Paris - Notre Dame

  • Notre-Dame de Paris ist - wie die meisten Kirchengebäude in Frankreich - seit 1905 Staatsbesuch. Die Katholische Kirche ist Nutzer, aber nicht Eigentümer. Wenn also jemand sich das Geld einsteckt, dann der Französische Staat. Und der könnte es mal verwenden, um die vielen anderen Kirchengebäude zu restaurieren, die zusehends verfallen, weil derselbe Staat sich nämlich nicht um sie kümmert. Die Katholische Kirche Frankreichs ist - vor allem mit der von Kirchensteuergeldern fett gemästeten deutschen Kirche verglichen - bitterarm.

  • Schätze die Reperatur auf € 400 million. Dach: 100 million; Grosse Dachreiter: 40 million, Gewölbe: 50 million. Seitengiebel: 25 million; Innern/Mauern: 50 million. Gemälde/Interriör usw : 75 millionen. Sicherungen & Notdach: 40 million.

  • Farbige Hervorhebungen von mir!
    Ganzer Text mit Bildern und Video hier: https://www.t-online.de/nachri…feuer-kaum-begreifen.html

  • Die Berichterstattung ist in ihrer inhaltlichen Qualität eher mäßig. Ich fand diesen Artikel ganz erhellend:


    https://www.nzz.ch/panorama/no…cayqo1zkZm-gF02KGNHl9pbI0

    Die Berichterstattung ist teilweise nachgerade absurd. Ich habe gerade in der WELT einen Artikel gelesen, in dem der Autor allen Ernstes behauptet, die Neogotik sei eine Folge von Victor Hugos Roman "Notre Dame de Paris".


    Ich habe langsam den Eindruck, dieser Brand hat bei einigen Feuilletonisten alle Sicherungen durchbrennen lassen.

  • Eine seriöse Schätzung der Restaurierungskosten kann derzeit niemand abgeben. Das ist völlig klar. Erstmal muss der Schaden genau ermittelt werden, was noch einige Zeit dauern wird. Jetzt beginnen Sicherungsarbeiten. Man wird auch den Schutt nach verwendbarem Material durchsuchen.


    Spendengelder sind zweckgebunden. Soweit sie nicht für den Wiederaufbau gebraucht werden, kommen sie niemand anderem zugute, als dem (potenziellen) Spender. Ich habe bei den Meldungen auch gleich daran gedacht, wie viele weniger bekannte Baudenkmale sich über das Geld der Milliardärsfamilien freuen würden. Die deutschen Kirchen als "fett gemästet" zu bezeichnen, weise ich als verbale Entgleisung zurück. Religionsgemeinschaften sind keine Gänse.


    Auch in Deutschland gibt es übrigens Kirchenbauten, die dem Staat gehören. In Sachsen-Anhalt sind die Dome in Magdeburg, Halberstadt, Havelberg, Halle Staatsbesitz und werden von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt verwaltet und instand gehalten. Die Dome zu Merseburg und Naumburg gehören den Vereinigten Domstiftern, damit quasi sich selbst. Sie erhalten keinerlei Mittel aus dem Kirchensteueraufkommen. Die gleiche Situation beim Berliner Dom, der eine eigene Institution ist und keine Kirchensteuermittel erhält. Die "Hohe Domkirche zu Köln" ist eine eigene Körperschaft und gehört nicht dem Erzbistum. In den genannten Beispielen sind die Kirchengemeinden nur für das religiöse Programm im jeweiligen Gotteshaus zuständig und haben mit dem Bauunterhalt nichts zu tun.


    Einem Potsdamer sollte eigentlich bekannt sein, dass das Kirchensteueraufkommen in Ostdeutschland gar nicht so üppig ausfällt. Einerseits weil nur ein geringer Teil der Bevölkerung den großen Kirchen angehört, andererseits weil die allgemeine Steuerkraft hier ohnehin geringer ausfällt als im Westen.

  • Aus dem zweiten französisch sprachigen Artikel, den Kurprinz oben verlinkt hat, hier die Übersetzung:


    Da die Liste der beim Brand der Kathedrale zerstörten Sammlerstücke immer länger wird, wurden einige Relikte gerettet. Überprüfung der Details.
    Von Obs


    Veröffentlicht am 16. April 2019 um 03:37 Uhr


    Es wird sicherlich mehrere Tage dauern, um zu beurteilen, was intakt geblieben ist, was wiederhergestellt werden kann und was bei dem schrecklichen Brand, der Notre-Dame de Paris am Montag, den 15. April, heimgesucht wurde, endgültig verloren ging.


    Sicher ist, dass es Jahre dauern wird, bis dieses international bekannte Monument seinen ursprünglichen Glanz wiedererlangt hat und dass einige Kunstwerke für immer verloren sind.


    Geplündert während der Französischen Revolution und dann während der Unruhen im Jahr 1831, verlor dieses gotische Juwel einige seiner Meisterwerke. Der liturgische Schatz, der zu den reichsten Frankreichs gehörte, bevor er 1789 verschwand, wurde nach und nach wiederhergestellt.



    Was könnte im Extremfall gerettet werden........
    Die wertvollsten Stücke von Notre-Dame konnten beherbergt werden. Unter ihnen:


    Die Dornenkrone


    Das wertvollste Relikt der Leidenschaft Christi, das in Notre Dame aufbewahrt wird, ist die Heilige Krone, die nach christlicher Überlieferung kurz vor seiner Kreuzigung auf den Kopf Jesu gelegt wird. Sie besteht aus einem "Kreis von Binsen, die zu Bündeln verbunden und von Goldfäden mit einem Durchmesser von 21 Zentimetern gehalten werden, auf denen die Dornen gefunden wurden", so die Lage des Doms.


    Weitere Relikte der Passion Christi, die gerettet werden konnten: das Fragment des Kreuzes, ein 24 Zentimeter langes Stück, das in einem Kristallgehäuse aufbewahrt wurde, und der Nagel, der in einem Kristallreliquiar aufbewahrt wurde, das mit einem vergoldeten Silberkopf und -spitze verziert war.


    Die Tunika von Saint-Louis


    Die Tunika von König Saint-Louis, die ebenfalls in der Kathedrale aufbewahrt wird, wurde nach Angaben des Rektors gleich zu Beginn des Brandes aus Notre-Dame de Paris entfernt. Das Gleiche gilt für die Disziplin von Saint-Louis.


    Die 16 Statuen des Pfeils


    Am 11. April, vier Tage vor dem Brand, wurden sechzehn Kupferstatuen vom Turm Notre-Dame entfernt, die in Périgueux restauriert werden sollten. Die sechzehn Statuen repräsentieren die zwölf Apostel und die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Sie stammen aus den 1860er Jahren und die große Restaurierung der Kathedrale durch den Architekten Eugène Viollet-le-Duc.


    Diese 16 Statuen der Turmspitze von Notre-Dame de Paris entkamen dem Brand innerhalb von vier Tagen.


    Ein Altarset
    Ein Altarsatz konnte gespeichert werden. Es beinhaltet ein Kreuz mit sechs Kerzenständern, zwei große Kerzenständer, einen koreanischen Heiligen Märtyrer, eine Jungfrau mit Kind. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, twitterte ein Foto der wenigen Werke, die von der Feuerwehr vor den Flammen gerettet wurden. Wir können einige Sessel und Kerzenständer sehen.



    Die Gemälde als Leihgabe an Notre-Dame
    Zu den erhaltenen Werken gehören auch die von Lubin Baugin gemalten "Jungfrau der Frömmigkeit", eine "Jungfrau mit Kind" und "Die schwarze Jungfrau von Tschenstochau", die vom größten Marienheiligtum Polens kamen und im Dezember 2018 in der Kapelle St. Germain eingeweiht wurden.



    Die Sakristei der Kathedrale
    Die Sakristei wurde nicht berührt. Die Elemente der Goldschmiede, die als weniger zerbrechlich und weniger bedroht galten, wurden von der Feuerwehr vor Ort zurückgelassen.


    Dies wurde teilweise durch die Flammen verschont.......


    Der Altar


    Nach Angaben eines Journalisten der Zeitschrift "Marianne", der Fotos vom Inneren des Doms auf Twitter veröffentlicht, scheint es zumindest einige Elemente des Altars noch zu geben. Insbesondere bleibt ein Kreuz stehen. Wie ein Symbol. Auch die Statuen des Hauptaltars scheinen von den Fotos von Reuters intakt zu sein. Sie stellen eine Gruppe dar, die mit dem "Abstieg vom Kreuz", einem Basrelief des "Grabes" und knienden Statuen von Ludwig XIII. und Ludwig XIV. geschnitzt ist.



    Laut einem Journalisten von "Le Monde" ist der Altar intakt.



    Die Türen


    Die Portale an der Westfassade (Haupteingang) blieben verschont, nämlich das "Portal der Jungfrau" auf der linken Seite, das den Tod Mariens, den Aufstieg ins Paradies und die Krönung zur Himmelskönigin verfolgt. Das jüngste "Le Portail du Jugement", das um 1220 im Zentrum installiert wurde, und das "Portail Saint-Anne" auf der rechten Seite, das aus dem Jahr 1200 stammt.


    Die Rosetten


    Laut einem Journalisten von "Marianne" scheinen sich die Rosetten gehalten zu haben. Aber es ist unter Vorbehalt zu betrachten, wir wissen immer noch nicht, ob alle von ihnen erhalten werden können. Einige sind wegen des Rauchs schwarz und es ist noch nicht bekannt, ob es möglich sein wird, sie wiederherzustellen.



    Die drei Rosetten von Notre-Dame de Paris, Buntglasfenster, die die Blumen des Paradieses darstellen, wurden im 13. Jahrhundert erbaut und dann mehrmals renoviert. Die Nord- und Südrosetten, die beiden größten, haben einen Durchmesser von 13 Metern. In Medaillons zeigen sie Propheten, Heilige, Engel, Könige, Szenen aus dem Leben von Heiligen, etc. Die drei Rosetten zeigen in ihrem Zentrum jeweils die Jungfrau, das Kind Jesus und Christus in Majestät. "Es waren die Glasfenster aus dem 19. Jahrhundert, viel weniger wichtig, die hätten berührt werden können, aber nicht die Juwelen des 13. Jahrhunderts, es ist ein Wunder, wir sind sehr erleichtert", kündigte der Domsprecher im BFMTV an.


    Die Orgeln


    Unter den drei Orgeln von Notre-Dame ist die große Orgel mit ihren fünf Keyboards, 109 Registern und fast 8.000 Pfeifen die bemerkenswerteste. Ab dem 15. Jahrhundert erbaut, erweiterte sich die Orgel allmählich, bis sie im 18. Jahrhundert ihre heutige Größe erreichte. Er durchlief die Revolution ohne Schaden, "wahrscheinlich dank der Interpretation patriotischer Musik", so der Standort der Kathedrale. In der Nacht teilte Bischof Benoist de Sinety, Generalvikar der Erzdiözese Paris, mit, dass die Orgel von Notre-Dame de Paris "fast völlig zerstört" sei. Schließlich scheint die Orgel intakt zu sein. Die Informationen sind widersprüchlich. Es könnte durch das Wasser beschädigt worden sein. Andererseits ist es mehr oder weniger sicher, dass sie nicht verbrannt ist.


    Was bei dem Brand zerstört wurde........


    Der Pfeil


    Der Pfeil, den wir sahen, war nicht der ursprüngliche. Der erste Dachreiter wurde um 1250 gebaut und von 1786 bis 1792 demontiert. Im Jahr 1860 kehrte er in der Form zurück, wie sie bis heute bekannt war. Während der großen Restaurierungskampagne des Doms unter der Leitung von Viollet-le-Duc wurde er wieder eingebaut.


    Der Hahnenschwarnz und die drei Reliquien


    Drei Reliquien waren in den Hahn über dem Pfeil eingebettet, der am Montagabend zusammenbrach: eine Handlung der Heiligen Dornenkrone, eine Reliquie von Saint Denis und eine von Saint Genevieve.


    Der " Wald ".


    Die für Besucher nicht sichtbare Dachstuhl der Kathedrale Notre-Dame de Paris, die bei dem Brand zerstört wurde, war ein Juwel der mittelalterlichen Architektur, das im ältesten von acht Jahrhunderten aus alten Balken bestand. Wie die Website der Kathedrale zeigt, ist der Dachstuhl von Notre-Dame eine der ältesten der Stadt und wird wegen ihrer Verflechtung von Eichenbalken, die jeweils aus einem anderen Baum gearbeitet sind, auch als "Wald" bezeichnet. Nach Angaben der Kathedrale ist die ursprüngliche Struktur aus den Jahren 1160-1170 verschwunden, aber einige ihrer Elemente wurden wiederverwendet, als sie 1220 nach einem Brand oder einer Erweiterung durch eine neue Struktur ersetzt wurde. Im Kirchenschiff wurde es zwischen 1220 und 1240 eingebaut.



    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (und etwas nachgearbeitet)

  • Ich bin selbst Katholik und Kirchensteuerzahler, halte diese aber für extrem schädlich für den Glauben - es geht den deutschen Bischöfen mehrheitlich nicht mehr um die Wahrheit des Glaubens, sondern darum, die Steuerzahler nicht zu verprellen. Aber das nur nebenbei.


    Soweit ich weiß, trägt der Bayrische Staat seit der Säkularisation die Baulast an allen bayrischen Kathedralen - so wie er auch die Bezahlung der Domkapitulare und (Erz-)Bischöfe übernommen hat. Das war der Preis dafür, dass er sich das Vermögen der Fürstbistümer unter den Nagel gerissen hat - das war nämlich eigentlich für den Unterhalt von Gebäuden und Personal der Diözesen gedacht gewesen.


    Notre-Dame de Paris war Anfang des 19. Jahrhunderts in keinem guten Zustand. Im Zuge der Revolution von 1830 wurde sie (mal wieder) geplündert. Unter dem Eindruck dieser Vernachlässigung schrieb Victor Hugo seinen Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" , der zu einem Riesenerfolg wurde und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diese Kirche lenkte. Die Notwendigkeit einer grundlegenden Renovierung wurde erkannt und diese in den darauffolgenden Jahren verwirklicht unter maßgeblicher Beteiligung des Architekten Viollet-le-Duc, der zum Begründer und wichtigsten Vertreter der neogotischen Stilrichtung in Frankreich wurde. Insofern ist die Aussage "Die Neogotik ist eine Folge des Romans von Victor Hugo" völlig korrekt, wenn auch etwas verkürzt.

  • Insofern ist die Aussage "Die Neogotik ist eine Folge des Romans von Victor Hugo" völlig korrekt, wenn auch etwas verkürzt.

    Äh nein, das ist sie nicht. Die Neogotik beginnt schon gut hundert Jahre früher in England und dann bald auch in Deutschland. Die Idee zur Vollendung des Kölner Doms datiert z.B. auf die Zeit um 1814, also fast 20 Jahre vor Victor Hugo. "Notre Dame de Paris" ist ein literarischer Beitrag im Rahmen der Neogotik, aber sicher nicht deren Ursprung.

  • Da gibt es doch mehr Schäden an den Gewölben. Ist das im Süd-Querhaus?


    https://pbs.twimg.com/media/D4…z5j?format=jpg&name=small

    Wenn mich nicht alles täuscht, lieber SchortschiBähr, dann ist das das Nord-Querhaus, denn man erkennt rechts am Chorpfeiler die namensgebende Muttergottes von Paris. Rechts wäre somit Osten und die wunderbare, im Bilde zu sehende Rosette, wäre folglich die des Nord-Querhauses.

  • Äh nein, das ist sie nicht. Die Neogotik beginnt schon gut hundert Jahre früher in England und dann bald auch in Deutschland. Die Idee zur Vollendung des Kölner Doms datiert z.B. auf die Zeit um 1814, also fast 20 Jahre vor Victor Hugo. "Notre Dame de Paris" ist ein literarischer Beitrag im Rahmen der Neogotik, aber sicher nicht deren Ursprung.

    Äh, doch. In Frankreich. Bis Viollet-le-Duc hat man nämlich dort mit Vorliebe neoklassizistisch gebaut.


    In jedem Fall ist eine Aussage wie "alle Sicherungen durchbrennen lassen" weit unter Standard.

  • Äh, doch. In Frankreich. Bis Viollet-le-Duc hat man nämlich dort mit Vorliebe neoklassizistisch gebaut.

    Die Aussage war in dem Artikel aber auf "die Neogotik" bezogen, explizit auch auf die Neogotik in Deutschland und England.
    Es mag ja durchaus sein, dass "Notre Dame de Paris" der Neogotik in Frankreich Auftrieb gegeben hat, aber Victor Hugo ist mit Sicherheit nicht der Erfinder der Neogotik.

  • Aufgrund der unzähligen Falschmeldungen und Verschwörungstheorien, die rund um den Brand bereits gestern Abend und heute auch hier im Forum kursierten, habe ich mir meine eigenen Gedanken dazu gemacht:


    Bleiben wir doch lieber bei den Fakten: Notre-Dame wird in fünf oder zehn Jahren im alten Glanz erstrahlen. Die ganz große Katastrophe konnte dank des besonnenen Einsatzes der Feuerwehr verhindert werden, so dass lediglich der zum Teil mittelalterliche Dachstuhl als unersetzlicher Verlust beklagt werden muss. Der kulturelle und kunsthistorische Wert von Notre-Dame liegt in seiner entwicklungsgeschichtlichen Bedeutung für die frühe Gotik in Europa. Dieses Vermächtnis bleibt weiterhin für die Nachwelt bewahrt. Das kulturelle Erbe der Menschheit ist in Paris knapp vor einem ganz großen Verlust bewahrt worden.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat vor einigen Jahren die Website für den Verein erstellt.

  • Aufgrund der unzähligen Falschmeldungen und Verschwörungstheorien

    Ich halte einen Anschlag für extrem unwahrscheinlich und gehe von einem leider sehr häufig vorkommenden Unglücksfall im Zuge von Dacharbeiten aus, aber ausschließen kann man (noch) nichts.
    In deinem Blog schließt du mit dem Post dieses YouTube-Videos von welt.de. Dieses Video wiederum spekuliert gegen Ende: Zitat: "...wohl Möglich im Zuge von Renovierungsarbeiten".


    Nun meine Frage (Nicht nur an Tegula): Wieso sind die einen Spekulationen pauschal gut und werden von dir gar repostet und andere Spekulationen sind pauschal schlecht und sollten nicht geäußert werden?

    98% of everything that is built and designed today is pure shit. There's no sense of design, no respect for humanity or for anything else. Frank Gehry