterbrechungen) in der Mutter aller Hansestädte tätig. Im Nebenfach habe ich Bauforschung und Denkmalpflege studiert und war zeitweise mal versucht, nach dem Studium in Richtung Bauforschung zu gehen. Allerdings sind da die Berufsaussichten noch schlechter als in der Archäologie, zumal sich beides ja auch ganz gut kombinieren lässt, nur dass Bauforscher über Tage und Archäologen unter Tage arbeiten. ;)
    • Maxileen wrote:

      in der Mutter aller Hansestädte tätig.
      Die vermisse ich in der Tat sehr, denn ich bin von Haus aus Kunsthistoriker mit Dissertation in der frühen Backsteinarchitektur Nordeuropas. Ich bin aber schon seit Jahren nicht mehr in der Wissenschaft tätig, sondern arbeite mittlerweile selbständig an der Schnittstelle zwischen Kultur und digitalen Medien.
      Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger
      Unterstützt den Verein ehrenamtlich als technischer Administrator und Webdesigner
    • Dies ist mein erster Beitrag hier, auch wenn ich schon länger mal reinschaue und "Likes" austeile. Ich bin 58 Jahre alt, verheirateter Vater von drei (durchaus gelungenen) Söhnen und habe 1991 bis 2001 an der Fachhochschule in Köln Architektur studiert, war jedoch zu der Zeit wenig daran interessiert und habe die nächstbeste Gelegenheit genutzt die Branche zu wechseln. Heute bin ich in der Planungsabteilung einer Firma angestellt, die Dachabsturzsicherungssysteme herstellt und verkauft. Ich bin bislang eher als Schifffahrtshistoriker in Erscheinung getreten und bin Autor zweier Bücher über Modelle eines großen Passagierdampfers das 1912 einen Eisberg gerammt hatte und tragisch untergegangen war (daher mein Nutzername). Wie mein Avatar zeigt beschäftige ich mich zur Zeit intensiv mit dem Niederländischen Schiffsbau des 17. Jahrhunderts. Das Modell ist eine Kopie des sogenannten Hohenzollernmodells das 1660-70 in Amsterdam gebaut wurde. Im ungewöhnlichem Maßstab von 1:21 ist das Modell über alles 2,7m lang (und hoch). Früh im 18. Jahrhundert kam das Modell nach Berlin und in Besitz der Hohenzollern, von daher der Name. Welches Schiff der niederländischen Flotte dargestellt wurde ist nicht bekannt, es fuhr jedoch das Wappen Wilhelm des Zweiten von Oranien am Heck. Eine frühe schriftliche Erwähnung besagt "...das Modell stand mit stark zerstörter Takelage auf dem Boden des (Berliner) Stadtschlosses...". Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Modell nach Schloß Monbijou gebracht und dort ausgestellt und hier entstanden zahlreiche Fotoaufnahmen davon. Heinrich Winter aus Berlin hat das Modell vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sehr intensiv studiert, fotografiert und aufgemessen (Heinrich Winter: "Der Holländische Zweidecker von 1660 - 70" Hinstorf Verlag, Rostock 1967). Seine Aufzeichnungen sind Vorlage meines Modells. Das Modell wurde 1943 zurück zum Berliner Schloss gebracht in der Hoffnung, dass es dort vor den Bomben sicher sein würde. Leider wurde das Schloss im Februar 1945 schwer getroffen und das Modell vollständig vernichtet. Mein Interesse an der Geschichte des Hohenzollernmodells brachte mich seit 2013 mehrmals nach Berlin und somit sah ich erstmals etwa 2015 den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Meine Begeisterung wuchs bis ins grenzenlose! Ich habe in Köln studiert! Leider hat die Nachkriegszeit in Köln fast ebensoviele Schäden angerichtet wie die Bomben selbst. Ich hatte ein sehr starkes Interesse an das alte Kölner Opernhaus am Habsburger Ring wovon ich mir die Pläne aus dem Kölner Stadtarchiv sichern konnte bevor dieser einstürzte. Aber ich sah in Berlin ist das alles anders! In Charlottenburg gibt es traumhaft schöne Gründerzeit Häuserblocks. Die Oranienburger Straße (am Monbijoupark) ist eines schönsten Straßen in Berlin! Die Hackeschen Höfe dort! Traumhaft! Und so begann ich mich über weitere Wiederaufbauprojekte zu interessieren: die Altstadt in Frankfurt, ich habe eine fünfstündige Doku über die Frauenkirche Dresden auf DVD die ich mittlerweile auswendig aufsagen kann! Und somit fand ich auch den Weg hierher! Das alles zeigt: vielleicht bin ich vom Herzen ja doch Architekt!

      Viele Grüße
      Peter
      Heilen ist besser als Wunden offenhalten!